Kripper Kurier 2005

Dezember 2005 Kripp
Und hier ist sie, die erste Goldmünze von Kripp. Sie ist 3g schwer und 1mm dick. Dargestellt ist der Rhein mit einem Dampfer, das Kripper Rheinufer, die Ahrmündung mit der Brücke, das Kripper Wahrzeichen der Wasserturm, die Kirche St.Nepomuk.
 

 Dezember 2005 Kripp

Hepatitis A: Neuer Fall in Kripp

Grundschule gestern zu - In Sinzig haben sich Angehörige eines erkrankten Schülers angesteckt - Gesundheitsamt informiert
Insgesamt fünf Hepatitis A-Fälle in Sinzig und Kripp sorgen zurzeit für Verunsicherung bei Eltern, Lehrern und Kindern. Nach zwei erkrankten Schülern an der Regenbogenschule  Sinzig bestätigte das Gesundheitsamt Ahrweiler gestern, dass neben zwei Angehörigen auch ein Schüler aus Kripp an Gelbsucht erkrankt ist.
Trotz schulfrei keine Jubelstimmung. Weder bei Schülern, Lehrern noch Eltern: Die 167 Kinder zählende Grundschule Kripp wurde gestern nach Bekanntgabe des Gelbsucht-Falles kurzfristig für einen Tag geschlossen. Nach Sinzig ist jetzt auch der Remagener Stadtteil von der Infektionskrankheit betroffen.

Erst in der vergangenen Woche war öffentlich geworden, dass zwei Erstklässler der Regenbogenschule in Sinzig unter Hepatitis A leiden. Im familiären Umkreis einer der erkrankten Schüler haben sich zudem ein Erwachsener und ein weiteres Kind infiziert. Allerdings sind laut Dr. Ute-Teichert Bartel, Leiterin des Gesundheitsamtes Ahrweiler, keine weiteren öffentlichen Einrichtungen wie Schulen oder Kindergärten betroffen.

Sie stand gestern auch den rund 130 Eltern an der Kripper Grundschule Rede und Antwort. Die Verunsicherung und Sorge war den Erziehungsberechtigen bei der kurzfristig einberufenen Informationsveranstaltung anzumerken. Muss mein Kind geimpft werden? Was ist mit Geschwisterkindern? Kann es sein, dass sich Kinder auch jetzt noch in der Schule anstecken? Sollen wir unsere Kinder überhaupt noch in die Schule schicken?

Teichert-Barthel versuchte die Eltern zu beruhigen und klärte auf. Zwangsgeimpft werden darf kein Kind. Die Haus- oder Kinderärzte entscheiden von Fall zu Fall. Nur Kinder, die nicht geimpft sind, dürften auch vorerst nicht am Unterricht teilnehmen. Durch die Desinfektion der sanitären Einrichtungen sei das Risiko einer Infektion auf ein Mindestmaß reduziert.

Auffallend sind die unterschiedlichen Vorgehensweisen an beiden Schulen: Während in Sinzig nur die Angehörigen der ersten Klassen vom Gesundheitsamt aufgeklärt wurden, werden in Kripp alle Eltern umfassend über Impfung und Hygienemaßnahmen informiert. Als Grund nannte die Gesundheitsamtsleiterin die vorausgegangene Schulweihnachtsfeier vor einigen Tagen, bei der viele Schüler und Eltern auch die sanitären Einrichtungen benutzt haben.

Heute ist die Grundschule in Kripp wieder geöffnet. Auf diesem Weg will man möglichst weitere Eltern erreichen und informieren. Ab Mittwoch dürfen dann nur noch geimpfte Kinder am Unterricht teilnehmen. Denn: Schüler, die sich innerhalb der langen Inkubationszeit von bis zu fünfzig Tagen infiziert haben, können auch trotz Impfung erkranken und andere anstecken, so die Experten vom Gesundheitsamt Ahrweiler.

"Das Risiko, sich anzustecken, ist bei engem Kontakt, bei gemeinsamen Mahlzeiten oder Toilettenbenutzung besonders hoch," erklärt Dr. Teichert-Bartel. Doch erhöhte Aufmerksamkeit und Händehygiene ist nicht nur an den betroffenen Schulen angesagt. "Generell gilt, dass man sich in öffentlichen Einrichtungen wie Sportstätten, Schulen, Kindergärten, Behörden oder Restaurants unbedingt die Hände nach dem Toilettenbesuch wäscht", betonte die Expertin weiter. Impfstoff sei genügend vorhanden.


Dezember 2005 Kripp 

Beeindruckendes Konzerterlebnis und Vivaldi-Messe anlässlich des 300-jährigen Bestehens des Ortes Kripp begeisterte Zuhörer. Premiere in der Pfarrkirche St. Nepomuk in Remagen-Kripp: Zum ersten Mal seit mindestens 20 Jahren wurde dort ein geistliches Festkonzert mit Solisten, Chor und Orchester aufgeführt. Anlass für den organisatorischen wie finanziellen Kraftakt bot das 300-jährige Bestehen des heutigen Fährenorts.
Treibende Kraft war die neue Kirchenmusikerin der kleinen Gemeinde, Jutta Wendel. Neben dem "unermüdlichen Engagement und der hartnäckigen Probenarbeit" seiner Chorleiterin lobte Chorvorsitzender Oswald Illigen auch die übrigen Mitwirkenden, denen auch hier unbedingt die Ehre vollständiger Erwähnung gebühren muss: Paul Becker spielte klangsicher die "Sonate g-moll" von Jean Baptiste Loeillet, der aus Kripp stammende Tenor Horst Schäfer sang andachtsvoll das "Domine Deus" von Franz von Suppé sowie das "Santa Maria" von Pietro Mascagni. Kerstin Hövel, ein "Kripper Mädchen", das inzwischen Musik auf Lehramt in Köln studiert, sang - neben ihren Messe-Soli mit Chor und Orchester - mit schmelzendem Sopran das "Christkind" von Peter Cornelius sowie das "Ave Maria" von César Franck. Diese beiden Klassiker der romantischen Weihnachtsgesänge wurden ebenso wie die übrigen Instrumentalbeiträge von Michael Schmitz am Klavier sicher und sensibel begleitet.

                                              

Hauptstück des Konzerts in der übervollen Pfarrkirche war jedoch eine D-Dur-Messe von Antonio Vivaldi, die in einer von Friedrich Limbacher eingerichteten Fassung zur Aufführung gelangte. Ein strahlendes Kyrie, untermalt von temperamentvollen Streicherfiguren des "Bonner Bachorchesters", wirkte als gesungener Jubel mit dem Untertext: "Endlich ist es soweit, und wir führen unser so lange geprobtes Stück auf".

Der Kirchenchor Kripp war für dieses Konzert durch Unterstützung aus zwei weiteren von Jutta Wendel geleiteten Chören auf eine stattliche Zahl von Sängerinnen und Sängern angewachsen: Deutlich mehr als siebzig Mitwirkende boten einen bemerkenswert ausgewogenen Gesamtklang, wobei es den Gastsängern vom Apollinarischor und vom Jungen Chor Remagen zugute kam, dass sie die Vivaldi-Messe sowie "Psalm 150" von César Franck bereits in Remagen aufgeführt hatten.

Kerstin Hövels Solo "Agnus Dei" wurde von Claudia Bergmann, Flöte, und Stephan Harffen, Cembalo, begleitet. Ein heiteres, fast übermütiges "Gloria", das zwei Mal in verschiedener Form eingebettete "Agnus Dei", das dialogische "Sanctus" sowie der hymnische "Psalm 150" vollendeten eine erstaunliche Chor- und Instrumentalleistung, die man in einem kleinen Ort wie Kripp nicht erwartet hätte. Die begeisterten Besucher bedankten sich für das erhebende Konzerterlebnis mit minutenlangen stehenden Ovationen und bekamen als Zugabe eine Wiederholung des Vivaldi-"Gloria" mit auf den Heimweg.


Dezember 2005 Kripp

Die "betreuende Grundschule" in Kripp hat eine frisch strahlende Unterkunft. Im Beisein von Ortsvorsteher Heinz-Peter Hammer übergaben die Schulleiterin der Grundschule Doris Reindorf und die Elternbeiratsvorsitzende Elke Weber den renoviertem Raum seiner Bestimmung. Eine beispielhafte Kooperation von Kollegium, Eltern, Förderverein, Schulträger und den örtlichen Vereinen machte es möglich, den Raum in der Kripper Grundschule in einen freundlichen, hellen und kindgerechten Spiel- und Lernort zu verwandeln. Während einer kleinen Feierstunde machten die Kinder bereits eine erste Belastungsprobe und bedankten sich mit einem Lied und selbst Gebasteltem bei den fleißigen Helfern
 

Dezember 2005 Kripp

Hinterm Türchen lauert eine Geschichte

Die Bücherei Kripp beteiligt sich in Kooperation mit der Grundschule Kripp an der landesweiten Aktion, die Teil der Initiative "Leselust in Rheinland-Pfalz" ist. Für die Adventszeit wurde ein Adventskalender mit "Dezembergeschichten" für Kinder im 3. und 4.Schuljahr erstellt. Für jeden Schultag bis Weihnachten enthält der Adventskalender in einem roten Umschlag eine Vorlesegeschichte, die vor der ganzen Klasse vorgelesen wird. Anschließend gibt es Spiele oder Aufgaben, die die Kinder einzeln oder in kleinen Gruppen spielen können. In Kripp beteiligen sich in Kooperation mit der Bücherei die Klassen 3 a mit Frau Kaesler, 3 b mit Frau Schlösser und Frau Couturier, 4 a mit Frau Weyand und 4 b mit Frau Beutgen. Die Bücherei möchte mit der Aktion erreichen, dass die Kinder auch über die Adventszeit hinaus zum Lesen angeregt werden und die Bücherei als Partner für ihre Leseabenteuer entdecken.

                                                                                 

Die Materialien für den Adventskalender mit Vorlesegeschichten, Rätseln, Spielen und Werbeplakaten sowie einem Aktionsheft für die Lehrer wurde von der Arbeitsgruppe "Lesespaß aus der Bücherei" entwickelt und vom Landesbibliothekszentrums Rheinland-Pfalz erstellt.


Dezember 2005 Kripp  Neues vom Ortsbeirat

Die Bauschuttdeponie zieht im kommenden Jahr aufs benachbarte Gelände der alten Kiesgrube. Ob auch der Kinderspielplatz vom angestammten Ort weichen muss, steht noch in den Sternen, teilten die Mitglieder des Ortsbeirats mit. Einige Wünsche hat die Stadt Remagen ihrem Ortsteil Kripp mit ihrem Haushaltsplanentwurf für 2006 erfüllt: Mehr Geld für den Jugendraum, Mittel für den Kindergarten und die Spielplätze, eine neue Heizungstherme für die Feuerwehr. Die Grundschule kann sich über die Einfriedung ihres Geländes sowie über einige neue Fenster und Fahrradständer freuen. Vermisst werden aber Mittel zur Renovierung der Grundschul-Aula und zum Anlegen des Kinderspielplatzes im Baumschulweg. Deshalb beschloss der Ortsbeirat von Kripp in seiner jüngsten Sitzung, 10 000 Euro für die Aula sowie 5000 Euro für den Spielplatz bei der Stadt zu beantragen.
Einstimmig war auch der Beschluss zur Einleitung des Verfahrens zur Erweiterung der Bauschuttdeponie. Das bisherige Gelände soll im kommenden Jahr rekultiviert werden; das benachbarte neue Gelände - eine ehemalige Kiesgrube der Beton-Union - soll für einen Zeitraum von fünf Jahren als Deponie dienen. Dann wird auch dieses Gelände verschüttet sein. Ein System von drei Beobachtungsbrunnen gebe es schon, berichtete Ortsvorsteher Heinz-Peter Hammer. Eventuell müssten zur Absicherung noch zwei weitere Brunnen gebaut werden.

                                            

Einen bitteren Beigeschmack hatte der Beschluss zur Änderung des Bebauungsplanes "Unter dem Zaunwege". Dort wurde das Grundstück auf dem der Kinderspielplatz angesiedelt ist, auf Antrag des Eigentümers, der Kirche, zu Bauland umdeklariert. "Der Spielplatz muss dort erhalten bleiben", war trotzdem einhellige Meinung aller Fraktionen. Kurzfristig sieht es damit ganz gut aus: Der Pachtvertrag für den Spielplatz läuft bis 2012, eine Option gibt es bis 2017. Was danach kommt, ist unsicher. "Wenn die Kirche in eine finanzielle Zwickmühle gerät, könnte sie das Gelände veräußern", befürchtet CDU-Fraktionsvorsitzender Helmut Kremer.

Für Schrecken sorgten außerdem die Ergebnisse der Geschwindigkeitsmessungen auf der Mittelstraße: Von 17 859 gemessenen Fahrzeugen waren 12 600 schneller als erlaubt in der 30er-Zone unterwegs, 1579 Fahrzeuge überschritten sogar 60 Stundenkilometer. Dieser Raserei Einhalt gebieten können nur verstärkte Kontrollen, waren sich alle Fraktionen einig.

Weiteres Thema der Sitzung war das neue Beschilderungskonzept der Stadt Remagen. Mit Ausnahme von zwei Schildern hatten die Ortsbeiratsmitglieder daran nichts zu beanstanden.

Dezember 2005 Kripp

Evangelische Kirchengemeinde,

40 Jahre Martin-Luther-Zentrum und 20 Jahre Förderkreis Kabarett zum Kirchen-Jubiläum

Geburtstagsfeier von Galgenhumor begleitet. Was braucht ein Seelsorger mehr: Hände, um etwas zu verteilen oder Füße, um irgendwo hin zu gehen? Eher den Kopf oder das Herz? Den 40-jährigen Geburtstag ihres Martin-Luther-Zentrums und das 20-jährige Jubiläum des Förderkreises nahm die Gemeinde Kripp jetzt zum Anlass, Seelsorge kabarettistisch aufzugreifen.
Nach einem Familiengottesdienst mit Pfarrer Udo Grub zog die Truppe "Holy Hotline" vom Leder. In ihrem Stück "Gottes Feuer auf Sparflamme" kamen besonders die zwei großen Gs zum Tragen - Galgenhumor und Gottvertrauen. Wird man sich beim Gottesdienst in Zukunft mit einer Scheckkarte einloggen müssen? Werden im Familienzentrum demnächst die Eltern in Winterjacken bei Kerzenschein ihrem wollbestrickten Nachwuchs beim Krabbeln zusehen? Muss man bald bangen, welches der kirchlichen Feste - Weihnachten, Ostern, Pfingsten oder Reformationstag - aus Kostengründen flach fällt? Der Sparzwang greift auch in der Evangelischen Kirche um sich, war dieser Vorstellung zu entnehmen.

                          

Die Akteure von "Holy Hotline" wissen selbst am besten, was das Kirchenmotto "Den Wandel gemeinsam gestalten" in der Praxis für sie bedeutet. Außer den Gründungsvorsitzenden des Förderkreises Heidemarie Falckenberg und Ursula Heuser vom Presbyterium sind die anderen drei Protagonisten selbst Pfarrerinnen. Die Stelle von Erdmute Wittmann, die im nächsten Herbst in den Ruhestand geht, wird nicht mehr voll besetzt werden. Die ehemalige Vikarin Nicole Schmiedl und Pfarrerin Lisa Reuter-Dymke harren einer ungewissen beruflichen Zukunft.

Zum Jubiläum: Seit vor zwanzig Jahren der Förderkreis gegründet wurde, wirkte der auf die Gemeinde wie eine belebende Spritze. Zahlreiche Gruppen wurden aktiver, wie eine bebilderte Übersicht auf Schautafeln die Arbeit etwa von Pfadfindern, Frauenhilfe und Kindergottesdienst dokumentierte. Sehr gut frequentiert wird laut Aussage von Hausmeisterin Elke Geil nach wie vor das Familienzentrum in der ehemaligen Hausmeisterwohnung.Auch der Festtag wurde mit vereinten Kräften gestaltet. Sowohl Kuchen als auch Preise für die Tombola spendierten die Gemeindemitglieder reichlich

 Kripp November 2005

Die Glocken von Kripp läuten wieder.

Keine Weltuntergangsstimmung, sondern schiere Freude machte sich auf dem Kripper Pfarrhof breit, als nun endlich die lang ersehnten Glocken aus der Saarbrücker St. Paulus Kirche eintrafen. Mit schwerem Gerät wurden die restlichen drei der vier Glocken in den Glockenturm gehievt.Das Kripper Geläut setzt sich jetzt aus den Tönen cis, e, fis und a zusammen. Die vier Glocken haben einen Durchmesser von 90 bis 150 Zentimeter und wiegen zusammen knapp viereinhalb Tonnen. Auf den Bronzeglocken, die Christus König, dem Apostel Paulus, der Muttergottes sowie dem Heiligen Jakobus und der Heiligen Katharina geweiht sind, befinden sich Schriftzüge in lateinischer Sprache. Der Wechsel war nötig geworden, weil die aus dem Jahr 1923 stammenden Kripper Grauguss-Glocken bereits schwere Materialschäden aufwiesen.

                                           


Kripp November 2005

Mandt neuer Schützen-Vereinsmeister

Vorsitzender der St. Sebastianus-Gesellschaft in Kripp siegte beim Schlussschießen mit 50 RingenKRIPP. Mit jeweils drei Schüssen aus dem Kleinkalibergewehr, auf einer Distanz von 30 Metern aufgelegt, schossen am Samstag die Schützen der St. Sebastianus Schützengesellschaft Kripp von 1837 ihre neuen Vereinsmeister aus. Zum so genannten Schlussschießen wurde hingegen auf zehn Meter aufgelegt und mit dem Luftgewehr wurden jeweils fünf Schüsse abgegeben.



Die Schießleitung hatten Friedrich Maurer, Bernhard Paris und Gisbert Schmitz übernommen. Zu Beginn der Veranstaltung begrüßte Vorsitzender Günter Mandt neben Vereinskönig Otto Rübsamen besonders Präses Dechant Dr. Johannes Meyer, Ehrenmitglied Udo Grub sowie Ortsvorsteher Heinz-Peter Hammer. Mandt bewies mit dem Bestergebnis von 30 Ringen, dass er zu Recht der ehrwürdigen Schützengesellschaft vorsteht und wurde neuer Vereinsmeister 2005/2006. Er untermauerte seine Klasse auch beim Schlussschießen und siegte ebenfalls mit dem Bestergebnis von 50 Ringen.

Beim Frauenschießen mit dem Kleinkalibergewehr auf den Holzvogel schossen Renate Cristodarc den Kopf, Ursula Paris den linken und Dorothea Scheil den rechten Flügel. Schweif und Rumpf traf Hildegard Mandt mit sicheren Schüssen.
 


Kripp 20.Oktober Tempo 30 - Zone 30

Kennen Sie den Unterschied dieser beider Regelungen?
Die Wenigsten von uns scheinen zu erkennen, dass es sich hier um die höchst zulässige Geschwindigkeit für sein eigenes Auto zu drehen scheint und ein solches Schild in einer Straße, in der sich ein Kindergarten oder Schule befindet, durchaus Sinn macht. Die Neustraße in Kripp hat sich leider zu einer Rennstrecke entwickelt, eine Art Startstrecke für beide Richtungen, und in der Hauptsache laut, rigoros und schnell.

                                                     

Wehe, wenn man sich dann erdreistet einen Autofahrer, der angeflogen kommt, zu bremsen und damit zum Anhalten zu zwingen. Ein sehr rücksichtsloser Zeitgenosse meinte mit einem Grinsen auf dem Gesicht, dass er, wenn er ein Kind sehen würde, schon bremsen würde! Kaum ausgesprochen beschleunigt er und fährt weiter. Allein dieser Autofahrer, der selbst um die Ecke wohnt und mehrmals am Tag ob privat oder beruflich mit seinem Gefährt die Neustraße passiert, kommt so schnell auf höllische Geschwindigkeiten. Verständnis für mein Anliegen, langsamer zu fahren, nicht doch! Wie lange wird es noch gut gehen? Letzte Woche wurde unsere Katze von so einem "Raser" erwischt. Der Autofahrer war so in Eile, dass er noch nicht einmal nach der Katze geschaut hat, geschweige denn, mal gerade irgendwo geklingelt hat. Die Katze hat die Eile des Autofahrers nicht überlebt.
Die Neustraße wird von so vielen Kindern auf ihrem Weg zum Kindergarten, zur Schule und wieder nach Hause benutzt. Hier muss etwas unternommen werden. Wir dürfen nicht die Augen verschließen und denken, es wird schon gut gehen. Wir dürfen nicht warten, bis irgendwann ein Kind unter einem Auto liegt.
Silke Möhren Anwohner, Neustraße in Kripp

Eilmeldung vom 20/10/2005: Kripper bekommen Kunstrasenplatz

Ortsbeirat stimmt mit Mehrheit für das förderungsfähige Bauprojekt. Grünes Licht gab der Kripper Ortsbeirat auf seiner jüngsten Sitzung für den neuen Sportplatz. Mit sieben zu vier Stimmen kann das rund 780 000 Euro teure Projekt nun angegangen werden.

 Oktober 2005 Neue Glocken für katholische Pfarrkirche in Kripp

Im ersten Weltkrieg mußten die Kripper ihre Glocken abliefern und danach war kein Geld mehr da um neue Bronzeglocken anzuschaffen. Deshalb wurden 1923 Glocken aus Grauguss in den Kirchenturm eingebaut. Sie prägen seitdem ein Teil des Lebensgefühls in Kripp. Sie rufen zu Gottesdienst, läuten, wenn einer stirbt und gliedern den Tag durch den Stundenschlag. Die Graugussglocken sind in die Jahre gekommen. Sie haben nur eine durchschnittliche Lebenszeit von 60 Jahren und sie weisen nach nun 82 Jahren größere Schäden auf. Es ist also an der Zeit, sie auszutauschen, bevor sie herunterstürzend ein Unglück verursachen.

                                             

Schon jetzt ist der Kirchturm eingerüstet. Gleichzeitig werden an dem 100 Jahren alten Gebäude die Fugen des Ziegelmauerwerkes ausgebessert, die Schäden an der Natursteinfassung behoben, die Uhr überprüft und Kreuz und Hahn auf der Spitze des Kirchturms neu verzinkt und vergoldet. Ab dem 24. Oktober werden die alten Glocken abgeschaltet und ausgebaut, danach wird der Glockenstuhl modernisiert und die neuen Glocken aufgehängt.

Die vier neuen Bronzeglocken sind gar nicht neu. Sie stammen aus einer Saarbrücker Kirche, deren Betonturm abgerissen werden mußte. Die Glocken wurden 1960 gegossen und geweiht. Eine Weihe hier in Kripp ist daher auch nicht vorgesehen. Aber wir wollen die Glocken am Sonntag, den 23. Oktober um 9.30 Uhr im Gemeindegottesdienst vorstellen und segnen. Hierzu laden wir alle Kripper Bürger- und Bürgerinnen ein. Das Geläut in Kripp wird in Zukunft ein anderen sein, aber die liebende Einladung Gottes in sein Haus gilt unverminder.

Oktober 2005 Kripp. Bekommen die Kripper einen neuen Sportplatz?

Diese Frage stand im Vordergrund der Bürgerversammlung im Gasthaus "Rhein-Ahr". Noch unbekannte Altlasten, Bleiverseuchung, maroder Untergrund und ständige Streitigkeiten zwischen Nachbarn und Sportverein - so ist es um den alten Platz bestellt, der direkt an der Grundschule in der Nähe von Wohnhäusern liegt.

Entscheidend für den Bau eines neuen Sportplatzes in 800 Metern Entfernung in Richtung Gewerbegebiet ist ein zurzeit in Arbeit befindliches Gutachten. Es soll Aufschluss über eventuelle Bodenbelastungen am alten Platz durch die ehemalige Lederfabrik geben. Die Stadt erhofft sich durch den Verkauf des Grundstücks für eine Wohnbebauung einen guten Grundstock für die Finanzierung der 650 000 Euro teuren neuen Kunstrasen-Anlage. "Für die Sanierung des alten Platzes ist kein Geld da", machte Bürgermeister Herbert Georgi deutlich. Und die ständige Bewässerung, die die Bleibelastung nötig mache, sei auf Dauer für die Stadt nicht tragbar. Würden Wohnhäuser dort gebaut, so soll laut Georgi für die Kinder der Grundschule ein kleiner Bolzplatz mit Sprunggrube und Laufbahn erhalten bleiben. Und bis zur Fertigstellung werde man hoffentlich auch so weit sein, Umkleidekabinen dort aufzubauen. Zudem habe der Sportverein bereits signalisiert, entsprechende Eigenleistungen zu erbringen.

                                                                   

"Ich möchte an alle Eltern, die Kinder haben, appellieren, das Projekt neuer Sportplatz zu unterstützen", sagte Hans-Peter Schäfer, Vorsitzender des Sportvereins. Die Streitigkeiten mit den Nachbarn hätten ein beschämendes Ausmaß angenommen. Zudem zahle der Verein allein für die Kalkung und Abzeichnung 4000 Euro jährlich. Und: "Der Zustand des Platzes ist verheerend. Der Verein, von dessen 500 Mitgliedern 300 Jugendliche sind, ist in den vergangenen Jahren stetig gewachsen", teilte Schäfer weiter mit. 50 Kinder trainierten täglich auf dem Platz - die Spiele nicht mitgerechnet.

Aller Jugendförderung zum Trotz, mussten die Sportler auch Kritik seitens einiger Nachbarn einstecken. "Jeden Tag sechs Stunden Fußball - das ist schon eine Lärmbelästigung", sagte eine Anwohnerin. "Nach 22 Uhr ist das Betreten des Platzes untersagt - wer hält sich nicht daran? - der Sportverein", sagte ein weiterer Kripper Bürger.

Auch, dass nachts um 24 Uhr die Flutlichtanlage eingeschaltet würde, wäre eine Zumutung. Zudem sollten die Jugendlichen aufhören, quer zu spielen und ständig gegen den Zaun zu donnern. Auch der Verein müsse sich nachbarschaftlich verhalten, machten die Bürger ihrem Unmut Luft. Beschwerden, die die Sportler kommentarlos zur Kenntnis nahmen. Das offene Gespräch wertete Bürgermeister Georgi indes als durchaus positiv und wies darauf hin, dass bis zum Bewilligungsbescheid, der 2007 erwartet wird, und der Fertigstellung noch einige Zeit ins Land ziehe. Er zeigte sich jedoch zuversichtlich, dass Zuschüsse von Kreis und Land fließen werden.Der Ortsbeirat wird am kommenden Dienstag über den Bau des neuen Platzes entscheiden. Bis dahin rechnet man mit den Ergebnissen der Bodenproben

Kripp Oktober 2005

Die ehemalige alte Johanniskirche - heute

Vor 36 Jahren bezog Jeanette Rübbert die Alte Kapelle in Remagen-Kripp. Wohnraum wird knapper, immer mehr Kirchen stehen leer - was also liegt näher, als verlassene Gotteshäuser für private Eigentümer nutzbar zu machen? Jeanette Rübbert war in Kripp vor 36 Jahren Wegbereiterin. Sie bewohnt die Alte Kapelle "Johannes Nepomuk" in Kripp.

                                          

Es war in Paris, als Jeanette Rübbert sich in "Johannes Nepomuk" verliebte. Ein mitgereister Arzt hatte das gut 500 Kilometer entfernte Kripper Kapellchen im Sinn, dann aber doch einen restaurierten Schweinestall als Refugium vorgezogen. Und so begann Jeanette Rübbert sich beim Anblick von Notre Dame erstmals vorzustellen, wie es sich wohl im eigenen Kirchlein wohne.

Bei der Ankunft in Kripp aber bot sich ein Anblick zum Steinerweichen: Das Dach marode und zu großen Teilen eingestürzt, alle Glasfenster zerschlagen, das Mauerwerk von Hochwassern arg gezeichnet, lud das still gelegte Gotteshaus aus dem 18. Jahrhundert mitnichten zum Wohnen ein. Ehemann Fritz jedoch ließ vom gefassten Gedanken nicht wieder ab. Nach zähem Ringen mit Remagener Behörden und fünf Jahre währender Renovierungszeit schuf der Maler und Architekt für seine Familie einen großzügigen, modernen Wohn- und Arbeitsraum.

Kaffee im Kirchenschiff

"Bereut habe ich es nie, dass ich am 20. Juni 1969 hier eingezogen bin", sagt Hausherrin Rübbert, die an der Kaffeetafel im offenen Kirchenschiff sitzt. "Weg geh ich hier nur mit den Füßen zuerst", beteuert sie - und wer würde ihr das nicht glauben? Die 240 Quadratmeter Wohnfläche der Kapelle "Johannes Nepomuk" erstrecken sich über vier Geschosse. Zwischen zwei Hauptetagen ist auf Höhe des Altarraums und der Orgelempore jeweils ein Zwischengeschoss (Mezzanin) eingezogen. Den gelungenen Ausbau verdankt die alte Kripper Kapelle einer geschulten Hand: Sämtliche Entwürfe - von der Raumaufteilung bis zu den Einbaumöbeln - stammen von Fritz Rübbert, dem 1975 gestorbenen Hausherrn. Der Maler, Grafiker und Architekt war Schüler des Expressionisten Otto Dix. Bis zur Flucht aus der DDR zählte Rübbert zu den wichtigsten Vertretern des Formalismus. Kein Wunder also, dass die gradlinig entworfene Einrichtung den Stil des Bauhauses atmet. Dazwischen aber erinnert ein gutes Dutzend antiker Engel an die spätbarocke Herkunft des Wohnhauses.

Hochstrebende Heizkosten

Was es kostet, etwa einen offenen Kirchenraum zu beheizen? Bewohnerin Rübbert bereitet darüber damenhaft den Mantel des Schweigens. So viel aber sagt sie doch: In den vergangenen 40 Jahren hat die Beihilfe vom Denkmalschutz zur Restaurierung ihres Heims gerade mal für die barocke Eingangstür gereicht. Ein Kirchenkauf also, so viel ist klar, will bei aller Liebe gut überlegt sein.
In Kripp verweist Jeanette Rübbert auf zwei schwebende Engel an der Orgelempore: "Die stammen vom Engelbauer Guggenbichler. Der wurde im Barock berühmt, weil er die Engel aus ihrer statischen Haltung befreite. Er ließ sie fliegen", erklärt sie ihre lieb gewonnenen Hausgeister. Vielleicht ist es ja das, was Remagens St. Anna-Kirche zur Erweckung fehlt: Ein paar gute Geister, die nicht nur schützend die Schwingen ausbreiten, sondern sich auch das Fliegen getrauen.

Kripp September 2005

Neue Lagerhalle sorgt für größeres Angebot

Möbel Boes wird größer. Das Kripper Familienunternehmen baut eine neue Lagerhalle unmittelbar neben dem Firmensitz in der Kripper Ringofenstraße. Gestern war Spatenstich, und Remagens Bürgermeister Herbert Georgi und der Kripper Ortsvorsteher Heinz-Peter Hammer setzten symbolisch die Schaufeln an. Mit dabei waren auch Remagens Wirtschaftsförderer Marc Bors und die Inhaber des Möbelhauses, Hans-Dieter und Karl-Heinz Boes.

                                                           

"Nächste Woche erfolgen die Erdarbeiten, und in drei Wochen wird die Konstruktion aus verzinkten Stahlträgern gebaut, die mit Porenbetonelementen verkleidet wird. Wir wollen noch in diesem Jahr die Halle beziehen", erklärten die Brüder. Auf 300 Quadratmetern Nutzfläche werden künftig Kommissionen und Lagerware bis zur Auslieferung deponiert. Zwei Laderampen in unterschiedlichen Höhen sollen das Be- und Entladen von Lastwagen zudem erleichtern. Die bisherige Lagerfläche von 75 Quadratmetern soll die Möbelausstellung und das Angebot vergrößern. Das 1961 von Karl Boes zunächst als Schreinerei gegründete Unternehmen hatte seinen Firmensitz erst in der Kripper Rheinallee. 1970 kam der Küchenhandel dazu. Wegen wiederkehrender Hochwasser und Platzmangel zog die Firma 1986 in die Ringofenstraße, wo man das Möbel-Angebot auf alle Wohnbereiche erweiterte.

Mit Überdruck gegen Rauchschwaden.

Feuerwehr Kripp lud zum Tag der offenen Tür - Neues Gerät sorgt für klare Sicht bei einem Brand. Beeindruckende Vorführungen, Spaß für die Kinder, zünftige Speisen und Tanzmusik - die Feuerwehr des Rheinörtchens Kripp hatte für ihre Gäste am Wochenende einiges zu bieten.

Bereits am Samstagabend heizte die Drei-Mann-Kapelle von Ebi Keiner den Gästen gründlich ein, die bis in die Nacht hinein nach Herzenslust schwofen und klönen konnten. Zum gemeinsamen Frühschoppen trafen am darauf folgenden Morgen auch Bürgermeister Herbert Georgi, Ortsvorsteher Heinz-Peter Hammer, Beigeordnete Christel Vend
Froh waren die Kripper Blauröcke auch über den Besuch einer Abordnung der Feuerwehrkollegen aus Bad Homburg-Kirdorf, denen man schon lange freundschaftlich verbunden ist. Nach dem gemeinsamen Mittagessen konnten sich die Kinder an der Hüpfburg austoben oder ihre Zielgenauigkeit mit dem Spritzschlauch testen.

Was der Nachwuchs der Wehr schon hinsichtlich Löscharbeiten gelernt hat, zeigten die fünfzehn jungen Feuerwehrleute unter Regie von Marc Tiltmann.

Hierfür hatte man extra aus Paletten eine kleine Hütte zusammen gezimmert. Schließlich präsentierte die Kripper Wehr ihre neueste Errungenschaft - einen Überdruckbelüfter. Der hat die Aufgabe, die Einsatzstelle mit enormer Kraft rauchfrei zu pusten. 45 000 Quadratmeter Luft können so sehr schnell aus einem Gebäude "geschoben" werden, wie der stellvertretende Stadtwehrleiter Ingo Wolf erläuterte. Für die Demonstration hatte die Lederfabrik ihre Produktionshalle zur Verfügung gestellt. Der Einsatz ähnelte dem, den die Blauröcke zuletzt bei einem Hotelbrand hatten. el und Fördervereinsvorsitzender Klaus Hüppen ein. Ebenso schaute die beiden Pastöre, Dr. Johannes Meyer und Pfarrer Udo Grub, vorbei.

Kripp Traditionelles Zeltlager an der Wied

Am letzten Juli-Wochenende stand für die Mitglieder der Stadtsoldaten / Prinzengarde des Sportvereins Kripp das traditionelle Zeltlager auf dem Jugendzeltplatz in Niederbreitbach / Wied auf dem Programm. Trotz der wenig erfreulichen Wetteraussichten machte man sich am Freitag Abend gegen 17 Uhr frohgelaunt und mit allerhand Gepäck in Richtung Niederbreitbach auf.

                                     

Bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen wurden die Zelte aufgestellt. Kurz danach begann man mit den Vorbereitungen für das Grillen. Nach dem gemeinsamen Abendessen sorgte eine heftige Gewitterschauer mit vielen Windböen für kurzzeitige Hektik. Doch als dann der Regen aufhörte, machte man es sich wieder am Lagerfeuer bequem. Einige Camper fanden es hier sehr gemütlich und fanden daher erst nach Sonnenaufgang den Weg in die Zelte.

Der sonnige Samstag begann mit einem gemeinsamen Frühstück, welches auch die Nachtschwärmer wieder munter machte. Zudem konnte man hierzu dass amtierende Kripper Prinzenpaar nebst Gefolge begrüßen, die es sich nicht haben nehmen lassen, "ihrer Garde" einen Besuch abzustatten. Der Nachmittag stand dann ganz im Zeichen des Sports. Hier spielten nicht nur Frauen, Männer und Kinder gemeinsam Fußball, sondern auch Tischtennis, Badminton und Volleyball stand auf dem Programm. Abends wurde in gewohnter Manier am Lagerfeuer geklönt. Manche Geschichte aus der vergangenen Karnevalssession und andere lustige Gegebenheiten wurden wieder ins Gedächtnis gerufen. Am Sonntag hieß es dann nach einem ausgiebigen Frühstück aufräumen abbauen und einladen.

Somit machten sich die Mitglieder der Stadtsoldaten / Prinzengarde Kripp wieder auf dem Heimweg und man kam überein, dass man ein lustiges und harmonisches Wochenende miteinander verbracht hatte.


September 2005 Kripp.
Zu ihrem Hochfest, dem Königsschießen, hatte die Kripper Sankt Sebastianus Schützen= gesellschaft um Vorsitzenden Günter Mandt am Sonntag auf den vereinseigenen Schützenplatz eingeladen. Lautstarken Jubel gab es erst am Abend, als um punkt 20.15 Uhr mit Otto Rübsamen der neue Schützenkönig der Kripper Schützengesellschaft feststand. Mit dem 139. Schuss hatte Otto Rübsamen, der mit seiner Ehefrau Waltraud, als neues Königspaar mächtig gefeiert wurde, dem letzten Stückchen des königlichen Rumpfes den Garaus gemacht. Schießmeister beim Königsschießen waren Bernhard Paris und Friedrich Maurer. Die Ehrung des Schützenkönigspaares und der weiteren erfolgreichen Schützen nahmen gemeinsam Präses Dechant Dr. Johannes Meyer, Ehrenmitglied und Pastor Udo Grub und Vorsitzender Günter Mandt vor, bevor die Schützen mit ihren Gästen bis in die späten Abendstunden das neue Königspaar Otto und Waltraud Rübsamen feierten. Erfolgeiche Schützen auf die Besteckte des Königsvogels waren: Krone, Gisbert Schmitz; Kopf, Salvatore Cristodaro; linker Flügel, Friedrich Maurer; rechter Flügel, Doris Scheil und Schweif, Günter Mandt.

Begonnen hatte der Tag mit der Abholung der scheidenden Majestäten Doris und Heinz Scheil. Begleitet wurde der Festzug musikalisch von der Kapelle "Die Rheintaler" und abgesichert durch die örtliche Feuerwehr. Zur Parade zu Ehren des scheidenden Königspaares ließen Werner Schäfer und Franz Langen mächtige Salutschüsse krachen.
Angekommen auf dem Schützenplatz begrüßte Günter Mandt die Gäste aus der Bevölkerung, unter ihnen auch die Ehrengäste Präses Dechant Dr. Johannes Meyer, Ehrenmitglied und Pastor Udo Grub, Ortsvorsteher 
 
Heinz-Peter Hammer, den Ersten Beigeordneten der Stadt Remagen, Rudi Wißkirchen, SPD-Landtagsabgeordnete Beate Reich, Bezirksbundesmeister Sigmund Belz und seinen Stellvertreter Georg Strang, sowie die Vertreter der örtlichen Kommunalpolitiker.

Unter der Schießleitung von Charlotte Maurer begannen am Nachmittag zunächst das Pokaladlerschießen und das Fördererschießen. Erfolgreich auf den Pokaladler waren: Kopf, Klaus Hüppen; linker Flügel, Sigmund Belz; rechter Flügel, Gisbert Schmitz; Schweif, Rainer Doemen und Rumpf, Richard Welter.

Treffsichere Schützen beim Fördererschießen waren: Kopf, Helmut Kremer; linker Flügel, Heinz Scheil; rechter Flügel, Heinz Peter Arenz; Schweif, Marc Tiltmann und Rumpf, Christina Cristoffels.

 September 2005 Kripp

Feuerwehr Förderverein

Über eine großzügige Spende freute sich vor wenigen Tagen die Freiwillige Feuerwehr Einheit Kripp um ihren Einheitsführer Ingo Wolf. Vorletzten Samstag übergab der Förderverein der Feuerwehr mit dem Vorsitzenden Klaus Hüppen und dem gesamten Vorstand einen 2.500 Euro teuren, Motor getriebenen Überdruckbelüfter an die Floriansjünger des Fährortes. Der Lüfter wird bei Bränden eingesetzt, um dem mit Atemschutz vorgehenden Angriffstrupp den Weg frei zu pusten. Das Gerät ist in der Lage, in der Stunde 45.000 Kubikmeter Luft umzuwälzen, auch ist es möglich, damit einen Wassernebel zu erzeugen, der beim Gefahrguteinsatz benötigt wird.Mit dem Überdruckbelüfter wird die Schlagkraft der Kripper Wehr deutlich verbessert. So ist es auch möglich, Kanalsysteme unterirdisch frei zu pusten, und bei Wohnungsbränden kann der Lüfter, auch Typhon genannt, gezielt eingesetzt werden, um bestimmte Räume oder Flure von Rauch frei zu blasen, in dem Luft gezielt in Gebäude geblasen wird. Darüber hinaus verhindert das Lüftungsgerät Rauchschäden.


September 2005 Kripp
Die Reise führte nach Hawaii.

Zu einer herrlichen Ferienwoche vor Ort, vollgespickt mit Erlebnissen, hatte das Dekanat auch in diesem Jahr wieder eingeladen. Die Organisation und Durchführung in der Kripper Grundschule hatte in diesem Jahr Gemeindereferentin Luzia Waszewski gemeinsam mit Thomas Hoffmann übernommen, da Pastoralreferentin Dorothee Weber-Schmitz sich seit Februar beruflich verändert hat. "Weil diese Stelle bis vor kurzem noch nicht neu besetzt war, haben wir die Ferienwoche übernommen, in der Hoffnung, dass der neue Pastoralreferent diese Ferienwoche auch im kommenden Jahr wieder durchführen wird", erläuterte die Gemeindereferentin. 52 Kinder im Alter von 7 bis 12 Jahren begannen vergangenen Montag ihre herrliche Ferienwoche, die von 25 Gruppenleitern begleitet wurde. In sieben Gruppen waren die Kinder eingeteilt. Neben dem Spaß in den Gruppen mit Kennenlernspielen und vielem mehr hatten die Kids auch die Gelegenheit, an unterschiedlichen Workshops, in denen eifrig gebastelt, gewerkelt, gebatikt, getanzt und gespielt wurde, teilzunehmen. Großes Thema der Woche war "die Reise nach Hawaii", zu der die Kinder am Donnerstagabend bei einer Präsentation auch ihre Eltern, Geschwister und Verwandten entführten. Mit "Aloha" begrüßten die Kinder und Gruppenleiter die Gäste in der Aula der Grundschule. In selbstgebastelten, genähten oder gebatikten Kostümen, mit handgearbeitetem Schmuck und den schillerndsten selbstkreierten Handtaschen tanzten sich die Kinder als Hawaiianer in die Herzen ihrer Gäste. Präsentiert wurden auch eigens hergestellte Brettspiele und ein riesiges Spiel auf zwei Bettlaken unter dem Titel "Palmenblatt" für lebende Spielfiguren. Köstlich mundeten natürlich auch die leckeren Cocktails, die die Kinder zubereitet hatten. Weitere Aktivitäten während der Woche waren noch der gemeinsame Besuch des Schwimmbades und zum krönenden Abschluss der Ferien ein Tag im Wald auf dem Reisberg. Tagsüber wurden eifrig Hütten im Wald gebaut, die auch prämiert wurden, und wer wollte, hatte die Gelegenheit auf dem Hubertushof erste Kontakte mit den Pferden aufzunehmen und eine Runde an der Longe mit den edlen Vierbeinern zu drehen. Zum Ende des Waldtages ging es dann an die städtische Grillhütte Monte Klamotte, wo mit Spiel, Spaß und gemeinsamem Grillen eine wunderschöne und unterhaltsame Ferienwoche endete. Auch wir Gruppenleiter und Organisatoren hatten sehr viel Freude mit den Kindern. Es gab keinerlei Schwierigkeiten. Es gibt sogar ältere Teilnehmer, die im kommenden Jahr als Gruppenleiter wieder mit dabei sein möchten, betonte zum Abschluss der Ferienwoche Luzia Waszewski.

September 2005 Kripp
Lagerolympiade für die Jugendfeuerwehr aus Kripp mit einem tollen dritten Platz.

Kürzlich fand das Kreisjugendfeuerwehrzeltlager des Landkreises Ahrweiler auf dem Gelände der Realschule in Remagen statt. Auch die Jugendfeuerwehr Kripp nahmen an diesem Zeltlager teil. Nach der Anreise am Donnerstag wurden die Zelte eingerichtet und aufgebaut. Danach ging es schon zu den vorbereiteten Spielen, wo beim Wasserspritzen mit der Kübelspritze, beim Kegeln mit C-Schläuchen, beim Luftballonzerplatzen und anderen Spielen der Teamgeist und die Geschicklichkeit auf die Probe gestellt wurden. Abends, wurde dann nach einem gemütlichen Grillen, die Nachtwanderung gestartet. Im Wald ging es sehr gruselig zu. Dort gab es Geister die mit Wasserbomben warfen, und "Untote" die aus Särgen stiegen und den Teilnehmern das Fürchten lehrten. Das einsetzende Gewitter trug ebenfalls zur gruseligen Stimmung bei, und leider musste die Nachtwanderung abgebrochen werden. Sie wurden von den Feuerwehrautos abgeholt und sicher wieder ins Lager zurückgebracht. Am Freitag ging es dann erst einmal ins Remagener Schwimmbad, wo sie nach Herzenslust toben konnten und sehr viel Spaß hatten. Nach dem Mittagessen besichtigten sie ein Boot der Wasserschutzpolizei, wo der Einsatz und die technischen Mittel der Wasserschutzpolizei, in einem interessanten Vortrag erklärt wurde. Nach der Besichtigung wurde die Stadtrallye gestartet, in der Fragen beantwortet werden mussten, und auch ein Lagerlied komponiert werden sollte. Am späten Nachmittag ging es dann noch mal zur Abkühlung ins Schwimmbad. Nach dem gemeinsamen Abendessen trafen sie sich am Sammelplatz, und es wurden die komponierten Lagerlieder der einzelnen Jugendfeuerwehren vorgetragen.


So manches Lied sorgte für viel Spaß und wurde mit stürmendem Applaus belohnt. Der Samstag stand ganz im Zeichen der Abnahme der Leistungsspange und der Lagerolympiade, an der alle Jugendfeuerwehren mitmachen konnten, die sich nicht zur Abnahme der Leistungsspange angemeldet hatten. Die junge Mannschaft aus Kripp bewältigte die gestellten Aufgaben mit Bravour und konnte am Ende einen dritten Platz bejubeln, der mit einer Stunde Sommerrodelbahn und einem tollen Pokal belohnt wurde. Auch bei der Leistungsspange waren zwei Mitglieder erfolgreich und so konnten Daniel Schwarz und Dirk Boes die Leistungsspange aus den Händen des Abnahmeberechtigten des Landes Rheinland Pfalz Uwe Mayer in Empfang nehmen.

Vier Millionen Euro in Kripp investiert   

KRIPP September 2005. Gestern wurde bei der Firma Vito Irmen GmbH & Co. KG in Kripp die Inbetriebnahme einer neuen Beschichtungsanlage zur Herstellung von selbstklebenden Produkten für Industrie, Baubereich, Automobilindustrie und die Medizintechnik gefeiert. Vier Millionen Euro wurden insgesamt in Gebäude, Infrastruktur und für die Anlage selbst investiert.
Geschäftsführer Michael Gierlichs begrüßte die zahlreichen Gäste - Mitarbeiter, Wirtschaftsminister Hans-Artur Bauckhage, Landrat Jürgen Pföhler und Bürgermeister Herbert Georgi.

Das im Jahre 1907 gegründete Unternehmen ist am Standort Kripp seit Anfang der 60er Jahre beheimatet. Die Firma beschäftigt 97 Mitarbeiter. Mittelfristig sollen durch die neue Anlage fünf Mitarbeiter zusätzlich hier eingestellt werden.

Das Unternehmen gibt jährlich etwa fünf Prozent des Umsatzes für Entwicklungen aus. Die eigene Abteilung wird ergänzt durch externe Aktivitäten, wie etwa durch die Zusammenarbeit mit Universitäten und Hochschulen. "So ist das Wachstum des Unternehmens durch neue und zukunftsorientierte Produkte gesichert und führt zu stetigem Wachstum in einem globalen Markt", erklärte der Geschäftsführer. Vito macht derzeit 14,5 Millionen Euro Umsatz, mehr als 50 Prozent der Produktion gehen in 52 Länder der Welt.

Gegen den Trend der Zeit und sehr zur Freude der Mitarbeiter habe sich die Geschäftsführung entschlossen, die Investition auf dem Werksgelände in Kripp zu realisieren, so Michael Gierlichs. Besonderes Augenmerk wurde bei der Neuanschaffung auch auf die Reinigungsanlage für die Abluft gelegt, die "zu den modernsten Anlagen der Welt zählt".

Viel Lob erhielten die Unternehmer von Hans-Artur Bauckhage, Landrat Jürgen Pföhler und Bürgermeister Herbert Georgi. "Sie brauchen sich mit ihrer Exportquote von 50 Prozent und der Qualität ihrer Produkte nicht vor großen Konzernen verstecken", sagte der Minister. Das mutige innovative Vorgehen in einer wirtschaftlich schweren Zeit hob der Kreischef hervor und versprach, dass es in der Region immer ein wirtschaftsfreundliches Klima geben werde.Die Harmonie, mit der sich das Unternehmen in den Ortsteil einfügt - "sowohl was den Umweltgedanken als auch die Nachbarschaftlichkeit angeht" - hob Bürgermeister Georgi hervor.

 September 2005 Kripp
Gutschein lockt in Bücherei.St. Nepomuk Kripp will die Erstklässler zum Schmökern animieren.
Lesespaß von Anfang an - die katholische Bücherei St. Johannes Nepomuk in Kripp beteiligte sich an der landesweiten Aktion Schultüte 2005. Unter dem Motto "Lesespaß aus der Bücherei" will die Einrichtung der Pfarrei gerade Schulanfänger zum Schmökern animieren.
Deshalb erhielt in Kripp jedes Kind zur Einschulung eine eigene kleine Schultüte mit einem Gutschein für einen kostenlosen Leseausweis zur Nutzung der Bücherei. Die Bibliothek will damit symbolisieren, dass das Lesen und Büchereibenutzung von Anfang an zur Grundausstattung für jeden Schüler und jede Schülerin gehören soll.
Für die Aktion hat der bekannte Kinderbuchautor Paul Maar eigens für die Bibliotheken in Rheinland-Pfalz ein "Bücherei-Sams" gezeichnet, das die Kinder neugierig machen soll.

In der Tüte gab es neben dem Gutschein aber auch einen Begleitbrief für die Eltern, in dem für das Lesen und die Büchereibenutzung im Rheinort geworben wird. "Leseerziehung will mehr vermitteln als nur das Erkennen von Buchstaben und Wörtern. Vielmehr geht es darum, dass Kinder den Umgang mit Büchern von Anfang an als etwas Wertvolles erleben - und dass sie erfahren, wie spannend, lustig und befriedigend das Lesen sein kann", heißt es in dem Schreiben an die Mütter und Väter. Die Bücherei Kripp sieht sich als Lese-Partner für alle Kinder und hofft, mit dieser Aktion viele Erstklässler als neue Leser in ihren Räumen begrüßen zu können.

Die Aktion Schultüte wird vom Land Rheinland-Pfalz im Rahmen der Initiative "Leselust in Rheinland-Pfalz" gefördert und vom Landesbibliotheks-Zentrum mit den Büchereistellen vor Ort koordiniert und durchgeführt.

August 2005 Kripp
Seit 50 Jahren ein Paar: Anni und Arthur Glinski. Wenn das kein Grund zum Jubeln ist. Am heutigen Montag feiern Anni und Arthur Glinski in Kripp Goldene Hochzeit.
Der am 15. August 1927 in dem polnischen Franzdorf geborene Jubilar lernte seine Frau in Betzdorf kennen. Dort arbeitete die heute 72-Jährige als Schneiderin. Sie war 1940 aus dem ehemaligen Jugoslawien vertrieben worden. Ihr Mann kam ebenfalls 1940 nach Deutschland. Über Umwege "landete" das Paar im Rheinland, wohnte zunächst in Sinzig und zog 1997 nach Kripp. Arthur, der 33 Jahre als Monteur in der Beton-Verarbeitung tätig war, wirkte auch beim Bau des Bunkers Marienthal mit. Neben einer Tochter und einem Sohn gehören zwei erwachsene Enkelkinder zum Familienkreis. Langeweile ist für die Glinskis ein Fremdwort. Dafür sorgen Kegeln, Stammtischrunden und Karneval
 

 August 2005 Kripp
Auf einer Auktion in Düsseldorf wurde abgebildete Anstecknadel vom Sportverein Kripp versteigert. Nach Angaben des Auktionators ist diese Nadel in Sammlerkreisen eine Rarität, weil die Auflagenzahl damals sehr gering war. Wer kann Angaben über diese Anstecknadel machen? Wann wurde sie ausgegeben und zu welchem Anlass? Gibt es in Kripp ein Interesse an dieser Anstecknadel?

Infos an:  Nennwert@aol.com.

Tage der Begegnung - Weltjugendtag
Kripp. Vom 15. bis 21. August treffen sich in Köln Hunderttausende junge Leute aus aller Welt zum 20. Weltjugendtag. Das Leitwort dieses großen internationalen kirchlichen Ereignisses lautet bezogen auf Jesus Christus: "Wir sind gekommen, um ihn anzubeten". In den voraufgehenden Tagen (11. bis 15. August) finden in allen katholischen Gemeinden Deutschlands die "Tage der Begegnung" statt: Ausländische Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Weltjugendtages wollen vor Ort Land und Kirche in Deutschland kennen lernen. Die katholischen Pfarrgemeinden Remagen und Kripp werden 45 junge Leute aus Rumänien und von den Karibikinseln St. Lucia sowie St. Vincent und Grenadines in Gastfamilien aufnehmen.
 

 

August 2005 Kripp. Viel Staub wirbelte im wahrsten Sinne des Wortes der Kripper Sportplatz auf. Ein jahrelang im Rathauskeller abgelegtes Schadstoffgutachten aus dem Jahre 1991 war aufgrund einer Eingabe einer Bürgerin wieder hervor geholt worden. 1991 war der Kripper Sportplatz auf Dioxine untersucht worden. Dabei hatte sich herausgestellt, dass seinerzeit eine erhöhte Bleibelastung festge= halten worden war. Dafür gab es 1991 allerdings noch keinen Grenzwert, wohl aber 1999 mit Inkrafttreten der Bodenschutzverordnung. Sofort nach Bekanntwerden des Sachverhalts hatte Bürgermeister Herbert Georgi die Struktur- und Genehmigungsdirektion eingeschaltet und zwei Fachgutachten in Auftrag gegeben. Die vorliegenden Ergebnisse der Gutachten bestätigen einen erhöhten Bleigehalt in der Abdeckung des Platzes.


"Akute Gefahren für Menschen gehen von der Beschaffenheit des Platzes jedoch nicht aus", betonte im Gespräch Bürgermeister Herbert Georgi.

Dennoch hätten die Gutachter empfohlen, um auch chronische Belastung durch lang andauernde Nutzung der Spielfläche bei Kindern und Jugendlichen völlig auszuschließen, den Platz vor der Benutzung feucht zu halten oder die Abdeckung völlig neu aufzubauen. Eine Belastung der Umgebung des Sportplatzes durch bleihaltige Stäube könne völlig ausgeschlossen werden. Die bei den Proben im Umfeld ermittelten Werte lägen weit unterhalb der gesetzlichen Grenzwerte. Als Sofortmaßnahme wird die Verwaltung nun eine mobile Beregnungsanlage anschaffen, um den Platz bei trockenem Wetter feucht halten zu können. "Damit kann der Spiel- und Trainingsbetrieb in der nächsten Zeit aufrechterhalten werden", so der Stadtchef. Der Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Remagen habe inzwischen eine mobile Beregnungsanlage, um den Platz feucht zu halten, für 8000 Euro bewilligt. "Das Gesundheitsamt hat uns bestätigt, dass eine Berieselung des Platzes ausreicht", so Georgi. Die Stadt Remagen überlegt nun gemeinsam mit der Bauaufsicht und dem Gesundheitsamt, dem Sportverein und dem Politikern vor Ort, wie man die Problematik auf Dauer am besten lösen kann. 

 
August 2005 Kripp. Eine neue Rechtanwaltskanzlei gibt es seit wenigen Wochen in Kripp. Rechtsanwältin Stefanie Sokoll-Lenk, seit rund vier Jahren Kripper Mitbürgerin, eröffnete ihre Kanzlei im Dahlienweg 11. Schwerpunkte ihrer Arbeit sind das Medizinrecht/Sozialrecht, Arbeitsrecht und Verkehrsrecht. Ihr Studium absolvierte die gebürtige Kölnerin und Mutter von zwei Kindern in Bonn und Köln. Besonders das Medizinrecht, für das es noch keine einheitliche Definition gibt, und das Teile des Zivilrechts, des Sozialrechts, des Arbeitsrechts und manchmal auch des Strafrechts vereinigt, ist eines der Schwerpunkte der Arbeit von Stefanie Sokoll-Lenk. Vor wenigen Tagen schloss sie den Fachanwaltslehrgang Medizinrecht ab. Die Kripper Rechtsanwältin bietet die Beratung und die Vertretung im Bereich des Arzthaftungsrecht, des Vertragsarztrechtes, des Krankenversicherungsrechts und bei Honorarstreitigkeiten an.



August 2005 Tischrennis Spielefest
Hochbetrieb herrschte kürzlich auf dem Kripper Schützenplatz. Der Tischtennisclub hatte zu seinem traditionellen Spielefest eingeladen.
Zahlreiche Tischtennisfreaks, und natürlich auch der Nachwuchs, ließen sich dieses Fest in geselliger Runde bei sommerlichen Temperaturen nicht entgehen. Für die vielen Kinder hatten die Erwachsenen jede Menge Spielmöglichkeiten vorbereitet. Ob Stelzen laufen oder Ball spielen auf der Wiese, ob Kegeln oder natürlich Tischtennisspielen, die Kids hatten ihre helle Freude. Während der Nachwuchs spielte, amüsierten sich die Großen beim Klönen in aller Gemütlichkeit. Für die kulinarischen Genüsse war wie gewohnt alles bestens vorbereitet, es mangelte an nichts. Auch für die Siegerehrung der Vereinsmeister ist das gemütliche Fest in der großen Tischtennisfamilie immer wieder der richtige Anlass.
Vereinsmeister im Herren-A-Einzel wurde Andreas Ueberbach, gefolgt von Siegfried Marienfeld, Giuseppe Colomba, Markus Schmickler, Heinz Delord, Eugen Böhm und Oliver Noll. Im Herren-A-Doppel siegten Andreas Ueberbach, gefolgt von Siegfried Marienfeld, Giuseppe Colomba, Markus Schmickler, Heinz Delord, Eugen Böhm und Oliver Noll. Im Herren-A-Doppel siegten Andreas Ueberbach mit Siegfried Marienfeld vor Heinz Delord mit Giuseppe Colomba und Markus
Schmickler mit Eugen Böhm. Im Herren-B-Doppel wurde Heinz Delord Vereinsmeister vor Giuseppe Colomba, Eugen Böhm, Oliver Noll, Christoph Tröber, Josef Ueberbach und Jan Peter.

Im Herren-B-Doppel hatte Oliver Noll mit Heinz Delord die Nase vorn vor Christoph Tröber mit Josef Ueberbach und Giuseppe Colomba mit Jan Peter. Im Freizeit-Einzel siegte René Dietrich vor Josef Ueberbach, Frank Goy, Ilse Bauer und Jan Peter. Das Freizeit-Doppel sicherten sich Frank Goy und René Dietrich gegen Ilse Bauer und Josef Ueberbach. Im Schüler-C-Einzel wurde Lars Nelles Vereinsmeister vor Henrik Euteneuer, David Peter und Marc Seiwerth. Im Schüler-B-Einzel siegte Stephan Anders vor Thomas Franken, Lars Nelles und Moritz Neitzel. Im Schüler-A-Einzel wurde Daniel Pape Vereinsmeister, gefolgt von Stephan Anders und Jannik Ruf. Unter großem Beifall der Vereinskameraden wurden die blinkenden Pokale an die Platzierten übergeben. Bis in den späten Abend feierte die Kripper Tischtennisfamilie die Vereinsmeister und das Spielefest.



                           






August 2005 KRIPP.Rohrspatzen sangen
In der Grundschule waren Schimpfwörter erlaubt

 "Dumme Kuh, blöder Esel" - ungewohnte Töne schlugen einem aus der Aula der Kripper Grundschule entgegen. Im Mittelpunkt der Musicalaufführung "Als die Tiere die Schimpfwörter leid waren" stand die Ratte Rasko, die während einer Pause die Kripper Kinder auf dem Schulhof beobachtet.

Dabei muss sie mit Entsetzen feststellen, dass sich die Kinder mit den Namen der Tiere beschimpfen. Mit Hilfe eines Zaubers erteilen die Tiere den Kindern eine Lektion. Der Bann wird schließlich durch wechselseitiges zum Lachen bringen in einer großen Show gebrochen und Tiere und Kinder schließen einen Friedenspakt. Die beiden vierten Klassen mit den Klassenlehrerinnen Edith Brönner und Britta Schnitzler hatten über ein Jahr lang Lieder, Dialoge, Tanzeinlagen und Schauspiel eingeübt. Übergreifendes Ziel war die Sensibilisierung der Kinder für das Thema Streit- schlichtung, das einen Schwerpunkt des schulinternen Qualitätsprogramms bildet. Die Kinder freuten sich über den guten Besuch ihres Musicals und schauten am Ende zufrieden auf eine beträchtliche Summe freier Spenden. Besonderer Dank galt den Eltern der Viertklässler, die die Arbeit unterstützten.
 

 August 2005 Kripp, Turngruppe feierte den Titelgewinn.
Kripper Karnevalisten luden zu geselligem Fußballturnier der Vereine ein.
Torwart wurde zum Held

Die Stadtsoldaten/Prinzengarde des SV Kripp hatte zu den zweiten Dorfmeisterschaften, dem Fußballturnier der Kripper Ortsvereine, eingeladen. Insgesamt elf Männer- und vier Frauenteams traten an.
Wie bereits in der Vergangenheit sollte nicht nur das Sportliche im Vordergrund stehen, sondern vielmehr der Spaß und das Miteinander. Gespielt wurde bei den Män-nern in einer Fünfer- und einer Sechser-Gruppe. In ausgeglichenen Halbfinalen erwiesen sich die Teams "Mini-Markt Martins" und die Stadtsoldaten als treffsichere Neunmeterschützen und zogen somit ins Endspiel ein.
Im Finale zeigten beide Mannschaften hochklassigen Fußball, trafen jedoch das Tor nicht. Die Entscheidung fiel im Neunmeterschießen. Dort avancierte Holger Achenbach als Keeper der Stadtsoldaten zum Helden: erst hielt er einen Elfmeter, anschließend verwandelte er den entscheidenden Elfer zum 4:3-Erfolg und sicherte somit den Stadtsoldaten den Gewinn der Dorfmeisterschaften 2005.

Bei den Frauen spielten die Teams in einer Gruppe, bei denen sich der Erstplatzierte erstmals über einen Wanderpokal und den Titel des Dorfmeisters freuen konnte. Nach interessanten und spaßigen Spielen, die von zahlreichen Zuschauern verfolgt wurden, konnte am Ende die Freitagsturngruppe des Sportvereins vor den Ex-Messdienerinnen den Titelgewinn feiern. Auf den Plätzen landeten die Frauen von der Prinzengarde Remagen vor der Prinzengarde des Kripper Sportvereins.

Außer dem sportlichen Wettkampf boten die Stadtsoldaten/Prinzengarde für die kleinen Gäste Kinderschminken und das Spielmobil an.


 August 2005 Kripp, Auktionsangebot der Firma Ebay
Hier der Angebotstext von einem Maklerbüro im Ruhrgebiet
Bauplätze am Rhein in Kripp:
An Deutschlands schönstem Strom, dem herrlichen Rhein, dort wo er zwischen Bergen eingebettet, wie ein großer See erscheint, liegt Remagen Kripp. Es ist durch die Schönheit seiner Lage von der Natur besonders ausgezeichneter Ort, umgeben von den Ausläufern des Westerwaldes und der Eifelberge. Hier mündet die Ahr in den Rhein und hier erbreitet sich das schöne Ahrtal zu einem wundervollen Abschluß. Das Baugrundstück liegt in der Gemeinde Remagen - Kripp. Das Grundstück liegt somit im nördlichen Rheinland-Pfalz in direkter Nachbarschaft der Städte Bonn, Sinzig und Koblenz. Die Fährverbindung zur Gemeinde Linz ist quasi vor der Tür. Über gut ausgebaute Bundesstraßen sind die Autobahnen A61 und A565, weiterführend die A3 und A1, bequem zu erreichen. Auf dem Grundstück befinden sich eine alte Abfüllanlage für Mineralwasser, die auf Kosten des Käufers abgebrochen und entsorgt werden muß. Die Kosten belaufen sich dafür auf ca. 180.000 €. Fact´s : - 15.188 m² großes Baugrundstück, in unverbauter Rheinlage. - Baugenehmigung liegt vor - Erschließung vorhanden : Gas, Wasser, Abwasser und Strom. - Eigene Mineralwasserquelle zur autarken Wasserversorgung. -
Geplante Bebauung : 40 EFH, 24 ETW´s und 149 PKW Stellplätze.
Die Kaufpreis beläuft sich auf 1.100.000 Euro

Gleichzeitig wird auch die Marie-Luisenquelle angeboten für 1.600.000 Euro von einem Maklerbüro im Ruhrgebiet. Siehe Text unter Kripp 2000, Rubrik Sehenswürdigkeiten auf dieser Homepage. Mal sehen, wie das weitergeht. (horst krebs)

SV Kripp ist Vize-Weltmeister
Vom 9. Juni bis 9. Juli fand im Ahrstadion Ahrweiler und im Apollinarisstadion von Bad Neuenahr die Mini-WM 2005 für F-Jugendliche statt. Insgesamt 32 Nachwuchsmann= schaften wurden 32 verschiedenen Länder zugelost und spielten den Rahmenspielplan der Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland vor. Das Team des SV Kripp vertrat dabei die Nationalfarben von Schweden und sollte im Laufe des Turniers für viel Furore sorgen. Für das Auftaktspiel der Schweden gegen die Spanier des SV Wershofen reisten ca. 100 Kripper mit ins Ahrstadion nach Ahrweiler und erlebten dort beim Einlauf der Mannschaften und beim Abspielen der Nationalhymnen, die bei jeder Partie erklingen sollten, einen Hauch von WM-Stimmung. Die Kripper Schweden konnten nach Toren von Can Inal (3), Dominik Büch (2), Niklas Kath und Valentin Koep einen souveränen 7:0-Auftaktsieg feiern. Auch die beiden restlichen Gruppenspiele konnten die Schweden um Trainerduo Frank Kremer und Michael Klein gewinnen. Gegen das Team Australien, vertreten durch den TuS Volkesfeld, setzten sich die Kripper mit 5:0 durch, Can Inal (3), Dominik Büch und Leon Loga erwiesen sich dabei als treffsichere Schützen. Das letzte Gruppenspiel gegen den SV Eintracht Mendig, der Paraguay repräsentierte, gewann der Kripper Nachwuchs nach Toren von Can Inal (5), Dominik Büch (4), Valentin Koep (3), Ferdinand Boltersdorf, Carl Plaßmann und Mario Müller deutlich mit 15:0. Nach einer souveränen Vorstellung in der Gruppenphase wartete im Achtelfinale mit dem fünfmaligen Weltmeister Brasilien (FC Preußen Bonn) ein dicker Brocken auf die Schweden, doch nach taktischer Meisterleistung der schwedischen Nationaltrainer nahm der SV Kripp mit 8:0 auch diese Hürde. Can Inal und Dominik Büch trafen je viermal zum Einzug ins Viertelfinale. Im Viertelfinale trafen die Nordeuropäer auf das Team aus England, das vom FC Germania Zündorf vertreten wurde. Nach spannender, torloser ersten Spielhälfte drehten die Schweden im zweiten Durchgang auf und setzten sich nach einem Doppelpack von Can Inal und tollen Paraden von Keeper David Reckhaus mit 2:0 durch.


Umso länger und erfolgreicher die Mini-WM 2005 für den SV Kripp andauerte, umso größer wurde die mitreisende Fangemeinschaft der Schweden. Im Halbfinale ging es für die Kripper Nachwuchskicker gegen den VfL Rheinbach, der die Nationalfarben von Tschechien vertrat. Nach spannenden 20 Spielminuten stand es zum Seitenwechsel nach einem Treffer von Dominik Büch 1:1-Unentschieden. Nach wieder Anpfiff erwischten die Schweden einen Traumstart und konnten binnen drei Minuten auf 4:1 davonziehen. Can Inal (2) und Valentin Koep brachten die Nordlichter in Führung. Den Schlusspunkt setzte erneut Can Inal mit dem 5:1-Endstand und schoss den SV Kripp somit ins Endspiel der Mini-WM 2005.
Um die Nachwuchskicker des SV Kripp im Endspiel im Apollinarisstadion von Bad Neuenahr bestmöglichst zu unterstützen, ließen sich die schwedischen Fans einige Besonderheiten einfallen, so machten sich 300 Kripper Anhänger samt Pauken, Trommeln, Trompeten und Fanfaren auf den Weg zum "großen" Finale. Als weiteres Highlight sorgten die Magic Dancers des SV Kripp als Cherleaders für eine ganz besondere Augenweide. Vor mehr als 3.000 Zuschauern und unter den Augen von DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger, liefen die beiden Finalisten, das Team der USA, vertreten durch den Maufelder SV und die Schweden vom SV Kripp ins Apollinarisstadion ein. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten auf ungewohntem Geläuf, hatte Dominik Büch die erste Tormöglichkeit für die Schweden, doch bis zum Seitenwechsel sollte es beim 0:0 bleiben. Im zweiten Durchgang sorgte Dominik Büch für den nicht unverdienten Führungstreffer der Kripper. Can Inal erhöhte mit seinem 21. Turniertreffer auf 2:0, die mitgereisten Fans und die Mannschaft glaubten sich schon in Sicherheit, ehe die US-Amerikaner zurückschlugen und innerhalb von vier Minuten zum 2:2-Ausgleich kamen. Als sich die Zuschauer schon auf eine Verlängerung eingestellt hatten, traf die USA zwei Minuten vor Spielende zum 3:2 und konnte sich als ersten Mini-Weltmeister feiern lassen. Aber auch die Kicker des SV Kripp wurden nach anfänglicher Enttäuschung gefeiert und können stolz auf ihre Leistung in den abgelaufenen vier Turnierwochen sein. Außer dem Gewinn der Vize-Weltmeisterschaft konnte sich Can Inal mit 21 Treffern über die Torjägerkanone der Mini-WM 2005 freuen. Nach der Siegerehrung ging es für das schwedische Team in einem Autocorso wieder nach Kripp, wo anschließend bis in die Nacht gefeiert wurde. Ein ganz besonderer Dank gilt allen Sponsoren des schwedischen Nationalteams, die in den vergangenen Wochen die Nachwuchskicker unterstützt haben, aber auch den verantwortlichen Organisatoren der Mini-WM 2005, die eine fantastische Veranstaltung auf die Beine gestellt haben. Auch die Fans und Eltern des SV Kripp haben in den vergangenen Wochen tolle Arbeit geleistet und unsere Kids mit allen möglichen Mitteln unterstützt. Zum erfolgreichen Team des Vize-Weltmeisters gehören: David Reckhaus, Mario Müller, Ferdinand Boltersdorf, Carl Plaßmann, Leon Loga, Daniel Krämer, Can Inal, Dominik Büch, Fabian Balasus, Valentin Koep und Niklas Kath, sowie die beiden Trainer Frank Kremer und Michael Klein.

Kripp Juli 2005 Den Lehrgang "Bootsführer 2004/2005" absolvierten acht Feuerwehrleute aus Remagen-Kripp und drei Freiwillige aus Sinzig.
Vor kurzem konnten die neuen Bootsführer ihre Berechtigungsscheine entgegen nehmen. Die Ausbildung für den Bootsführerschein Binnen A zum Führen von Feuerwehrbooten fand im Feuerwehrgerätehaus Kripp und auf dem Rheinstrom zwischen Kripp und Sinzig statt. Als Kreisausbilder fungierten Ingo Wolf und Axel Strang. Unterstützt wurden sie von den Kameraden Guido Fuchs und Olaf Brohl. Die Ausbildung umfasste 46 Stunden, unterteilt in Theorie, Praktisches Fahren auf dem Wasser, Motorenkunde und Knotenkunde. Im Prüfungsteil praktisches Fahren auf dem Wasser mussten acht Fahrmanöver beherrscht werden, so unter anderem das Retten einer Person aus dem Wasser, das "Mann über Bordmanöver", Abschleppen eines Bootes und Anfahren eines Hindernisses. Im Prüfungsteil Motorenkunden mussten die Prüflinge in der Lage sein, kleinere technische Defekte selbst zu finden und zu reparieren, so beispielsweise das Wechseln eines Propellers. Im Bereich Knotenkunden wurden elf Knoten geprüft.



Die Prüfung fand an der Landes Feuerwehr- und Katas= trophenschutzschule in Koblenz statt und dauerte eineinhalb Tage. Der Prüfungsausschuss war besetzt mit Vertretern der Wasserschutzpolizei, der Berufsfeuerwehr und der Feuer= wehrschule. So verfügt der Landkreis Ahrweiler nun über elf neue Bootsführer aus Remagen, Kripp und Sinzig. Gerade im Hochwassereinsatz sind diese Bootsführer von besonderer Bedeutung. Neue Bootsführer sind Susanne Acker, Horst-Michael Frechen, Richard Josten, Andreas Goebel, Stefan Strang, Markus Schäfer, Sven-Patrick Stephan und Michel Tillmann. Aus Sinzig legten die Prüfung zum Bootsführerschein Binnen A Gregor Hoffmann, Alexandros Zogas und Wolfgang Dederichs ab.


Kripp.Juli 2005: Ihr traditionelles Schützenfest feierte vor kurzem die Sankt Sebastianus Schützengesellschaft Kripp. Neun Schützenbruderschaften aus dem Bezirk Rhein-Ahr ließen es sich auf Einladung nicht nehmen, den Kripper Schützenfreunden ihre Aufwartung zu machen. Auftakt zum Traditionsfest der Kripper Schießsportler war ein morgendlicher Frühschoppen auf der vereinseigenen Schützenanlage. Gegen Mittag trafen sich die aktiven Schützen unter der musikalischen Begleitung des Spielmannszuges Rheinklänge und des Kripper Tambourcorps zum Abholen des Königspaares Doris und Heinz Scheil am Ortsmittenplatz. Dort galt es zunächst eine besondere Ehrung vorzunehmen. Unter dem Beifall der Schützen aus Nah und Fern zeichnete der stellvertretende Bundesmeister Georg Strang das Kripper Schützenmitglied Otto Rübsamen für seine besonderen Verdienste mit dem Hohen Bruderschaftsorden des Historischen Deutschen Schützenbundes aus. Nach der Festzugsparade der Ehrengäste unter der Leitung von Hauptmann Friedrich Maurer erfolgte der große Schützenfestzug durch den mit Fahnen geschmückten Ort zum Schützenplatz. Werner Schäfer und Franz Langen verschönerten das Festgeschehen mit kräftigen Salutschüssen. Auf dem Schützenplatz angekommen begrüßte Vorsitzender Günter Mandt neben zahlreichen Grünröcken und der Kripper Bevölkerung die Ehrengäste, unter ihnen den Bundesmeister des Bezirks Rhein-Ahr Siegmund Belz, Präses Dechant Dr. Johannes Meyer, Bürgermeister und Ehrenmitglied Herbert Georgi, Pfarrer und Ehrenmitglied Udo Grub, Ortsvorsteher Heinz-Peter Hammer sowie die Vertreter der Parteien aller Coleur. Nach dem Totengedenken für die Verstorbenen der Schützengesellschaft begannen die zahlreichen Schießspiele, die reibungslos abliefen und zügig beendet werden konnten.


Die Siegerehrung der erfolgreichen Schützen oblag dem Vorsitzenden Günter Mandt und Geschäftsführer Gisbert Schmitz. Für die kulinarischen Genüsse hatten die Kripper Schützinnen und Schützen für ihre Gäste wieder einmal alles bestens vorbereitet. Erfolgreiche Schützen waren im Einzelnen: Münzadlerschießen: Kopf, Doris Scheil, Kripp; linker Flügel, Gisbert Schmitz, Kripp; rechter Flügel, Günter Dubbel, Remagen; Schweif, Helmut Ockenfels, Hubertus Sinzig und Rumpf, Norbert Steinmetzler, Hubertus Westum. Pokaladlerschießen: Kopf, Doris Scheil, Kripp; linker Flügel, Heinz-Georg Mauer, Hubertus Königsfeld; rechter Flügel, Georg Strang, Remagen; Schweif, Eva Scheil, Kripp und Rumpf, Rudolf Prskawetz, Kripp. Beim Serienschießen der Schüler konnte sich der erstplatzierte Ralf Strang aus Remagen durchsetzen. Den zweiten Platz holte sein Vereinskollege Thorsten Strang, den dritten Platz sicherte sich Hedda Bollig, Hubertus Sinzig. Beim Serienschießen in der Schülerklasse siegte Thorsten Strang vor Ralf Strang; in der Jungschützenklasse Annika Schmidtke, Hubertus Westum vor Stefan Beyer, Remagen; in der Schützenklasse Annette Roos, Bodendorf, vor Ralf Kreuzberg, Sebastianus Sinzig; in der Alterklasse Annemarie Ockenfels, Hubertus Sinzig vor Lothar Schnitzler, Sebastianus Heimersheim; in der Seniorenklasse Klaus Brückner, Hubertus Sinzig, vor Martin Schlimpen, Oberwinter und in der Seniorenklasse über 70 Leo Schnitzler, Sebastianus Heimersheim vor Kurt Thiel, Bodendorf

 Juli 2005 Kripp. Den unvermindert starkenWunsch der Kripper Bürger nach einemHochwasserleitdammnahm am vergangenen Donnerstag der CDU-Fraktionsvorsitzende des Landtags, Christoph Böhr, auf. Vor Ort traf sich Böhr mit Ortsvorsteher Heinz-Peter Hammer und CDU-StadtratsmitgliedHelmut Kremer, um sich über die Hochwassersorgen der Kripper Bürger zu informieren. Mit dabei waren auch die CDU-Landtagsabgeordneten Guido Ernst und Walter Wirtz, sowie Landrat Dr. Jürgen Pföhler, Kreisbeigeordnete Ingrid Näkel-Surges, sowieMitglieder derKripper Hochwassernotgemeinschaft. Helmut Kremer erläuterte Böhr die Lage bei Hochwasser in Kripp. Mit einem Hochwasserleitdamm könnten gefährliche Strömungen vermieden und die Versorgung der hochwassergeschädigten Bürger durch die Feuerwehr sichergestellt werden. Von den Hochwassern 1993 und 1995 sei ein Viertel der Kripper Bevölkerung betroffen gewesen. 

Die politischen Weichen aller Coleur seien durch Beschlüsse gestellt. Man hoffe in Kripp, nachdem das Land die Moselanwohner durch Maßnahmen ebenso unterstützt hätte, wie die Andernacher Anwohner des Rheins, dass nun als nächstes Kripp die Unterstützung des Landes für einen Hochwasserleitdamm erhalte.

 Heute im Mittelpunkt: Der Ortsmittenplatz
Früher gab es hier die beiden Gebäude der Grundschule, den Kindergarten, das Häuschen mit der Schultoilette, einen Schulhof mit Spielplatz, der Steigerturm und einen riesigen Betonkasten mit Eisendeckel, wo die Abfälle der Schule gelagert wurden.
Alle diese Dinge wurden im Laufe der Zeit abgerissen, und es entstand ein modernes Zentrum mit Eigentumswohnungen, Geschäften, Apotheke, Banken und Post. Auch findet man hier die restaurierte Wasserpumpe, wo die Kripper früher ihr Wasser holten.
Und hier gestaltet sich so manche Festlichkeit, zum Beispiel die 300 Jahr Feier, wo der gesamte Platz bevölkert war von Menschen, um 3 sonnige Tage zu genießen.

 Kripp Juli 2005 Buchautor Jürgen Banscherus las im katholischen Pfarrheim in Kripp - Mal spannend, mal traurig oder lustig - auf jeden Fall nicht langweilig war die Lesung des Kinderbuchautors Jürgen Banscherus im katholischen Pfarrheim. Rund 80 Kinder der zweiten und dritten Grundschulklasse konnten bei der interessanten "Schulstunde" einige Facetten der Gefühlspalette erkunden, wie sie durch Literatur hervorgerufen werden kann.Die bekannteste Figur des Autors - der Kaugummi kauende Kinderdetektiv Kwiatkowski.
Banscherus hat zahlreiche preisgekrönte Literatur geschrieben und steht im Mittelpunkt des neuesten Bandes "Kwiatkowski, der große Schlangenzauber". Was sehr gut ankam: um das ganze etwas lockerer zu gestalten, ließ der Autor die Kinder einige Szenen nachspielen. Begeistert machten die Kinder mit und hatten viel Spaß daran, ganz praktisch dem faulen Zauber auf den Grund zu gehen, bei dem blaue Kugeln in der Schule für viel Geld verkauft werden, die angeblich jeden Wunsch erfüllen. Man könnte dies eine sehr gelungene Präventionsarbeit nennen, überträgt man die Handlung auf den Drogenverkauf an Schulen.



Er hat einige Kinder- und Jugendbücher veröffentlicht und war bereits das zweite Mal in Kripp zu Gast. Regen Gebrauch machten die Kinder natürlich von der Fragestunde, bei der sie dem Schriftsteller selbst ein wenig auf den Grund gingen. Die Autorentournee "Erlesene Momente" ist eine bistumsweite Aktion in katholischen öffentlichen Büchereien. Die Leiterin der Kripper Bücherei, Cilly Iven, war sehr erfreut, mit Banscherus einen hochkarätigen Autor begrüßen zu können. Ermöglicht wurde die Lesung durch die Förderung der Kreissparkasse.

 
Juli 2005 Ein Kripper Bürger schenkte dem Heimatverein Kripp unter Vorsitz von Günther Keller eine 10Pfg. Notgeldmünze und eine Rechnung der Kripper Firma Obermann & Sorgenfrey aus dem Jahre 1898. Hier sein Schreiben:
Hallo Günther, gerne möchte ich dem Heimatverein Kripp die Notgeldmünze von Kripp aus dem Jahre 1920 hinterlassen, wo auf der Rückseite dieser Zinkmünze die Kripper Lederfabrik dargestellt ist. Diese Münze gab es in den Wertstufen 5, 10 und 50, und sie ist in den Sammlerkreisen äußerst selten. Ich hatte das Glück, sie auf einer Auktion in Hamburg zu ersteigern, und sie ist in vorzüglicher Erhaltung. Ich hoffe, dass sie beim Heimatverein den rechten Platz findet.
Des weiteren stelle ich dem Verein eine Rechnung der Firma Obermann & Sorgenfrey zur Verfügung über eine Einlieferung aus dem Jahre 1898. Die Lieferung von 100Kg Essig erfolgte über die Bahnstation Linz. Grüß mir die Kripper. hk

Juli 2005 Kripp. Gutachter bestätigen erhöhte Bleibelastung
Die Deckschicht auf dem Kripper Sportplatz enthält erhöhte Werte des Schwermetalls.
"Man kann nicht einfach zur Tagesordnung übergehen", sagte gestern Bürgermeister Herbert Georgi, der sich mit Vertretern der Vereine und dem Ortsvorsteher Heinz-Peter Hammer sowie Bauamtsleiter Gisbert Bachem auf dem Sportplatz getroffen hat.
Jahrelang schlummerte im Remagener Rathauskeller ein brisantes Dokument: ein Schadstoffgutachten. Das wirbelt nun in Kripp Staub auf. Der dortige Sportplatz enthält im Material der Deckschicht Blei, ein vor allem in seinen Salzen giftiges Schwermetall. Bereits 1991 war der Kripper Sportplatz auf giftige Dioxine untersucht worden, teilt die Stadtverwaltung mit. Damals ergaben sich in der Sache keine Befunde. Aufgrund einer Bürgereingabe nahm die Verwaltung das Gutachten nochmals unter die Lupe. Und siehe da, damals war eine erhöhte Bleibelastung festgestellt worden. Dafür gab es 1991 noch keinen Grenzwert. Der kam erst mit Inkrafttreten der Bodenschutzverordnung 1999. Sofort nach bekanntwerden der Bleibelastung habe er die Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord in Koblenz eingeschaltet und zwei Fachgutachten in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse bestätigen die erhöhte Bleibelastung, lassen indes aber keine akuten Gefahren für Menschen erkennen. Die Gutachter empfehlen indes vorsorglich, um chronische Belastungen durch lang dauernde Nutzung der Spielfläche bei Kindern und Jugendlichen völlig auszuschließen, den Platz vor der Benutzung feucht zu halten oder die Abdeckung völlig neu aufzubauen. Darin liegt der Knackpunkt für eine notorisch klamme Stadt. Die Neuabdeckung kostet rund 40 000 Euro ohne Entsorgungskosten für das Altmaterial.
Mit moderatem Aufwand soll nun, so der Bürgermeister, eine mobile Beregnungsanlage für "einen vierstelligen Betrag" angeschafft werden, damit wenigstens vorerst der Spielbetrieb weiter gehen kann. Fraglich sei, ob die Stadt "viel Geld in die Hand nehmen solle, um ein Provisorium zu unterhalten".


Gemeinsam mit Bauaufsicht, Gesundheitsamt, dem Sportverein und den Politikern vor Ort soll nun überlegt werden, wie das Problem auf Dauer gelöst werden könne. Möglicherweise könnten Land und Kreis aus dieser Notlage helfen, überlegt Georgi. Wie die belastete Deckschicht überhaupt auf den Platz kam, weiß auch von den Ortsansässigen heute keiner mehr. Gisbert Bachem erinnert sich, dass der Platz 1969 saniert wurde - mit Aachener Roter Erde. Und die ist normalerweise bleifrei.


Juli 2005 Grundschule Kripp
Neuer Spielspaß für Kripper Schüler.Die Kinder freuen sich über ihre neuen Spielzeuge. Da machten die Kripper Grundschüler große Augen. Im Namen des Fördervereins der Grundschule übergab die Vorsitzende Gundula Pollmann den Schülern eine Vielzahl interessanter neuer Pausenspielgeräte.
Der Förderverein hatte 800 Euro investiert, unter anderem in sechs neue Rollbretter, zwei Turtles, viele neue Springseile, weitere Balanciergeräte, mit denen die Kinder zukünftig ihre Geschicklichkeit ausprobieren können.
Die von der Sportlehrerin Tina Hewel-Brüggert ausgesuchten Spielgeräte wurden von den Kindern sofort mit Begeisterung ausprobiert.
Neben der Unterstützung der sportlichen Aktivitäten, förderte der Verein aber auch die Lesefreude der Kinder durch eine Spende von 200 Euro für die Schulbücherei, die von der verantwortlichen Leiterin, Tanja Schlösser, bereits in interessante Bücher investiert wurden.
Im Namen der Schule bedankte sich Kornelia Weyand ganz herzlich beim Förderverein und Gundula Pollmann.
 


Juli 2005 Kripp. Einen wunderschönen Samstagnachmittag verbrachten die Kindergartenkinder des Kindergartens Pusteblume aus Kripp mit Ihren Eltern. Ganz nach dem Motto: "Wir schenken uns Zeit", wanderten am Samstag groß und klein durch den Sinziger Mühlenberg.

Gerade den Wald erleben Kinder sehr intensiv. Er ist ein Raum ohne Tür und Wände. Die Kinder können hier ihre Bewegungs- und Abenteuerlust entdecken und ausleben mit vielen Sinnen wie Sehen, Riechen, Hören und Fühlen. In der natürlichen Umgebung wird eigenständiges Erleben wahr. Gleichzeitig entdecken sie Spuren und Behausungen von Tieren, lernen heimische Bäume und Pflanzen kennen, sie entdecken, erforschen und begreifen den Wald. Und dies alles nicht nur mit den anderen Kindergartenkindern und den Erziehen, sondern an diesem Tag mit den Eltern und Geschwistern. Ziel der Wanderung war das Winzerhäuschen. Hier haben die Kinder eine kleine Überraschung vorbereitet. Sie sangen das Lied: "Ich hab´ was ich zum Leben brauch...". Und was braucht man wohl? Die Mutter, den Vater, Geschwister, Oma und Opa, Tante und Onkel und Haustiere. Und all das war gegeben am Samstagnachmittag. Als kleines Geschenk gab es von den Kindergartenkinder selbstgebackene Hände und Füße aus Blätterteig. Die konnten zwar auch wie Schmuck an einem Band getragen werden - aber die meisten ließen sie sich einfach schmecken nach der anstrengenden Wanderung.

Nach weiterer Stärkung und viel Spaß auf dem Spielplatz am Winzerhäuschen ging es wieder gemeinsam zurück durch den Wald. Es war ein wunderbarer Familientag, den alle genießen konnten. Wir wünschen uns noch viele solche Ausflüge.

Fördervereingründung in Planung Der Kindergarten Pusteblume Kripp überlegt, einen Förderverein zu gründen. Hier kann jeder aktiv werden, der sich für eine "gute Sache" einsetzen will; es müssen nicht nur Eltern der Kindergartenkinder sein. Wer Lust hat sich hier zu engagieren, wenden sich bitte direkt an den Kindergarten.
Hier haben die Kinder eine kleine Überraschung vorbereitet. Sie sangen das Lied: "Ich hab´ was ich zum Leben brauch...". Und was braucht man wohl? Die Mutter, den Vater, Geschwister, Oma und Opa, Tante und Onkel und Haustiere. Und all das war gegeben am Samstagnachmittag. Als kleines Geschenk gab es von den Kindergartenkinder selbstgebackene Hände und Füße aus Blätterteig.

 Die konnten zwar auch wie Schmuck an einem Band getragen werden - aber die meisten ließen sie sich einfach schmecken nach der anstrengenden Wanderung.

Nach weiterer Stärkung und viel Spaß auf dem Spielplatz am Winzerhäuschen ging es wieder gemeinsam zurück durch den Wald. Es war ein wunderbarer Familientag, den alle genießen konnten. Wir wünschen uns noch viele solche Ausflüge.

Fördervereingründung in Planung Der Kindergarten Pusteblume Kripp überlegt, einen Förderverein zu gründen. Hier kann jeder aktiv werden, der sich für eine "gute Sache" einsetzen will; es müssen nicht nur Eltern der Kindergartenkinder sein. Wer Lust hat sich hier zu engagieren, wenden sich bitte direkt an den Kindergarten.

Juni 2005 Kripp. Helle Freude und eine große Dankbarkeit bestimmten am Freitag das Bild im Kripper städtischen Kindergarten "Pusteblume". Die Erzieherinnen um Kindergartenleiterin Brunhilde Franke und der Elternausschuss hatte alle Sponsoren eingeladen, die sich an der Finanzierung der neuen Sprossenkletterwand beteiligt hatten. Ein Jahr lang seit dem Sommerfest 2004 hatten die Erzieherinnen und der Elternausschuss Aktionen gestartet, um die rund 3.750 Euro teure Kletterwand mit Matten anschaffen zu können. Doch mit Aktionen so viel Gewinn zu erwirtschaften war ganz schön schwer. Deshalb hatten Erzieherinnen und Elternausschuss sich entschlossen, die Kripper Firmen und Institutionen anzuschreiben und um finanzielle Mithilfe zu bitten. Mehr als überrascht waren dann Erzieherinnen und Eltern über die Großzügigkeit der Firmen und Institutionen. "Das war einfach toll, welche Resonanz auf unsere "Bettelbriefe gekommen war", freuten sich am Freitag Brunhilde Franke, sowie die zweite Vorsitzende des Elternausschusses Sabine Mostert und Kassiererin Kerstin Möller. Frei nach dem Motto "die Kinder sind unsere Zukunft" spendeten die Kripper Firmen und Institutionen, und sogar einige Firmen aus Remagen, Sinzig, Bad Neuenahr, Heppingen und Nieder-Olm beteiligten sich. "So können wir heute unsere Sprossenkletterwand einweihen, und das ist für unsere Kindergartenkinder sehr wichtig", machte Leiterin Brunhilde Franke klar. Die Kletterwand komme bei den Kindern hervorragend an und dem Bewegungsdrang der Kinder entgegen. Gerade die Bewegung sei für die Entwicklung der Kinder sehr wichtig, denn die Entwicklung des Gehirns sei an die Entwicklung der Motorik gekoppelt. "Deswegen haben wir uns in der besonderen Verantwortung gesehen, den Kindern zu mehr Bewegung verhelfen zu können. Trotz der überall leeren Kassen hätten zahlreiche Sponsoren sich an diesem Projekt beteiligt. "Mein herzliches Dankeschön gilt allen Sponsoren, dem Elternausschuss für seinen unermüdlichen Einsatz, den Eltern und der Stadt Remagen für die Beteiligung an der Finanzierung", so Brunhilde Franke. Ein herzliches Dankeschön galt auch dem Martinsausschuss der Kripper Junggesellen, der mit seiner Spende eine neue Garderobe für die Kinder ermöglichte. Im Anschluss an die kleine Feierstunde in der Turnhalle des Kindergartens stellten die Kindergartenkinder eindrücklich unter Beweis, wie viel Freude sie an der neuen Sprossenkletterwand haben.

 

 
Juni 2005 Alle Beiträge, welche die 300 Jahrfeier Kripp betreffen, sind zusammengefasst auf der Seite "300 Jahre Kripp" in der Rubrik "Presse" auf dieser Homepage.

 Juni 2005 Kripp. Eine alte Tradition ist auch in diesem Jahr in Kripp wieder zu Ehren gekommen. Sieben Frauen aus der Gemeinde St. Johannes Nepumuk ließen es sich, wie in den Jahren zuvor, nicht nehmen, zu früher Stunde, wenn der Großteil der Bevölkerung noch friedlich schlummert, den Vorplatz der Kirche mit einem Blumenteppich zu schmücken. Während der Mittelgang des Vorplatzes mit einem "Läufer" aus Blumen und Blättern geschmückt wurde, nahm ein aktuelles Thema den direkten Vorplatz ein. So war das Emblem des Weltjugendtages, der im August in Köln stattfindet, das beherrschende Element des Blumenteppichs. Viele Blüten, Blütenblätter und Zweige fanden Verwendung. Der Blütenteppich fand große Anerkennung bei den Besuchern des Gottesdienstes und der Fronleichnamsprozession. Einen großen Dank möchte die Gemeinde an die "künstlerischen Frauen" ausdrücken sowie an alle, die am Vorabend Blüten aus ihrem Garten zur Verfügung gestellt haben und auch den beiden Blumenhändlern aus Kripp, die wie selbst= verständlich aus ihrem Bestand eine nicht unerhebliche Menge an Blüten zum Gelingen des Teppichs beigetragen haben. 

 

18.Juni 2005 Zur 300 Jahrfeier traf sich der Jahrgang 1949/50 in Kripp am Rheinufer. Wir nahmen Teil an den historischen Vorgängen, die sich hier abspielten. Anschließend besuchten wir die Fotoausstellung im Gasthaus Rhein-Ahr, und auf dem Ortsmittenplatz feierten wir mit den Krippern das Jahrhundertfest bis nach Mitternacht. Ein schöner Tag voller Erinnerungen ging zu Ende.
 

Zum Klassentreffen kamen:: Margret Beierle-Petersen, Peter Dahm-Piddala, Monika Dyllong-Stehle, Klaus Blüher, Margot Wolf-Schäfer, Theo Haenscheid, Gisela Schumacher, Helmut Kanisius, Gerda Möller-Alex, Helmut Tempel, Horst Krebs

 
Juni 2005 Kripp. Seit einigen Wochen ist in der Kripper Rheinanlage ein neuer Blickfang in Form einer Schiffsschraube, die von Vereinsmitgliedern des Kripper Bürger- und Heimatvereins unter der Leitung von Willi Vogt restauriert und aufgestellt wurde, zu bewundern. Gesponsert wurde die Anschaffung der Schiffsschraube durch die beiden Gastwirte Peter Dahm und Andreas Würges. Dieter Hoffmann und Willi Vogt hatten sich auf den Weg nach Holland gemacht, um die Schraube vor Ort abzuholen. Handwerkliche Arbeiten bei der Aufstellung der Schraube wurden von den Vereinsmitgliedern Wolfgang Dörfer, Patrick Clemen-Fuhs und Jochen Rüth ausgeführt. Somit wurde die Kripper Rheinpromenade durch ein weiteres Schmuckstück ergänzt.

Juni 2005 Kripp. Bei guter Gesundheit, munter und fidel und mit viel Humor feierten jetzt Erna und Heinrich Ockenfels in Kripp ihre "Goldene Hochzeit. Hochstimmung herrschte schon am Vorabend der Goldhochzeit bei dem Jubelpaar, denn sämtliche Ortsvereine und Ortsvorsteher Heinz-Peter Hammer gratulierten den beiden beliebten Kripper Mitbürgern zu ihrem Jubeltag. Der eigentliche Goldhochzeitstag am Mittwoch begann für das Jubelpaar mit einem Dankamt in der Kripper Pfarrkirche. Im Anschluss feierten Erna und Heinrich Ockenfels mit der Familie ihre "Goldene Hochzeit".
Aktiv waren die beiden Jubilare auch in mehreren Vereinen und Kegelclubs. Über 30 Jahre lang übernahm Heinrich die Verantwortung im Kirchenvorstand, davon auch mehrere Jahre als Kirchenrechner.

Das Goldhochzeitspaar genießt in den vergangenen Jahren seinen wohlverdienten Ruhestand, im Winter im sonnigen Spanien und im Sommer im Heimatort Kripp. Fahrradfahren, Lesen und Musik sowie das Filmen sind die Hobbys von Heinrich, während Erna gerne kocht, sich an den Blumen erfreut und gerne dem Lesen frönt.Die herzlichsten Glückwünsche konnten Erna und Heinrich Ockenfels von der Familie, von den Kripper Ortsvereinen und von zahlreichen Kripper Bürgern entgegen nehmen

 
Juni 2005  Traditionell zur Kripper Maikirmes bepflanzten einige Mitglieder des Kripper Bürger- und Heimatvereins vor wenigen Tagen die Blumenkübel und den Blumenkahn an der Rheinpromenade. In den auf der Mauer am Rhein befestigten Blumenkübeln wurden rund 90 Geranien in leuchtenden Farben gepflanzt. Ein herzlicher Dank galt dem Blumenhaus Breuer aus Remagen und Kripp, das erstmalig die Pflanzen zur Verschönerung des Kripper Rheinufers spendete. Die Blumen für den herrlichen Kripper Nachen stellte die Stadt Remagen zur Verfügung und der Bürger- und Heimatverein nahm die Pflanzaktion vor, unterstützt von der Kripper Feuerwehr um Einheitsführer Ingo Wolf. So können sich die Kripper Bürger und Gäste wieder an den farbenprächtigen Blumenkreationen an der Kripper Rheinpromenade erfreuen. Ein wunderschöner Blickfang für Bürger und Gäste von Kripp, aber auch für die vorbeifahrende Schifffahrt ist Jahr für Jahr der restaurierte und bepflanzte Kripper Nachen.

Juni 2005 Eine intensive Vorbereitung auf die 300-Jahrfeier von Kripp erleben derzeit auch die Kripper Kindergartenkinder. Unter dem Motto "Handwerker, Bauern und Zigeunerschar - leben in Kripp wie vor 300 Jahr" bereiten die Erzieherinnen der beiden Kindergärten, des katholischen Kindergartens Johannes-Nepomuk und des städtischen Kindergartens "Pusteblume", die Kinder auf dieses große Ereignis vor, das in Kripp vom 17. bis zum 19. Juni gefeiert wird. In vielfältiger Form erleben die Kinder derzeit in welchen Lebens- und Berufswelten ihre Vorfahren gelebt und gearbeitet haben. In zahlreichen Aktionen bringen die Erzieherinnen den Kindern, vor allem den Vorschulkindern, die Lebensweise ihrer Großeltern, Ur- und Ur-Ur-Großeltern näher. Unter anderem wird im Kindergarten Johannes-Nepomuk in jeder Gruppe historisches Material gesammelt. Ob alte Waffeleisen, eine Zentrifuge zur Rahm- und Butterherstellung, altes Spielzeug und Bilderbücher, das "Töpfchen" für unters Bett, alte Fotos, die Milchkanne von anno dazumal und vieles mehr, wird von den Kindern mitgebracht und im Kindergarten von den Erzieherinnen erläutert. So üben sich die Kinder in alten Bewegungs= spielen wie Sackhüpfen, Schubkarrenrennen, Hüppekästchen, Murmelspiel und Gummitwist ebenso, wie in alten Kreisspielen wie "Ziehet durch die Brücke", "Ringel, ringel, rose" oder "Taler, Taler, du musst wandern". Gesammelt werden Pflanzen und Pflanzenteile wie Brennesseln, Rotkohl, Fichtenzapfen und Baumrinde, mit denen vieles gefärbt wird, wie damals eben. Gewaschen wird in alten Bottichen mit einem Waschbrett und einige Eltern sind derzeit dabei aus Jutesäcken und Küchentüchern Kostüme zu schneidern, mit denen die Kinder beim großen Festumzug zum Festzelt in der Ortsmitte am Festsamstag um 18 Uhr mit ihren Erzieherinnen und Eltern dabei sein werden. Mit einem geschmückten Bollerwagen werden die kostümierten Kinder den Festzug begleiten.



Im Festzelt werden die Kindergartenkinder dann in ihren Kostümen einen volkstümlichen Tanz aufführen. Große Freude und ein enormes Interesse hatten die Kinder kürzlich beim Besuch des Heimatmuseums in Waldorf, wo sie hautnah erleben konnten, wie die Familien anno dazumal gelebt haben. Ob die Schusterwerkstatt oder die Schmiede, ob die Geräte zur Feld- und Gartenbearbeitung, ob der Schleifstein, mit dem Messer und Pflug geschärft wurde, ob die Techniken des Webens und des Wolle spinnens oder die Schwengelpumpe, mit der das Wasser aus dem Brunnen befördert wurde, für die Kinder war der Besuch im Heimatmuseum ein großes Erlebnis, das im Kindergarten mit den Erzieherinnen aufgearbeitet wurde. Ein weiterer Besuch wird die Kinder zur Mosenmühle im Brohltal führen. Dort wird die alte Mühle besichtigt und die Kinder werden anhand einer alten Arbeitstechnik den Weg vom Korn zum Mehl erleben. Im Anschluss werden die Kinder mit diesem Mehl im Kindergarten selber Brot backen. In diesem Zusammenhang wird im Kindergarten auch Marmelade gekocht und werden "Süßigkeiten wie früher" hergestellt.Im Großen und Ganzen werden die Kinder im Rückblick erleben, nachmachen und ansehen, welche handwerklichen Techniken und Fähigkeiten zur Zeit ihrer Vorfahren existierten. So werden die Kinder auf das große Kripper Jubiläum vorbereitet und bekommen lebendig und ganzheitlich vermittelt, in welchen Lebens-, Wohn- und Berufswelten ihre Ur- und Ur-Ur-Großeltern gelebt haben.

 
Juni 2005 Körper-Geist und Seele in Einklang bringen, dies haben sich die Inhaberinnen Daniela Wahl und Susanna Urbanus-Wahl in Kripp Voßstraße zur Herzenssache gemacht Hier weiß ich mich und mein Kind so gut aufgehoben", schwärmt Ute L. und die Freude ist ihr in den Augen zu lesen. "Bei Eröffnung von SPIRIT & DANCE in Remagen-Kripp vor 3 Jahren war für mich die Entscheidung klar, dass ich wieder mit Bewegung beginnen wollte", denn seit der Geburt der kleinen Tochter hatte sich Frau L. nicht wieder in ein Studio getraut. So sieht man am Nachmittag Eltern, die auf der Freiterrasse bei Kaffee und Kuchen dem Unterricht zuschauen genauso, wie diejenigen, die in dem japanisch anmutenden Wassergarten sitzen, um dem Plätschern des Bachlaufes zuzuhören, oder die, die sich in der Stille des neuen, großzügigen Freigartens mit einzigartigem Aussen- Trainingsbereich zurückziehen, um sich der Sonne hinzugeben. So führt Daniela Wahl ja seit vielen Jahren - mittlerweile bundesweit mit von ihr ausgebildeten Pädagogen - sehr erfolgreich Kurse durch, die das Ziel haben, Kinder und Jugendliche so zu schulen, dass sie gefährliche Situationen bereits im Vorfeld sehr frühzeitig erkennen und sofort richtig reagieren.


Mai 2005 Ein Super-Programm hatten wieder einmal die Kripper Junggesellen als Veranstalter der viertägigen Maikirmes in Kripp auf die Beine gestellt. Mit Musik, Tanz, Show und Unterhaltung wurden von Freitag bis Montag die Kripper Bürger und Kirmesgäste verwöhnt. Auftakt zur Kirmes war am Freitag das Livekonzert der Coverband Bounce, die neben einer imposanten Lightshow Musik aus den 80igern, 90igern und natürlich auch die aktuellen Hits aus den Charts den begeisterten Gästen servierte. Hochstimmung herrschte im Festzelt auf dem Johannes-Kirschbaum-Platz und die Gäste, die sich diesen Abend entgehen ließen, hatten wirklich etwas verpasst. Auftakt am Pfingstsamstag war eine gemeinsam besuchte Messe, die vom Präses der Junggesellen, Dechant Dr. Johannes Meyer zelebriert wurde. Im Anschluss zogen die Junggesellen um Vorsitzenden Markus Schäfer mit ihrem König Thomas Schremmer durch die mit Fahnen geschmückten Straßen zum Festzelt, wo die Kirmes offiziell mit dem Fassanstich durch Ortsvorsteher Heinz-Peter Hammer und Präses Dr. Johannes Meyer eröffnet wurde. Recht begeistert waren die zahlreichen Gäste denn auch darüber, dass es nach dem Fassanstich erst mal für eine halbe Stunde im Festzelt hieß: "Freibier für alle". Der zweite Kirmesabend war eine Kombination aus Tanzmusik durch DJ Sascha, der als Profi wirklich für alle die passende Musik griffbereit hatte. Besonderer Leckerbissen lieferte "VIVA BRASIL", eine Samba Dance Show der Spitzenklasse von vier Tänzerinnen und einen Trommler. Mit viel Charme, einem Hauch Exotic, einem Feuerwerk brasilianischer Tanzkunst und einer einzigartigen farbenprächtigen Kostümvielfalt sorgte "VIVA BRASIL" für einen unterhaltsamen Abend der Spitzenklasse. Der Kirmessonntag begann mit einem zünftigen Frühschoppen, der musikalisch exzellent von der HAPPY-SOUND BIG BAND begleitet wurde. Das große Repertoire dieser stattlichen Truppe bot von Jazz über Dixieland bis hin zu den unvergesslichen Evergreens und bekannten Filmmelodien den richtigen Sound für jeden Geschmack. Für die kleinen Besucher präsentierte am Nachmittag die PUPPENBÜHNE RHEINLAND-PFALZ im Festzelt "Abenteuer in Afrika". Und zum Essen nach Hause gehen, musste auch am Sonntag niemand, denn die Küche bot nicht nur die üblichen Speisen, sondern ebenso eine komplettes Mittagsmenue.

Mit der SUNDAY-NIGHT-DISCO ging es am Sonntagabend weiter. Hits aus den 70igern, 80igern und 90igern sowie ein Karaokewettbewerb mit attraktiven Gewinnen amüsierten die Gäste bestens und bei fetziger Musik und freiem Eintritt konnte so richtig getanzt und gefeiert werden. Am Kirmesmontag stand dann die Tradition an erster Stelle. Die RHEIN-AHR-SPATZEN waren wieder einmal beste Garanten für gute Kirmesstimmung und spielten zum traditionellen Bürgerfrühschoppen auf.
Am Nachmittag wurde der neue Junggesellenkönig Thomas Schremmer von Bürgermeister Herbert Georgi im Beisein von Ortsvorsteher Heinz-Peter Hammer und Präses Dechant Dr. Johannes Meyer mit dem Orden der Stadt ausgezeichnet. Heinz-Peter Hammer zeichnete im Anschluss gemeinsam mit dem Junggesellenvorsitzenden Markus Schäfer Hubert Hahn, Bernd Becker und Andreas Becker mit gerahmten Urkunden und farbenprächtigen Blumensträußen für 25-jährige Mitgliedschaft aus und ernannten sie gleichermaßen zum Applaus der Kirmesgäste zu Ehrenmitgliedern. Für zehnjährige Mitgliedschaft wurde Carsten Delord geehrt, bevor das Tambourcorps unter der Stabführung von Rudi Lange ein Ständchen zu Ehren der langjährigen Mitglieder aufführte. Auch Ehrentambourmajor Klaus Hüppen ließ es sich nicht nehmen, noch einmal zum Stab zu greifen und zu Ehren der Geehrten ein Musikstück erklingen zu lassen. Weitere Ehrungen von Michael Ockenfels, Heinz Dieter Fox und Jens Stürmer für zehnjährige Mitgliedschaft werden zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Erst in den Abendstunden klang die viertägige Kirmes der Kripper Junggesellen, die wirklich alles bestens im Griff hatten, mit der Beerdigung des Kirmesmannes aus. Während der gesamten Kirmestage hatten die Kinder und Jugendlichen über die Veranstaltungen im Festzelt hinaus jede Menge Spaß auf dem Kirmesplatz, denn Karussell, Autoscooter, Schießbude und die weiteren Kirmesbuden mit Süssigkeiten und kleinem Spielzeugen lockten den Nachwuchs mächtig.

 
Mai 2005 Über eine großzügige Spende konnte sich die Kripper Fußballjugend um Jugendbegleiter Marc Göttlicher des SV Kripp freuen. 200 Mädchen, Jungen und Jugendliche der drei Mädchenmannschaften E-, D- und C-Jugend, sowie der neun Jungenmannschaften von den Bambinis bis zur B-Jugend erhielten neue Trainingsanzüge. Möglich geworden war dies durch den Verein, einen kleinen Beitrag der Eltern und vor allem durch die großzügigen Sponsoren Intersport Schüller aus Ahrweiler, Kreissparkasse Ahrweiler, Malerbetrieb Fred Hoffmann aus Kripp und Herf Flock-Druck aus Bad Bodendorf.

 
Mai 2005 Am letzten Samstag fuhren die Magic Stars und die Magics, die zur Tanzgruppe Magic Dancers gehören, ins Trampolino in Andernach. Dieser Ausflug war von den Trainerinnen Elke Kohlhaas, Birgit Klein und Silke Möhren als Dankeschön für den Trainingsfleiß und die vielen Auftritte der letzten Session gedacht.Mit 33 Kindern und 13 Eltern ging es am Mittag los. Im Trampolino angekommen, gab es für die Kinder und Jugendlichen kein Halten mehr. Sie konnten sich so richtig nach Herzenslust austoben. Alle Angebote mussten ausprobiert werden. Als es Zeit wurde nach Hause zu fahren, waren die Proteste groß, man wäre gerne noch viel länger geblieben.
Im nächsten Jahr wird es mit Sicherheit eine Wiederholung dieses gelungenen Ausflugs geben.

Mai 2005 Auf ein Jahr mit zahlreichen geselligen und karnevalistischen Aktionen blickten bei der jüngsten Jahreshauptversammlung die Kripper Fente um Vorsitzenden Wilfried Brüssel zurück. In seinem Jahresbericht erinnerte Brüssel unter anderem an die Besichtigung des Basaltwerkes in Mendig, das Zeltlager in Idar-Oberstein und das zweite Erntedankfest, veranstaltet von den Kripper Fenten auf dem Ortsmittenplatz, das hervorragend angekommen sei. Eine ganze Menge Veranstaltungen besuchten die Kripper Fente und auch das vereinseigene Fanfarenkorps glänzte musikalisch bei mancher Veranstaltung auch außerhalb von Kripp. Auch bei zahlreichen Veranstaltungen außerhalb von Kripp seien die Kripper Fente mit dabei gewesen, betonte Brüssel. Super gelaufen sei die Sitzung der Fente im Saal des Gasthauses Rhein-Ahr. Neben dem wortgewandten Sitzungspräsidenten Dieter Breuer habe auch Hermann-Josef Klapperich zum ersten Mal als Co-Sitzungspräsident seinen Part gut bestritten. "Mit der Sitzung waren wir super zufrieden", zeigte sich Brüssel stolz. Zudem seien die Fente schon jetzt dabei, das Motto für den Karneval kommenden Jahres festzulegen.


Die nächste Aktion des 126 Mitglieder zählenden Vereins ist die Fahrt am 22. Mai zum Mainzer Fernsehgarten. Einen positiven Kassenbericht legte Schatzmeisterin Manuela Laux den Mitgliedern vor. Die Kassenprüfer Paul Schäfer und Martina Lorenzen attestieren der Schatzmeisterin hundertprozentige Arbeit.

Mai 2005 Es war sicher keine Schnapsidee, als zwölf gestandeneHerren im Jahre 1925 auf dem Kripper Kirmesfrühschoppen in froher Runde beschlossen, einen Kegelclub zu gründen - der nun schon 80 Jahre besteht. Seit Gründung haben 51 Mitglieder dem Club angehört. Die Namensgleichheit des Clubs und die des Hauses "Rhein-Ahr" zeugt von enger Verbundenheit. In den vergangenen Jahren hat der Club des Öfteren Ortsmeisterschaften und Vergleichskämpfe organisiert. Die schönen Abschlussveranstaltungen sind noch in guter Erinnerung. Das gute Abschneiden des Clubs bei diesen Kräftemessen bestätigt auch das hohe Niveau der keglerischen Leistung. Zwischenzeitlich bleiben die Leistungen allerdings hinter dem noch vorhandenen Ehrgeiz zurück, was nicht verwundert, wenn man berücksichtigt, dass das Durchschnittsalter der Mitglieder bei 65 Jahren liegt. Nicht nachgelassen hat die Heiterkeit. Es wird gewitzelt, gealbert und gesungen. Bemerkenswert ist auch, dass der Club im Wesentlichen noch nach der alten Satzung von 1925 geführt wird und bis heute zwölf Mitglieder zählt. Kegeln wurde damals zunehmend zu einem gern gepflegten Hobby der Freizeitgestaltung. Durch den Krieg wurde diese Entwicklung jäh unterbrochen, setzte sich danach aber verstärkt wieder fort. Diesen Trend nutzte der Inhaber des Hotels "Rhein-Ahr", Karl-Heinz Schremmer (heute Ehrenmitglied des Club Rhein-Ahr), im Jahre 1965 die bestehende Bahn auf vollautomatischen Betrieb umzustellen und gleich zwei weitere vollautomatische Bahnen zu installieren.


Damit ging leider eine 40-jährige Ära von Kegeljungen zu Ende, die aufgrund ihrer Erfahrungen und Erlebnisse später selbst zu begeisterten Keglern heranwuchsen.(Der Autor dieser homepage war jahrelang Kegeljunge dieses Clubs) In der Blütezeit kegelten im Hotel "Rhein-Ahr" über vierzig Clubs aus Kripp und der näheren Umgebung.

Mai 2005 Mit einem gemütlichen Beisammensein im Feuerwehrgerätehaus feierte die Kripper Feuerwehr Einheit um Einheitsführer Ingo Wolf am Himmelfahrtstag traditionell ihren Florianstag. Zum Auftakt des Tages wurde zunächst gemeinsam die Heilige Messe besucht, die von Pastor Professor Gottfried Bitter zelebriert wurde. In einem Festzug, begleitet von Tambourcorps unter der Leitung von Rudi Lange, ging es zunächst zum Ehrenmal auf dem Friedhof, wo die Feuerwehrkameraden einen Kranz niederlegten, bevor es zum Feuerwehrgerätehaus ging. Dort hatten zahlreiche helfende Hände schon alles bestens vorbereitet, um die Feuerwehrkameraden, ihre Familien und Gäste zu verwöhnen. Das herzliche Grußwort von Einheitsführer Ingo Wolf galt neben den Kameraden Prof. Gottfried Bitter, Bürgermeister Herbert Georgi, Ortsvorsteher Heinz-Peter Hammer, dem neuen Stadtwehrleiter Michael Zimmermann, den Alterskameraden um Rudi Möller, dem Förderverein um Vorsitzenden Klaus Hüppen, dem zweiten Vorsitzenden Jürgen Blüher, sowie Vorstandsmitglied Heinz Adams und dem Kripper Tambourcorps. Der herzliche Dank von Ingo Wolf galt Prof. Gottfried Bitter für die Gestaltung der Messe, dem Tambourcorps für die musikalische Unterstützung und den helfenden Händen an der Theke und in der Küche. Bevor die Kameraden zum gemütlichen Teil übergingen, galt es noch einige Ehrungen, Dank und eine Beförderung auszusprechen. Befördert wurde Bastian Ehlert zum Oberfeuerwehrmann. Der herzliche Dank galt dem ehemaligen Jugendfeuerwehrwart Günter Keller, der von der Jugendfeuerwehr mit einem Geschenk überrascht wurde. 

Für 25-jährige Treue zur Feuerwehr wurde Johannes Laux und für 25-jährige Treue Jürgen Schäfer ausgezeichnet. Unter dem Wahlspruch "Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr" eröffnete Ingo Wolf den offiziellen Teil des Florianstages und gleichzeitig das Buffet. Bis in den Abend feierten die Kripper Feuerwehrleute

 
Mai 2005: Einer der zentralen Punkte in der Jahreshauptversammlung des CDU-Ortsverbandes Kripp am Freitagabend im Gasthaus Rhein-Ahr war der Punkt Ehrungen. Grund zum Feiern gab es, denn langjährige Mitglieder wurden geehrt. So sind Marianne Überbach und Heinz Kupp bereits 40 Jahre Mitglied der CDU und Arno Matuszak und Hans Möller 30 Jahre. Mit einem guten Tropfen sowie einer Urkunde bedankte sich Helmut Kremer bei Arno Matuszak für die langjährige Arbeit, die übrigen Jubilare erhalten ihre Ehrungen in den nächsten Tagen.

Mai 2005: In Kripp war schon am Morgen der Maibaum von den Junggesellen um Vorsitzenden Markus Schäfer aufgestellt worden und am Abend wurden der Junggesellenkönig Thomas Schremmer und Schützenkönigin Doris Scheil durch die Ortsvereine zuhause abgeholt und durch den Ort bis zum Dorfmittenplatz geleitet. Musikalisch sorgte das Tambourcorps Kripp für die richtigen Töne und viele Bürger waren auf dem Dorfplatz zusammengekommen um das Spektakel zu genießen und in aller Ruhe ein Glas Kölsch zu trinken. Der Tambourcorps stimmte anschließend das Lied "Der Mai ist gekommen" an und gemeinsam wurde dieses mit den Krippern intoniert und anschließend gefeiert, wobei die Feierlichkeiten vom Förderverein des Tambourcorps ausgerichtet wurden. 

 Mai 2005: Beim Fotowettbewerb 2004 der Rhein-Ahr Rundschau kam der Kripper Herbert Weber unter die Preisträger.
Weber war mit Ehefrau Helga zum 16. Mal in seinem Lieblingsort im Schwarzwald. Er hatte die Digitalkamera seines Sohnes dabei, als er neben der Wanderstrecke durch eine wildromantische Schlucht im Wutachtal zunächst glaubte, ein totes Wildschwein zu sehen. Beim genaueren Hinsehen erkannte der passionierte Wanderer aber, dass es sich lediglich um eine malerisch geformte Wurzel handelte.


April 2005: Melanie Hammer (l. kniend) stellte in Düsseldorf ihr Können unter Beweis. Aus einem Lehrlingsseminar der Firma Interstudio Harder in Duisburg wurden die besten Schülerinnen und Schüler ausgesucht, die anlässlich des Fashion Day in Düsseldorf auf der Bühne schneiden und präsentierten durften. Diese Ehre kam auch Melanie Hammer aus Kripp zuteil. Sie konnte dort ihr bisheriges Können allen Zuschauern unter Beweis stellen.
 

 
April 2005: Mit einem fulminanten Kracher fiel um 19:07 auf dem Schützenplatz der letzte Schuss in Kripp beim Junggesellen Königsschießen .
Thomas Schremmer ist der neue König 2005. Kopf, Flügel und Schweif wurden zuvor zerlegt von:Marc Göttlicher, Thomas Schremmer, Marc Tiltmann und Udo Schönherr.
Bei den jungen Altgesellen war es Ingo Wolf, der den Rumpf von der Stange schoß. Spät am Abend brachte man dann den König in sein heimisches Revier, wo es noch einen kräftigen Schluck aus der Pulle gab.

April 2005: Die Teeniegarde der Stadtsoldaten-Prinzengarde des Sportvereins Kripp sucht jugendliche Tänzer im Alter von 12 bis 16 Jahre, die Spaß am Tanzen und Interesse am Karneval haben. Die Aktivitäten innerhalb der Gruppe umfassen nicht nur das Darbieten von Garde- und Showtänzen. Vielmehr besteht auch die Möglichkeit zur aktiven Teilnahme an den Karnevalsumzügen und an den privaten Aktivitäten der Stadtsoldaten-Prinzengarde. Diese bestehen aus dem traditionellen Zeltlager im Sommer und anderen gemeinsamen Unternehmungen, wie z.B. Bowling oder Eislaufen.Wenn Interesse geweckt wurde und jemand mehr über die Gruppe erfahren möchte, kann er sich bitte bei Cindy Pohl, Tel. (0 26 42) 99 39 83 0 oder Tel. (0 17 2) 65 54 84 0 melden.
 

 April 2005 Frau Margret Sander blieb der Geschäfts= stelle der Kreissparkasse Ahrweiler in Kripp über 40 Jahre treu. Wegen ihrer Vertrauenswürdigkeit, ihrer Freundlichkeit und ihrer Hilfsbereitschaft war sie bei "ihren" Kunden besonders beliebt und geachtet. Es war ein besonderes Anliegen von Frau Sander, sich bei allen Kunden, denen sie in den vielen Jahren ihrer Berufstätigkeit als Beraterin zur Verfügung stand, für ihre Treue und ihr Vertrauen zu bedanken.

März 2005 :Zwei Kleinlastwagen voller Müll waren die Bilanz des Dreck-weg-Tages in Kripp.
Eine große Gruppe von rund 40 engagierten Bürgern und Vereinsvertretern, unter ihnen auch eine ganze Reihe von eifrigen Kindern, hatten sich vor wenigen Tagen unter der Leitung des ehemaligen Ortsvorstehers Jürgen Blüher und dem Einheitsführer der Feuerwehr Einheit Kripp, Ingo Wolf, zusammengefunden, um ihren Ort von Dreck zu befreien und damit zu verschönern. Nach getaner Arbeit ließ es sich Ortsvorsteher Heinz-Peter Hammer nicht nehmen, den engagierten Bürgern eine deftige Kartoffelsuppe zur Stärkung zu kredenzen. Die Getränke dazu stiftete Peter Dahm

 
März 2005: In diesem Jahr wird der Heimat- und Bürgerverein mit einer alten Schiffs= schraube das Rheinufer weiter verschönern und in der Kripper Ortsmitte soll eine Uhr mit Temperatur- und Datumsanzeige aufgestellt werden.

März 2005: Ortsbegehung ergab folgendes Ergebnis:
Sicherheitsmaßnahmen wurden von Prof. Taberling, dem Eigentümer des Wasserturms, durchgeführt. Ampelanlage Ecke Voßstraße von Behörden abgelehnt. Sanierung Sportplatz möglich. Marie-Luisen-Quelle als Touristenattraktion womöglich nicht durchführbar. Südumgehung Kripp zur Fähre im Gespräch.
 

 Februar 2005: Treidelstube zur närrischen Hofburg von Kripp ernannt. Hofburgwirt Peter Dahm (Piddala), verkleidet als Pastor, begrüßte alle Gäste so wie die Prinzenpaare mit ihrer Gefolgschaft aus Kripp, Remagen, Oedingen und auch aus Oberwinter. Gefeiert wurde dann bis zum frühen Morgen.

Februar 2005 Die E-Mädchen des SV Kripp haben überraschend den Rheinland= meistertitel in der Halle gewonnen. Insgesamt sechs Mannschaften qualifizierten sich für die Hallen Rheinlandmeisterschaften in Sohren im Hunsrück, am Ende konnten sich die Kripper Spielerinnen gegen die Konkurrentinnen aus den anderen Fußball= kreisen durchsetzen und somit in die Siegertafel des Fußball-Verbands Rheinland eintragen. Nach vier Siegen und einem Unentschiedenen war den Kripperinnen der Meistertitel nicht mehr zu nehmen.     

 
Januar 2005 Zum Team 2005 wurden von den Lesern des Kripper Kuriers gewählt ..... der Kripper Tambour= corps 1961.

Hinter dem Tambour Major Walter Schmidt erkennt man auf dem Bild:
Otto Föhr, Klaus Hüppen, Horst Krebs, Rudi Bruder, Gerd Deusen, Paul Hartmann, Helmut Kremer, Robert Leimbach, "Tedda" Schmidt, Paul Hempel, Ludwig Berger, und irgendwo versteckt Herrman Tempel und der Deckelschläger.
Sie konnten 10 Märsche spielen. Preußenmarsch, Waidmannsheil, Kaiser-Wilhelm Marsch, Lockmarsch, Preußens Gloria, Liebe, Jäger aus Kurpfalz,, Lorbeer, Brücke am Kwai und den Torgauer Marsch