Ortsprojekte Teil 2


Bittweg in Kripp

2.Juni 2011 Einweihung des neuen Kripper Bittwegs

Unter reger Beteiligung der Vereinsmitglieder und der Bevölkerung eröffnete der Kripper Bürger- und Heimatverein am 02.06.2011, auf Christi-Himmelfahrt, offiziell einen neuen Kripper Bittweg. Es handelt sich dabei um die Anknüpfung an eine alte Kripper Tradition die drohte, in Vergessenheit zu geraten.
"Viele Jahre Arbeit stecken in diesem Weg," erklärt der Vorsitzende Harry Sander. Schon unter dem früheren Vorsitzenden Willy Weis wurde ein Schwerpunkt des Vereins auf die Erhaltung und Renovierung von Wegkreuzen in Kripp gelegt. Irgendwann im Laufe der Jahre entstand die Idee, die vorhandenen Kreuze durch einen Bittweg zu verbinden.



Bittwege wurden in Kripp früher regelmäßig gegangen. Daran können sich die älteren Mitbürger noch erinnern, wobei sich sowohl die Anlässe und auch die Wegführungen im Laufe der Zeit immer wieder geändert haben. So kann es nicht Ziel des neuen Weges sein, einen alten Bittweg zu rekonstruieren, sondern es geht darum, diese Tradition zeitgemäß zu beleben. Mit dieser Intention wurden auch neue Kreuze aufgestellt und eine Wegführung festgelegt, die dem heutigen Kripp Rechnung trägt.
Für die geistliche Begleitung erklärten sich sowohl Pater Prof. Dr. Gottfried Bitter als auch der ev. Pfarrer i. R. Rolf Schäfer bereit, den Weg mitzugehen und an den einzelnen Stationen ein Gebet zu sprechen. So wurde der offiziellen Einweihung ein würdiger Rahmen verliehen.



Der neue Bittweg steht zwar auf religiösen Wurzeln, aber man darf ihn ruhig als informellen Rundwanderweg betrachten. Die Geschichten, die er erzählt, sind die Geschichten von Kripp und die Fragen die er stellt, sind die Fragen aller Menschen. Zur Begleitung hat der Bürger- und Heimatverein einen Flyer erstellt, der die Wegfindung erleichtert und eine Information zu den einzelnen Stationen bereithält. Der Flyer liegt aus im Verkehrsbüro Remagen, in den Pfarrkirchen, in der Postagentur in Kripp und im Hotel Rhein-Ahr. Gekennzeichnet ist der Rundweg mit dem weißen Symbol eines Fisches auf grünen Grund.



Im Anschluss an die Bittwegbegehung bedankte sich der Ortsvorsteher von Kripp, Herr Heinz-Peter Hammer ,in Vertretung für den ganzen Vorstand bei dem Vorsitzenden des Bürger-u. Heimatvereins Harry Sander für die viele Arbeit, die in diesem Projekt steckt. Er übergab ein Präsent dem Vorsitzenden (ein handgemaltes Bild von unserem Mausoleum auf dem Kripper Friedhof), mit den Worten, dass er ja auch sehr viel Herzblut  2007 in die Restauration dieses Mausoleums gelegt habe und er weiterhin für die Pflege Sorge trage.



Die Einsegnung der Bittkreuze erfolgte am 2. Juni 2011 in einer gemeinschaftlichen Prozession  in Begleitung eines katholischen und evangelischen Geistlichen. Anschließend gab es ein gemeischaftliches Mittagessen mit Kaffee und Kuchen im Gasthaus Rhein Ahr.


Einladungsschreiben zur Bittwegeröffnung




Im Jahre 2011 wird der Bittweg von Kripper Bürger begangen und die Kreuze werden eingesegnet. Im März wurde auf der Hauptversammlung des Bürger- und Heimatvereins der Flyer vorgestellt:


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Auf dem Bittweg in Kripp gibt es insgesamt  7 Bittkreuze . Das Hagelkreuz und das Balthasar Kreuz gehören nicht zum Kripper Bittweg, und über das Hagelkreuz hat Horst Krebs eine Dokumentation erstellt. www.geschichte-kripp.de/32.html
Die Bittkreuze wurden vom Bürger- und Heimatverein restauriert und werden jährlich gepflegt . Die Bittkreuze sind als Rundweg um den Ort verteilt. Er wurde früher begangen, wenn jemand krank war. Zu dieser Zeit hatte er den Namen "Weg der 7 Kniefälle". Später wurde dieser Bittweg genutzt, um eine gute Ernte zu erbitten.
Das Bittkreuz "Ahrweg" wird heute noch genutzt, um am 1.Mai von dort in die Kirche zu gehen. Es ist geplant, den Bittweg ( die 7 Kniefälle), wenn er komplett ist, durch eine Bittprozession  2011 einzuweihen und wieder aktiv zu machen, sagte der Vorsitzende des Bürger- und Heimatvereins.



Der Startpunkt ist die katholische Kirche St.Nepomuk an der Kreuzung Quellenstraße / Mittelstraße. An ihr gehen wir rechts vorbei zum alten Pfarrhaus. Hier sehen wir die ehemaligen Glocken und folgen den Weg Richtung Westen, hin zum alten Wasserturm an der Weinbergstraße.
Den lassen wir rechte Hand liegen und steigen den Hang hinunter zu den Ahrwieen. Dort stoßen wir auf den Badenacker, ein ausgebauter Feldweg, auf dem der Fahrrad- und Wanderweg längst der Ahr verläuft. Wir folgen ihn nachts rechts und kommen nach ca. 400 Meter an eine Kreuzung, wo wir wieder rechts abbiegen. An dieser Kreuzung steht das erste Wegekreuz.
Wir gehen in nördlicher Richtung weiter zurück zum Ort und müssen schon nach wenigen Metern die Quellenstraße überqueren, um auf die Römerstraße zu gelangen, die hier schon vor 2000 Jahren verlief. Links sehen wir die alte Lederfabrik, ein Zeugnis der Kripper Industriealisierung. Rechts taucht schon bald das Kripper Feuerwehrhaus auf. Hier entdecken wir das zweite Wegekreuz.
Vor dem Feuerwehrhaus geht es Richtung Osten auf dem Baumschulenweg weiter. Dieser Straße folgen wir eine Zeit. Erst eine Links- und dann eine Rechtskurve bringt uns vorbei an einen Spielplatz zur evangelischen Kirche. Am Nelkenweg dann das dritte Wegekreuz.
Wir bleiben auf dem Baumschulenweg, bis er an der Mittelstraße endet. Auf der gehen wir knapp 100 Meter nach rechts, um dann links in die Rosenstraße einzubiegen. Diese Straße gehen wir ganz durch bis zum Batterieweg. Hier gehen wir wieder nach und finden nach 70 Meter auf der linken Seite den kleinen asphaltierten Dr. Karsten-Weg hinunter Richtung Rhein. Ihm folgen wir bis zum Sandweg, wo wir links abbiegen. Nach gut 50 Meter finden wir rechts dann das vierte Wegekreuz.
An diesem Wegekreuz biegen wir rechts ab in die Straße Auf-der-Schanze. Diesen Weg folgen wir bis zum Rhein. Dort gehen wir rechts und bleiben auf der Rheinallee bis zu ihrem Ende. Die Straße macht dort eine scharfe Rechtskurve und wird zur Quellenstraße. Wir bleiben nun den Rest des Bittweges auf dieser Straße. Nach 140 Meter  liegt rechts an der Einmündung Sandweg das fünfte Bittkreuz.
Wir gehen knapp 200 Meter die ansteigende Quellenstraße hinauf, bis links die Ahrstraße einmündet. Ihr gegenüber, auf der rechten Seite Seite der Quellenstraße, ist in einem alten Fchwerkhaus ein Bildstock eingelassen. Das ist das sechste Wegekreuz.
80 Meter weiter die Quellenstraße hoch, gelangen wir zurück zum Anfang der Mittelstraße, da wo die Kirche St.Nepomuk steht. In einer Hausnische des Eckhauses finden wir dann das letzte Kreuz. Es ist das siebte  Wegekreuz

Wegkreuz zum Ahrtal
Im Juni 2006 wurde das Bittkreuz am Ahrweg restauriert. Das Kreuz gehört zum Kripper Bittweg. Es steht am Eingang des Naturschutzgebietes Ahrdelta und eröffnet dem Besucher eine einzigartige und vielseitige Landschaft. Was hier einmal ausgestorben war, ist zu neuem Leben erwacht, längst vergessene Blumen blühen wieder, Lachse werden ausgesetzt, die wieder zur Ahr zurückkehren sollen, um ihre Eier abzulegen und gefährdete Vogelarten finden hier Platz. Dieser Ahrweg ist der Grenzweg einer einzigartigen Natur zu unserem Dorf, der durch dieses Bittkreuz verbunden wird.



Eine, der vom Bürger- und Heimatverein beschlossenen Aktivitäten für das Jahr 2006, dass Bittkreuz an der Ecke Badenacker/Ahrweg neu zu gestalten, ist jetzt durchgeführt worden. Das Bild unten zeigt die Stelle des alten Bittkreuzes.



Bittkreuz vor der Renovierung

Nach dem Abnehmen des Kreuzes wurden zuerst die umstehenden Bäume von den städtischen Gärtnern gekürzt und der Hang gesäubert. Das alte Kreuz wurde vom erstenVorsitzenden Harry Sander komplett restauriert und mit einem neuen Schieferdach versehen. Die Neubepflanzung und Gestaltung erfolgte durch das Kripper Blumenhaus "Blumenstiel".




Anschließend wurde das neu gestaltete Kreuz mit vereinten Kräften von Rudolf Fuchs und Hary Sander wieder aufgestellt. So wird auch in den folgenden Jahren dieses Kreuz eine schöne Anlaufstelle für die Bittprozession und viele Bürger im ehemaligen Badeort Kripp sein. In naher Zukunft soll dieer Ort mit einer Bank, die zum Verweilen einlädt, verschönert werden.
Der Bürger- und Heimatverein um Vorsitzenden Harry Snder bittet die Anlieger darum, bei der Pflege und beim Gießen der neuen Pflnzen zu helfen.



Kripper Bürger bei der Pflege und Neubepflanzung der Anlage rund um das Kripper Bittkreuz


Wegkreuz Hochwasser

Dieses Bittkreuz steht an der Quellenstrasse Ecke Sandweg. Es gehört zum Kripper Bittweg.



"Willst du Gottes Liebe sehen, so bleib an diesem Kreuze stehn"

Auf der Wiese war in den 50ern unser Bolzplatz, damals ohne Bäume. Wir nannten die Wiese "Dahm's Wiss". Wegen der jährlichen Pflege ist es der Wunsch des Vereins und seinem Vorsitzenden, dass marode Holzkreuz durch ein Steinkreuz zu ersetzen, da das Holzkreuz durch die Hochwasser ständig an Qualität verliert.


Wegkreuz Nelkenweg



Das Bittkreuz Ecke Nelkenweg war das letzte Kreuz, welches vor der Einsegnung am 2. Juni 2011 fertig gestellt wurde.

Die dritte Station, das schwarze Martin-Luther-Kreuz, hat nach Wunsch des Vorstandes des Bürger- und Heimatvereins Kripp e.V. im Mai 2013 eine eingravierte Rose erhalten.

Der Grund hierfür ist folgender: „Dieses Kreuz war einst das Kreuz der Familie Rosenboom und auf seinem jetzigen Standort wurden früher Rosen auf großen Feldern gezüchtet“, so Vorsitzender Harry Sander. Mit der Ausführung wurde die Firma Natursteine Diwo aus Remagen beauftragt.



„Jörg Diwo hat uns schon bei der Erstellung des Bittweges aus seinem Fundus drei alte Kreuze restauriert und an den jeweiligen Stationen aufgestellt.

Der Bürger - und Heimatverein ist glücklich und dankbar für die Unterstützung dieses Kripper Projekts durch die Remagener Firma Diwo“, so Sander.



Wegkreuz Heiligenhäuschen

Der Bürger-u.Heimatverein e.V.Kripp hat den alten Bildstock im Hause"Mahmut Cagas" (alias Stangebunn) wieder in neuem Glanz versetzt und die Madonna, welche sehr im Unstand war, neu restauriert.
Die Metallgittertüre wurde von unserem Vereinsmitglied Richard Welter überarbeitet, gerichtet und anschließend bekam sie einen neuen Anstrich und eine extra angefertigte Plexiglas- scheibe. Die Marienfigur wurde damals aus dem Hause Balthasar und Hannelore Wahl, als Ersatz für die zur damaligen Zeit abhanden gekommene Muttergottes, zur Verfügung gestellt.



Die Restaurationsarbeiten wurden im Mai 2008 abgeschlossen. Das Heiligenhäuschen wurde noch gestrichen, und dann fand dort diese Original Madonna wieder ihren alten Platz.



Wegkreuz Römerstraße

Bild unten das jetzt fertiggestellte Bittkreuz - Römerstraße - mit dem Gingobaum. Der Gingobaum wurde von einem Kripper Bürger aus Samen gezogen und jetzt an den Standort in der Römerstraße gestiftet. Der Baum wurde vom Bürgerverein gepflanzt. Links neben dem Bittkreuz ein Steingefäß für eine Kerze und hinter dem Bittkreuz ein ausgediehnter Hochwassernachen der Feuerwehr Kripp mit Blumen bepflanzt.





Wegkreuz Ortsmitte

Ortsmitte Quellenstraße/Ecke Mittelstraße steht dieses Bittkreuz. In den 50 igern waren unter dem Kreuz noch 2 Treppenstufen. Dieses Kreuz wird dem Jahre 1902 zugeordnet, einem Jahr, wo auch die Kirche St.Nepomuk schräg gegenüber eingeweiht wurde. Das Kreuz gehört zum Kripper Bittweg.



Dieses Kreuz ist das Sinnbild eines Ortes der zentralen örtlichen Kommunikation. Hier holten sich die Dorfbewohner früher ihr Trinkwasser aus der Dorfpumpe, hier trocknete die Feuerwehr ihre Schläuche auf dem Steigerturm, hier standen die beiden Grundschulen und hier steht die Kirche der Kripper seit 1902. Hier, im Schutze des Kreuzes, war unser Kindergarten und die Wirkungsstätte der Kripper Schönstattschwestern. Der Platz war gleichzeitig Pausenhof für uns Schulkinder, und immer, wenn der Pfarrer mit einem Messdiener am Platz vorbei zur letzten Ölung schritt, knieten Lehrer und Kinder nieder und verharrten. Auf diesem Platz spielten wir Kinder damals Klicker und Verstecken, und hier hatten wir auch Gelegenheit zu sportlichen Aktivitäten. Sogar eine Weitsprunganlage wurde hier installiert und hier machten wir unser Sportabzeichen. Hier traf man sich vor der Sonntagsmesse und hier standen immer 2 Bänke, wo die alten Kripper abends saßen, zu Zeiten, wo es noch keinen Fernseher gab und überall war dieses Kreuz. Jeden Sonntag nach der Messe war hier das Gasthaus voll besetzt zum Frühschoppen und gegenüber war das Cafe für Kaffee und Kuchen am Sonntagnachmittag. Früher, wie heute, steht hier der Maibaum und der Weihnachtsbaum und früher war hier unser Kirmesplatz. Jeden November saß hier St.Martin auf seinem Pferd und hundert Kinder mit selbstgebastelten Fackeln und früher, wie heute, trifft man sich hier, für Fahrten außerhalb unseres Ortes.
Und immer, seit weit mehr als hundert Jahren, begleitete hier uns dieses Bittkreuz, dessen Funktion uns als Kind nicht bewusst war.


Wegkreuz Gefangenenlager

Dieses Wegkreuz in Kripp, wurde vom Bürger-und Heimatverein e.V.Kripp unter Mithilfe einiger Vereinsmitglieder  und der Fa.Natursteine Divo aus Remagen im Sandweg, Ecke auf der Schanze, am 14.Oktober 2008  aufgestellt.



Vorher musste ein kräftiges Fundament erstellt werden. Nachdem die Schlosserei Gieraths aus Remagen aus Moniereisen einen stabilen Stahlkorb gebogen hatte, konnten die Vereins- Mitglieder: Rudolf Fuchs, Arno Matuszak, Johannes Laux und ihr Vorsitzender das Beton-Fundament erstellen.

Der Bittweg wurde früher begangen, um an den einzelnen Stationen für eine gute Ernte oder für einen erkrankten Mitbürger zu beten. Das Kreuz gehört zum Kripper Bittweg.

Dank der Fam. Haenscheid, die dieses Kreuz dem Verein gespendet hat, konnte der Bittweg um ein weiteres Kreuz ergänzt werden. Auch einen großen Dank der Fam.Christa und Johannes Laux, die den Standort für das Kreuz ermöglicht haben.Sie haben uns weiterhin zugesagt dieses mit einer Rosenranke zu verschönern.



Beim Aufstellen des Bittkreuzes waren dabei die Herren Diwo, Haenscheid, Matuszak, Sander und Heckenbach

Das Besondere dieses Bittkreuzes ist der Umstand, dass es genau auf der Grenze des damaligen Gefangenenlagers des zweiten Weltkrieges steht und ausgerechnet auf diesem Kreuz steht eingearbeitet das Wort "PAX", welches Frieden bedeutet. Somit hat dieses Kreuz neben dem Bittweg auch einen historischen Hintergrund, der mit der Not tausender Menschen in Verbindung gebracht werden muss.



Die Karte zeigt das Gefangenenlager

Das 6.Bittkreuz steht südlich der Grenze des Remagener Lagers zwischen dem Kriegshospital und dem Rhein.



Am 1.März 2009 wurde die Gedenktafel über dem Steinkreuz inmitten des Rogensbogens angebracht.



 Kripper Friedhofsglocke

Ökumenische Einsegnungsfeier an 05.Mai 2007

Vor zwei Jahren feierte der Hafenort Kripp sein 300-jähriges Bestehen. Wer würde sich sicht gerne an dieses tolle Fest erinnern? Zahlreiche Gäste konnten in Kripp begrüßt werden. Das Fest warf einen schönen Überschuss ab, der sollte natürlich wieder in die Heimat investiert werden. Die beteiligten Ortsvereine beschlossen, mit dem Geld der Friedhofskapelle eine Glocke zu spendieren. In einer Feierstunde auf dem Ortsmittenplatz segneten Dechant Dr.Johannes Meyer und Presbyterin Heidemarie Falkenberg das 40 Kg schwere Bronzestück ein, umrahmt vom fanfarenzug der Kripper Fente.

Die Glocke wurde am 16.Dezember 2006 im Beisein einiger Kripper in der Glockengießerei in Brockscheid/Eifel gegossen. Die dortige Familie von Hans August Mark stellt schon in Generationen seit 1620 Glocken her. Die Glocke trägt auf der einen Seite das Kripper Wappen, und auf der anderen Seite die Inschrift " Friedhof Kripp 2005"



Die Einweihung fand auf dem Ortsmittenplatz statt. Die Glocke wurde gestiftet aus dem Erlös der 300 Jahrfeier vom Traditionsverein - Kripp. Auf dem Bild oben spricht Jürgen Blüher, als Vertreter des Traditionsvereins. Links Pfarrer Dr. Johannes Meyer mit Stola und Weihwasser.



Die Glocke wurde in Brockscheid im Dez. 2006 bei einer kleinen Feierstunde neu gegossen.



Die Einsegnungsfeier wurde begleitet vom Fanfarenzug Kripp.



Das Kripper Wappen



 Kripper Ortsschilder


Das Ortsschild "Alter Treidelort 1705 "am Kripper Kreisel

Dieses Ortsschild steht am Ortseingang von Kripp vom Verteilerkreis kommend. Abgebildet ist das Ortswappen von Kripp in der Darstellung des Wasserturmes als Wahrzeichen dieses Ortes, die Kirche in der Ortsmitte und die Anschauung des Treidelns aus einer Zeit, wo die Schiffe noch von Pferden den Rhein hochgezogen wurden. Das Schild wurde in Eigenarbeit des Bürger-und Heimatvereins Kripp hergestellt und ist handbemalt.





Das Ortsschild "Quellenort Kripp" am Rheinufer

Dieses Ortsschild steht am Rheinufer neben dem Springbrunnen.. Abgebildet ist das Kurhaus mit der vorgelagerten Terasse, neben der eigentlichen Quelle der Ursprung des damaligen Bäderortes Bad Kripp. Die Schnitzerei ist das Werk eines Hobbykünstlers aus dem Sauerland, der für den Bürger- und Heimatverein bereits mehrere Holztafeln geschnitzt hat



Dank seiner chemischen Zusammensetzung besitzt das Kripper Heilwasser eine Heilkraft, die zur gezielten medizinischen Behandlung verschiedener Krankheiten eingesetzt werden konnte. Neben dem Kurhaus befand sich eine Bäderabteilung. Im Kurhaus selbst befand sich eine Trinkanlage, die, gepaart mit dem Heilwasser, ein Kommunikationsmittelpunkt darstellte.





Das Ortsschild "Willkommen in Kripp" an der Ahrbrücke

Überquert man die Ahr über die Brücke, von Sinzig oder Bad Breisig kommend, dann betritt man Kripper Land. An der Brücke steht dieses Ortsschild mit der Inschrift "Willkommen in Kripp". In Holz geschnitzt ist der Ort dargestellt mit seinem Wasserturm und der Kirche




Das Gebiet ist Naturschutz und rechts vom Bild führt der ehemalige Leinpfad über die Leinpfadbrücke, die sich unmittelbar vor diesem Ortsschild befindet.




 Kripper Wegeschilder

Es gab schon immer einige namenlose Wege in Kripp, irgendwann mal entstanden um Ziele leichter und schneller zu erreichen. Heute hat man diesen Wegen einen Namen gegeben, und der Bürger- und Heimatverein hat sich darum gekümmert, im Ort die dazu erforderlichen Schilder anzufertigen und aufzustellen.

Johann Balthasar Wahl Pätsche

Dieser 50 Meter lange Weg war und ist die einzige Verbindung vom Batterieweg zur Quellenstrasse.


                          

Ich musste damals als Kind immer von der Rosenstraße zu unserem Feld in den Badenacker. Mein hölzerner Handwagen war damals genau so breit wie datt Pätche und mich würde es nicht wundern, wenn man heute, nach 50 Jahren, noch die Kratzspuren sehen würde.

                          

An dem Fachwerkaus, wo das Wegeschild angebracht wurde, wohnte damals Johann Balthasar Wahl. Familie Peter Wahl ist noch heute Betreiber der damaligen Kripper Kiesgrube.
Nach Johann Balthasar Wahl nannten wir die Kiesgrube damals als Kinder " Bälteser Loch"

Dr. Karsten Weg
Der heutige Dr. Karsten Weg war der ideale Verbindungsweg der dortigen Anwohner, um über den Sandweg an den Rhein und zur Fähre zu gelangen. Als Kinder sagten wir zu diesem Weg "et Jugendheim ropp" oder "et Jugendheim raff", und das Hochfahren dieses Weges mit einem Fahrrad ohne Gangschaltung war für uns Kinder immer eine Herausforderung.

                         

Dr. Karsten war der Leiter des Kripper Sanatoriums und der ersten finnischen Sauna Deutschlands. Der Weg war der Grenzweg seines Anwesens.

Fährpätsche
Das Fährpädsche ist die Verbindung von der Fähre zum Sandweg und in der Folge die Weiterführung durch den Dr. Karsten Weg zum Batterieweg. Wir Kinder, die zur Schule nach Linz mussten, konnten durch das Pätche morgens eine Viertelstunde länger schlafen. Das eigentliche Highlight dieses Fährpätche in den 50ern waren aber die 9 Kirchbäume von Josef Marx. Solch leckere Kirchen gibt es heute in Deutschland nicht mehr.

                           


 Segnung Kripper Ortsfahne

Auf dem Kripper Ortsmittelplatz wurde die Kripper Ortsfahne unter Teilnahme des Tambourcorps gesegnet.



Die Segnung nahm Dechant Dr.Johannes Meyer und Pfarrer Udo Grub vor.



Die gesegnete Fahne wird dem ersten Vorsitzenden des Bürger- und Heimatvereines überreicht

Entstehung der Ortsfahne 2004

Dank seiner künstlerischen Adler weht über dem alten Treidelort Kripp bald die neu gestaltete Dorffahne. Als der ehemalige Vorsitzende des Bürger- und Heimatvereins Norbert Kolossa den Malermeister Harry Sander um Hilfe bei der Gestaltung der Fahne bat, machte sich dieser sofort an die Arbeit. Er wälzte alte bücher, studierte die Geschichten des Ortes und entwarf dementsprechend das neue Wappen.
Nicht fehlen durfte natürlich das Treidelschiff, da Kripp von den Pferdebauern gegründet wurde, die damals eine Wechselstation am Rheinufer betrieben. direkt darunter eine blaue Welle für den Rhein, in dem der Fintefisch herumschwimmt, der mit seinen fünf Punkten auf den Schuppen recht ungewöhnlich aussieht. Ebenfalls zu sehen: die Wahrzeichen des Ortes, der alte Wasserturm auf der linken Seite des Wappens und die Pfarrkirche "St.Johannes Nepomuk" auf der rechten.



Der malerische Entwurf überzeugte das Gremium, und nun liegt die druckfertige Ausführung bereits als Auftrag in der Bonner Fahnenfabrik. Das Ergebnis werden die Bürger im Mai sehen, wenn die Fahne über ihrer Maikirmes flattert. Vorgestellt wird sie erstmals am Freitag, den 19.März, um 19:00 Uhr im Gasthaus Rhein-Ahr.





 Bepflanzung Rheinnachen

Juni 2008 Der Blumennachen ist nun fertig gestellt

Die Einfassung des Blumennachens wurde nun fertig gestellt aus Basaltsteinen aus dem Steinbruch in Unkelbach. Der Transport der Basaltsteine zum Kripper Rheinufer wurde von Heinz Peter Wahl durchgeführt.



2008 Versetzung des Blumennachens

Der neu versetzte Kahn in seiner Funktion, montiert und neu gestrichen. Fehlt noch die Verkleidung durch Basaltsteine, welche schon im Steinbruch Unkelbach zurecht gelegt werden.



Kripp erhält eine Skulptur, die das Ziehen der Schiffe durch Pferde auf dem Kripper Leinpfad darstellen soll. Diese Skulptur wird erstellt von einem Künstler in Verbindung mit dem ARP Museum Museum. Der Blumennachen findet seinen Plaz nun auf der Rheinwiese in Höhe des Gasthauses Lindenhof. In der weiteren Folge wird dieser Kahn eingebettet mit Basaltsteinen, die auch für die Befestigung des Kripper Rheinufers sorgen.



der Blumennachen wird abmontiert und in Höhe Lindenhof neu aufgestellt. Nach der Montage entsteht die Einfassung mit Basaltsteinen




Die Einfassung des Blumennachens wurde nun fertig gestellt aus Basaltsteinen aus dem Steinbruch in Unkelbach. Der Transport der Basaltsteine zum Kripper Rheinufer wurde von Heinz Peter Wahl durchgeführt.




Der neu versetzte Kahn in seiner Funktion, montiert und neu gestrichen. Fehlt noch die Verkleidung durch Basaltsteine, welche schon im Steinbruch Unkelbach zurecht gelegt werden. Kripp erhält eine Skulptur, die das Ziehen der Schiffe durch Pferde auf dem Kripper Leinpfad darstellen soll. Diese Skulptur wird erstellt von einem Künstler in Verbindung mit dem ARP Museum Museum. Der Blumennachen findet seinen Plaz nun auf der Rheinwiese in Höhe des Gasthauses Lindenhof. In der weiteren Folge wird dieser Kahn eingebettet mit Basaltsteinen, die auch für die Befestigung des Kripper Rheinufers sorgen.



Wie alljährlich, so auch in diesem Jahr. kümmerte sich der Kripper Heimatverein um die Verschönerung des Ortsbildes. Der Nachen auf der Rheinwiese und die Blumenkübel auf der Rheinmauer wurden pünktlich vor der 150 Jahrfeier der Kripper Junggesellen und der Kripper Kirmes von fleißigen Vorstandmitgliedern bepflanzt. Die Blumen hierfür spendeten Gartenbau Breuer und der städtische Bauhof.

Das Beet um das Bittkreuz Badenacker/Ahrweg gestalteten die Vorstandsdamen rechtzeitig zur abendlichen Bittprozession am Johannes-Nepomuk-Tag. Die Pflanzen dort spendete das Blumengeschäft "Blumenstiel" aus der Kripper Ortsmitte. Zur Ortsmitten-Anlage stellten auch einige Kripper Grünpflanzen zur Verfügung.

Allen Beteiligten nochmals herzlichsten Dank.

Renovierung des Kahns



Hier die Männer beim Entrosten der Innenseite des Kahns mit Flex und Drahtbürste.



Der Innenanstrich erfolgte mit einer teerhaltigen Rostschutzfarbe.




 Kripper Ortspumpe

Am 20.7.2002 wurde der Dorfmittenplatz eingeweiht. Die sanierte alte Schwegelpumpe vom Kirchenvorplatz wurde in die Ortsmitte integriert.

Seit vielen Jahren steht nun auf dem Ortmittenplatz die vom Kripper Bürger- und Heimatverein restaurierte Wasserpumpe. Solch ein antikes Teil muss in Stand gehalten werden, und ab und an wird dann auch ein Neuanstrich fällig.



An dieser Pumpe holten sich die Kripper in früheren Jahren ihr Frischwasser. Diese Pumpen waren im gesamten Ort verteilt.

Nach Erbauung des Wasserturms im Jahre 1904 und der Verlegung der Wasserrohre, waren diese Pumpen nicht mehr notwendig. Ihr eigentlicher Platz war der Kirchvorplatz, nahe der Hauswand von Gasthaus 'Rhein-Ahr' . Sie war die letzte noch erhaltene in unserem Dorf.