Kripper Kurier 2010

 Neue "Dezembergeschichten" begeistern Vorschulkinder

Kripper Bücherei baut die Kooperation mit Kindergärten aus

Kripp im Dezember Schon vor dem Leselernen will die Katholische Öffentliche Bücherei (KöB) Kripp mit neuen "Dezembergeschichten" die Lust an Geschichten und Büchern bei den Vorschulkindern wecken. Zu diesem Zweck kooperiert die Kripper Bücherei mit den örtlichen Kindergärten "St. Johannes Nepomuk" und "Pusteblume". Für diese neue Lesespaß-Aktion der Bibliotheken wurde ein großer Wandkalender mit lustigen, informativen und spannenden Geschichten erstellt. Auf einem eigens für diese Aktion erstelltem Bild sind dazu passende Figuren und Gegenstände aus den Geschichten zu finden, die die Kinder neugierig auf die kommende Vorlesestunde machen.



Aus diesem Wandkalender wird den Vorschulkindern an den Wochentagen in der Vorweihnachtszeit vorgelesen. Neben der frühen Sprach- und Leseförderung ist das Ziel der Aktion, schon die Vorschulkinder über den Spaß beim Zuhören zum Besuch der Bücherei in Kripp zu animieren. Dort gibt es viele weitere Geschichtenbücher, Bilderbücher und Hörbücher zum Ausleihen für die Kinder und ihre Eltern.

Die "Dezembergeschichten" wurden von der Arbeitsgruppe "Lesespaß aus der Bücherei" entwickelt und unter Federführung des Landesbibliothekszentrums Rheinland–Pfalz zentral erstellt und verteilt. Weitere Informationen zu den Leseförderaktionen gibt es im Internet

 Startschuss für den Jugendraum
 
 Im „pineapple“ finden Jungen und Mädchen eine interessante Anlaufstelle

Kripp im Dezember Sie haben lange warten müssen. Doch jetzt ist er endlich bezugsfertig: Der Jugendraum im Kellergeschoss der Kripper Grundschule. Einen Raum für sich, weitestgehend ohne Erwachsene hatten sich die Jungen und Mädchen bereits seit einigen Jahren gewünscht. Einfach nur, um sich zu treffen, miteinander zu reden, ein Spiel zu spielen oder gemeinsam zu kochen oder zu backen. Oder auch einfach nur zum „chillen“, wie Entspannung heute modisch heißt.  Von der ersten Idee bis zum ersten Treffen mussten dann aber doch einige Monate vergehen.



Ein Blick zurück: Bereits im Herbst 2008 wurde die Idee des Jugendraums geboren. Bei einem Ortstermin einige Wochen später mit Ortsbeirat und einigen Mitarbeitern der Verwaltung der Stadt Remagen wurde ein Teil des Kellers der Grundschule ausgewählt. Weitere Wochen und Monate mussten jedoch vergehen, bis im Sommer 2010 die Kellerräume durch die Stadt Remagen soweit hergestellt waren. Doch bis hin zur Bezugsfertigung war noch einiges zu tun. So musste unter anderem die Decken mit Schallschutz versehen werden, Türen wurden neu gesetzt und auch die gesamte Elektrik bedurfte einer Überarbeitung. Viele fleißige Hände, darunter Dieter Breuer, Benno Göres, Hans Werner Thiemann, Frank Weber und Dominik Schmitz, stellten sich in den Dienst für die Jugend am Ort und erweckten den Raum aus dem Dornröschenschlaf. Bei der farblichen Gestaltung haben dann die Jugendlichen tatkräftig mitgeholfen.

Finanziert wurden die Arbeiten sowohl durch Gelder aus dem Remagener Rathaus, aus einer Förderung aus dem Ahrweiler Kreishaus wie aber auch durch Spenden von Firmen und Privatpersonen aus Kripp. Seit einigen Wochen nun arbeiten die Jugendlichen unter Eigenregie an der Hausordnung wie auch an einer Planung für das kommende Jahr. „Wir haben so lange gewartet, dass wir jetzt endlich loslegen wollen“, zeigen sich Anika, Charlotte, Hannah, Eva, Laura und Cindy optimistisch, den Jugendraum mit Leben füllen zu können.



Einen Namen hat der Treffpunkt übrigens auch schon: „pineapple“ haben die Jugendlichen auf eine der Wände gemalt. Den Namen leiten sie allerdings weniger vom Englischen für „Ananas“ ab. Vielmehr soll „pineapple“ auf eine spezielle Patchwork-Technik verweisen. Geöffnet ist das „pineapple“ zunächst jeweils montags ab 18 Uhr. „Je mehr Leute kommen, desto einfacher können auch die Öffnungszeiten gestaltet werden“, erklärt Eva Breuer, bei der derzeit noch die organisatorischen Fäden zusammen laufen. Überhaupt stehen Mitreden und Mitentscheiden für die Jugendlichen in Sachen „pineapple“ an oberster Stelle. Denn schließlich soll der Jugendraum ein Treffpunkt für alle Jugendlichen aus Kripp sein. Weitere Infos zum „pineapple“ gibt es bei Eva Breuer unter der Rufnummer (0 26 42) 4 57 43.



Gelungenes Konzert mit Flöte und Harfe

Beate Bareis und Agnieszka Gralak musizierten für die Restaurierung der Kripper Orgel

Kripp im Dezember.   In den Genuss eines musikalischen Bonbons kamen die Kripper Bürger am späten Sonntagnachmittag in der Pfarrkirche Sankt Johannes Nepomuk. Zu einem Duo-Konzert war die Bevölkerung eingeladen. Das Duo Beate Bareis und Agnieszka Gralak, beide aus Sinzig, musizierten an der Flöte und der Harfe. Das musikalische Duo, das seit fünf Jahren miteinander musiziert, begeisterte vor allem durch seine Spielfreude. Im Programm des Benefizkonzertes, das die beiden Musikerinnen zugunsten der Restaurierung der Kripper Orgel gaben, brachten Beate Bareis und Agnieszka Gralak unter anderem Werke von Johann Sebastian Bach, Claude Debussy, Jacques Ibert, Anton Bernhard Fürstenau und Frederic Chopin zu Gehör. Der Eintritt zum Konzert war frei. Allerdings wurde um eine großzügige Spende gebeten.



Beate Bareis und Agnieszka Gralak studierten an den Musikhochschulen Berlin, Warschau, München und Prag und stehen in unterschiedlichen Projekten regelmäßig auf verschiedenen Bühnen im In- und Ausland.

Die Gäste waren ausgesprochen begeistert vom Konzert der beiden Musikerinnen und zollten ihnen zum Abschluss des gelungenen Konzertes langanhaltenden dankbaren Applaus.
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Besuch vom Baron von Kripp

Kripp im Dezember                    Sigmund von Kripp lädt zur Produktprobe nach Kripp ein

Baron von Kripp machte in Kripp die Aufwartung. In Partschins (Südtirol) bewirtet er das Schlossweingut Stachelburg. Nun stellte er seine eigenen Weine, kombiniert mit Tiroler Spezialitäten, im Weinkontor von Hans und Ursula Diedenhofen an der Kripper Uferpromenade vor. Sowohl der Baron, als auch Diedenhofens setzten bei ihren angeboten ausschließlich auf Bio Produkte. "Alle Weingüter, deren Weine wir führen, arbeiten im Weinberg naturnah und bauen die Weine schonend aus", berichtet Hans Diedenhofen.
Der Baron baut auf 18 Hektar seine Weine ökologisch an. Diedenhofens verfügen indes am Stromkilometer 630 über einen zertifizierten Betrieb, der nur Zutaten aus ökologischer Herstellung verwendet. Auch Fleisch und Gemüse werden bei Diedenhofens ausschöießlich aus dem Ökobereich verwendet. Auf einer Biomesse lernte man sich kennen. Schnell war die Idee geboren, Gästen einen Abend zu bieten, in dem Baron von Kripp in Kripp seine Produktpalette präsentieren konnte.



Bei der Weinprobe im Kripper Weinkontor Inhaber Diedenhofen im Gespräch mit Baron von Kripp

30.000 Flaschen Rebensaft vertreibt Sigmund Baron Kripp im Jahr. Der Weinbau an der Stachelburg und in Partschins wurde wegen seiner hohen Lage (650 Meter) allerdings vom Apfelanbeu verdrängt. So gibt es heute nur sehr wenig Rebgärten dort. Diese besondere Lage verlangt auch nach besonderen Rebsorten, und diese bringen dann auf dem Partschinser Boden in der sonnigen, nach Süden ausgerichteten Hügellage ganz vorzügliche Weine hervor.In Kripp konnte man sich ausgiebig von der Qualität überzeugen.
Dazu reichte Baron von Kripp Hirsch- und Schweinswürste oder auch Speck und Schinken aus Südtirol. Mit Äpfeln macht der Baron allerdings auch sein Geschäft. Gemeinsam mit dem bekannten Bergsteiger Reinhold Messmer, der ebenfalls Bio-Bauer und Mitglied einer gemeinsam gegründeten Genossenschaft ist, bringt der Baron alljährlich Tafeläpfel an den Mann und die Frau. Übrigens, die Ahrweiler Weine munden dem Tiroler nach eigenem Bekunden ausgezeichnet.


 Die Kripper Skulptur im Wandel
, das Treideln wird wieder zur Wirklichkeit





 
Die Kripper Schönstattschwestern im neuen Arbeitskleid





 Büchereiausstellung in Kripp

Kripp im November Die Katholische Öffentliche Bücherei (KÖB) St. Johannes Nepomuk, Remagen-Kripp, präsentierte am Sonntag, 21. November, im kath. Pfarrheim in Kripp eine Buchausstellung mit überwiegend neu erschienenen Medien, wie Sachbücher, Romane, Kinderbücher, Hörbücher, CD´s, Spiele usw.

                           

Die attraktive Auswahl für alle Altersgruppen und allen Wissensgebieten wurde vom Bonner Borromäusverein aus einer Vielzahl der Neuerscheinungen ausgewählt. Besucher konnten sich umfangreich an dem reichhaltigen Angebot informieren und die angebotenen Artikel käuflich erwerben. Die Ausstellung, die jedes Jahr im November zusammen mit dem Bazar der Katholischen Frauengemeinschaft stattfindet, wurde gut besucht. Wie angekündigt, wird das Büchereiteam aus dem Reinerlös der Ausstellung neue Medien für den Büchereibestand einkaufen und für die Ausleihe zur Verfügung stellen.

 Über 70 Gäste verlebten stimmungsvollen Adventnachmittag

VdK Ortsverband Remagen und Kripp hatte seine Mitglieder und einige Gäste zu einem
gemütlichen Adventsnachmittag eingeladen

Kripp im November. Der VdK Ortsverband Remagen und Kripp hat vor kurzem seine Mitglieder und einige Gäste zu einem gemütlichen Adventsnachmittag eingeladen.



Die Feier war mit über 70 Gästen gut besucht. Die musikalischen Beiträge von Siggi Becker an der Zither und vom Kirchenchor Kripp, wurden mit Begeisterung auf genommen. Der Kirchenchor wurde in diesem Jahr von der Chorleiterin Karin Zepp aus Königsfeld, der Nichte von VdK-Vorsitzender Arno Nechterschen, geleitet. Ihr gilt der besondere Dank des VdK-Vorstandes, da die feste Chorleiterin Jutta Wendel leider erkrankt ist. Mit gekonnt vorgetragenen Beiträgen von Vorsitzendem Arno Nechterschen und Theresia Czaya wurde den Gästen der Nachmittag verschönert. Eine reichhaltig bestückte Tombola war von Gerda Biesinger in liebevoller Kleinarbeit verpackt und präsentiert worden. Für die Bewirtung und den Service sorgten Gerda Biesinger Veronika Krahe Theresia Czaya, Maria Alfter und Karin Schmitt die auch den ganzen Kuchen gebacken hatte. Der herzliche Dank galt den helfenden Händen vom Vorsitzenden. Unter den zahlreichen Gästen konnte Nechterschen auch den ersten Vorsitzenden aus Wershofen Willi Heinen nebst Gemahlin begrüßen, mit dem der VdK Remagen und Kripp eine enge Freundschaft verbindet. Mit den besten Weihnachts- und Neujahrswünschen verabschiedete Vorsitzender Arno Nechterschen des VdK-Ortsverbandes die Gäste im Verlaufe des Abends. "- AB -"

Mannschaft freut sich über neue Trainingsanzüge und Taschen


Kripp im November. Nachdem vor zwei Jahren der Sportverein Kripp endlich wieder eine II. Mannschaft melden konnte, dürfen sich die 23 Spieler um Trainer Siegfried Pütz im dritten Jahr nun über neue Trainingsanzüge freuen. Durch großzügige Spenden der örtlichen HUK-Coburg Vertretung für Versicherungen und Bausparen, Helmut und Ursula Junge, und des Vodafone Shop Bad Neuenahr, Tobias Roloff (www.roloff.biz), konnten neben den Trainingsanzügen auch Sporttaschen angeschafft werden.



Die Übergabe der neuen Anzüge fand beim letzten Heimspiel der Hinrunde gegen die SG Bachem II statt, welches die zweite Mannschaft des SV Kripp dann auch mit 4:1 für sich entscheiden konnte. Die II. Mannschaft bedankt sich bei beiden Sponsoren ganz herzlich und hofft, beide Sponsoren auch in der Rückrunde wieder bei dem ein oder anderen Heimspiel begrüßen zu dürfen.


Kinderprinzessin Anna I. regiert die Narren
Prinzenpaar Hans-Werner und Hiltrud Thiemann und Kinderprinzessin Lea wurden in Kripp herzlich verabschiedet

Kripp im November Ganz schön aufgeregt waren die beiden elfjährigen Mädels Anna Tiltmann und Annika Bischoff so kurz vor ihrer Proklamation bei der Proklamationssitzung des SV Kripp und der Kripper Fente in der Aula der Grundschule. Doch die Nervosität wurde den beiden weitestgehend von der SV-Chefin Bianca Schmitt genommen. Mit allem, was im Kripper Karneval aktiv, eroberten die neue Prinzessin Anna I.. Tiltmann gemeinsam mit ihrer Hofdame Annika Bischoff die Bühne und die Herzen der jecken Kripper im Sturm.

                               

An Ortsvorsteher Heinz-Peter Hammer war es, die beiden Nachwuchsregenten der Öffentlichkeit vorzustellen. Kinderprinzessin Anna I. spielt Querflöte, war jahrelang bei den Magic Dancers tänzerisch aktiv und ist es heute beim SV in der Gardetanzgruppe. Freundin und Hofdame Annika tanzt immer noch mit bei den Magic Dancers. Und die Narretei ist der jungen Gymnasiastin Anna in die Wege gelegt. Papa Marc gehört zu den Weißjacken und Mama Marion gehörte zum Team des scheidenden Prinzenpaares. Begleitet werden die beiden von Prinzenführerin Bianca Schmitt. Nur noch ein wenig nervös überstanden Kinderprinzessin Anna und Hofdame Annika die Feuerprobe ihrer ersten Rede bestens und wurden stürmisch von der Kripper Narrenschar umjubelt. Nur kurz zuvor war das Prinzenpaar der vergangenen Session, Hans-Werner und Hiltrud Thiemann mit Hofstaat herzlich verabschiedet worden. SV-Vorsitzende Bianca Schmitt und Fente-Präsident Wilfried Brüssel bedankten sich gemeinsam mit Bürgermeister Herbert Georgi bei dem scheidenden Prinzenpaar für die tolle Regentschaft. Der gleiche Dank galt der scheidenden Kinderprinzessin Lea Weber und ihrer Hofdame Carmen Krämer. Ein letztes Mal auf die Bühne begleitet wurden die scheidenden großen und kleinen Regenten vom großen Kreis der aktiven Karnevalisten mit den Rotjacken, den Weißjacken, der Stadtsoldaten/Prinzengarde und den Fanfaren der Fente. Die Moderation des rundum geselligen Abends oblag Marc Göttlicher, Hermann-Josef Klapperich und Dieter Breuer. Ein ganz herzliches Willkommen galt natürlich auch dem Oedinger Prinzenpaar und dem Remagener Prinzen, die mit Hofstaat und Begleitung kamen. Als erste Rednerin in der Bütt brillierte Annemarie Großgart aus Löhndorf als deftiges „Mariechen vom Lande“ und auch Bianca Brüssel und Bianca Schmitt attackierten mit ihrem Bewerbungsgespräch die Lachmuskeln des närrischen Volkes, wobei das Bewerbungsgespräch sich letztlich als Bewerbung um einen Telefonsexposten herausstellte. Tänzerisch begeisterten die Showtanzgruppe der Prinzengarde Kripp, die Ringener Wendböggele und das Solomariechen der Remagener Stadtsoldaten, Anna Schäfer. Den fulminanten Schlussakkord unter das kleine und feine Programm setzte das Remagener Panikorchester um Stardirigenten Thomas Pieper. Der Saal schunkelte und sang mit, was das Zeug hielt, und nach dem offiziellen Programm blieb noch viel Zeit in gemütlichem Runden die gelungene Sitzung zu feiern.
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Der Verstorbenen gedenken und Dankbarkeit für den Frieden empfinden
Kripper Vereine und Bürger gedachten der Gefallenen aus den Weltkriegen

Kripp im November. Um der Gefallenen der beiden Weltkriege und der Opfer von Gewalt zu gedenken hatte sich die Kripper Ortsbevölkerung am Sonntag nach der Heiligen Messe und nach einem großen Trauerzug von der Ortsmitte aus am Ehrenmal auf dem Friedhof eingefunden. Beteiligte des Trauerzuges waren die Feuerwehr, die auch mit brennenden Fackeln Mahnwache am Ehrenmal hielt, die Rhein-Ahr-Spatzen, die die Trauerfeier musikalisch begleiteten, die Sankt Sebastianus Schützen, Abordnungen der Ortsvereine, Ortsvorsteher Heinz-Peter Hammer, Beigeordneter Dr. Rüdiger Finger und Dechant Dr. Johannes Meyer.

                               

Abgesichert wurde der Trauerzug von der Freiwilligen Feuerwehr Kripp. Dechant Dr. Johannes Meyer hielt nach der Heiligen Messe auch die Ansprache zum Totensonntag. „Wir gedenken heute der Toten der beiden Weltkriege, der Gefallenen, der Vermissten, der Opfer des Gefangenenlagers in der Rhein-Meile und der Kripper Bürger, die zu Tode kamen. Die älteren unter uns werden diese Ereignisse wohl ein Leben lang begleiten“, betonte Meyer. „Wir dürfen dankbar sein, dass wir in Deutschland seit 65 Jahren ohne Krieg leben“, hob Meyer hervor. Meyer verurteilte, dass das ehemalige Gefangenenlager in der Goldenen Meile einen Tag zuvor von rechten Gruppierungen für eine Demo missbraucht worden sei. Die gemeinsame Aufgabe sei es, sich den Herausforderungen der Gegenwart und der Zukunft zu stellen und den Kindern und Jugendlichen eine gute Ausbildung angedeihen zu lassen. „Tun wir alles, was dem sozialen Frieden dient. Tragen wird dazu bei, dass Kripp ein Ort bleibt, in dem es sich zu leben lohnt“, mahnte Meyer.



Musikalische getragene Stücke und Lieder präsentierten die Rhein-Ahr-Spatzen und die Gebete sprach Dechant Dr. Meyer. Bei der Kranzniederlegung durch die Feuerwehrleute senkten die Vereinsvorstände die Fahnen und die Kripper Bürger gedachten schweigend der Opfer von Terror, Gewalt, Krieg und Verfolgung.
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Am Ende warten die Treidelpferde
Das Remagener Skulpturenufer hat viele Freunde gefunden

Kripp im November. 13 Kilometer Rheinfront hat Remagen zu bieten - von Rolandswerth bis Kripp. Entlang der Uferpromenaden, so haben es Kunstfreunde, Politik, Tourismusfachleute gemeinsam mit dem Arp-Museum beschlossen, sollen Skulpturen und Kunstwerke Gäste zum Verweilen und diskutieren anlocken. Neun Kunstwerke sind zur Zeit schon entlang des Rheines zu bewundern, angefangen von den „Geheimen Gärten“ in Rolandswerth bis zu den „Treidelpferden“ in Kripp. Das Kunstwerk von Johannes Brus am Kripper Rheinufer hat in den ersten Wochen seines Daseins im Jahre 2008 nicht nur Freunde im südlichsten Ort von Remagen gefunden. Kunst soll polarisieren, Kunst soll zur Diskussion anregen. Das hat das Kunstwerk getan, für das der alte Blumenkahn, den die Kripper jahrzehntelang pflegen, weichen musste.



Jetzt erfreuen sich Touristen an den Pferden, die symbolhaft in dem Betonkahn Ruhe ausstrahlen - ein willkommenes Fotoobjekt. Kripp war über Jahrhunderte eine bedeutende Treidelstation am Rhein, der Name weist schon darauf hin. Pferde zogen kleinere Lastkähne flussaufwärts über den sogenannten Treidelpfad. Diesen wollte Brus ein Denkmal setzen. Er kehrte die damaligen Arbeitsverhältnisse um, befreite die Pferde aus Bronze von jeglicher Last und ließ sie auf dem Betonboot in Ruhe verweilen. Das Kripper Rheinufer hat dadurch eine enorme Aufwertung erfahren, die noch dadurch unterstützt wird, dass die Kripper Bürgerschaft ihre Promenade mit Symbolen, die einst zur Schifffahrt gehörten, schmückte. "- AB -"

Wieder ein schmucker Weihnachtsbaum im alten Treidelort Kripp

Kripp im November. Auch in diesem Jahr ziert wieder die Ortsmitte von Kripp eine gut gewachsene stattliche Weihnachtstanne, die von der Familie Klaus Hüppen, Mittelstrasse 45 gestiftet wurde.

Wie schon in den vergangenen Jahren, hat es sich auch in diesem Jahr der Bürger – und Heimatverein e.V. Kripp nicht nehmen lassen, dem Weihnachtsbaum auf dem Ortsmitten-Platz (Alter Schulhof) einen schönen Schmuck zu verleihen. Dank den Vorstandmitgliedern mit Ihrem 1.Vorsitzenden Harry Sander konnten wieder schöne Päckchen und andere Sachen, sowie goldene Sterne, goldene Tannenzapfentrauben, eine goldene Sternspitze und große rote Schleifen gebastelt werden. Es konnten in diesem Jahr auch noch einige Nussknacker hinzu gekauft werden. All dieser Schmuck wurde unter Mithilfe des städt. Bauhofs aufgehangen und verleiht jetzt dem Baum ein weihnachtliches Aussehen. Einen großen Dank den Männern vom Bauhof für Ihre alljährliche Mühe.



Zusätzlich hat in diesem Jahr wieder der kath. Kindergarten St. Johannes Nepomuk mit mit 22 Schulanfängern und der städt. Kindergarten „ Pusteblume“ mit 14 Schulanfängern von 2011, wunderschöne gold - rote Sterne gebastelt, die auch zur Verschönerung an dem Weihnachtsbaum angebracht wurden. Zum Dank hierfür bekamen die Kinder von der hiesigen GS. der KSK- Ahrweiler, aus den Händen von Geschäftsstellenleiter Frank Kremer eine Weihnachtstüte gefüllt mit Süßigkeiten und anderen Dingen überreicht. Hierfür auch einen Dank an die Kreissparkasse Ahrweiler, die den Kindern eine vorweihnachtliche Freude bereitet hat.
So hat die Ortsmitte von Kripp wieder mal einen toll geschmückten Weihnachtsbaum, um die Bevölkerung in der kommenden Adventszeit, zu unserem 3. Weihnachtsmarkt am So, den 19.12. und zu den Festtagen in weihnachtliche Stimmung zu versetzen.

 
Wohnpark ersetzt die „Villa Nagel“
Ein neues Gesicht für Kripp am Rande des Naturschutzgebietes

Kripp ist der größte Ortsteil von Remagen mit den meisten Neubürgern. Das wird sicherlich mit dem Neubaugebiet „Auf der Fuhr“ noch zunehmen. Und mit dem Wohnpark am Naturschutzgebiet, der langsam erkennen lässt, dass er zum neuen Wahrzeichen von Kripp werden könnte. Jahrzehntelang war es der Schandfleck von Kripp, das Gelände auf dem einst vorzügliches „Maria-Luisen-Quellwasser“ abgefüllt wurde. Mehr als ein Dutzend Kripper Familien verdienten sich dort ihren Lebensunterhalt. Jetzt entsteht dort ein Wohnpark mit Ein- und Mehrfamilienhäusern. Auf rund 15.000 Quadratmetern wachsen dort mit Blick auf Rhein und Ahrmündungs-Gebiet exclusive Wohnungen und Häuser in die Höhe. Seit mehr als 15 Jahren bemüht sich der Lahnsteiner Architekt Holger Leicher gemeinsam mit einem Koblenzer Bauunternehmer, den Traum vom Wohnen gegenüber der Erpeler Ley wahr werden zu lassen. Die ersten zwölf Wohnungen mit Blick auf den Rhein sind im Bau. Danach wird im Mittelteil ein zusammenhängendes Sechsfamilienhaus auf Bewohner warten und im Anschluss je nach Grundstückszuschnitt in Richtung des ehemaligen Atzenrothgeländes abermals sechs Einfamilienhäuser neuen Kripper Bürger zur Verfügung stehen. Besondere Aufmerksamkeit hatten Planer und Baubehörde dabei dem Kripper Hochwasser-Leitschutz gewidmet. Der gesamte Wohnkomplex wird einmal einfallende Wassermassen umleiten. An der Stadt ist es, schließlich am Badenacker noch eine Baulücke von etwa 50 Metern zu schließen. Die Bewohner des Wohnparks können über ein eigens ausgeklügeltes Treppensystem schließlich und endlich bei Hochwasser trockenen Fußes das Festland erreichen.

Für Kripp geht damit eine Ära zu Ende, die in alten Zeiten zwar einmal den Traum von einem Heilbad beinhaltete, schließlich aber in einer Bauruine an exponierter Stelle endete. Die „Villa Nagel“ mit ihrem Rest an Säulenportal bestimmte jahrzehntelang das Bild des Badeortes vom Rhein aus. Das Häuschen in dem das Wasser an die Oberfläche sprudelte, steht heute noch am Ende des Sandweges. Vor wenigen Tagen wurden dort auf Anweisung der Kreisverwaltung Fenster und Türen zugemauert, die auch spielenden Kindern den Eintritt verwehren. Unweit davon befand sich einst das Kurhaus mit einem herrlichen Marmorbrunnen, in dem das Wasser für die Badegäste sprudelte. Das Kurhaus auf dem Gelände, das heute als Sondergebiet Hotel ausgezeichnet ist, fiel einst einem Brand zum Opfer und ließ die Kripper Träume platzen. Nach dem zweiten Weltkrieg belebte der unvergessene Dr. Karsten mit seinem Sanatorium auf dem alten Wormgelände diese Pläne erneut. Nach seinem Tod fand sich aber niemand, der die Ideen des Saunapioniers mit Wohlfühlheilmethoden von Kripp aus weiter in die Welt trug.

Am Rhein in Kripp gibt es allerdings immer noch viel zu tun. Die alte Dampfwäscherei direkt gegenüber dem neuen Wohnpark wartet dringendst auf eine ähnliche Wunderheilung wie das Abfüllgebäude der Maria-Luisen-Quelle.
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 "Dies und das für jeden was“
„Krippchen“ von Ruth Doemen in Kripp bietet eine große Palette von Geschenkartikeln

Eine kleine Oase zum Wohlfühlen und zum Einkaufen in wunderschönem Ambiente, mit ein bisschen mehr Ruhe, eben so, wie früher in einem so genannten „Tante Emma-Laden“ ist das „Krippchen“ in Kripp, in der Mittelstraße 6.

Inhaberin Ruth Doemen wagte den besagten Sprung ins kalte Wasser der Selbstständigkeit und übernahm nicht nur zum 1. September die Postfiliale von Hiltrud Delord in Kripp, sondern erweiterte die Postfiliale zum „Krippchen“, in dem sie „Dies und das für jeden was“ ihrer Kundschaft offeriert. Deutlich angespornt von den vielen Wünschen und Anregungen der Kripper Bürgerinnen und Bürger, nahm sie selbige auf und entschied sich dafür, das gewerbliche Leben in der Kripper Ortsmitte abwechslungsreich mitzugestalten.



Die frisch gebackene Unternehmerin hat sich mächtig angestrengt, um aus der ehemaligen Postfiliale eine kleine Einkaufs-Oase zu schaffen. Natürlich steht Ruth Doemen auch weiterhin in Sachen Post der Bevölkerung zur Verfügung. Doch darüber hinaus gibt es so viel, viel mehr. Geschenkartikel in Hülle und Fülle, von Tischdecken über Weine, Schals aus Seide oder handgearbeitet, Getöpfertes für drinnen und draußen und auf Wunsch auch in gewünschten Farben bestellbar, Spiele, Edelobstbrände und Liköre, Haushaltswaren oder Geschirrtücher mit schönen Motiven, die Palette des Angebots ist riesig groß. Wunderschöne Dekorationen nicht nur für die Advents- und Weihnachtszeit ergänzen die Angebotsvielfalt ebenso wie kulinarische Genüsse, von sichtbar frischen Gewürzen über erlesene Schokoladen, Senf, Essig und Öle, Nüsse in Varianten, ausgefallene Marmeladen, Süßigkeiten, Tee aus renommierten Anbaugebieten und Zubehör. Nicht nur für sich selbst Zuhause, sondern auch als Mitbringsel oder kleines Geschenk lässt sich bei Ruth Doemen im „Krippchen“ so allerhand erstehen. Ob der besondere Honig oder der „Baron von Kripp“, ein erlesener Rotwein aus dem Vinschgau, im „Krippchen“ gibt es eine breite Auswahl auch ausgefallener Dinge für den Haushalt, die Küche oder die Vorratskammer. Und natürlich zur bevorstehenden Advents- und Weihnachtszeit gibt es nicht nur vieles für die Weihnachtsbäckerei, sondern auch liebevoll ausgesuchte Geschenkideen. Selbst Elektrogeräte, Backformen und vieles mehr besorgt die rührige Geschäftsfrau auf Wunsch. Und bei einer Tasse herrlich duftendem Tee können die Kunden so ganz in Ruhe und Gemütlichkeit so manches an praktischen Dingen, kulinarischen Genüssen und Geschenken aussuchen, nicht zuletzt für das Weihnachtsfest. Einen Weg wert ist das „Krippchen“ von Ruth Doemen allemal, denn neben der Vielfalt des wechselnden Warenangebots muss man das herrliche Ambiente eines wunderschönen „Tante Emma-Ladens“ einfach gesehen haben. Zwei Mitarbeiter beschäftigt Ruth Doemen zudem noch. Geöffnet ist das „Krippchen“ montags, mittwochs und samstags von 9 Uhr bis 12 Uhr, dienstags von 9 Uhr bis 12 Uhr und von 15 Uhr bis 18.30 Uhr, sowie donnerstags und freitags von 15 Uhr bis 18.30 Uhr. Telefonisch ist Ruth Doemen vom „Krippchen“ unter (0 26 42) 94 70 47 zu erreichen.

 Überblick über den Ortsteil
Neue Info-Tafel auf dem Platz in der Ortsmitte von Kripp weist auf Sehenswürdigkeiten, Hotels und Einkaufsmöglichkeiten hin

Auf die Sehenswürdigkeiten, Hotels und Einkaufsmöglichkeiten in Kripp weist die neue Info-Tafel hin, die im Verlauf der letzten Tage auf dem Platz in der Ortsmitte aufgestellt worden ist. Der Bürger- und Heimatverein um Vorsitzenden Harry Sander und dessen Stellvertreter Theo Verdegen hatte sich über mehrere Wochen hinweg mit Planung und Entwurf der Hinweisschilder beschäftigt. In enger Zusammenarbeit mit dem Ortsbeirat, Ruth Doemen und Herbert Höck, wurden Ideen ausgetauscht und über den passenden Standort der vier weiteren Schilder nachgedacht. Diese sollen in den kommenden Wochen auf der Rheinallee von Remagen aus kommend, an der Fähre, auf der Wiese am Boule-Platz sowie in der Nähe des Bittkreuzes am Badenacker aufgestellt werden.



Die komplett ohne Werbung finanzierte Hinweistafel zeigt einen Überblick über den Ortsteil Kripp und lädt zum Besuch des Remagener Stadtteils ein. Von der Qualität der Arbeit überzeugte sich der Kripper Ortsbeirat um Ortsvorsteher Heinz-Peter Hammer im Vorfeld der jüngsten Ortsbeiratssitzung. Deren kurzes, aber überaus deutliche Urteil: Daumen hoch, weiter so.

 
Erfolgreicher Start in die neue Session
Prinzengarde des SVK begrüßt die fünfte Jahreszeit

Nun war es wieder soweit: Die närrische, fünfte Jahreszeit wurde eingeläutet. Bereits zuvor war für die Mädels der Prinzengarde Kripp der Startschuss auf der Proklamation in Oedingen gefallen, wo der neue Marsch zu Musik, die zum Mitsingen verleitet, präsentiert wurde. Bereits im Sommer konnten zum Beispiel die Veranstaltungen des Sportbundes Rheinland „on Tour“ in Ahrweiler sowie das Sommerfest in Koblenz als Generalprobe für die anstehende Session erfolgreich genutzt werden.



Als Nächstes steht der Auftritt am 20. November auf der gemeinsamen Proklamation des SVK und der KG Kripper Fente in Kripp an. Natürlich wird auch auf der großen Sitzung des SVK im Februar 2011 der mitreißende Gardetanz der Prinzengarde nicht fehlen. Wer sich also von dem tänzerischen Können selbst ein Bild machen möchte, sollte diese Termine auf keinen Fall verpassen. Der SVK freut sich auf reges Interesse.



 Kinderaugen leuchteten mit den Martinslaternen um die Wette
Kripper Kinder bewunderten riesiges Martinsfeuer im Badenacker

Ihren großen Martinstag hatten am vergangenen Freitag die Kripper Kinder. Vor dem Martinsumzug am Abend hatte der Kindergarten Pusteblume noch zu einem Umtrunk eingeladen, dessen Erlös wieder den Kindergartenkindern zugute kommt. Im Anschluss trafen sich die Kinder mit ihren tolle Laternen an der Grundschule, wo der große Martinszug startete. Mit dabei waren neben den Kindergartenkindern und Grundschulkindern auch die Erzieherinnen und Lehrerinnen und zahlreiche Eltern und Großeltern mit ihren Kleinkindern.



Voller Stolz zogen die Kinder mit ihren hell erleuchteten Laternen durch die Straßen und Gassen. Allen voran hatten die Feuerwehr und die Polizei den Zugweg abgesichert und Sankt Martin mit breitem rotem Mantel und Helm hoch zu Ross, alias David Wickert, führte den Zug an. Mit Ehrfurcht wurde er von den Kindern bestaunt. Kaum gekauften Laternen waren zu sehen, denn die Kinder und wohl auch die Eltern hatten tüchtig gebastelt, womit wirklich jede Laterne ein Unikat war. Schier unglaublich breit war die Palette der Farben und Formen der leuchtenden Fackeln. Hunderte Kinderaugen leuchteten mit den Martinslaternen regelrecht um die Wette. Schön geschmückt hatten die Anwohner mit brennenden Kerzen und Fackeln ihre Häuser, sodass die Kinder die Martinsumzüge zu einem wahren Erlebnis wurden. Und damit die Martinslieder kräftig gesungen werden konnten, wurden die Kinder von einer Musikkapelle mit Mitgliedern unterschiedlicher Vereine, den Rhein-Ahr-Spatzen und dem Spielmannszug Rheinklänge Remagen musikalisch begleitet. Und natürlich gehört zu einem Martinszug auch das Abbrennen eines mächtigen Martinsfeuers, das die Kinder im Badenacker bewundern konnten. Und nach dem herrlichen Martinszug, der auch von Mitgliedern des Martinsausschusses der Kripper Junggesellen begleitet wurde, ging es zum Feuerwehrgerätehaus, wo Sankt Martin die Wecken an die Kinder verteilte. Finanziert wurde das Martinsfest, der durch den Martinsausschuss im Junggesellenverein organisiert wurde, durch eine Verlosung.

 
Kirchenchor Kripp feierte Cäcilienfest
Hohe Ehrungen für 40- und 60-jährige Treue

Zum Cäcilienfest trafen sich die Sängerinnen und Sänger des Kirchenchores Cäcilia um Vorsitzenden Oswald Illigen und Chorleiterin Jutta Wendel im Saal des Gasthauses Rhein-Ahr. Neben dem geselligen Beisammensein, dem gemeinsamen Singen und einem leckeren Mittagessen galt es vor allem einige hohe Ehrungen auszusprechen. Dies übernahm Präses Dechant Dr. Johannes Meyer. Mit einem Schreiben vom Trierer Bischof Stefan Ackermann ehrte Meyer Marianne Bauer für 60 Jahre Chorsingen. Für 40-jähriges aktives Chorsingen wurden Inge Hoellen und Anneliese Grams mit einer Urkunde und einer Brosche ausgezeichnet.



Meyer betonte, dass das Cäcilienfest zu den großen Festen des Kirchenchores im Jahresverlauf zähle. Beim Cäcilienfestes gelte es den aktiven Sängerinnen und Sängern zu danken. Der Chor lebe von der Beständigkeit seiner Mitglieder, die zur großen Ehre Gottes singen würden. Der Chor singe nicht nur zur großen Freude aller, die zuhören, sondern er singe auch zur eigenen Freude.

Der Kirchenchor Cäcilia Kripp hat als Aufgaben die musikalische Mitgestaltung von Gottesdiensten und Andachten. Gesungen werden unter anderem Missen namhafter Komponisten, Motetten und Chorsätze. Zur Zeit haben sich 30 Sängerinnen und Sänger mit Chorleiterin Jutta Wendel ein anspruchsvolles Pensum vorgenommen. Über weitere Sängerinnen und vor allem Sänger in allen Stimmbereichen würde der Chor sich freuen. Dabei sind im Zeichen der Ökumene auch evangelische Mitchristen gerne gesehen. Eine fundierte Gesangsausbildung ist nicht erforderlich. Allerdings sind Freude am Singen, möglichst regelmäßiger Probenbesuch und die Bereitschaft, sich in die Gemeinschaft einzufügen, Voraussetzung. Nach dem Motto „Gib deine Stimme dem, der sie dir gab“ kann jederzeit unverbindlich an einer Chorprobe teilgenommen werden. Auch die Geselligkeit kommt bei den Proben nicht zu kurz. Seit seiner Gründung 1889 leistet der Chor auch Beiträge im kulturellen Ortsgeschehen. Anlässlich der 100-Jahrfeier im Jahr 1989 wurde der Chor für sein Engagement für die Kirchenmusik mit der Palestina-Medaille und der Zelter-Plakette ausgezeichnet. Wer mitsingen möchte, kann einfach mal bei den Proben donnerstags um 19 Uhr im katholischen Pfarrheim Kripp vorbeikommen.


 Jugendraum Kripp macht Fortschritte

Viele Hände, baldiges Ende: Bei der Errichtung des neuen Jugendraums in Remagen-Kripp ist eine ganze Reihe von Machern am Werk. Auch der Kreis Ahrweiler packt an. Der Jugendhilfeausschuss des Kreises hat 5.500 Euro auf den Weg gebracht. Mit diesem Betrag wird der Bau des Jugendtreffs im Untergeschoss der Grundschule Kripp bezuschusst. Das entspricht 25 Prozent der förderfähigen Gesamtkosten von 22.000 Euro.

                           

Landrat Dr. Jürgen Pföhler nutzte einen Termin mit Remagens Bürgermeister Herbert Georgi für einen Besuch im künftigen Jugendtreff, wo derzeit Handwerker aus verschiedenen Altersklassen anpacken. Erwachsene Bürger aus Kripp und Mitglieder des Ortsbeirats greifen zu Hammer und Säge, Farbe und Pinsel. Jugendliche aus dem Ort betätigen sich ebenso als aktive Helfer.

Zuvor haben die Mädchen und Jungen gemeinsam mit Jugendbetreuer Christoph Schäfer und Jugendpfleger Johannes Heibel Ideen entwickelt, wie sie die drei Räume gestalten möchten. Vom Stand der Bauarbeiten überzeugten sich auch Doris Rheindorf, Rektorin der Grundschule Kripp, Dagmar Koep und Detlef Lempio vom Ortsbeirat Kripp sowie der Helfer Benno Göres. Der Ausblick: Bis Ende des Jahres sollen die Ideen zur Wirklichkeit werden. Dann soll der Kripper Jugendtreff bezugsfertig sein.

  Oktober 2010 KiGa Pusteblume aus Kripp feiert Erntedank
 im  Wald


Kripp. An zwei Tagen haben sich die Regenbogen- und Sonnenkinder aus Kripp auf den Weg durch den Sinziger Wald gemacht. Begleitet vom Duft der Tannennadeln und dem Moos haben sie die Waldwege verlassen und den fruchtbaren Waldboden erkundet. Dort gab es viel zu entdecken und zu erforschen: Heimische Bäume, Pflanzen, Käfer, Schnecken, Spinnen, Steine und Äste. Viele Pilzarten konnten sie mit Hilfe von Naturführern bestimmen und nennen. An der Hütte angekommen frühstückten sie an der frischen Waldluft und die Kinder hörten eine Geschichte von den Feldmäusen bei der Kartoffelernte. Gemeinsam haben sie Herbstlieder gesungen und dazu getanzt. Viele Spiele mit Naturmaterialien ließen die Kinder vielfältige Sinneserfahrungen machen. Zum Abschluss bekamen alle Kinder eine selbstgebackene Maus aus Quark-Öl-Teig. Es war ein wunderbarer Tag in der Natur, den alle Kinder genießen konnten.


Oktober 2010 Medienbestand in Bücherei umfangreich erweitert

Zahlreiche Neuerscheinungen in der Bücherei der Katholischen Kirchengemeinde St. Nepomuk in Kripp

Kripp. Die Katholische Öffentliche Bücherei St. Johannes Nepomuk in Kripp möchte auch in diesem Jahr wieder auf ihre zahlreichen Neuerscheinungen hinweisen, die zur Ausleihe bereit stehen. Bisher konnten bereits 300 neue Bücher ‚davon auch viele Kinderbücher, eingestellt werden. Besonderer Wert wurde auch auf aktuelle Literatur aus den Bestsellerlisten gelegt. So sind zum Beispiel u.a. Krimis von J. Hoffmann, Adler Olsen, und W. Ryan, und für Jugendliche die spannende Serie „Die Tribute von Panem“, Teil1 und Teil 2 ab sofort ausleihbar.
Die Bücherei bietet u.a. den Vorschulkindern der ansässigen Kindergärten (St. Joh. Nepomuk und Pusteblume) einen Bibliofit –Kurs an. Der Kurs soll am 2. November beginnen und wird von zwei Mitarbeiterinnen der Bücherei gestaltet. Die Kinder sollen die Kriterien für eine selbstständige Medienauswahl erlernen und sich auch die fristgerechte Rückgabe bewusst machen. Als Teilnahmebestätigung wird ihnen dann ein sogenannter Bibliofit – Führerschein überreicht.

Die diesjährigen Bibliothekstage in Rheinland – Pfalz sind für den Zeitraum vom 24. Oktober bis 31. Oktober angesetzt. Die Bücherei Kripp möchte sich an dieser Aktion am 31. Oktober mit einem begrenzten „Tag der offenen Tür“ und einem Bücherflohmarkt beteiligen. Zu diesem Tag werden alle Bürger recht herzlich eingeladen. Ein genauer Zeitpunkt wird in einer separaten Einladung noch bekannt gegeben.

Im Rahmen der Bibliothekstage wurden bereits an alle Schüler der 3. und 4. Klasse der Grundschule Kripp Kreuzworträtsel zur Lösung ausgeteilt., die bis 3. November in der Bücherei abzugeben sind. Mit der richtigen Lösung sind hierbei schöne Preise zu gewinnen. Drei weitere Buchpreise werden auch in der Kripper Bücherei ausgelost.

Die nächste Buchausstellung der Kripper Bücherei wird am 21. November im Pfarrheim des Ortes stattfinden. Das Büchereiteam erwartet viele Besucher. Wie in jedem Jahr werden auch im Dezember wieder die Adventskalender mit Vorlesegeschichten für die Schule angeboten. Ebenso werden vorweihnachtliche Dezembergeschichten für die Vorschulkinder an die Kindergärten weitergegeben.


Oktober 2010 Heimatkunde für Kripper Senioren

Die Kripper Senioren von der Mittwochsbegegnung machten ihren Jahresausflug unter der Leitung von Helma Laux. Das Ziel war streng geheim. Es war nicht der Mühe wert, die Jacken im Bus auszuziehen, denn die erste Station war der Bahnhof von Brohl. Es ging mit der Borhltalbahn nach Engeln. Unterwegs wurden die Senioren noch einmal an die schwere Arbeit in den Steinbrüchen und die primitive Art, das Material zu transportieren, erinnert. Helma Laux war sehr überrascht, wie wenige je mit der Brohltalbahn gefahren sind, so war also das Ziel gut gewählt. In Engeln gab es Kaffee und Kuchen. Das Busunternehmen Henneke holte die Gruppe dort ab und es ging noch mit vielen Erklärungen zum Nürburgring. Zum Abendessen wurden die Senioren am Riedener See erwartet. Es war ein gelungener Ausflug und die Senioren bedankten sich ganz herzlich.

                          

Jeden Mittwoch ab 14 Uhr treffen sich die Senioren im Pfarrheim in der Vossstraße. Bei selbstgebackenem Kuchen, Spielen und Gesprächen wird es immer ein gemütlicher Nachmittag. In Kripp gibt es noch viele Senioren, die Helma Laux hiermit herzlich einladen möchte. Auch Männer sind herzlich willkommen.


 Oktober 2010 Fitness & Kinderturnen

Nach der Sommerpause, bedingt durch die Sommerferien, finden ab Montag, dem 16. August alle Kurse in den Bereichen Fitness und Kinderturnen wieder wie gewohnt statt. Qualifizierte Übungsleiterinnen freuen sich immer über zahlreiche Teilnehmer/innen und auch über neue Gesichter, die mal "schnuppern" möchten. Das komplette Angebot in diesen Bereichen können sich Interessierte unter www.sv-kripp.de genauer anschauen.

                          

Im Bereich Kinderturnen wird eine/n neue/n Übungsleiter-/in, für die Stunde der "3-6-jährigen" Kids, die montags von 15-16 Uhr in der Turnhalle Kripp stattfindet, gesucht.

Diese Gruppe besteht aus ca. 20 Kindern und wird zurzeit von zwei Übungsleiterinnen betreut, von denen eine aber aus zeitlichen Gründen aufhören möchte und für die nun eine/n Nachfolger-/in gesucht wird.

Wer Interesse hat, auch wenn er noch nicht im Besitz einer Lizenz ist, kann sich gerne bei Carmen Tempel (0170 / 4736 035) melden.

 September 2010 Sonniges Herbstfest der KG Kripper Fente

Karneval feiern - das macht Spaß. Doch auch im Rest des Jahres wollen die Kripper Fente keineswegs Trübsal blasen. Das Vereinsgeschehen beschränkt sich daher nicht nur auf die närrischen Tage.

Für den Zusammenhalt der Mitglieder und um das Interesse am Karneval zu wecken, werden von der KG rund ums Jahr Veranstaltungen angeboten wie Wanderungen zu bekannten Zielen in der Umgebung, Tagestouren und mehrtägige Reisen mit Führungen, Info-Veranstaltungen, Zeltlager, Grillabende oder Begleitung sportlicher Aktivitäten, wie z.B. die Teilnahme am Rhein-Ahr-Triathlon. Besonders zu erwähnen ist auch der "KG-Stammtisch" jeweils am 1. Freitag im Monat.

                          

Mit großem Erfolg veranstaltete die KG am 11. September für die Bevölkerung den Erntedankmarkt in der Ortsmitte. Das Fest wurde zum dritten Mal veranstaltet und der 1. Vorsitzende Wilfried Brüssel wies stolz darauf hin, dass die KG in diesem Jahr ein närrisches Jubiläum feiert. Seit 11 Jahren gibt es die Kripper Fente nun und eine Fotowand zeigte viele närrische Aktivitäten der vergangenen Jahre.

Im Rahmen dieses Herbstfestes wurden selbst gemachte Produkte und Leckereien aus der heimischen Küche, Dekorationen und vieles mehr angeboten. "Unsere Frauen haben im Vorfeld des Festes viel gearbeitet", lobte der Vorsitzende und besah sich zufrieden herbstliche Gestecke, rustikale Kerzenhalter aus Holz in Apfelform, zarte Frischblumenarrangements und poetische Strohkunstwerke. Auch selbstgekochte Marmeladen leuchteten farbig am Stand in der wunderbaren Herbstsonne. An der Apfelpresse wurde frischgepresster Apfelsaft ausgeschenkt und die KG-Fanfaren trugen mit einem Platzkonzert zur guten Laune der Gäste bei.

Für das leibliche Wohl der Besucher war mit frischem Kaffee und feinen Kuchen sowie zünftigen Stärkungen vom Grill gesorgt, so dass einigen unbeschwerten Stunden bei den Kripper Fente nichts im Wege stand.

 September 2010 Kripp feierte seine neue Schützenkönigin

Groß war der Jubel am Sonntagabend als Evgenija Albrecht um punkt 20.07 Uhr beim Königsschießen der Sankt Sebastianus Schützengesellschaft Kripp mit dem 78. Schuss das letzte Stück des knorrigen Königsvogels erlegte und als neue Königin der Kripper Schützen mächtig gefeiert wurde. Ihr zur Seite steht Ehemann Hans-Jürgen Albrecht.

Ihm war es gelungen dem Rumpf des Förderervogels den Garaus zu machen. Beim Bürgerkönigsschießen war nach langem Hin und Her und so manchem Schuss Ortsvorsteher Heinz-Peter Hammer erfolgreich. Er hatte sich im Endkampf gegen seine Mitbewerber Ehefrau Silvia, Dieter Hecken und Präses Dechant Dr. Johannes Meyer durchgesetzt. Das ganze Schießspektakel dauerte allerdings ganz schön lange, denn die Vögel waren derart stabil gebaut, dass eine mehrmalige Unterbrechung des Schießens und damit verbunden der Einsatz der Säge von Nöten war.

                          

Die Siegerehrung und die Ausstattung der neuen Königin mit den Insignien oblag dem Vorsitzenden der Kripper Sankt Sebastianus Schützengesellschaft Kripp, Friedrich Maurer, gemeinsam mit Präses Meyer. Dem neuen Königspaar Evgenija und Hans-Jürgen Albrecht wünschten Maurer und Meyer ein erfolgreiches Regentenjahr.

Begonnen hatte der große Tag der Kripper Schützen mit einer Teilnahme am Gottesdienst in der Kripper Pfarrkirche. Am Nachmittag konnte Vorsitzender Friedrich Maurer zahlreiche Gäste auf dem Schützenplatz begrüßen.

Der besondere Gruß galt neben dem noch amtierenden Schützenkönigspaar Friedrich und Charlotte Maurer Ehrenmitglied und Bürgermeister Herbert Georgi, Präses Dechant Dr. Johannes Meyer, Ortsvorsteher Heinz-Peter Hammer, sowie den Vertretern der politischen Parteien. Im Anschluss begannen mit dem Königsschießen, dem Bürgerkönigsschießen und dem Fördererschießen unter der Schießleitung von Bernhard Paris, Charlotte Maurer, Christian Kluth und Herbert Deisen die Schießwettbewerbe. Erfolgreich auf die Bestecke des Königsvogels waren: Krone Gisela Deisen, Kopf Christian Kluth, linker Flügel Evgenija Albrecht, rechter Flügel Gisbert Schmitz, Schweif Charlotte Maurer und Rumpfschütze und neue Königin Evgenija Albrecht.

Beim Bürgerkönigsschießen erlegte zunächst Philipp Bauer den Kopf, bevor Dieter Heckenbach den linken Flügel traf und Georg Breuer den rechten Flügel. Schweifschütze war Silvia Hammer, bevor Heinz-Peter Hammer dem Rumpf des Bürgerkönigvogels den Garaus machte.

Beim Fördererschießen traf Roswitha Wilk den Kopf, Herbert Georgi den linken Flügel, Hans-Jürgen Albrecht den rechten Flügel, Philipp Bauer den Schweif und den Rumpf erlegte Hans-Jürgen Albrecht.

Beim Pokaladlerschießen waren erfolgreich: Kopf Friedrich Maurer, linker Flügel Klaus Selbach, rechter Flügel Herbert Deisen, Schweif Hans-Jürgen Albrecht und Rumpf Josef Marx.

Mit den Schützen und einigen Gästen feierten die neuen Majestäten noch einige Stunden in geselliger Runde. "- AB -"


 August 2010 Ausflug der Kripper Senioren an die Mosel

Etwa 60 Senioren aus Kripp folgten der Einladung des Weihnachtsmarkt-Organisationsteams um Ortsvorsteher Heinz-Peter Hammer zu einer "Fahrt ins Blaue".

Pünktlich um 12.30 Uhr starteten zwei Reisebusse in der Ortsmitte in Richtung Koblenz. Unterwegs erhielt die Reisegruppe interessante Erläuterungen zu den Sehenswürdigkeiten durch die fachkundige Reiseleitung der Eheleute Henneke.

Am Deutschen Eck vorbei und durch die Altstadt Koblenz führte die Fahrt schließlich nach Alken an der Mosel. Hier stieg die Reisegruppe auf das Ausflugsschiff "MS Goldstück" und während das Schiff in Richtung Cochem fuhr, konnten die Gäste bei einer Tasse Kaffee oder einem guten Glas Moselwein die wunderbaren Landschaften des Moseltals genießen.

                           

Sehr viel Gesprächsstoff gab es, als Ortsvorsteher Hammer ein Fragebogen zum Heimatort Kripp austeilte. Hier galt es sein Wissen über den Ort zu testen bzw. aufzufrischen. Unter allen abgegebenen Fragebögen wurden später drei per Zufall gezogene Gewinner ermittelt.

Nach einer Stunde legte das Schiff wieder in Alken an und von hieraus gingen die Senioren zu Kaffee und Kuchen in eine nahgelegene Konditorei. Während des einstündigen Aufenthalts bummelte der ein oder andere durch den schönen Ortskern Alkens, andere machten sich auf den Weg zur malerisch gelegenen Burg Thurant. Gegen 17 Uhr trat die Reisegruppe wieder die Rückfahrt nach Kripp an. Alle waren sich einig, dass dies ein gelungener und abwechslungsreicher Nachmittag war. Dankbar waren die Senioren, dass ihnen mit diesem Ausflug ein Teil des Erlöses vom vergangenen Weihnachtsmarkt zu Gute kam.

In den nächsten Wochen wird mit der Planung des diesjährigen Weihnachtsmarkets begonnen. Das Organisationsteam sucht dringend Interessierte, die bei der Gestaltung und Durchführung des Marktes mithelfen möchten.

Kontakt Heinz-Peter Hammer, Tel. 02642/44590

 August 2010 KG Kripper Fente Treffen im "Niemandsland"

Kürzlich trafen sich die beiden Karnevalsgesellschaften KG Kripper Fente und die KG Narrenzunft Remagen im berühmten „Niemandsland“. Dieses Treffen hat sich seit nunmehr vielen Jahren zu einer festen Tradition etabliert, die auch unter den neu gewählten Vorstandsmitgliedern weitergeführt wird. Somit traf man sich genau zwischen Remagen und Kripp und verweilte einige Stunden am schönen Rhein.



Die beiden Karnevalsgesellschaften aus Kripp und Remagen verbrachten
gemeinsam einen geselligen Abend

Zum Glück meinte es das Wetter gut und ein lauer Sommerabend konnte genossen werden. Für das leibliche Wohl wurde in diesem Jahr durch die Kripper Fente bestens gesorgt. Bis in die späten Abendstunden wurde über die zurück liegenden Karnevalssessionen, „Problemchen“ bei der Vereinsarbeit, aber vor allem über den Spaß an der Freud im Fastelovend geplaudert, gelacht und sich ausgetauscht. Alle Anwesenden waren sich einig, dass dieses Treffen im „Niemandsland“ wieder einmal ein gelungener Abend war und freuen sich bereits auf das nächste Jahr.


 August 2010 Kripper Junggesellen luden zum Rheinuferfest ein
Bereits zum zweiten Mal hatten am Samstag die Kripper Junggesellen um Vorsitzenden Daniel Schneider zum Rheinuferfest an der herrlichen Uferpromenade in Kripp eingeladen. Bei strahlendem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen war ein Getränkepavillon aufgebaut, für Tische und Sitzgelegen= heiten gesorgt, und ein Imbissstand mit leckeren Kuchen und Kaffee, sowie herzhaftem Imbiss stand für alle, die sich verwöhnen lassen wollten, zur Verfügung. Und die Gäste ließen sich nicht lange bitten.

                          

Kripper Bürger ließen es sich nicht nehmen den Junggesellen einen Besuch abzustatten und viele Gäste, die per pedes und per Drahtesel das Kripper Rheinufer bevölkerten, freuten sich über das kulinarische Angebot der Junggesellen vor dem tollen Panorama mit Rheinblick und Blick auf Linz, die bunte Stadt am Rhein, wo ein Antik- und Flohmarkt wohl tausende Besucher anlockte. Selbst in Kripp war kaum ein Parkplatz mehr zu finden und die Rheinfähre war bei jedem Übersetzen voll besetzt. So herrschte am Kripper Rheinufer und auch an den Ständen der Junggesellen reges Treiben. Für die Kinder hatten die Junggesellen eigens ein Grillfeuer entzündet, an dem die Kinder sich ihr Würstchen am Stock braten konnten. Hier war auch Vorsitzender Daniel Schneider im unermüdlichen Einsatz, der mit viel Geduld und Umsicht den ganz Kleinen beim Stockbraten zur Hand ging. Die kühlen Getränke lockten natürlich bei den heißen Temperaturen und wurden dankbar als Erfrischung von den Radlern und Spaziergängern angenommen. So war auch das zweite Rheinuferfest der Kripper Junggesellen ein voller Erfolg und alle dürfen hoffen, dass die Veranstaltung im kommenden Sommer schon Tradition sein wird


 Juli 2010 Denkmal erstrahlt in neuem Licht

Illumination der Kripper Schönstattschwestern

Es ist noch kein Jahr her, als in der Ortsmitte von Kripp zwei steinerne Figuren der Schönstattschwestern enthüllt wurden. Jetzt erstrahlen sie in einem ganz neuen Glanz. Einige Mitglieder mit Ihrem Vorsitzenden des Kripper Bürger- und Heimatverein installierten zusätzlich eine Bodenlampe, damit das Denkmal auch im Dunkeln gut zur Geltung kommt. Hierzu musste erst eigens eine „E“-Zuleitung verlegt werden. Die fach= männische Anschließung des Bodenstrahlers erledigte Elektromeister Friedhelm Delord. Der Vorsitzende Harry Sander meinte dazu, dass der Winter mit seinen langen Abenden dazu den Ausschlag gegeben hätte. In der Dunkelheit hätte man die Skulpturen doch viel zu wenig wahrgenommen.

                                                                    

Die Schönstattschwestern stehen mitten auf dem Bürgersteig vor der katholischen Kirche. Dort traf man sie schon zu ihren Lebzeiten an, wenn sie auf dem Weg zum Schwesternhaus waren. Dieser Platz wurde gewählt, weil sie nach wie vor mitten im Kripper Leben stehen sollen. Wie man im Nachhinein bemerkte, ist der Bürgersteig aber nur dürftig ausgeleuchtet. Das Problem wurde erkannt und behoben. So dient die neue Beleuchtung nicht nur der Schönheit, sondern auch der Sicherheit. Die Kripper wird es freuen.

 Juli 2010 Kreissparkasse Ahrweiler und Stadt mit großzügiger Spende

Ein herzliches Dankeschön der Kripper Kindergartenkinder des städtischen Kindergartens Pusteblume und des Erzieherinnenteams um Leiterin Brunhilde Franke galt vor wenigen Tagen Frank Kremer von der Kreissparkasse Ahrweiler, Leiter der Zweigstelle Kripp und Ortsvorsteher Heinz-Peter Hammer. Die Kreissparkasse Ahrweiler hatte 1.000 Euro gespendet und aus dem Erlös des Kripper Weihnachtsmarktes 2008 kamen weitere 1.000 Euro hinzu, die Ortsvorsteher Heinz-Peter Hammer im Vorfeld übergeben hatte.

               

Die Stadt hatte noch einen weiteren Beitrag hinzugefügt. Und so konnte das neue Holzkletterhaus für die Außenspielanlage angeschafft werden. Der städtische Bauhof hatte das Holzhaus fachgerecht aufgebaut. Und so freuen sich die Kinder schon seit einigen Wochen über ein herrliches Holzhaus im Außenbereich. Der Dank der Kinder und Erzieherinnen war den edlen Spendern sicher

 Juli 2010 Vorstand des Fördervereins der Feuerwehr Kripp übergibt neue Ausrüstungsgegenstände an die Feuerwehr

Anlässlich einer Vorstandsitzung konnte der 1. Vorsitzende des Fördervereins der Feuerwehr Kripp Klaus Hüppn im Beisein der weiteren Vorstandsmitglieder wieder einige neue Gerätschaften an die Einsatzabteilung der Feuerwehr Kripp übergeben.

Für das neue Mehrzweckfahrzeug beschaffte der Förderverein zwei weitere Rollcontainer. Ein Rollcontainer ist für die Wasserschadensbeseitigung mit Wasserstaubsauger und Tauchpumpen. Ein weiterer wurde für Stromversorgung und Beleuchtung beschafft. Auf diesem sind ein Stromerzeuger, Kabeltrommeln und mehrere Scheinwerfer verlastet. Auch ein neuer leistungsstarker Scheinwerfer wurde durch den FÖV beschafft. Dieser hat eine geringe Leistungsaufnahme von nur 250 Watt, leistet aber Dank eines speziellen Leuchtmittels eine Leuchtkraft, die mit einem 4000 Watt Scheinwerfer vergleichbar ist.

                           

Jugendfeuerwehrwart Marc Tiltmann konnte einen neuen Schlauchverteiler für die Jugendfeuerwehr= übungen in Empfang nehmen.

Einheitsführer Ingo Wolf bedankte sich im Namen der Kripper Feuerwehrangehörigen bei dem 1. Vorsitzenden Klaus Hüppen und den Vorstandsmitgliedern für die angeschafften Ausrüstungsgegenstände im Gesamtwert von über 4000,- Euro.

Ein besonderer Dank galt den Mitgliedern des Fördervereins der Feuerwehr Kripp durch deren Beiträge und Spenden diese Anschaffungen erst möglich geworden sind. Auch die Erlöse aus Veranstaltungen wie z.B. Tag der offenen Tür fließen in solche Anschaffungen.

 Juli 2010 Autorenlesung im katholischen Pfarrheim Kripp

In Kooperation mit dem Bistum Trier konnte die Katholische Öffentliche Bücherei Kripp eine Autorenlesung für das 3. und 4. Schuljahr der Grundschule Kripp anbieten. Zu dieser Aktion konnte der bekannte Kriminalautor Ralf Kramp gewonnen werden. Der Autorenlesung im Katholischen Pfarrheim wurde voller Spannung von circa 65 Schülern wahrgenommen. Ralf Kramp stellte seinen neusten Kinderkrimi „Der doppelte Professor“ aus der Reihe „Das schwarze Kleeblatt“ vor. Kramp ließ die Geschichte langsam entwickeln und versuchte zunächst im Dialog mit den Schülern die fundamentalen Begriffe eines Kriminalromans zu klären.

                     

Ähnlich wie in den „Drei ???“ gibt es auch hier drei Hauptakteure namens Tim, Steffi und Olli sowie einen Hund Fiete, die sich offensichtlich stets bemühen jeden Kriminalfall zu lösen. Die eigentliche Aktion beginnt damit, dass Tim in einem Akt der Verzweiflung einen Fußball durch ein geschlossenes Fenster schießt. Ein in dem Haus wohnender und über alle Maßen zerstreuter Professor beschwert sich und fordert verständlicherweise Ersatz. Nur ist bei Tim das Taschengeld völlig ausgegangen und er fühlt sich ziemlich hilflos. Glücklicherweise findet er eine Einigung seine Schuldigkeit im Umfeld des Professors abzuarbeiten. So ist Tim mit Gartenarbeiten, Fensterputzen, Wagenwaschen hinreichend ausgelastet. Eines Nachts schlagen Flammen aus dem Labor des Professors. Der ganze Ort ist in heller Aufruhr; die Feuerwehr löscht und hat alles rasch unter Kontrolle. Allem Anschein ist der Schaden gering, doch der Professor verhält sich höchst merkwürdig.

Der Autor Ralf Kramp konnte in der zur Verfügung stehenden Zeit nur auszugsweise aus seinem Werk lesen. Warum ist im Titel des Buches von einem doppelten Professor die Rede?

Auch diese Frage konnte nicht an diesem Vormittag gelöst werden. Die Kripper Bücherei wird voraussichtlich die zutreffende Krimireihe einkaufen, um auch dieses Geheimnis zu lüften. Die Kinder konnten einen abwechslungsreichen Vormittag voller Spannung und Mitarbeit erleben. Die Bücherei möchte auch mit solchen Aktionen ein Leseinteresse mit interessanten Buchentdeckungen wecken.

 Juli 2010 Mit Vorschulkindern „onTour“

Im Rahmen eines Erkundungs- und Projektprogramms, das die Kinder bereits in den letzten Monaten und Wochen in Wald und Natur, in Theater und Kunstmuseum, sowie aus aktuellen Anlässen zur Feuerwehr und Polizei und Schule geführt hatte, folgten sie auch in diesem Jahr wieder gerne einer Einladung der Kreissparkasse in Kripp.

                     

„Geld...? Das gibt`s doch auf der Bank ! …und wenn man keines mehr hat, dann kann man sich dort Neues holen !“ Diese Gedankengänge rund ums Geld verdienen, Sparen und Wirtschaften mit eigenem Geld, war Gesprächsstoff zwischen den Vorschulkindern des Kath. Kindergartens St. Johannes Nepomuk in Kripp und dem Leiter der KSK Ahrweiler-Kripp, Frank Krämer. Interessiert betrachteten die Kinder Geldscheine und Münzen von DM und Euro bis hin zu ausländischen Währungen.

Schließfächer, Tresor und Geldautomaten waren von besonderem Interesse. In kindgerechter Weise lenkten Herr Krämer und die Erzieherinnen im Gespräch die Aufmerksamkeit der Kinder auf das Verständnis, „dass man Geld nicht einfach hat und die Bank es auch nicht einfach austeilt, sondern dass Geld erarbeitet und verdient werden will.“ Für die Kinder wurde klar, dass man nicht mehr ausgeben kann, wie man einnimmt oder sich erspart. Zum Abschluss des Besuchs wurde ein „Wiedersehen“ am Weltspartag verabredet.

 Juni 2010 Sommerfest des Sportvereins auf dem Ortsmittenplatz

Bericht und ein weiteres Foto findet ihr in der Rubrik "Ortsmittenplatz"

                          



Juni 2010 Gute Stimmung im Schatten von Sankt Peter und Paul

Pfarrgemeinde Remagen-Kripp feierte Pfarrfest im Pfarrgarten

Auf großen Zuspruch in der Bevölkerung stieß das Pfarrfest der Pfarrgemeinde Remagen-Kripp, das in diesem Jahr in Remagen im Pfarrgarten im Schatten der Pfarrkirche Sankt Peter und Paul gefeiert wurde. Jährlich abwechselnd findet das Pfarrfest einmal in Kripp und einmal in Remagen statt. Organisator war der Pfarreienrat um Vorsitzenden Dr. Peter Ockenfels. Auftakt zum Pfarrfest war ein Festhochamt am Samstagabend, an dem das traditionell auch die Schützen der Sankt Sebastianus Schützengesellschaft in Tracht teilnahmen. Mitgestaltet wurde die Messe vom Pfarrkirchenchor Sankt Peter und Paul. Zur Aufführung gelangte die Messe in G-Dur von Franz Schubert mit den Solisten Kerstin Hövel, Sopran, Johannes Schneider, Tenor und Johannes Weck, Bass, sowie die Motette „Tu es Petrus“ von C. Jaspers. Begleitet wurde der Chor von einem Streicherensemble und Michael Schmitz an der Orgel.

                      

Die Gesamtleistung oblag Jutta Wendel. Im Anschluss an die Festmesse trafen sich die Gemeindemitglieder, Vereinsvertreter und viele, viele Gäste im Pfarrgarten, wo für ein gemütliches Beisammensein in geselligen Runden bei strahlendem Sonnenschein alles wirklich bestens vorbereitet war. Eine Auswahl an herzhaften Schmankerln wurde ergänzt durch die italienischen Spezialitäten der Messdiener. Kühle Getränke lockten bei hochsommerlichen Temperaturen. Dicht umringt war der Getränkepavillon, die Helfer an den Imbissständen hatten Hochbetrieb und in geselligen Runden genossen die zahlreichen Gäste das Pfarrfest anlässlich des Patronziniums. Mit dabei waren natürlich neben Dechant Dr. Johannes Meyer auch die Remagener Schützen um Präsidenten Major Josef Schwan, für die das Pfarrfest alljährlich der Auftakt zum Schützenfest mit Bürgerkönig- und Königsschießen ist. Bis in den späten Abend wurde das Patrozinium ausgiebig gefeiert.

 Juni 2010 Freude bei zukünftigen Kripper Schulkinder

KSK Ahrweiler überreichte KNAX-Trinkflaschen

Groß war die Freude vor wenigen Tagen für die Vorschulkinder in den beiden Kindergärten in Kripp, dem städtischen Kindergarten Pusteblume und dem katholischen Kindergarten Sankt Johannes Nepomuk. Frank Kremer von der Kreissparkasse Ahrweiler, Geschäftsstellenleiter der KSK in Kripp, besuchte die zukünftigen Kripper Schulkinder, die ab Sommer die Grundschule Kripp besuchen.

                          

Die Kinder beider Einrichtungen hatten sich in der Pusteblume getroffen. Gemeinsam konnten die Kinder mit ihren Erzieherinnenteams und die Einrichtungsleiterinnen Brunhilde Franke und Hubertinne Klein Frank Kremer herzlich willkommen heißen. Im Gepäck hatte Kremer für alle Vorschulkinder KNAX-Trinkflaschen, damit sie auch in der Schule ihre selbst ausgewählten Getränke mitnehmen können.

 Juni 2010 Brandschutzerziehung im Kindergarten

Bärenkinder des Katholischen KindergartensSt Johannes Nepomuk besuchten die Kripper Feuerwehr

Ausgelöst durch den Brand in der Kripper Lederfabrik, welchen die Kinder vom Kindergarten aus beobachten konnten, wurde bei ihnen das Interesse für die Feuerwehr geweckt.

                           

Dies nahmen die Erzieherinnen zum Anlass, das Thema Feuerwehr durch unterschiedliche Aktivitäten mit den Kindern zu erarbeiten. Höhepunkt war der Besuch der Feuerwehr in Kripp. Hier wurden Sie von den für die Brandschutzerziehung zuständigen Feuerwehrmännern Fuchs und Tiltmann empfangen. Zunächst stellten sie den Kindern einige Fragen rund um das Thema Feuerwehr, wobei die Kinder ihr bereits im Kindergarten erworbenes Wissen anwenden konnten. Danach wurden in der Feuerwehrhalle die Einsatzfahrzeuge, Boote, feuerwehrtechnisches Gerät und die Einsatzkleidung der Feuerwehr mit großem Interesse besichtigt.

Mit einem von den Kindern erstellten Plakat bedankten sich die Kinder bei den Feuerwehrmännern für die Führung und machten sich mit neuen Eindrücken auf dem Heimweg.

 Mai 2010 Feuerwehr Kripp hatte bei strahlendem Sonnenschein zum Treideln eingeladen

Zahlreiche Bürger und Vereinsvertreter ließen sich das Schauspiel nicht entgehen

Eigentlich stand er bereits im vergangenen Jahr beim großen Feuerwehrjubiläum der Kripper Feuerwehr Einheit auf dem Festprogramm: Der Treidelwettbewerb am Kripper Rheinufer. Doch beim Jubiläum machte das Wetter einen Strich durch den Treidelwettbewerb. Die Feuerwehr Einheit um Einheitsführer Ingo Wolf versprach das Spektakel, das schon bei der Kripper 300-Jahrfeier im Jahr 2005 Menschenscharen an das Kripper Rheinufer gelockt hatte, nachzuholen. Kurzum, die Feuerwehr hielt Wort und hatte zum für Kripp traditionellen „Treideln“ eingeladen. Beim traditionellen Treideln wurde bis zum Aufkommen der Dampfschifffahrt auf dem Rhein zu Anfang des 19. Jahrhunderts, die Schiffe getreidelt: Sprich: Von Pferden rheinaufwärts gezogen, die von einem Halfer, einem Pferdeführer, auf dem Treidelpfad, in Kripp heißt der Weg entlang des Rheins Leinpfad, geführt wurden.

                           

Wie schon in 2005, hatten die Mannschaften beim Fest die Aufgabe, einen kleines Schiff, das zuvor mit feuerwehrtechnischem Gerät beladen wurde, per Seil rund 150 Meter weiter, in eine kleine Bucht zu ziehen, wo das Kehrwasser die Arbeit der „Zugpferde“ etwas unterstützte. Fünf Mannschaftsteilnehmer zogen den Kahn und einer spielte den Schiffsführer, der per Ruder die Richtung vorgab.

Schon eine Stunde vor Beginn des Spektakels hatten sich zahlreiche Bürger, Vereinsvertreter und Gäste aus den umliegenden Orten am Kripper Rheinufer eingefunden.

Die Feuerwehr hatte Zelte aufgebaut, einen Getränkepavillon bestens bestückt, eine Kaffeetafel reich mit zahlreichen Kuchen gedeckt, und selbst die herzhaften Schlemmereien wie Reibekuchen und Bratwürste fehlten nicht, um die Gäste und Akteure bestens zu versorgen.

In einem Probelauf präsentierten die Aktiven der Feuerwehr, wie das Treideln des Schiffs ablaufen soll. Außer dem Seil und eventuell ein paar Handschuhen gab es keine Hilfsmittel, um das Schiff rund 150 Meter rheinaufwärts zu treideln. Alle 20 Minuten ging dann eine Treidelmannschaft an den Start und wurde von den zahlreichen Schaulustigen, die sich am Rheinufer in Scharen eingefunden hatten, mächtig angefeuert.

Ganz einfach hatte es die Mannen am Seil nicht, denn sie mussten mächtig Kraft aufwenden, um im kiesigen Untergrund Fuß zu fassen und das Schiff am Seil rheinaufwärts zu ziehen. Die Moderation oblag Dieter Breuer, der aus der Festschrift der 300-Jahrfeier den historischen Abriss über das Treideln und die Kripper Geschichte erläuterte.

                           

Teilnehmende Mannschaften waren die Aktiven der Junggesellen Kripp, Inaktive der Junggesellen Kripp, zwei Mannschaften der Sinziger Feuerwehr, eine Mannschaft der Feuerwehr Remagen, ein Team der Kripper Fente und ein Team der Prinzengarde/Stadtsoldaten Kripp. Hatte die Siegermannschaft in 2005 zwei Minuten und 56 Sekunden zum Treideln benötigt, so benötigte die Siegermannschaft, die Inaktiven der Kripper Junggesellen, eine Minute und 34 Sekunden. Die Rekordzeit war wohl damit zu erklären, dass das zu treidelnde Schiff vor fünf Jahren vorher deutlich schwerer beladen worden war, als in diesem Jahr. Den zweiten Platz sicherte sich die Feuerwehr Remagen und den dritten Platz die Prinzengarde/Stadtsoldaten Kripp. Die Siegerehrung übernahm am frühen Abend Bürgermeister Herbert Georgi gemeinsam mit Ortsvorsteher Heinz-Peter Hammer.

Die ersten drei Sieger erhielten alle einen handgearbeiteten Kahn aus Holz, ähnlich wie der Blumenkahn am Kripper Rheinufer, sowie Getränkegutscheine. Ein herzliches Dankeschön galt Karl-Heinz Boes und Heinz Delord, die die Siegerprämien handgearbeitet hatten, Dieter Breuer für die gelungene Moderation und natürlich den Organisatoren der Kripper Feuerwehr um Einheitsführer und stellvertretenden Stadtwehrleiter Ingo Wolf. Die Sieger und das rundum gelungene Event wurden nach der Siegerehrung noch eine Weile bei strahlendem Sonnenschein am Kripper Rheinufer gefeiert. "- AB -"

Die ersten drei Sieger erhielten alle einen handgearbeiteten Kahn aus Holz, ähnlich wie der Blumenkahn am Kripper Rheinufer,

 Mai 2010 Bürger- und Heimatverein Kripp hatte zur Jahrestour nach Andernach eingeladen

Der Bürger- und Heimatverein Kripp hatte sich dieses Jahr als Ziel für seine Jahrestour die Stadt Andernach ausgewählt. Auf Vatertag trafen sich fünfzig Kripper Einwohner, um gemeinsam ein Stück Heimat zu erkunden. Quer durch alle Altersgruppen setzten sich die Ausflügler zusammen. Gemeinsam verbrachten sie einen überaus fröhlichen und auch lehrreichen Tag. Einmal im Jahr organisiert der Kripper Verein um seinen Vorsitzenden Harry Sander einen Ausflug in die nähere Umgebung, um allen Neugierigen die Möglichkeit zu bieten, ihre Heimat besser kennen zu lernen.

                                        

Dieses Jahr war das neue Geysir-Erlebniszentrum in der alten Römerstadt Andernach das Ziel. Schon morgens vor neun Uhr traf man sich in der Kripper Ortsmitte, um per pedes den Sinziger Bahnhof zu erreichen. Per Bahn ging es weiter. Dass es kühl und bewölkt war, schreckte niemanden ab. Zu reizvoll war das zusammengestellte Programm. Am Vormittag stand die Geologie der Eifel auf der Tagesordnung. Obwohl viele den größten Kaltwassergeysir der Erde schon mal aus der Ferne gesehen hatten oder aus den Medien kannten, so bleibt doch festzuhalten, dass der Ausbruch in unmittelbarer Nähe ein ganz anderes Erlebnis ist. Es gab wohl niemanden, der davon nicht beeindruckt gewesen wäre. Hinzu kam die sehr verständliche und präzise Erklärung des Phänomens, die vor Ort durch fachkundiges Personal gegeben wurde. Hinterher konnte man das erlebte Naturschauspiel in dem neu gebauten zugehörigen Museum noch einmal aufarbeiten. Es bot viele reizvolle Einblicke in die Erde und hielt für alle Sinne so manches schöne Experiment bereit. So wurde jedem verständlich gemacht, dass man in der Heimat auf einem aktiven Vulkan lebt: Dem Laacher See. Der produziert weit unter der Erde jede Menge Kohlendioxid und das tritt zufällig im Rheingraben bei Namedy aus. Es blieb für die Ausflügler festzuhalten, dass dieses Zentrum für jeden, der sich nur ein wenig für Naturwissenschaft interessiert, ein absolutes ’Muss‘ ist. Nach einem gemütlichen und guten Mittagessen im Hotel Rheinkrone an der Andernacher Rheinpromenade wurde die Gelegenheit wahrgenommen, etwas über die Geschichte dieser alten Stadt zu erfahren. Eine Stadtführung mit fachkundigen Führern stand für den Nachmittag noch auf dem Plan. Die Römer haben Andernach auf einer Rheininsel gegründet und bis in die Neuzeit hinein war die Stadt tatsächlich nur diese Insel. Ihre wechselvolle Geschichte durch die Jahrhunderte hindurch gab allen Beteiligten einen eindrucksvollen Einblick in die Kultur des Rheinlandes. Es war gleichermaßen überraschend, spannend und lehrreich. „Nur durch die Beschäftigung mit unserer Geschichte können wir begreifen, warum wir das sind, was wir heute sind“, so Vorsitzender Harry Sander. Vielleicht etwas müde, aber mit Sicherheit um einiges Wissen bereichert, machten sich die Kripper Bürger abends auf den Heimweg. Alle waren mit dem Tag zufrieden und zum Schluss war man auch mit dem Wetter versöhnt. Wenn es auch den ganzen Tag kalt gewesen war, so war man doch wenigstens trocken geblieben.

 Mai 2010 Florianstag der Kripper Feuerwehr (Ehrungen, Beförderungen, Verpflichtungen)

Am Freitag, 7. Mai, feierte die Kripper Feuerwehr ihren Florianstag.
Das Fest begann um 18.30 Uhr mit einem Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Johannes Nepomuk mit Pfarrer Alfred Becker und der ev. Pfarrerin Lisa Reuter. Es folgte eine Kranzniederlegung auf dem Friedhof zum Gedenken an die verstorbenen Feuerwehrkameraden. Mit einem Umzug - musikalisch begleitet vom Feuerwehrmusikzug der Stadt Remagen - ging es danach zum Feuerwehr-Gerätehaus in der Römerstraße.
Dort sprach Bürgermeister Herbert Georgi den Wehrleuten seinen Dank für den steten Einsatz für ihre Mitbürger aus. Wehrleiter Michael Zimmermann wandte sich ebenfalls mit einem Grußwort an die Wehrleute. Der Förderverein der Feuerwehr mit seinem Vorsitzenden Klaus Hüppen, Ehreneinheitsführer Richard Syberz und Ortsvorsteher Heinz-Peter Hammes wurden herzlich begrüßt.

                                                          

Die Feuerwehr zählt derzeit 36 Aktive, 15 Mitglieder bei der Jugendfeuerwehr und 16 Alterskameraden.

Der Bürgermeister verpflichtete im offiziellen Teil der Veranstaltung Aron Filzen und Phillip Theisen, die beide aus der Jugendfeuerwehr kommen, als Feuerwehrmänner. Hans-Jürgen de Jong wurde Feuerwehrmann-Anwärter. Zum Atemschutzgerätewart wurde Benjamin Franzen bestellt, er erhielt zudem den Dienstgrad Hauptfeuerwehrmann. Auch einige Beförderungen nahm der Bürgermeister vor. So wurden Marc Boes und Torben Thiebes Oberfeuerwehrmänner; während Thomas Gallor, Andre Göttlicher, Daniel Schwarz und Marco Tanghe Hauptfeuerwehrmänner wurden. Zu Löschmeistern wurden Carsten Delord und Peter Steiner befördert. Heinz Delord und Thomas Schremmer wurden Oberlöschmeister.

Außerdem standen noch zwei Ehrungen auf dem Programm. Carsten Delord freute sich über eine Ehrung für 15jährige Feuerwehrzugehörigkeit. Johannes Laux wurde für seine 50jährige Treue zur Feuerwehr ausgezeichnet. Der Florianstag der Feuerwehreinheit Kripp ging danach in den gemütlichen Teil über und bei guter Stimmung feierte man in den Abend hinein.



 Mai 2010 Bürger- und Heimatverein bepflanzte Kripper Rheinufer pünktlich für die Kirmestage

Pünktlich zur Kripper Maikirmes, die von Freitag bis Montag im Festzelt auf dem Johannes Kirchbaum Platz über die Bühne geht, sorgte der Kripper Bürger-und Heimatverein um Vorsitzenden Harry Sander am Kripper Rheinufer für eine farbenträchtige Bepflanzung der Kübel und des Blumenkahns. So bietet das Kripper Rheinufer wieder ein herrliches Entree.
Blumen Breuer spendete die Blumen für die Kübel auf der Mauer, und der Bauof sponserte die Bumen für den Kripper Nachen
 

 Am letzten Samstag im April 2010 war traditionell das Aufstellen des Maibaumes durch die Kripper Junggesellen um Vorsitzenden Daniel Schneider und dem zweiten Vorsitzenden Stephan Ott in der Dorfmitte angesagt. Und genau so traditionell wurde der 26m lange und mächtige Baum mittels Muskelkraft und Stiepen von der Horizontalen in die Vertikale befördert.

                                 

Schon früh am Morgen hatten sich die Junggesellen getroffen und hatten sich mit einem Traktor auf in den Remagener Stadtwald gemacht, um eine passende Fichte zu fällen. Gespendet wird der Baum jedes Jahr von der Stadt Remagen. Mit Baum auf dem Anhänger des Traktors ging es dann zurück zur Ortsmitte, wo die Rinde des Baumes entfernt wurde. Bei der Fahrt gab es natürlich auch obligatorisch ein deftiges Frühstück von einem edlen Spender. Anschließend wurde der Maibaum mit einer schönen Spitze versehen und mit bunten Bändern geschmückt. Nach der Feinarbeit ging es mit Muskelkraft weiter, denn der Maibaum wird in Kripp noch immer mit Stiepen, zwei Holzstämmen, verbunden mit einem Seil, das um den Maibaum gelegt wird, und mit Muskelkraft in die senkrechte Position gerückt. Stück für Stück wurde der Baum in die Höhe gedrückt. Aus Sicherheitsgründen wurde der Baum mit einer Seilwinde an einem LKW der Stadt gesichert. Unterstützt wurden die Junggesellen auch von der Feuerwehr Kripp um Einheitsführer Ingo Wolf. Im Anschluss an das Maibaum-Aufstellen wurden noch die Plakate und Flyer für die Maikirmes der Kripper Junggesellen vom 14. bis 17. Mai im Stadtgebiet verteilt. Im Anschluss an die getane Arbeit war, ebenfalls traditionell, ein gemütliches Grillen der Vereinsmitglieder angesagt.

Das Maiansingen "Rund um den Maibaum" findet am Freitag, den 30.April in der Kripper Ortsmitte statt. Es beginnt mit dem Abholen des Königs im Festumzug um 17.45 Uhr. Anschließend ist um 19.30 Uhr der Umzug der Kripper Ortsvereine angesagt. Wieder in der Ortsmitte angekommen, wird der Mai angesungen und danach in gemütlicher Runde mit der Kripper Bevölkerung der Beginn des Wonnemonats bei dem ein oder anderen Bier gefeiert.

 Einsegnung der restaurierten Orgel in der Kirche St. Johannes Nepomuk Kripp am 25. April 2010

Nach erfolgreicher Renovierung der Kripper Orgel durch die Fa. Siegfried Merten aus Remagen findet am 25. April die feierliche Einsegnung während der Sonntagsmesse um 9.30 Uhr statt. Im Anschluss wird Siegfried Merten mit interessierten Bürgern eine Orgelbegehung durchführen und die Restaurierung erklären. Unsere Organistin Jutta Wendel und Vertreter Michael Schmitz werden die Orgel zum Klingen bringen mit Unterstützung von Stephan Pauly an der Trompete. Prof. Dr. Jos van Son, langjähriger Organist beim Holländischen Rundfunk und verschiedener Kirchen in Amsterdam, wird zum Abschluss einige moderne Stücke spielen. Zwischendurch werden die Paten die Möglichkeit haben ihre Pfeife anspielen zu lassen.

                            

Zur Einsegnung und zu einem anschließenden gemütlichen Zusammensein sind alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen.

Die Spendenaktion ist bei den Kripper Unternehmern, Vereinen und Bürgern sehr positiv aufgenommen worden. Drei Viertel der sichtbaren Prospektorgelpfeifen haben einen Paten gefunden, aber von den kleinen Pfeifen, die quasi im Bauch der Orgel wohnen und für 25,- EUR erworben werden können, benötigen noch 291 einen Paten. Der Verwaltungsrat hofft, dass in den nächsten Wochen noch viele Bürger und Unternehmer sich für eine Patenschaft entscheiden, da die Renovierung der Orgel vorfinanziert werden musste.

Die Liste der Orgelpfeifen liegt bei der Kreissparkasse Kripp aus. Dort kann sich jeder seine Pfeife aussuchen oder eine Spende überweisen, auf das Konto: Katholische Kirche St. Nepomuk Kripp.
Konto 1000158145, BLZ 577 513 10 KSK Ahrweiler

Die Pfeife wird dann zugeteilt und eine Spendenquittung und ein Zertifikat ausgestellt.

Weitere Informationen im Internet www.katholische-kirche-kripp.de.
Geschichte der Kripper Orgel von Willy Weis und Hildegard Funk auf www.Geschichte-Kripp.de



 April 2010 Katholischer Kindergarten "St.Martin" Gartencafeeröffnung

Feierlich und unter Beteiligung aller Kinder und Pädagogen, nebst einer Vertreterin vom Elternausschuss wurde Mitte März der neue Frühstücksbereich in der Kath.Kita St.Martin seiner Bestimmung übergeben. Viele Tage lang konnten die Besucher im Foyer die Entwicklung vom tristen Flur bis zum farbenfrohen "Gartencafe" beobachten. Hier findet von nun an das morgendliche Frühstück statt, welches die Kinder aller Gruppen hier einnehmen.

   

So wird der Frühstücksbereich zum Treffpunkt, zum Ort für Gespräche untereinander, die zum Austausch und zu Verabredungen für den weiteren Tag anregen. Das notwendige Mobiliar stellte zum einen Teil die Kita gGmbH als Träger der Einrichtung und zum anderen der Erlös mehrerer Kuchenback aktionen seitens der Eltern. Dekorationen, die die Kinder im Kreativraum selbst gebastelt haben, schaffen die notwendige Wohlfühlatmospäre, und der Blick in den Garten unterstreicht die liebevolle Bezeichnung Cartencafe. Im Sommer können hier die Türen geöffnet und die Tische auf den Außenbereich ausgedehnt werden.


 April 2010 Dirk Boes ist König der Kripper Junggesellen

Reger Betrieb herrschte am Ostermontag auf dem Kripper Schützenplatz. Angesagt war das Königsschießen des Kripper Junggesellenvereins. Um 18.42 war das wichtigsteTagesereignis im wahrsten Sinne des Wortes erlrdigt. Der 20-jährige Dirk Boes hatte das letzte Stück des Rumpfes des Königsvogels der aktiven Mitglieder erlegt und wurde als neuer Schützenkönig der Kripper Junggesellen mächtig gefeiert. Mit dem 176. Schuss auf den Königsvogel war es dem strahlenden Dirk Boes, der auf den Schultern seiner Kameraden umjubelt wurde, gelungen, die Königswürde zu erlangen

                                

Vor dem Königsschießen hatten die inaktiven Vereinsmitglieder die Chance ihren König auszuschießen. König der Inaktiven wurde bereits um 15.55 Uhr mit dem 164.Schuss auf den Königsvogel Frank Hille. Ausgiebig wurden die beiden Könige auf dem Kripper Schützenplatz gefeiert.

Der Kripper Junggesellenverein hat rund 100 Mitglieder. er leistet in Kripp einen wesentlichen
Beitrag zur Erhaltung der Tradition. So laden sie unter anderem zu den Maifeiern in die Ortsmitte und gestalten Jahr für Jahr die traditionelle Maikirmes. Am 24.April wird der Maibaum von den Kripper Junggesellen in der Ortmitte aufgestellt und am 30.April ist die Maifeier rund um den Maibaum in der Ortsmitte angesagt. Vom 14. bis 17.Mai veranstalten die Junggesellen auf dem Johannes-Kirschbaum-Platz die große Maikirmes. Am Kirmes-Freitag wird die RPR1 PartyNight das Festzelt rocken. Der durch den Rundfunk bekannte Radiomoderator Lars-Christian Karde wird die Plattenteller zum Glühen bringen.
Samstags begrüßen die Junggesellen die Dorfmusikanten aus Uedelhoven. Die Uedelhovener sind ein Garant für stimmungsvolle Musik und flotte Tanzbeine. Sonntags werden die Junggesellen die Gruppe Streuobst beim gemeinsamen Frühschoppen auf der Bühne stehen haben. Abends werden dann die stadtbekannten Polkapoyz aus Remagen das Zelt zum Kochen bringen.
Wer natürlich an einem Kirmesmontag in Kripp nicht fehlen darf, sind die Rhein-Ahr-Spatzen.Die Spatzen wissen dank ihrer langen Kirmeserfahrung das Kripper Publikum, am Tag der Ehrungen, im Festzelt zu begeistern.
 April 2010 Kripper Orgel wurde saniert

Die Orgel der Kripper Pfarrkirche Sankt Johannes Nepomuk wurde saniert. Schon vor Wochen wurde das Kircheninstrument, das Anfang des vorigen Jahrhunderts von Baumeister Klein auf der Empore der Kirche installiert wurde, abgebaut. Der Remagener Orgelbaumeister Siegfried Merten konnte die Orgel sanieren. Rund 45.000 Euro wird die Sanieung die Pfarrgemeinde kosten. Wie der Pfarrverwaltungsrat um Ferdinand Schmickler, Klaus Hüppen, Rudolf Fuchs und Franz Möllers hatte verlauten lassen, muss die Gemeinde die Sanierung selbst tragen, da das Bistum Trier grundsätzlich keine Zuschüsse für Kirchenmusik gibt.

        

Etwas ganz Besonderes hat sich von daher Ferdinand Schmickler einfallen lassen. Um die Sanierung des Kircheninstrumentes zu finanzieren oder die Finanzierung der Sanierung zu unterstützen, können Bürger Patenschaften für die gut 800 Orgelpfeifen erwerben. Für die sichtbaren Prospektpfeifen wird ein Betrag von 200 Euro oder 100 Euro je nach Größe erhoben. Eine Patenschaft für die nicht sichtbaren kleinen Pfeifen kostet 25 Euro. Nach Abschluss der Renovierungsphase soll es ein Paten- und Bürgerfest geben. Das Patenbuch liegt bei der Kreissparkasse Kripp aus.

Sie Sanierung war dringend notwendig, denn der Ton war zum Teil doch arg schräg. Die Orgelpfeifen sind teilweise aus Holz und aus dem Leim geraten. Einige Pfeifen stammen sogar noch aus den Jahren 1854 und 1894, wie Inschriften dokumentieren. Auch die Metallpfeifen mussten saniert werden. Sie mussten neu verlötet und rundiert werden. Auch die alten Lederdichtungen des per Luftdruck betriebenen Kircheninstrumentes waren brüchig und porös geworden. Ebenso musste der Motor ausgetauscht werden und die Stimmvorrichtungen nachgesehen werden. Die Sanierung lag in den bewährten Händen des Experten Orgelbaumeister Siegfried Merten, der im Remagener Gewerbegebiet seine Werkstatt hat.

 März 2010 Bürger- und Heimatverein Rückblick auf ein erfolgreiches Jahr

Zur Jahreshauptversammlung konnte kürzlich im Kripper Gasthaus Rhein-Ahr der Vorsitzende des Bürger- und Heimatvereins Kripp, Harry Sander, zahlreiche Mitglieder willkommen heißen. Sein besonderer Gruß galt Ortsvorsteher Heinz-Peter Hammer und Ehrenmitglied Willy Weis. Neben den üblichen Regularien standen notwendig gewordene Nachwahlen zum Vorstand an. Zudem schlug dieser vor, Dieter Heckenbach aufgrund seiner langjährigen und außergewöhnlichen Verdienste im Vorstand des Vereins zum Ehrenmitglied zu ernennen. Heckenbach war über 18 Jahre im Vorstand aktiv, davon 12 als Geschäftsführer. Der Ernennung stimmte die Versammlung einstimmig zu.
Ebenfalls Zustimmung gab es von den Mitgliedern für eine Spende des Vereins in Höhe von 2000 Euro für die Sanierung der Orgel der Kripper Pfarrkirche.
Bei den Wahlen wurde Theo Verdegen einstimmig zum zweiten Vorsitzenden gewählt. Zum neuen Beisitzer wählte die Versammlung Ingo Gäb. Zur neuen Kassenprüferin wurde Christa Verdegen für die nächsten 2 Jahre ins Amt gehoben.
Breiten Raum nahm in der Versammlung ein, dass die 75-Jahrfeier des Vereins ausfällt. Es hatte sich wenige Tage zuvor ergebnen, dass eine Urkunde eingesehen werden konnte, die attestiert, dass der Bürgerverein Kripp am Rhein bereits 1907 existierte. Da der Verein schon deutlich länger als 75 Jahre besteht und der Verein der Urkunde nach bereits 2007 100 jahre alt war, soll das 125-jährige in einigen Jahren gefeiert werden.

                                

In seinem Rechenschaftsbericht ging Vorsitzender Sander auf die Aktivitäten des 211 Mitglieder zählenden Vereins im zurückliegenden Jahr ein. Er erwähnte unter anderem die Neubepflamzumgen im Mai der Kübel auf der Rheinmauer, des Blumenkahns und des Bittkreuzes am Badenacker. Weiter erwähnte Sander die Pflege des Mausoleums und des Gemeinschaftsgrabes sowie die Bestückung des Schiffsmastes am Rheinufer mit neuen Fahnen. Größtes Vorhaben sei aber das Projekt "Skulpturen der Schönstattschwestern" gewesen. Rechtzeitig zum 3.Oktober sei das Denkmal fertig geworden. Nach einer Festmesse sei die Einweihung vorgenommem worden. Neben einigen Pfarrern und Vikaren aus der Zeit des Wirkens der beiden Schönstattschwestern in Kripp hätten auch 16 Schönstattschwestern an den Feierlichkeiten teilgenommen.
Der Bittweg von Kripp sei im vergangenen Jahr in seinem Wegverlauf fertiggestellt worden. Er sei auch bereits in den Remagener Wanderplan unter "Historische Wanderwege" mit aufgenommen. Eine schöne Aktion sei auch wieder die Weihnachtsbaumaktion der Ortsmitte gewesen. Schon in Umlauf gebracht sei auch die dritte Auflage der Kripper Postkarten.
Als Termin für den Jahreswandertag nannte Sander den 13.Mai, den Christi-Himmelfahrtstag. Ziel sei in diesem Jahr der Geysir und das Erlebniszentrum Andernach.
Den Bericht über die Finanzen des Vereins gab Schatzmeisterin Elke Geil. Die Prüfer Detlev Lempio und Georg Weber bestätigen ihr eine korrekte Finanzführung. Zum Schluß der Versammlung freute Sander sich, die neuen kleinen Ortsfahnen präsentieren zu können.


 März 2010 Grundschule Kripp beteiligt sich auch in diesem Schuljahr an Klasse 2000

Bundesweit größtes Programm zur Gesundheitsförderung, Gewalt- und Suchtvorbeugung im Grundschulalter

Spielerisch lernen die Kinder, wie schön es ist, gesund zu leben. Als Sympathiefigur führt "Klaro", ein fröhliches Strichmännchen, die Kinder durch das Programm. "Gesundheitsförderung gehört zu den wichtigen Erziehungszielen unserer Schule. Wir können gar nicht früh genug damit anfangen, die Kinder gegen Suchtgefahren zu stärken, ihnen gewaltfreie Möglichkeiten der Konfliktlösung zu vermitteln und ihre Persönlichkeit umfassend zu fördern", begründet Schulleiterin Doris Rheindorf das Engagement ihrer Schule. Besonders freut sie sich über die Unterstützung der Paten. Die Grundschule Kripp bedankt sich ganz herzlich bei der Volksbank Rhein-Ahr-Eifel eG, vertreten durch Herrn Rainer Beyer, die der Patenklasse 1a die Teilnahme an dem Projekt für das laufende Schuljahr ermöglicht hat. Ebenso herzlich bedanken sich Lehrer und Kinder bei der Kreissparkasse Ahrweiler und Herrn Frank Kremer, die in der Klasse 1b die Patenschaft für das Schuljahr 2009/2010 übernommen haben.

                         

Ebenso freut sich die Schule darüber, dass Frau Wichert, die schon im vierten Jahr als Gesundheitsförderin Klassen betreut, auch das erste Schuljahr nun wieder begleitet. So werden Frau Wichert und die Klassenlehrerinnen auch in diesem Schuljahr bis zu 15 Klasse2000-Unterrichtseinheiten durchführen, die den Kindern viel Spaß machen und ihre positive Einstellung zur Gesundheit fördern. Themen sind z.B.: den Körper kennen lernen (Atmung, Bewegung, Verdauung, Herz-Kreislauf-Funktion), gesund und lecker essen, sich regelmäßig bewegen und entspannen, mit Gefühlen umgehen und Probleme lösen, im Team zusammen arbeiten und Konflikte gewaltfrei lösen, Tabak und Alkohol kritisch beurteilen, Werbung durchschauen, Nein sagen können trotz Gruppendruck.

                                

Seit 1991 hat Klasse2000 bereits über 630.000 Kinder erreicht, allein im Schuljahr 2008/09 nahmen 13.909 Klassen mit mehr als 325.000 Kindern daran teil.

Eltern, Schulen, Paten und Spender erhalten weitere Informationen über Klasse2000 unter www.klasse2000.de

                             

 Februar 2010 100-jähriges Jubiläum 2009 groß gefeiert

Zur Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Kripp, begrüßte der stellvertetende Stadtwehrleiter Ingo Wolf zahlreiche Kameraden, Oertsvorsteher Heinz-Peter Hammer, Wehrleiter Michael Zimmermann, Ehreneinheitsführer Richard Syberz und den ersten Vorsitzenden des Fördervereins, Klaus Hüppen. Nach dem Gedenken an die verstorbenen Kameraden freute sich Wolf mit Aron Filzen, Philip Theisen und Hans-Jürgen de Jong drei neue Feuerwehrkameraden in der altiven Einheit willkommen heißen zu können. 2009 hatte man 7 Brandeinsätze, davon ein Fehlalarm und zwölf technische Hilfeleistungsein= sätze zu leisten. Hinzu kamen zehn Zugbegleitungen, drei Brandsicherheitswachen und Absicherung des 17. Rhein-Ahr Triathlons. Somit waren insgesamt 33 Einsätze zu verzeichnen, einer mehr als im Jahr 2008. Bei den weiteren Aktivitäten und Ausbildungen handelte es sich um acht theoretische Unterrichte, 15 Übungen, davon vier gemeinsam mit der Einheit Remagen und eine Gemeinschaftsübung aller Feuerwehreinheiten des Stadtgebietes Ende Oktober in Oberwinter.
Desweiteren wurden drei Versammlungen, fünf Vorstandssitzungen und neun Sitzungen des Festausschusses "100 Jahre Feuerwehr Kripp" absolviert. Insgesamt wurden in den drei Jahren bis zum Jubiläum 27 Sitzungen gehalten.

                                                     

Zum Jubiläum gab Ingo Wolf einen ausführlichen Rückblick. Eine Menge Engagement hatten die Kripper Feuerwehr in die großen mehrtägigen Jubiläumsfeierlichkeiten gesteckt. Erwähnenswert vor allem auch die tolle Festschrift, die die Feuerwehr zum Jubiläum auflegte. Wie verbunden die Feuerwehr Kripp mit zahlreichen anderen Wehren, auch mit den Freunden aus Bad Homburg-Kirdorf ist, zeigte sich bei den Besuchen der befreundeten Wehren. Zwölfmal wurden Festlichkeiten anderer Wehren im Jahresverlauf besucht. Groß geschrieben wurde im Jahr 2009 auch die Brandschutzerziehung.
Mehrer Grundschulklassen und Kindergartengruppen besuchten die Feuerwehr und bekamen von Guido Fuchs und Marc Tilmann fachkundig und kindgerecht die Gerätschaften erklärt. Weitere Besonderheiten im Jahresverlauf waren die Abholung des Mannschaftstransportfahrzeuged im Februar in Frankental und im Mai die Abholung des neuen Mehrzweckfahrzeuges in Waldbrunn. Nach der tollen Jubiläumsfeier im Juni führte es die Feuerwehrleute am 20.Juni bei ihrem Jahresausflug in die Eifel.
Besonderheit im Jahresverlauf war die Teilnahme am Zeltlager der Kreisjugendfeuerwehr in Bad Breisig gewesen. Für die Alterskameraden sprach Ehreneinheitsführer Richard Syberz. Sie unterstützen die Aktiven Kameraden immer bei den verschiedensten Festen. Im Januar kegelten sie ihren Kegelmeister aus. Zudem trafen sich die 17 Alterskameraden zu verschiedenen Wanderungen.
Ein ganz herzliches Dankeschön von Ingo Wolf galt vor allem auch dem Förderverein um den ersten Vorsitzenden Klaus Hüppen. Der Förderverein unterstützt mit Rat und Tat und vor allem auch finanziell die Einheit dort, wo die öffentlichen Mittel nicht mehr fließen. In einem kurzen Ausblick wurde die Jahreshauptversammlung des Fördervereins am 5.März um 19:30 im Gasthaus Rhein-Ahr angesprochen. Der Kameradschaftstag findet am 6.März statt und "Rhein in Flammen" am 1.Mai. Am 29.Mai findet ein Treidelwettbewerb am Kripper Rheinufer statt, und der Jahresausflug für die Kripper Feuerwehrleute im Juni nach Mittenwald. Der Tag der Offenen Tür ist für den 25. und 26. September geplant.

 Februar 2010 Tolle Sitzung der Kripper Möhne begeisterte die Damenwelt

Einen tollen Abschied in den karnevalistischen Ruhestand bereiteten die Kripper Möhne am Weiberdonnerstag ihrer Obermöhn Christa Laux und ihrem Vorstandsmitglied Ulrike Laschet innerhalb der rundum gelungenen Möhnesitzung im knubbelvollen Saal Schremmer. Mit standing ovations des Publikums, Geschenken und Blumen von der Möhneschar und vom Kripper Prinzenpaar Hans-Werner I. und Hiltrud I. Thiemann wurden die beiden Urgesteine der Kripper Möhnen in den Ruhestand verabschiedet. Herzliche Dankesworte für ihr Engagement waren ihnen sicher. Ebenso sicher waren sich die Möhne aber auch, dass die beiden ihnen als närrischer Hintergrund erhalten bleiben.

                         

Der Auftakt zur Sitzung, die zu weiten Teilen von Christa Laux und Ursula Weißenfels glänzend moderiert wurde, machte Waltraud Rübsamen als Schützenkönig in der Bütt. Als "Kirchgängerin", die an alles andere dachte, aber nicht an die Kirche, überzeugte Luzia Waszewski in der Bütt und eine niedliche Darbietung lieferten die Tanzsterne der Kripper Prinzengarde/Stadtsoldaten. Wie gut es ist, Nachbarn zu haben, die aber auch wirklich alles von einem wissen, das gaben Monika Knebel und Luzia Waznewski zum Besten. Die Damenwelt amüsierte sich prächtig. Jede Menge Verwechslungen aufgrund der gebrochenen deutschen Sprache gab es bei den 2 Polinnen, alias Ursula Weißenfels und Ulrike Laschet, die ihrem Vortrag beim "Facharzt" saßen. Da mutierte der Gynäkologe zum Poblem am Genick. Mit Witzen am laufenden Band begeisterten Monika Knebel und Ursula Weißenfels das knatschjecke Publikum. Was denn so eine Hochzeit kostet, wollte die Haushälterin von ihrem Pastor wissen. Nach einigem Verhandeln waren sich die beiden einig, dass die Hochzeit 20 Euro kostet. Dabei glaubte die Haushälterin allerdings, dass der Ehemann in den Koten mit enthalten ist. Gemimt wurde der Sketch überzeugend von Bianca Brüssel, Christel Laux und Ulrike Laschet

                          

Von den kleinen Vergesslichkeiten im Alter verzällten Uschi junge und Gudrun Ruf in ihrem Sketch "Der Seniorenkaffee", bevor das Kripper Prinzenpaar ebenso jubelnd im Saal empfangen wurde wie Kinderprinzessin Lea. Begleitet wurden die Tollitäten von der Kripper Prinzengarde/Stadtsoldaten, und die Gardemädchen erfreuten dann natürlich auch mit ihrem spitzenmäßigen Gardetanz. Eine tolle tänzerische Leistung mit Akrobatik präsentierte das Funkenpaar der Garde, Melanie Lange und Martin Pelzer dem stimmungsgeladenen Publikum. Jede Menge Vergnügen hatten die Damen dann auch bei der Übungsstunde, zu denen die Kolleginnen der Prinzessin das Prinzenpaar auf der Bühne einluden. Die närrische Damenwelt lachte lauthals vor Vergnügen. Wie eine ausgesprochen zielstrebige Dame ihren trotteligen Zukünftigen aufs Standesamt schleppt, und ihm auch noch eine ganze Reihe von Kindern unterschlagen hat, das zeigten Gudrun Ruf, Gitti Ockenfels und Uschi Junge. Als der Standesbeamte nach der Trauung der Braut gratuliert und dem frisch gebackenen Ehemann sein Beileid ausspricht, waren die Mädels im Saal nicht mehr zu bremsen. Nach der sehr emotionalen Verabschiedung von Christel Laux und Ulrike Laschet mischten die Stadtsoldaten mit ihrem Showtanz den Saal nochmal ordentlich auf, bevor alle Möhnen gemeinsam beim großen Finale eine musikalische Reise in einige Länder machten und von dort dem Prinzenpaar landestypische Geschenke mitbrachten.
Einig waren sich alle zum Schluss, dass die Sitzung wieder einmal mehr als geungen war, und so wurde die tolle Sitzung noch eine ganze Weile ausgiebig gefeiert.

 Februar 2010 Jubiläumssitzung der Kripper Fente

Das war der Hammer: Bianca Brüssel als Lokalreporterin von der „Kripper Allgemeinen“ hatte den Auftakt für Attacken der politischen Prominenz gegeben. Sie tröstete den amtierenden Bürgermeister Herbert Georgi für eine verlorene Wahlschlacht mit den Worten: dann können sie ja immer noch Ortsvorsteher von Kripp werden, der Amtierende hat seine Pensionsansprüche doch schon durch. Außerdem nahm sie noch den prächtigen Haarkranz des Stadtoberhauptes auf die närrische Schippe. Das ließ Ortsvorsteher Heinz-Peter Hammer nicht ruhen. Als er mit Georgi auf der Bühne stand, demonstrierte er, dass er die gleichen körperlichen Vorzüge wie der Stadtchef hat. Spontan entblößte er er seinen Parteifreund von seinem Dreispitz auf dem Haupze, sich selbst von seinem geheimen Markenzeichen, der rostroten Perücke, und stülpte diese dem überraschten Stadtchef über. „Seht her, Kripp hat einen roten Bürgermeister“, mit diesen Worten riss Hammer die Jecken von den Stühlen, und der Jubiläumscoup für das Bühnendreigestirn der Kripper Fente, Vorsitzender Wilfried Brüssel und die Sitzungspräsidenten Dieter Breuer und Hermann Klapperich war voll gelungen. Brüssel war nach dem Einmarsch der Tollitäten Hans-Werner mit Lieblichkeit Hiltrud und der Kinderprinzessin Lea Weber mit Hofdame Carmen Krämer von seinen närrischen Mitstreitern mit einem bildband der elfjährigen KG-Geschichte bedacht worden.

                         

Angefangen hatte alles damals in der Brüssel’schen Kellerbar, als sich 19 Fente entschlossen, diesem Kripper Namen wieder alle Ehre angedeihen zu lassen. Dass dieses mit Erfolg beschieden ist, stellten sie nicht zuletzt dadurch unter Beweis, dass es zwischenzeitlich sogar eine närrische Kooperation mit dem Kripper SV gibt. Die Karnevalsveranstaltungen im wieder rekrutierten Saale Schremmer gehören zwischenzeitlich zum gesellschaftlichen Muss im ehemaligen Badeort, in dem einst die Treidelhändler und Rheinschiffer vor den Batterien von Kanonen auf der gleichnamigen Straße zitterten.
Bei der Jubiläumsveranstaltung zitterte nur der Saal vor Vergnügen, und unter den Tanzschritten der Oberwinterer Hafengarde, für die bei ihrer „Wurfaktion“ die Hallendecke fast zu niedrig war. Auch die „Magics“, die mit zahlreichen „heimatgestecken“ in Kripp vertreten sind, haben in dieser anmutigen und ausgelassenen jugendlichen Vielfalt alle Mühe, auf kleinen Bühnen ihr ganzes Können auszuloben. Doch die an die Remagener KG Narrenzunft entliehende Truppe repräsentiert immer wieder die riesige Tanzfreude, die die Tänzerinnen Elke Kohlhaas, Silke Reitz, Tanja Rüth, Dennis Möhren, sowie Jenni und Gabi Schüller seit Jahren verbreiten.
Mal gerade so über die Brücke im Naturschutzgebiet gekommen waren die Mädels aus Sinzig; Annemie Großgart und Andrea Klapperich. Beide schwärmten von den körperlichen Vorzügen des weiblichen Geschlechts im XXL Format – vielleicht ein Überbleibsel aus der Zeit von König Rotbart lobesam, als der auf seiner Durchreise ins gelobte Land seine Feten im Zehnthof feierte.
Zu feiern verstehen die Kripper, das machen die „Fente“ vorzüglich, lassen sie die Narren im Saal doch immer wieder selbst aktiv werden, in dem sie Tanzeinlagen einlegen. Die zeigten auch das Tanzpaar der Kripper Stadtsoldaten Melanie Lange und Martin Pelzer, sowie der Wirbelwind aus Remagen, Solomariechen Anna Schäfer von den Remagener Stadtsoldaten. Dass man in Kripp keinen Schritt unternehmen kann, ohne beobachtet zu werden, stellte Bianca Brüssel unter Beweis. Sie hat als Lokalreporterin genau mitbekommen, wie Daniel und Philipp beim Junggesellenfest nur noch mit Sackkarre als „Papamobil“ durchs Dorf geschoben werden konnten. Aber harsch ging sie auch mit den Jugendlichen ins Gericht, die sich an Bonvita und Eleonörchen, den geliebten Kripper Schwestern, vergriffen. Doch da gab es ja noch den „Dorfsheriff Harry“. Normalerweise versucht er sich als Verkehrspolizist, bei der Karnevalsveranstaltung der Fente kam er als Schiffskapitän – mal sehen, mit welchen Ideen er noch in See sticht. Traurig auch, meinte die Lokalreporterin von der „Allgemeinen Zeitung“, dass das Blumenlädchen in Kripp seine Pforten schließen wird. Schließlich sei es dort nicht nur immer gemütlich gewesen, sondern auch schön warm.
Tanmzgruppe aus Heimersheim, die Remagener blau-weiß-roten Stadtsoldaten, Kripper Stadtsoldaten, Sinziger Möhnen, Remagener Poyz, alle gaben bei der Jubiläumsveranstaltung ihr Bestes. Klar war es auch für die Kripper Narren: die KG Fente hat ein weltmeisterliches Programm abgeliefert.

 Januar 2010 Tolle Stimmung auf dem Kinderball

Alles, was schon laufen konnte, und sogar derjenige Nachwuchs, der noch nicht so sicher auf den Beinen stand, tummelte sich am Sonntagnachmittag in der Kripper närrischen Narhalla. Schon am Vorabend hatten die großen Jecke nach tagelanger Vorbereitung in der großen Narhalla gefeiert. Und kaum war alles wieder bestens durch die SVK-Mitglieder hergerichtet, war der Kinderball angesagt, der von Bianca Schmitt und Eva Marhöfer bestens organisiert worden war. Ob kleine Cowboys oder Indianer, ob Prinzessinnen oder Biene Majas, ob Glückskäferchen oder Schäfchen oder einfach nur ein jeckes Hütchen auf dem Kopf, alle Kinder kamen kostümiert und bereiteten den jugendlichen Kripper Regenten, der Kinderprinzessin Lea Weber und der Hofdame Carmen Krämer, begleitet von sämtlichen Formationen mit kleinen und großen Namen einen tollen Einzug in die Narrhalla.

                                  

Die Moderation des jecken Nachmittages oblag der Ex-Kinderprinzessin Alina Walscheid und Clara Koep, die von Marc Göttlicher unterstützt wurden. Unterbrochen durch mehrere Spielrunden kamen auch jede Menge kleine Tänzerinnen und Tänzer, die auf der Bühne niedliche Ausführungen präsentierten. Mit gleich drei Tänzen begeisterten die SVK Kinder. Die Tanzflöhe unter den Trainerinnen Sabine Mostert und Petra Wanka präsentierten einen niedlichen "Pinocchio" Tanz, die Tanzmäuse unter den Tänzerinnen Stephanie Liedke und Melanie Lange tanzten sich per "Aladin" in die Herzen der großen und kleinen Jecken, und die Tanzsterne unter Trainerin Eva Marhöfer glänzten mit ihrer "Reise nach Amerika".

Aus Bodendorf kamen die Blue Berrys unter ihren Trainerinnen Stefanie Werner und Larissa Pauly mit ihrem Zirkustanz und hoher Besuch aus Remagen kam mit Kinderprinzessin Jasmin I., begleitet von ihren Gardepflänzchen der Prinzengarde unter Trainerin Corinna Schilling. Aus Unkelbach kamen die Rot-Weißen Funken mit ihrer Trainerin Manuela Zenz und weiterer Besuch aus Remagen reiste mit den Twirling Stick um Trainerin Ramona Ruhmann an.
Abolutes Heimspiel hatte natürlich das große Kripper Prinzenpaar mit Prinz Hans-Werner und der strahlenden Prinzessin Hiltrud Thiemann, die für einen süßen Regen in der Narhalla sorgten und von sämtlichen Kripper Formationen mit Fente, mit Möhne, mit Prinzengarde und Stadtsoldaten, begleitet wurden. den tänzerischen Abschluss bildeten die Magic Stars der KG Narrenzunft Remagen mit ihren Trainerinnen Elke Kohlhaas und Silke Reitz mit ihrem "Abenteuerland" und die Magic Kids mit ihren Trainerinnen Tanja Rüth, Dennise Möhren und Gaby Schüller mit ihrem "Ahoi"-Tanz. Nach und nach hatten sich die niedlichen Nachwuchsstars mit wirbelnden Beinen in die Herzen, natürlich besonders in die der Eltern und Großeltern, getanzt.



Auch die große Kripper Garde und die Weißjacken des Sportvereins ließen sich natürlich den Kinderball ebenso wenig entgehen. Und damit auch der Gästenachwuchs aktiv werden konnte, gab es zwischendurch mehrfach Spielrunden für Kindergarten-, Vorschul- und Grundschulkinder. Jede Menge Spaß hatte der närrische Nachwuchs und so mancher süße Regen prasselte auf die Rasselbande nieder. Selbstverständlich war auch für die Stärkung der Kinder bestens vorgesorgt. Ob herzhafter Kartoffelsalat und Würstchen oder auch die frisch gebackenen Waffeln, den Kindern fehlte es an nichts. Nach gut vier Stunden Spielen, Tanzen, Bonbons sammeln und Träumen vom eigenen großen Auftritt als Kinderprinz oder -prinzessin oder als Tänzerin, zogen die kleinen Narren mit ihren Eltern müde von soviel Action gen Heimat.
Besonders wichtig ist dem SV Kripp natürlich auch der Kinderball, denn gut die Hälfte der rund 500 Mitglieder des SVK sind Kinder.


  Januar 2010 Stadtsoldaten Kripp

Tanzsportbegeistert?

Wir, die Stadtsoldaten / Prinzengarde des SV Kripp 1946 e. V., sind karnevalsbegeisterte Tänzer & Tänzerinnen im Alter zwischen 16 und 30 Jahren. Seit vielen Jahren treten wir mit einem Garde- und einem Showtanz vornehmlich zur fünften Jahreszeit, aber auch zu Privat- und sonstigen Veranstaltungen außerhalb der närrischen Zeit, auf. Unser diesjähriges Programm besteht zum einen aus einem traditionellen Gardetanz und zum anderen aus einem gemischten Showtanz unter dem aktuellen Motto "We love the 90´s.

Unsere Gruppe ist natürlich immer an Nachwuchs interessiert. Wer also Spaß am Tanzen und an sportlicher Betätigung innerhalb einer geselligen Gruppe hat, ist bei unseren Übungsstunden gerne gesehen. Übungsstunden: Showtanz montags, 20:15 - 21:30 Uhr in der Aula der Grundschule Kripp und Marsch: dienstags, 19:00 - 20:00 Uhr in der neuen Turnhalle Kripp.


 Januar 2010 Aschenbrödel begeisterte 
 Vorschulkinder


26 Vorschulkinder aus dem Katholischen Kindergarten Sankt Johannes Nepomuk und dem Städtischen Kindergarten Pusteblume trafen sich am Remagener Bahnhof, um gemeinsam mit ihren Erzieherinnen in die Stadthalle nach Bad godesberg zu fahren. Das "kleine Theater" spielte dort das Märchenstück "Aschenbrödel".
Dort hatten die Kinder der beiden Kindergärten die Gelegenheit, sich ein wenig näher kennen zu lernen.
 

 1. Januar 2010 Neue Ansichtskarte des Ortes Kripp
Ab Ende Dezember 2009 gibt es nun die dritte Ansichtskarte als Gruß vom Treidelort Kripp. Die Karten werden in einigen Geschäften und beim Bürger- und Heimatverein Kripp zu erwerben sein. Design und Layout wurde erstellt von Harry Sander.
Die Vorderseite zeigt links oben die Pfarrkirche St. Johannes Nepomuk. Oben rechts die Ansicht des Ortsmittenplatzes, die ein mutiger Fotograf von der Kirchturmspitze aufgenommen hat. Unten links die aus Basaltsteinen gehauenen Schönstattschwestern Bonvita und Eleonore, gefertigt vom Bildhauer Heuft und unten rechts eine Ansicht der Quellenstraße im Bereich der Sparkasse, Lebensmittel Kupp, Gasthaus Rhein-Ahr.

                                               

Die Auflage ist 1000 Stück und soll auch den Touristen eine Erinnerung an unser Dorf sein. Auf der Rückseite der Karte steht der Herausgeber: Bürger- und Heimatverein
www.Kripp.de