Kripper Kurier 2012

                                                      15 Feuerwehrleute freuen sich über die neue Hupf-Bekleidung


Kripp im Dezember  Über eine ganze Reihe von Neuanschaffungen konnten sich vor wenigen Tagen die Kripper Feuerwehrleute um Einheitsführer Ingo Wolf freuen. Diese Neuanschaffungen im Wert von rund 2.500 Euro übergab der Förderverein um Vorsitzenden Klaus Hüppen und zweiten Vorsitzenden Jürgen Blüher an die Aktiven. Zusammengekommen war die Spende aus dem Erlös des Tages der Offenen Tür bei der Feuerwehr.



Der Förderverein der Feuerwehr Kripp, um Vorsitzenden Klaus Hüppen (3.v.r), übergab die Spenden in Höhe von
rund 2.500 Euro an die Kripper Feuerwehr um Einheitsführer Ingo Wolf (4.v.r.)
.


So wurden am vergangenen Dienstagabend sechs farbliche C-Schläuche übergeben. Diese farblichen Schläuche sollen besser auffallen, und somit ein Unfallrisiko, beispielsweise ein Stolpern über die Schläuche, vermindern. Die Unfallkasse hat dies getestet, und empfiehlt daher die Anschaffung dieser Schläuche. Da aber die Stadt nun nicht alle Schläuche austauschen kann, hat der Förderverein damit begonnen, und die wichtigsten ausgetauscht.

Des Weiteren konnten zwei transportable Personenschutzschalter angeschafft werden. Die Personenschutzschalter sind vergleichbar mit den in einem Gebäude in einer Stromverteilung fest eingebauten FI-Schaltern, die bei einem Fehlerstrom sofort auslösen, und den Strom unterbrechen. Die Personenschutzschalter lösen schon bei ganz geringen Fehlerströmen aus.

Zusätzlich gab es eine Säbelsäge sowie eine Digitalkamera für das MZF 2.

Einen großen Betrag legte der Förderverein für neue Hupf-Bekleidung für die Feuerwehrleute an. 15 Garnituren konnten angeschafft werden. Pro Person kostet diese Bekleidung rund 100 Euro. Die restlichen 20 Garnituren werden im kommenden Jahr angeschafft.

 „In der Weihnachtsbäckerei“

Kripp im Dezember  Gerne folgten Kinder und Erzieherinnen der Kath. Kindertagesstätte St. Johannes Nepomuk der Einladung des Hotel-Restaurants „Arte“ in Kripp. Die Kinder wurden mit Kakao und Saft von den Inhabern begrüßt, bevor sich alle an die Arbeit machten und so leckere Weihnachtsplätzchen gebacken wurden. Nach dem Verzieren der Plätzchen blieb noch genügend Zeit, leckere Obstspieße am Schokoladenbrunnen zu vernaschen



Adventsdekorationen und Köstlichkeiten

Kripp
im November 
Zum traditionellen und beliebten Basar hatte die Katholische Frauengemeinschaft Kripp mit dem Teamvorstand Vera Blumenstein, Renate Schladt, Erika Arenz, Margret Schäfer, Heidrun Krajewski und Margret Wolf und einigen fleißigen Helferinnen am vergangenen Sonntag in das Kripper Pfarrheim eingeladen.


Das große Kuchenbuffet mit über 40 Kuchen und Torten lockte viele Besucher an

Unendlich viel Mühe hatte sich die aktive, rund 20-köpfige Frauengruppe im Vorfeld gemacht. Zentraler Punkt war der Basar, doch auch das große Kuchenbuffet mit 42 gestifteten Kuchen und Torten lockte Menschenschlangen regelrecht an. Unglaublich groß war die Vielfalt der Dekorationen und der floristischen Dekorationen auf den Basartischen. Ob Dekorationen für draußen oder drinnen, ob im modernen Stil oder im traditionellen, ob fürs Fenster oder den Tisch, die Vielfalt war mehr als bemerkenswert. Ebenso schön die Adventskränze, die im Nu den Besitzer gewechselt hatten. Ebenso gab es zahlreiche Handarbeiten wie Socken klassisch und modern bunt, eine große Auswahl an Schals in neuesten Trends, genähte Tischdecken, Gehäkeltes und Gestricktes zu erstehen, für Kinder, für Puppen, für Erwachsene.Selbst Schmuck braucht auf dem Gabentisch zu Weihnachten nicht zu fehlen, denn auch diesen gab es beim Basar. Wie in jedem Jahr boten die katholischen Frauen Gutes aus Küche und Keller, wie verschiedene Liköre in Schmuckflaschen, Gelees, Marmeladen und selbstverständlich Plätzchen in vielen Variationen. Für wirklich jeden war etwas dabei. Schon nach einer Stunde hing an zahlreichen Exponaten bereits das Schild „Verkauft“. Neben den heiß begehrten Artikeln aus dem Basar genossen die Gäste scharenweise das gemütliche Beisammensein an der reich gedeckten Kaffeetafel. Wer es gerne herzhaft mochte, für den gab es am späten Nachmittag mit Würstchen und hausgemachtem Kartoffelsalat einen hezhaften Imbiss.
Das ganz Besondere am Basar ist, dass der Erlös in voller Höhe an soziale und caritative Einrichtungen für Kinder verteilt wird.

Den Verstorbenen zum Gedenken, den Lebenden zur Mahnung

Kripp im November   Um den Gefallenen der beiden Weltkriege und der Opfer von Gewalt zu gedenken, hatte sich die Kripper Ortsbevölkerung am Sonntag nach der Heiligen Messe und nach einem großen Trauerzug von der Ortsmitte aus am Ehrenmal auf dem Friedhof eingefunden.



Beteiligte des Trauerzuges waren die Feuerwehr, die auch mit brennenden Fackeln Mahnwache am Ehrenmal hielt, die Rhein-Ahr-Spatzen, die die Trauerfeier musikalisch begleiteten, die Sankt Sebastianus Schützen, Abordnungen der Ortsvereine, Ortsvorsteher Heinz-Peter Hammer und Pfarrer Alfred Becker. Abgesichert wurde der Trauerzug von der Freiwilligen Feuerwehr Kripp. Auf dem Friedhof begrüßte Ortsvorsteher Heinz-Peter Hammer die zahlreichen Gäste und dankte für ihre Teilnahme am Totengedenken. Kooperator Alfred Becker hielt im Anschluss die Ansprache zum Totensonntag. „Es ist gut, wenn wir uns alljährlich an den Denkmälern versammeln, die uns erinnern an die schrecklichen Kriege des vergangenen Jahrhunderts. Kriege kennen nur Verlierer, wie viele aus ihren Familien wissen. Wenn man die langen Listen der Verstorbenen auf den Denkmälern liest, überkommt einen Entsetzen und Trauer. Für die lange Periode von 67 Jahren ohne Krieg müssen wir dankbar sein. Der Totensonntag ist ein Tag, den Verstorbenen zu Gedenken, den Lebenden zur Mahnung“, hob Pfarrer Becker hervor. So gedachte die Kripper Bevölkerung zur getragenen Musik der Rhein-Ahr-Spatzen der Toten der beiden Weltkriege, der Gefallenen, der Vermissten, der Opfer des Gefangenenlagers in der Rhein-Meile und der Kripper Bürger, die zu Tode kamen. Bei der Kranzniederlegung durch die Feuerwehrleute senkten die Vereinsvorstände die Fahnen und die Kripper Bürger gedachten schweigend der Opfer von Terror, Gewalt, Krieg und Verfolgung.

Katholische Öffentliche Bücherei Kripp

Märchenstunde und Bücherflohmarkt

Kripp im November  Über zahlreiche Gäste konnte sich das Mitarbeiterteam der Katholischen Öffentlichen Bücherei Kripp am Sonntag freuen. Statt der traditionellen Weihnachtsbuchausstellung waren die Gäste in diesem Jahr zu einem umfassenden Bücherflohmarkt eingeladen.


In kleinen gemütlichen Runden lasen die Mitarbeiterinnen der Bücherei den Kleinen ausgewählte Märchen vor

Für einen kleinen Obolus gab es gut erhaltene Bücher aus vielen Sparten zu attraktiven Preisen zu erstehen. Die Flohmarktbücher stammten alle aus der Katholischen Öffentlichen Bücherei Kripp. Mit dem Flohmarkt wollte das Büchereiteam ein wenig Platz schaffen für Neuanschaffungen. Der Erlös aus dem Bücherflohmarkt kommt direkt der Bücherei für Neuanschaffungen zugute, die dann wiederum, überwiegend kostenlos, den Lesern zugutekommen.

Neben dem Bücherflohmarkt genossen zahlreiche Kinder kleine Lesungen der Büchereimitarbeiter.

 Die Jecken tobten vor Begeisterung


Kripp im September   Besser hätte es in Kripp am Samstag bei der gemeinsamen Proklamationssitzung der Kripper Fente und des SV Kripp nicht laufen können. Ein voller Saal Schremmer, die Fente, der SV und die Möhnen arbeiteten Hand in Hand, ein äußerst charmantes und vor allen Dingen erstes Mädchen-Dreigestirn konnte proklamiert werden, und als dann noch das wirklich bestens gehütete Geheimnis um den neuen großen Regenten gelüftet worden war, tobte der Saal vor Begeisterung. Nur wer bestens aufgepasst hatte, dem war aufgefallen, dass beim Einmarsch der närrischen Formationen mit dem neuen Prinzen Cindy Reisp als Kommandantin der Stadtsoldaten/Prinzengarde des SV Kripp angekündigt worden war, und nicht Axel Blumenstein. Doch Sekunden darauf war klar, Axel Blumenstein konnte seiner Garde nicht vorstehen, denn er ist Hofmarschall des neuen Prinzen. Und der ist keiner geringerer als „Holly“, alias Holger Achenbach.



Mit unglaublichem Jubel wurde der Jubiläumsprinz, denn die Stadtsoldaten/Prinzengarde feiern in 2013 ihr 30-jähriges Jubiläum, in der Narrhalla empfangen. Die Begeisterung kannte keine Grenzen und es dauerte schon eine ganze Weile, bis der Saal sich wieder beruhigte und der strahlende Regent von Bürgermeister Herbert Georgi proklamiert werden konnte. Holger Achenbach ist das einzig noch aktive Gründungsmitglied der Stadtsoldaten/Prinzengarde Kripp. Von daher feiert nicht nur die Garde, sondern auch „Holly“ sein ganz persönliches 30-jähriges Jubiläum. „Der neue Prinz ist Gardist mit Leib und Seele und war von 1999 bis 2002 auch Kommandant der Truppe“, so der Stadtchef. Er kröne nunmehr seine karnevalistische Karriere mit dem Prinzenamt. Holger Achenbach stammt aus Remagen, wo seine Eltern den „Westfälischen Hof“, ehemaliges Hotel am Bahnhof, betrieben haben.

Doch „Holly“ steht nicht nur für den Karneval im SV Kripp. Er ist auch begeisterter Fan der Kripper Fußballabteilung, war viele Jahre in der ersten und zweiten Mannschaft auf Punkte- und Torejagd gegangen und ist bis heute noch aktives Mitglied der Alten Herren. Ihm zur Seite steht mit Hofmarschall Axel Blumenstein und Säckelmeister „Quick“, alias Ralf Mostert, ein kleiner, aber erfahrener Hofstaat. „Quick“, aktives Mitglied der Weissjacken des Sportvereins war 1996, 1998 und 2007 Hofmarschall bei den Prinzen Hermann Esser, Ludwig Keller und Prinzenpaar Friedhelm und Hiltrud Delord. Zudem ist er Spielertrainer der Alten Herren des SV Kripp.



Hofmarschall Axel Blumenstein ist Kommandant der Stadtsoldaten/Prinzengarde, war Hofmarschall 2003 und 2005 bei Prinz Günter (Balu) Keller und Prinzessin Tanja Dietrich und bei Prinzenpaar Helmut und Uschi Junge. Er ist aktives Vorstandsmitglied des SV Kripp und aktiver Spieler bei den Alten Herren. Als kleine neue Regenten wurde ein charmantes Mädchen-Dreigestirn vorgestellt. Prinz Lea I. Wanka, Jungfrau Lina I. Mostert und Bauer Adina I. Mostert. Proklamiert wurden die drei Mädels vom stellvertretenden Ortsvorsteher Dieter Breuer. Prinz Lea ist elf Jahre jung und die Zwillingsschwester Lina und Adina sind zwölf Jahre jung.



Sowohl die jungen Regentinnen als auch der große Prinz mit Hofstaat konnten sich über eine stürmische Begeisterung und zahlreiche Gratulationen freuen. Alle wurden im Saal Schremmer so richtig ausgiebig gefeiert. Verantwortlich für das weitere Programm der Sitzung zeichneten die KG Kripper Fente um Vorsitzenden Wilfried Brüssel und Anke Schäfer, Mitglied der Rotjacken, sowie der SV Kripp mit der ersten Vorsitzenden Bianca Schmitt und den Sitzungspräsidenten Marc Göttlicher und Hermann-Josef Klapperich. Zu Beginn der Sitzung waren die Kripper närrischen Formationen mit Fente, SV mit Stadtsoldaten/Prinzengarde unter Kommandant Axel Blumenstein und die Weißjacken unter der Leitung von Tanja Dietrich mit den Möhnen um Gudrun Ruf einmarschiert. Mit dabei hatten sie die scheidende Kinderprinzessin Rebecca Freitag und Hofdame Juliana Becker, die herzlich von Marc Göttlicher und Wilfried Brüssel verabschiedet wurden. Einen tollen Tanz legte das Solomariechen der Stadtsoldaten/Prinzengarde, Clara Koep, auf das Parkett. Sie wird von Eva Ockenfels trainiert.

Ein musikalischer Genuss kam mit den Fanfaren der Kripper Fente gemeinsam mit der Spielgemeinschaft des Tambourcorps Blau-Weiß Unkelbach unter der Leitung von Albert Feltens und Stabführer Achim Kündgen. Bianca Brüssel, Monika Knebel, Luzia Waszewski und Ursula Weißenfels brachten einen köstlichen Büttvortrag unter dem Motto „Szenen aus einer Ehe“. Nach der Proklamation von „Holly“ begeisterte die Prinzengarde des SV mit ihrem Jubiläumstanz passend zur Feier Jecke-Jubi-Sause im Dirndl „Karneval meets Apres Ski“. Trainiert wird die Garde von Carmen Tempel und Alexandra Fröbus. Aus Remagen und Oberwinter waren die neuen närrischer Herrscher mit Begleitung ihrer närrischen Formationen angereist, um den neuen Kripper Regenten zu gratulieren, bevor das Remagener Stadtsoldatenkorps um Kommandanten Marcel Möcking mit schmissigen Klängen und gekonnten Tänzen das närrische Publikum zum offiziellen Programmende erfreute. Doch damit war in der Kripper Narrhalla noch lange nicht Schluss. Ausgiebig wurden die neuen Karnevalsregenten und die rundum gelungene gemeinschaftliche Proklamationssitzung bis in die Morgenstunden gefeiert. Und immer wieder wurde gesungen: „Die Garde hat den besten Prinzen der Welt“.




Skulpturen von zwei Kripper Fente in Kripp

Leihgabe an die Stadt Remagen

sm. Bürgermeister Herbert Georgi und Ortsvorsteher Heinz Peter Hammer freuten sich am 18. Oktober über die offizielle Übergabe der Leihgabe eines Kunstwerks der Kripper Bürger Hildegard Funk und Willy Weis.
Das Paar hat einige Jahre in Spanien gelebt und dort die Bekanntschaft des Künstlers Antonio Mari Sart gemacht, der seine Metall-Skulpturen schon überall in der Welt mit Erfolg gezeigt hat. Die Arbeiten von Antonio Mari Sart, der als Schöpfer geschmeidig geschmiedeter Formen auch schon durch die UNESCO gefördert wurde, begeisterten Funk und Weis, so dass sie bei dem Künstler eine Skulptur für Kripp in Auftrag gaben, die sich mit dem Thema der Kripper Fente beschäftigte.
Die Skulpturen zweier Kripper Fente wurden geschaffen und fanden den Weg in den Treidelort Kripp. Die Spender wohnen heute in der Ortsmitte, direkt am zentralen Platz in Kripp.
Sie haben stets einen direkten Blick auf das Kunstwerk, denn es findet sich am Rand des ehemaligen Alten Schulhofes und ist für alle motorisierten Teilnehmer am Straßenverkehr und für die Fußgänger gut zu sehen.
Die beiden Kripper Fente (umgangssprachlich für Kripper Kinder) schauen suchend nach den Fintefischen im Rhein, deren Auftauchen in großen Schwärmen in früheren Jahren von den Kindern in Kripp mit dem Ruf "De Finte kumme!" den Eltern avisiert wurde.



Als "Station 21" sind die beiden Skulpturen Teil eines touristischen Stadtrundgangs, der zu rund 50 interessanten Punkten im gesamten Remagener Stadtgebiet führt. In Kombination mit einem umfangreichen gastronomischen Führer ist der Stadtrundgang als Faltblatt kostenlos bei der Touristinformation der Stadt erhältlich und im Internet zu finden unter www.remagen.de.
Mit dabei bei der Übergabe waren auch Wirtschaftsförderer Marc Bors, Anke Schäfer als Vorstandsmitglied der Karnevalsgesellschaft Kripper Fente, sowie Kunstliebhaber Uwe Schindler vom Rheinhotel Arte. Bürgermeister und Ortsvorsteher dankten Hildegard Funk und Willy Weis mit herzlichen Worten für die Leihgabe und übergaben als Zeichen der Anerkennung ein Weinpräsent und einen schönen Blumenstrauß.
Als Zeitzeuge wusste Herbert Syberz einiges von der ehemaligen Fintenfischerei zu berichten.
Der bis zu 2 Kilogramm schwere und etwa 50 Zentimeter lange Fisch gehört zu den heringsartigen Fischen und zählt wegen seiner Laichzeit zu den Maifischen. Syberz selbst hat sich seinerzeit in die Fluten begeben, um die Finten zu fangen, die eine willkommene Ergänzung des Nahrungsangebotes waren.
Er denkt noch heute gerne an den Tag zurück, als er mit eigenen Händen auf einen Schlag 36 Finten aus dem ufernahen Wasser holte; stolz strahlt er beim Bericht über diesen Rekord.
Der Fintefisch trat in so großer Zahl auf, dass das Wasser schäumte und der Zug der Fische vom Ufer aus gut zu verfolgen war. Die Fische zogen zu ihren Laichplätzen in der Ahrmündung. Dieses Naturschauspiel wurde zuletzt zu Beginn des 2. Weltkriegs beobachtet. Doch sprechen noch viele von den Tagen, da man die Rücken an Rücken im Wasser stehenden Finten vielfach mit Kohlengabeln aus dem Wasser fischte und in Weidenkörben teilweise bis Bonn und Köln karrte, um sie dort feilzubieten.
Die beeindruckenden Skulpturen setzen nun dieser Zeit ein Denkmal und sind Anlass für viele Erinnerungen an eine lange vergangene und doch noch heute sehr lebendige Zeit.



 Herbstfest der Kripper Fente

Strahlender Sonnenschein und viele Genüsse

Kripp im September Die Kripper Fente waren am vergangenen Sonntag mit Petrus im Bunde: Herrliches Spätsommerwetter mit angenehmen Temperaturen überwölbte die Dorfmitte des Fährortes, als das Herbstfest der rührigen Karnevalsgesellschaft anstand. Etliche Kripperinnen und Kripper kamen auf dem neuen Dorfplatz zusammen, wo inzwischen das Herz des Fährortes schlägt. Zu allererst wollte man gemütlich für einen Klön zusammen sein, die Sonne genießen, ein Glas Wein oder Bier trinken, oder Kaffee und Kuchen genießen.


Renner waren neben den hausgemachten Kuchen und Torten vor allem der leckere Zwiebelkuchen, der gerne bei einem Gläschen Federweißen genossen wurde. Dann aber gab’s auch was zu sehen. Eine Fotoausstellung, die auf mehreren Stelltafeln zu sehen war, informierte über die Aktivitäten der engagierten Kripper Fente aus den vergangenen Jahren. Einige Plakate wiesen schon jetzt auf die Karnevalssitzung im kommenden Jahr am 2. Februar im Gasthaus Rhein-Ahr hin. Darüber hinaus wurden Bastelarbeiten angeboten, die besonders der Nachwuchs gerne in Anspruch nahm. Aus Naturmaterialien wurden die schönsten Kränze und Armbänder kreiert. Was man alles aus der Kürbisfrucht herstellen konnte, war an einem Stand zu erleben und zu erstehen. Selbstgemachtes aus Küche und Keller war im Angebot.


Ob hausgemachte Marmelade, ob selbst aufgesetztes Prozentiges, ob Dekorationen aus Naturmaterialen und die vielen unterschiedlichen schmückenden Kürbisse, die Frauen hatten sich mächtig ins Zeug gelegt, und fanden für ihre Kreationen auch dankbare Abnehmer. Dazu lag der Duft frischer brutzelnder Bratwürste über dem Platz. Am Nachmittag herrschte dann schon Hochbetrieb in der Kripper Dorfmitte. Viele Kripper Bürger und Vereinsvertreter ließen es sich nicht nehmen, dem Herbstfest der KG Kripper Fente einen Besuch abzustatten. Und viele blieben einfach bei so viel geselligem Beisammensein, jede Menge Klön und den tollen kulinarischen Genussmöglichkeiten einfach bis in den Abend sitzen.

Aber vor allem brachten die Kripper eines mit: Gute Laune und Frohsinn, wie sich’s für ein Fest der Karnevalisten gehört.

 Entspanntes Rheinuferfest in Kripp

Junggesellen luden ein


Kripp im August  Bei strahlendem Sonnenschein luden die Kripper Junggesellen um ihren im Januar gewählten Vorsitzenden Marc Boes zu ihrem vierten Rheinuferfest. Auf der Wiese am Ufer des glitzernden Stromes nahmen am vergangenen Samstag gut gelaunte Gäste unter dem einladenden, gelb-weißen Pavillon oder unter hellen Sonnenschirmen Platz und genossen die Geselligkeit bei hochwillkommenen Erfrischungen. Während Ausflugsschiffe mit winkenden Passagieren und tuckernde Lastkähne Kripp passierten, genoss man ein kühles Blondes vom Getränkewagen oder Kaffee mit leckerem Pflaumen- und Streuselkuchen.



Aus der Outdoor-Küche gab es zudem gebratene Würstchen für die Freunde von zünftigen Stärkungen.
Nicht nur Vereinsmitglieder nahmen bei dem herrlichen Sommerwetter eine Auszeit vom Alltag, auch Gäste aus Kripp und vorbeikommende Fahrradfahrer ließen sich von netten Helferinnen und den Junggesellen bewirten und bestaunten den Riesenandrang, der an der benachbarten Rheinfähre nach Linz herrschte. Die Fähre kam bei dem Ansturm von Ausflüglern kaum nach, nahm neben Autos, Fußgängern und Radlern auch Wohnwagen huckepack und kreuzte unermüdlich den Rhein.
Der Junggesellenverein Kripp hat derzeit etwa 100 Mitglieder. Ca. 35 davon sind Aktive, verheiratete - also inaktive Mitglieder - gibt es etwa 30 und nach 25 Jahren der Mitgliedschaft wird man Ehrenmitglied.
Die Junggesellen freuen sich jetzt bereits auf ihre dreitägige Vereinstour, die im September nach Kulmbach führt.
Das ganze Jahr sind sie für Kripp aktiv. So nehmen die Kripper Karnevalsfans gerne am Strohbär-Treiben am Karnevalssamstag teil. Im April findet das Königsschießen statt, bei dem in diesem Jahr Daniel Schneider König wurde. Auch beim Maibaum-Aufstellen geht es rund.
Und die viertägige Maikirmes geht ebenfalls unter großer Anteilnahme der Bevölkerung jedes Jahr über die Bühne. In diesem Jahr war sie wieder ein voller Erfolg, mit lustigem Kirmestreiben mit Karussells und bunten Buden auf dem Kirmesplatz und einem hochkarätigen Programm mit Musik und Tanz im Festzelt.
Unter der Regie der Junggesellen und unterstützt von der Feuerwehr geht der Martins-Umzug im November durch die Straßen; die Junggesellen sind recht stolz darauf, dass es bei ihrem Umzug noch ein großes Martinsfeuer gibt.
Bei all den aufwendigen Aktivitäten ist immer wieder großes Engagement der Junggesellen gefragt. Und von diesen Anstrengungen konnten sie sich bei ihrem entspannenden Rheinuferfest einmal ein bißchen erholen.

 Bürger- und Heimatverein e.V. Kripp

Metallstelen sorgen für Ordung auf dem Friedhof

Kripp im August  Der Bürger-und Heimatverein e.V. Kripp mit seinem Vorsitzenden Harry Sander hat in Zusammenarbeit mit dem Friedhofsamt und dem städtischen Bauhof der Stadt Remagen, Metallstelen für den Friedhof in Kripp erstellt. Die dort befindlichen Gießkannen sollen jetzt hier ihren Platz zum Aufhängen finden und nicht mehr wahrlos herumliegen und dabei eventuell beschädigt werden.



Die Metallstelen wurden von dem Vereinsmitglied Jochem Rüth in der Schlosserwerkstatt der Firma Vito Irmen, die den Verein in dieser Weise schon oft unterstützt hat, hergestellt. Anschließend bekamen sie noch einen grünen Metallanstrich. Friedhofsbenutzer werden jetzt darum geben, diese Einrichtungen zum Aufhängen der Gießkannen auch zu nutzen, um den Erhalt dieser noch für längere Zeit zu gewährleisten.

Neues Logo

 Kripp im Juli   Die Kripper Messdiener und die ehemaligen Kommunionkinder haben sich zu einem gemeinsamen Spiele- und Grillnachmittag getroffen. Als Hauptattraktion des Tages konnte sich jeder Messdiener und die, die es werden wollen mit seinem Handabdruck und seiner Unterschrift unter dem neuen Logo auf der frisch gestalteten Wand im Kripper Pfarrheim verewigen. Zusammen hatte das viel Spaß gemacht und das Essen schmeckte allen sehr gut.



Den Kommunionkindern konnte ein kleiner Einblick in die Aktionen und Dienste der Messdiener gegeben werden. Es war sehr schön zu sehen, wie sie alle in die Gemeinschaft aufgenommen wurden. Die Messdiener hoffen, es melden sich noch viele weitere Kommunionkinder für den Dienst in der Kirche an.



Traditionsverein übergab Sitzgruppe für den Bouleplatz

Kripp im Juli  Um eine urgemütliche Sitzgruppe reicher ist jetzt der Bouleplatz in Kripp an der Ecke Sandweg/Quellenstraße. Im vergangenen Jahr hatte der Traditionsverein Kripp um Vorsitzenden Jürgen Blüher den neuen Bouleplatz in Kripp gebaut und im August mit einem Fest offiziell seiner Bestimmung übergeben und eingeweiht. Rege genutzt wird inzwischen der Bouleplatz, und dies nicht nur zum Boulen an sich, sondern auch als Treffpunkt für so manchen Plausch.


Am Bouleplatz Ecke Sandweg/Quellenstraße wurde diese neue Sitzgruppe aufgestellt.

Neben einigen bereits vorhandenen Bänken fehlte dem Traditionsverein auf dem Bouleplatz noch eine gemütliche Sitzgruppe am Spielfeld. So schaffte der Traditionsverein eine neue Sitzgruppe an und der Vorstand mit einigen Mitgliedern übergab sie am vorletzten Dienstag offiziell. Dies war natürlich auch der Altersmannschaft der Kripper Feuerwehr eine Freude, die just zur Übergabe auf dem Platz sich dem Boulespiel hingab. Angeschafft werden konnte die Sitzgruppe für rund 1000 Euro zur Hälfte aus dem Erlös des Einweihungsfestes. Die andere Hälfte stammte aus dem Erlös der Jubiläumsfeierlichkeit 300 Jahre Kripp. Der Traditionsverein, den es seit 2003 in Kripp gibt, hat bereits einige Projekte aus dem Erlös der Jubiläumsfeierlichkeiten im Jahre 2005 unterstützen können. So konnte eine neue Friedhofsglocke angeschafft und ein Buswartehäuschen an der Mittelstraße gebaut werden. Zudem wurde ein großes Weinfass angeschafft und in der Weinbergstraße aufgestellt. Ein weiteres Projekt des Kripper Traditionsvereins war die Anlage eines Grillplatzes in der Rheinwiese.


Nach dem Befestigen der neuen Sitzgruppe wurde diese dann natürlich sofort von der Altersmannschaft der Feuerwehr Kripp in Beschlag genommen und mit edlem Gerstensaft eingeweiht.

Fertigstellung der Brüstungswand an der Kripper Rheinallee

Kripp im Juni  Nach kurzer Bauzeit hat die LBM Cochem-Koblenz und die von ihnen beauftragte Fachfirma Meurer aus Koblenz-Gondorf die Brüstungsmauer an der Kripper Rheinallee auf fachliche Weise wieder erneuert.
So konnten die alten Blumenkübel vom Bürger- und Heimatverein e.V. Kripp auf dem städtischen Bauhof, wo diese während der Bauphase vorübergehend gelagert waren, von Vereinsmitgliedern gereinigt werden. Anschließend fanden die Kübel wieder ihren alten Platz auf der Rheinmauer, wo sie unter Mithilfe des städtischen Bauhofs und einiger Vorstandsmitglieder wieder installiert und mit Blumenerde gefüllt wurden.



Die anschließende Sommerbepflanzung des Vereins erfolgte in diesem Jahr etwas später, nicht wie gewohnt im Mai. Die schönen Blumen hierfür wurden von der Firma Gartenbau Breuer GmbH aus Remagen gespendet.
Der Blumenschmuck und die neu angebrachten Fahnenmasten nebst Fahnen sollen nun wieder zu einer schönen Rheinfront in Kripp beitragen.
[Bürger- und Heimatverein e.V. Kripp]

Tag der kleinen Forscher

Kripp im Mai Bereits seit einem Jahr ist der städt. Kindergarten Pusteblume in Kripp als „Haus der kleinen Forscher“ ausgezeichnet. Seitdem fördern einfache Experimente die Begeisterung der Kinder an naturwissenschaftlichen Phänomenen. Die pädagogischen Fachkräfte haben sich in Workshops der Bildungsinitiative „Haus der kleinen Forscher“ fortgebildet und unterstützen die Kinder dabei Phänomene des Alltags zu erkunden. Am 13. Juni feierten die Kindergartenkinder den „Tag der kleinen Forscher“. In diesem Jahr erforschten die Mädchen und Jungen im Kindergarten das Thema „Nachhaltigkeit–Wie funktioniert eigentlich unsere Erde?“. Dabei stand das Zusammenspiel der vier Elemente–Erde, Feuer, Wasser und Luft–im Mittelpunkt.


Die Kindergartenkinder bekamen sogar ein echtes Forschungsdiplom

Der bundesweite Aktionstag soll auf die Bedeutung frühkindlicher Bildung in den Bereichen Naturwissenschaft, Mathematik und Technik, sowie auf die frühe Bildung für nachhaltige Entwicklung aufmerksam machen. Zum Forschen erhielten die Kinder in der Einrichtung einen Forscherpass, in dem zu jedem Element unseres Planeten ein Feld vorgesehen ist. Die Mädchen und Jungen konnten sich jeweils einen Stempel geben lassen, wenn sie eines der vier Elemente unter die Forscherlupe genommen hatten. Wer seinen Forscherpass vollständig abgestempelt hatte, bekam am Ende von den Erzieherinnen das Forscherdiplom 2012 überreicht. Die Kinder gingen an verschiedenen Stationen den Fragen nach, was passiert mit dem Trinkwasser aus dem Wasserhahn? Können wir die Kraft des Windes nutzen? Gibt es Tiere auch unter der Erde? Wie viel Energie hat die Sonne? In verschiedenen Angeboten bauten die Kinder eine Wassersäuberungsanlage aus einer leeren Plastikflasche.


Sie gestalteten eine Pustelibelle aus zwei Trinkhalmen und mit Lupen ausgestattet wurde die Erde nach Lebewesen durchsucht. Danach haben die Kinder in einem schwarzen, mit Wasser gefüllten Gefäß, die Sonnenwärme eingefangen.

Der Kindergarten Pusteblume hat den Kindern vielfältige Möglichkeiten zum entdecken, forschen und experimentieren geboten und einen spannenden „Tag der kleinen Forscher 2012“.

Erster Schritt zum Leseprofi

Die Vorschulkinder werden das ganze Jahr über gecoacht und sind mit Eifer dabei privat

Kripp im Mai  In Remagen-Kripp erhielten in diesem Jahr 21 Kinder der Kindergärten St. Johannes Nepomuk und Pusteblume ihre Büchereiführerscheine. Bei vier Besuchen wurden folgende Themen behandelt: Aussuchen und Ausleihen, Vorlesen, Zuhören und Ausmalen, Erzählen und Wissen und die Ordnung in der Bücherei, was wo steht. Spaß hatten die Kinder beim vorbereiteten Bücherei-Memori, wobei nach mitgebrachten Stofftieren und Spielsachen das passende Bilder- und Sachbilderbuch zugeordnet werden sollte. Bärbel Kolossa vom Büchereiteam und die kirchliche Büchereiassistentin Petra Gadsch begleiteten die Kinder. Des Weiteren werden die Vorschulkinder beider Kindergärten das ganze Jahr über durch das Büchereiteam gecoacht, besonders Herrn Dreisch schätzen die Lesemäuse schon als „Bücherei-Institution“.



An der Aktion nahmen teil:
Kindergarten St. Johannes Nepomuk: Sverre Lorenzen, Tilmann Opitz, Lauren Urbanus, Nico Schäfer, Jens Wolf, Gzim Ramadani, Lara Aydemir, Lea Kaden, Laura Idrizi, Julia Weigmann, Nick Kohlhaas, Damian Nohles, Finn Thoma, Nora Blüher, Leoni Rein, Ayin Köybasi, Matteo Grunenberg; Kindergarten Pusteblume: Leon Schmitz, Lara Wanka, Celina Braunsdorf, Emir Özdemir.

Öffnungszeiten der Bücherei

Die Pfarrbücherei hinter der Kirche ist mittwochs und freitags von 15 bis 17 Uhr und sonntags von 10.30 bis 11.30 Uhr geöffnet.

 Traditionelle Maikirmes wurde ausgiebig gefeiert

Großes Festwochenende im alten Treidelort mit viel
Musik, Spaß, Spielen, Kirmrsfahrgeschäften und erstmalig einem Bürgerfrühstück gefeiert.


Kripp im Mai  Eine Menge einfallen lassen hatten sich wieder einmal die Kripper Junggesellen um ihren neuen Präsidenten Marc Boes, dem zweiten Vorsitzenden Stephan Ott und Junggesellenkönig Daniel Schneider, um die Kripper Bevölkerung und viele Gäste bei der traditionellen Kripper Maikirmes bestens zu unterhalten.

Ob tolle Bands mit Musik für jeden Geschmack, ob Spiele und Unterhaltung, ob Kirmesgeschäfte, von denen besonders der Nachwuchs angezogen wurde, kulinarische Genüsse wahrlich zu jeder Tageszeit oder sogar die Übertragung des Fußballspiels am Samstag, die Junggesellen hatten wieder einmal alles gegeben, um die Kripper Kirmes zu einem Erlebnis für alle werden zu lassen.


Die Kripper Junggesellen luden ein zur traditionellen Kirmes

Start am Freitag war mit DJ Fosco und seiner „Just a good Party“. Der DJ, der seit einigen Jahren in ganz Europa als Event-DJ unterwegs ist, fand wie immer sein begeistertes Publikum mit seinem breiten musikalischen Spektrum. Ob Party, Rock oder Pop, ob 70er, 80er oder 90er Hits, da kamen alle auf ihre Kosten, auch wenn der Abend erst langsam anlief. Hochbetrieb herrschte am späten Abend im Festzelt. Die Feierfreudigen waren bestens drauf und ließen sich gerne nicht nur mit Musik, sondern auch kulinarischen Genüssen verwöhnen. Selbst die Cocktails aus der Cocktailbar fehlten nicht.

Am Samstag war dann die Kirmes-Gaudi mit der „Nice-PartyBand“ angesagt. Doch zuvor tummelten sich schon scharenweise die Bürger und Gäste auf dem Festplatz. Die Jugend nutzte Kinderkarussell, Autoscooter, Schiffsschaukel, Schieß-, Süßigkeiten und Spielebuden, während die Erwachsenen bei Gerstensaft die geselligen Runden genossen. Selbstverständlich geöffnet hatte der Imbissbetrieb der Junggesellen vor dem Festzelt, der sich Jahr für Jahr äußerster Beliebtheit erfreut. Auch hier scheuen die Junggesellen keine Mühen, um ihr Publikum zu verwöhnen. Nach der Heiligen Messe zogen die Junggesellen in einem Festzug, begleitet vom Tambourcorps Bad Breisig, auf dem Festplatz auf. Mit dabei der Präses Dechant Dr. Johannes Meyer, der neue Präsident der Junggesellen, Marc Boes, Junggesellenkönig Daniel Schneider und Ortsvorsteher Heinz-Peter Hammer. Und wo eine Kirmes ist, da wird auch geböllert. Diesen Part übernahmen traditionell zum Einzug des Festzuges der Kripper Junggesellen, Verkehrsamtsleiter Martin Tillmann und Franz Langen, die die Kanone donnern ließen. Nach der Begrüßung durch Präsidenten Boes, der dem Publikum ein paar herrliche Tage auf der Kripper Kirmes wünschte, lag es an Ortsvorsteher Hammer den offiziellen Fassanstich zur Kirmes zu übernehmen.

Für Superstimmung sorgte am späteren Abend mit einem musikalischen Feuerwerk die „Nice-Partyband“, die die besten Titel aus Rock, Pop, Kölsch und aus den Top 40 Charts servierte. Für die Fußballfans war ebenfalls gesorgt. Vor den Toren des Zeltes wurde das Spiel Bayern gegen Chelsea übertragen. Und als das, zum Leidwesen der Bayern-Fans, vorüber war, ließen sich auch die Fußballfans nicht lange bitten, und feierten mit den Musikfans im Zelt eine Super-Party mit jede Menge Stimmung. Und kaum hatten die Junggesellen in den frühen Morgenstunden das Festzelt wieder auf Vordermann gebracht, konnten sie gleich bei der Vorbereitung für das erste Bürgerfrühstück am Sonntagmorgen weitermachen. Schon ab 9 Uhr standen die ersten Frühstücksgäste vor den Toren des Festzeltes. Für wirklich einen Dumpingpreis boten die Jungs ein Frühstück vom Feinsten. Stephan Kranzl hatte einen liebevoll und frisch zubereiteten Frühstücksteller gezaubert und dazu gab es Kaffee satt. Das ließen sich die Kripper nicht zweimal sagen und kamen in Scharen. „Das Bürgerfrühstück ist absolut ausbaubar. Mit soviel Andrang hätten wir nicht gerechnet“, resümierte am Sonntag Junggesellenkönig Daniel Schneider.

Ebenfalls neu am Sonntag war ab spätem Mittag der Wettkampf „Schlag den JGV“. Fünf Mannschaften hatten sich gemeldet, um bei fünf unterschiedlichen Spielen, ob Bierkästen stapeln oder Nageln, ob Klettern oder Melken die beste Mannschaft auszuspielen. Die trat zum Schluss gegen die Junggesellen an. Moderator und Unparteiischer war auch hier DJ Fosco. Bis in den frühen Abend dauerten die Spiele, unterbrochen von dem Auftritt der Magic Dancers, die amtierenden Deutschen Meister im Schautanz, die lang anhaltenden Applaus einheimsen konnten. Am frühen Abend gab es dann das große Showdown im Festzelt, als der Sieger aus den fünf Teams gegen die Junggesellen antrat. Immerhin winkte ein Bar-Gewinn in Höhe von 200 Euro.


 Tragbaren Stromerzeuger vom Förderverein der Feuerwehr Kripp gespendet

Kripp 9. Mai Über eine weitere großzügige Spende vom Förderverein der Feuerwehr Kripp um Vorsitzenden Klaus Hüppen konnte sich vor wenigen Tagen die aktive Feuerwehreinheit Kripp um Einheitsführer Ingo Wolf freuen. Der Förderverein übergab einen tragbaren Stromerzeuger nach neuester Feuerwehr-DIN-Norm. Er wird von einem Viertaktmotor angetrieben und hat eine Leistung von 12 KVA (12 000 Watt), die abgenommen werden kann. Der Anschaffungspreis betrug 4800 Euro und wurde komplett vom Förderverein übernommen.


Der Förderverein um Vorsitzenden Klaus Hüppen (2.v.l.) übergab den Stromerzeuger an die aktive Einheit um Einheitsführer Ingo Wolf (4.v.l.)

Der Stromerzeuger ist auf einem Rollwagen auf dem Mehrzweckfahrzeug verladen. Auf diesem Rollwagen sind weiterhin noch Kabeltrommeln, Verlängerungskabel, Stative und Scheinwerfer verladen, die bei einem Einsatz entnommen werden können. All diese Gerätschaften, inclusive dem Rollwagen, wurden in den letzten Jahren vom Förderverein angeschafft. In erster Linie dient diese Ausrüstung, um Einsatzstellen auszuleuchten beziehungsweise bei Einsätzen mit Wasserschäden beispielsweise Tauchpumpen und Wassersauger mit elektrischer Energie zu versorgen. „Auch bei länger anhaltenden Stromausfällen, wie wir sie in letzter Zeit häufiger haben, könnte man mit diesem Stromerzeuger eine Notunterkunft mit Strom versorgen, um diese beispielsweise mit Licht auszuleuchten oder warme Getränke herstellen zu können“, so Ingo Wolf.

Ehrungen, Beförderungen und Verpflichtungen beim Florianstag der Kripper Feuerwehr

Heinz Delord in den „Feuerwehr-Ruhestand“ verabschiedet

Kripp 9. Mai 
Von der Ehrung langjähriger und verdienter Feuerwehrleute, Verpflichtungen, Beförderungen, Entpflichtungen und einem rundum geselligen Miteinander geprägt war der Florianstag der Kripper Feuerwehr Einheit um Einheitsführer und stellvertretenden Stadtwehrleiter Ingo Wolf. Begonnen hatte der traditionelle Florianstag mit einem gemeinsamen Besuch der Heiligen Messe in der katholischen Pfarrkirche Sankt Johannes Nepomuk. Zelebriert wurde die Messe von Pfarrer Alfred Becker und Pastorin Lisa Reuter. Im Anschluss an die Messe ging es in einem Festzug zum Friedhof, wo die Feuerwehrleute ihrer verstorbenen Kameraden gedachten und einen Kranz niederlegten. Der anschließende Festzug zum geschmückten Gerätehaus wurde vom Feuerwehrmusikzug der Stadt Remagen begleitet.

Den offiziellen Teil des Abends eröffnete Einheitsführer Ingo Wolf. Neben den Kameraden und der Jugendfeuerwehr galt sein besonderer Gruß den beiden Geistlichen, denen er für die Messe dankte, Ortsvorsteher Heinz-Peter Hammer, Wehrleiter Michael Zimmermann, Ehreneinheitsführer Richard Syberz, den Alterskameraden und dem Förderverein mit dem Vorsitzenden Klaus Hüppen, den weiteren Vorstandsmitgliedern, sowie dem Feuerwehrmusikzug der Stadt Remagen, dem der Dank für die musikalische Gestaltung des Festzuges galt.


Einige Feuerwehrleute der Kripper Feuerwehr wurden befördert und geehrt und
Heinz Delord wurde feierlich aus dem aktiven Feuerwehrdienst entlassen..

In Vertretung für Bürgermeister Herbert Georgi, lag es an Ortsvorsteher Heinz-Peter Hammer die Verpflichtungen und Beförderungen vorzunehmen. Verpflichtet wurde Lukas Boes, der aus den Reihen der Jugendfeuerwehr kommt und zum Feuerwehrmann verpflichtet wurde. „Bald brauchen wir alleine einen Mannschaftswagen allein für die Feuerwehrleute der Familie Boes“, schmunzelte Hammer. Zu Oberfeuerwehrmännern befördert wurden Jürgen de Jong und Thomas Schmitt. Herbert Franzen wurde zum Löschmeister befördert, ebenso wie Olaf Brohl.

Entpflichtet aus dem aktiven Dienst wurde Heinz Delord wegen Erreichens der Altersgrenze. Einheitsführer Wolf hob hervor, dass Heinz Delord weit über zehn Jahre Schriftführer der Feuerwehr gewesen sei. Er habe bei zahlreichen Hochwassern die Bootsfahrten im Feuerwehr-Bauwagen koordiniert, sowie die Funk- und die Schriftarbeiten übernommen. Zudem sei er bei früheren Fußballturnieren, die von der Feuerwehr Kripp ausgerichtet worden seien, sowohl bei der Vorbereitung und Durchführung beteiligt gewesen. Zusätzlich sei er ein sicherer Torjäger gewesen. Gleichzeitig mit der Verabschiedung wurde er zum Hauptlöschmeister ernannt. Im Namen der Kameraden überreichte Wolf nach der Verabschiedung Präsente. Für langjährige Zugehörigkeit konnte Wolf Dieter Hoffmann ehren, der bereits seit 55 Jahren der Feuerwehr die Treue hält.

Kurze Grußworte sprachen Ortsvorsteher Heinz-Peter Hammer und Wehrleiter Michael Zimmermann. Der Dank des Einheitsführers galt der Küchen- und Theken-Mannschaft. Im Anschluss an die Beförderungen und Verpflichtungen feierten die Kripper Feuerwehrkameraden in einem gemütlichen Teil den Florianstag bis in den späten Abend im geschmückten Gerätehaus.

 Kripper Grundschulkinder

Entzückende Aufführungdes „Sterntaler-Musicals“

Kripp 9. Mai  Zu einer ganz entzückenden Aufführung hatten am Samstagmorgen die Kripper Grundschulkinder der Klassenstufen drei und vier unter der Leitung der beiden Lehrerinnen Yvonne Couturier und Britta Schnitzler eingeladen. Die Kinder der Musical- und Bühnenbild-AG führten das Sterntalermärchen in Form eines Musicals auf. Im Laufe des Schuljahres hatten die Kinder die Texte und die eigens für diese Veranstaltung komponierten Lieder erlernt sowie ein eigenes Bühnenbild erstellt.



Lara Walscheid aus der 4a und Tabea Koll aus der 3b teilten sich die Hauptrolle des Sterntalers. Auch Kinder der ersten Klassen waren mit einem niedlichen Sternentanz beteiligt. Die beiden Lehrerinnen hatten die Kinder in monatelanger Arbeit auf ihren großen Auftritt vorbereitet und viel zusätzliche Arbeit geleistet. Sie dankten aber auch allen Helfern für ihre Unterstützung. Schulleiterin Doris Rheindorf dankte den beiden engagierten AG-Leiterinnen. Beteiligt waren neben dem Sternenchor und den Tanzsternen der kleine Stern, alias Melda Nalca, die beiden Sterntaler, Erzähler Jannis Koch, die Schulkinder Jan-Philipp Grubert, Jenny Kaspari und Sonja Scheid, der alte Mann Christopher Freudenberg, die Kinder unterwegs Britta Seiwerth, Sabrina Alfter und Laura Broch, die Elfen Laura Broch, Dilara Dogan, Adriana Idrizi, Jenny Kaspari und Melda Nalca, der Hase Jolina Scholz und die feinen Damen Sonja Schneid, Lara Walscheid und Jenny Kaspari. Die Lichteffekte lieferte Tobias Küpper und für das Einladungsbild sorge Jannik Noll. Für Ton und Percussion waren Lynn Decker und Carina Heinemann zuständig. Der Dank von Yvonne Couturier und Britta Schnitzler galt allen Helferinnen und Helfern, die genäht, Kostüme sowie Leuchtelemente ausgeliehen, Sterne gebastelt, Kinder geschminkt und die Aufführung gefilmt, beraten und mit angepackt haben. Ein Lob galt dem Förderverein für die Bewirtung, dem Hausmeisterehepaar für die vielfältige Hilfe, der Betreuenden Grundschule für ihre Flexibilität und dem Kollegium für die Unterstützung bei zusätzlichen Proben. Unterstützt wurde die Aufführung von Spirit & Dance Institut für Tanz und ganzheitliche Bewegung. Im Anschluss an die Aufführung hatte der Förderverein die Gäste noch zum Verweilen bei Kaffee und Kuchen oder auch bei heißen Würstchen eingeladen.



Riesiger geschmückter Maibaum ziert die Kripper Dorfmitte

Maibaum wurde mit Stiepen und der Muskelkraft aufgestellt

Kripp zum 1. Mai. Es ist ein Schauspiel, das sich auch zahlreiche Bürger nicht entgehen lassen: das Aufstellen des Maibaumes in der Kripper Dorfmitte. Und in dem alten Treidelort (Schiffszieher) hat Tradition noch einen hohen Stellenwert. Nur zur Sicherung wird dort beim Aufstellen des Maibaumes mittels einer Seilwinde Maschinenkraft eingesetzt. Hier galt der Dank am Samstag der Firma Wahl, die ihr Fahrzeug zur Verfügung stellte. Für die Junggesellen heißt es nach altem Brauch, selber Hand anlegen. Da war Muskelkraft gefragt. Weit mehr als ein Dutzend „Hagestolze“ griffen gemeinsam zu den riesigen Stiepen, um den noch größten, weil ersten Baum in der alten Römerstadt, in die Höhe zu hieven. Zentimeter um Zentimeter galt es zu gewinnen, den genauen Anweisungen von Einheitsführer Ingo Wolff nachzukommen. Nach einigen Rufen „Richtung Sinzig“, „Richtung Remagen“ war es soweit: mit zwei gekonnten Vorschlaghammerschlägen von Carsten Delord rutschte der Baum in die vorbereitete Verankerung.



Noch zu gut erinnerten sich die Junggesellen um Vorsitzenden Marc Boes und zweiten Vorsitzenden Stephan Ott an das Jahr, als der Maibaum drohte, nach links auszubrechen. So galt es, klar den Kommandos zu folgen: „drücken nach Remagen, drücken nach Sinzig“. Und der rund 25 Meter hohe Baum wehrte sich ganz ordentlich. Innerhalb einer Stunde war es dennoch geschafft, der Baum stand kerzengerade vor dem Turmgebäude in der Dorfmitte. Am Kranz wehten stolz die vom Vorsitzenden des Bürger- und Heimatvereins Harry Sander gespendeten rot-weißen Fähnchen mit dem Wahrzeichen des Ortes, dem Wasserturm, und die Spitze des Baums war mit roten und weißen Bändern geschmückt. Und vor der Arbeit und nach der Arbeit ist für die Junggesellen des „Freundschaftsbundes“ Freude angesagt. Natürlich macht es den Jungmannen mächtig Spaß, mit Trecker und Hänger in den Wald zu fahren und den von der Stadt gespendeten Baum aufzuladen. Selbst das Schälen des edlen Gehölzes geht von kräftigen Männerarmen betrieben, leicht von der Hand. Die Fahrt die Birresdorfer Straße hinunter wurde da mit dem riesigen Ungetüm schon eine ganz schön anstrengende Sache.



Hier galt es, die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer zu beachten. Spannend ist jedes Jahr in der Gesamtstadt die Frage, in welchem Ortsteil steht der größte Maibaum, sicher ist, der erste steht in diesem Jahr in Kripp. Und wer da vielleicht noch mehr als die 25 Meter in Kripp geliefert hat, das konnte dann am Montag bei den Maibaumaufstellern in Oberwinter, Remagen, Bandorf, Oedingen, Unkelbach und Rolandswerth beobachtet werden. Blick aktuell wird es in der kommenden Woche berichten. Auch wenn der Traditionstag von Junggesellen und Männergesangvereinen in diesem Jahr auf einen Montag fällt, ist, wie überall auch in Kripp, feuchte Fröhlichkeit angesagt. Zum gemütlichen Fest „Rund um den Maibaum“ laden die Junggesellen bereits am Montag, 30. April, ab 19 Uhr ein. An den Vereinen ist es, einen kleinen Festzug zu gestalten, und in der Dorfmitte wird der Einzug des „Wonnemonats“ rund um den Maibaum so gefeiert, wie es in Kripp eben üblich ist.



Bürger- und Heimatverein Kripp begutachtet den ersten Prototyp eines Fintefisches

Fintebrunnen nimmt Form an

Kripp April 2012  Seinen fertigen Entwurf eines Fintefisches präsentierte am Montagnachmittag der Künstler Dieter Heuft aus Mendig. Mit seiner Hilfe soll aus dem Springbrunnen an der Kripper Rheinpromenade ein „Fintenbrunnen“ werden. Der Künstler und Bildhauer ist in Kripp bekannt durch die Modellierung der beiden Schönstattschwestern vor der Katholischen Pfarrkirche. Jetzt hat ihn der Bürger- und Heimatverein erneut engagiert, um aus Styropor eine Form zu kreieren, die als Vorlage für einen mehrfachen Guss dienen wird. Nächstes Jahr werden dann drei silberfarbene Metallfische den „Fintenbrunnen“ zieren und daran erinnern, dass der Fintefisch früher in der Ahrmündung bei Kripp ablaichte. Zur Einweihung soll es dann ein eigenes Fintefest geben.


Seinen fertigen Entwurf eines Fintefisches präsentierte am Montagnachmittag der Künstler Dieter Heuft aus Mendig.
Mit seiner Hilfe soll aus dem Springbrunnen an der Kripper Rheinpromenade einFintenbrunnenwerden.

 „Die Finanzierung für das Projekt ist dank vieler kleiner und großer Spenden gesichert“ ließ der Vorsitzende Harry Sander verlauten. So konnte er denn zu der Präsentation am Montag sowohl Vertreter der Kreissparkasse Ahrweiler als auch der Volksbank Rhein-Ahr-Eifel begrüßen. Von der KSK vom Vertriebsvorstand Guido Mombauer und Geschäftsstellenleiter Frank Kremer, sowie von der Volksbank Privatkundenberater Rainer Beyer und Teamleiter Bruno Jaeger hatten jeweils einen Scheck in Höhe von 1000 Euro mitgebracht. Desweiteren war auch Ralf Heiligtag, der Geschäftsführer der Firma Vito-Irmen GmbH &Co. KG anwesend. Zum wiederholten Mal ist diese Kripper Firma bereit, dem Bürger- und Heimatverein durch ihre Werkstatt tatkräftig zu unterstützen. Hier werden demnächst kostenfrei die notwendigen Untergestelle für die Finten erstellt. Die Zusagen einer weitern Spende durch das RWE-Deutschland AG von 500 Euro beseitigt schließlich alle Zweifel an einer Fertigstellung im Laufe des Jahres. Eine verbleibende Lücke kann jetzt durch den Verein selber geschlossen werden. Eine dazugehörige Tafel mit erklärendem Text ist bei dem Projekt schon fest mit eingeplant. Harry Sander bedankte sich am Montag im Beisein seiner Vorstandskollegen Theo Verdegen, Elke Geil, Arno Matuszak und Marlene Fuchs noch einmal bei allen Sponsoren und versprach das entgegengebrachte Vertrauen nicht zu enttäuschen. Auf der dazugehörigen Tafel wird stehen: Der Bürger- und Heimatverein Kripp e.V. installierte 1972-73 diesen Springbrunnen zur Verschönerung der Kripper Rheinpromenade. Irgendwann keimte die Idee auf, ihm durch gegossene Fintefische neuen Glanz zu verleihen, was bis zum 40-jährigen Bestehen im Jahre 2012-13 auch vom jetzigen Vorstand umgesetzt wurde. Mit dieser Installation wird an eine alte Kripper Tradition erinnert und gleichzeitig das Bewusstsein für eine saubere Natur wach gehalten. Die Finte gibt es als Salz- und Süßwasserfisch. Es handelt sich um eine Heringsart, die unter anderem im nördlichen Atlantik und in der Nordsee verbreitet ist. Zum Laichen steigen die marinen Arten zwischen Mai und Juli die Flüsse hinauf. Die Ahrmündung ist dabei der südlichste bekannte Laichgrund am Rhein. In früheren Zeiten war dieses Ereignis ein willkommenes Zubrot für die Kripper Bevölkerung. Die Finten waren so zahlreich, dass nach der Überlieferung mit Körben und Kohlengabeln gefischt werden konnte. Durch die Industrialisierung und steigende Verschmutzung des Rheines im 20. Jahrhundert wurde die Kripper Finte erst ungenießbar und verschwand schließlich um 1935 ganz aus unserer Heimat. Die Finte ist heute allgemein eine geschützte Fischart und vom Aussterben bedroht. Ob die Anstrengungen um saubere Gewässer ausreichen werden, dass die Finte nach Kripp zurückkehrt, steht in den Sternen. Geblieben ist im Volksmund der Begriff der „Kripper Finten“ für die Bewohner unseres Ortes Kripp am Rhein.


Wilfried Brüssel im Amt des Vorsitzenden einstimmig bestätigt

Kripp April 2012In einer zügig durchgeführten Jahreshauptversammlung im Hotel Rhein-Ahr wählte die Kripper KG Fente nach einer Reihe von Regularien einen neuen Vorstand und setzte überwiegend auf bewährte Kräfte. Rund 35 der 115 Mitglieder, was für eine Jahreshauptversammlung schon eine recht gute prozentuale Beteiligung ist, wählten einstimmig per Akklamation Wilfried Brüssel erneut zum Vorsitzenden. Neue Geschäftsführerin wurde nach geheimer Wahl Anke Schäfer, die bei einer Nein-Stimme und vier Enthaltungen 27 Ja-Stimmen auf sich vereinigen konnte. Dem bisherigen Geschäftsführer Dieter Breuer, der aus gesundheitlichen Gründen kürzer treten möchte, galt der herzliche Dank für seine geleistete Arbeit. Auch beim Amt der Schatzmeisterin setzte die KG Fente auf eine bewährte Kraft. Einstimmig wurde Manuela Laux per Akklamation wieder gewählt. Als Beisitzerin erneut gewählt wurde Bianca Brüssel, neue Beisitzerin ist Daniela Lambertz. Dem Vorstandswunsch noch einen männlichen Beisitzer zu finden, konnte mangels Bewerber nicht gefolgt werden. Auch ein Pressewart für den Vorstand konnte nicht gefunden werden. Die Arbeit werden sich ohne Vorstandsamt Marc Tiltmann und Jürgen Delord teilen.


Der neue Vorstand (v.l.): Bianca Brüssel, Anke Schäfer, Wilfried Brüssel, Manuela Laux und Daniela Lambertz

Den Wahlen voraus gingen die Berichte des Vorsitzenden Wilfried Brüssel und des Geschäftsführers Dieter Breuer, der über den Fanfarenzug der Fente informierte. Brüssel ließ die Ausflüge nach Düsseldorf und an die Ahr Revue passieren, berichtete von der Gefallenenehrung und der rundum gelungenen Weihnachtsfeier, und erinnerte an die gemeinsame Proklamation mit dem SVK der Kinderprinzessin. Des Weiteren erzählte er von der KG-Sitzung sowie von der Teilnahme am Strohbärtreiben als Bärbelchen und Hännesschen. Sein Dank galt allen Mitgliedern, und besonders dem Vorstand für die geleistete Arbeit. Dieter Breuer gab einen kurzen Bericht über den Fanfarenzug der Kripper Fente.

Der Fanfarenzug habe acht Akteure, vier Fanfaren und vier Trommler. Er betonte, dass neue Musiker herzlich willkommen seien. Die Spielgemeinschaft mit den Musikern des Unkelbacher Tambour- und Fanfarenkorps habe sich bewährt, nicht nur musikalisch, sondern auch menschlich. Die Spielgemeinschaft habe derzeit 19 feste Musiker, die beispielsweise bei Karnevalsumzügen durch Ehemalige verstärkt würden. Ein trauriger Moment sei der Tod vom Vorsitzenden des Unkelbacher Fanfarenkorps, Albert Merken, gewesen. Inzwischen sei Rolf-Dieter Güttgemann Vorsitzender des Tambour- und Fanfarenkorps Unkelbach. Seit vergangenen Oktober habe Albert Feltes die musikalische Leitung der Spielgemeinschaft Kripp/Unkelbach übernommen.

Schatzmeisterin Manuela Laux wusste von schwarzen Zahlen zu berichten. Die Kassenprüferinnen Waltraud Delord und Doris Plath bestätigten eine absolut korrekte Kassenführung. Unter der Leitung von Dieter Plath fanden nach den Regularien die Neuwahlen statt.

Als besonderen Tagesordnungspunkt freute sich der Vorsitzende Wilfried Brüssel, Marita und Paul Schäfer für elfjährige Mitgliedschaft ehren zu dürfen.

Jubel auf dem Kripper Schützenplatz

Daniel Schneider ist neuer König der Kripper Junggesellen

Kripp April 2012 Sehr gut besucht war am Sonntag trotz Regens das traditionelle Königsschießen der Kripper Junggesellen um den neuen Vorsitzenden Marc Boes und den zweiten Vorsitzenden Stephan Ott auf dem Kripper Schützenplatz.

Groß war der Jubel als nach zähem Ringen bereits kurz nach 18 Uhr der letzte Rest des Königsvogels erlegt war. Glücklicher Rumpfschütze und neuer König der Kripper Junggesellen wurde Daniel Schneider, der bis zur letzten Jahreshauptversammlung der Vorsitzende des Traditionsvereins gewesen war. Mit dem 152. Schuss auf den Königsvogel hatte er die Königswürde erlangt. Riesig war der Jubel und der neue König Daniel Schneider wurde auf den Schultern seiner Vereinskameraden mächtig gefeiert. Dicht umringt hatten die Junggesellen und zahlreiche Gäste den Schießstand beim Königsschießen. So mancher Tip wurde den Aspiranten gegeben und dennoch hatte es eine Weile gedauert, bis dass der knorrige Rumpf fiel.



Erfolgreich auf die Bestecke des Königsvogels waren: Kopf, Markus Schäfer; linker Flügel, Joshua Hill; rechter Flügel, André Madro und Schweif, Mario Grubert. Neuer König der Inaktiven wurde Wilfried Brüssel mit dem 168. Schuss auf den Rumpf. Glückliche Schützen auf die Bestecke waren: Kopf, Jörg Laux; linker Flügel, Jürgen Delord; rechter Flügel, Wilfried Brüssel und Schweif, Markus Laux. Vor dem Königsschießen des inzwischen über 100 Mitglieder zählenden Junggesellenvereins Freundschaftsbund Kripp, davon 30 Aktive, 25 Inaktive und 50 Ehrenmitglieder, hatten sich die Mitglieder am Morgen getroffen, um den noch amtierenden Junggesellenkönig Mario Grubert in einem Festzug abzuholen. Die musikalische Unterstützung des Festzuges lieferte das Tambourcorps Oberwinter. Nach dem gemeinsamen Kirchgang ging der Festzug zum Ehrenmal auf dem Friedhof, wo ein Kranz zum Gedenken an die verstorbenen und gefallenen Vereinskameraden niedergelegt wurde. Im Anschluss führte der Festzug zum Schützenplatz, wo sich nach der offiziellen Begrüßung durch den Präsidenten Marc Boes die Junggesellen bei einem gemeinsamen Frühstück auf die Schießwettbewerbe einstimmten. Unter den Gästen konnte auch Präses Dechant Dr. Johannes Meyer, Ortsvorsteher Heinz-Peter Hammer, sowie Vertreter der Kripper Ortsvereine begrüßt werden. Die offizielle Ehrung des neuen Junggesellenkönigs Daniel Schneider und der Besteckschützen auf den Königsvogel oblag Präses Dechant Dr. Johannes Meyer. Die Ehrung des Königs der Inaktiven, Wilfried Brüssel, und der erfolgreichen Besteckschützen auf den Inaktivenkönigsvogel übernahm Ortsvorsteher Heinz-Peter Hammer. Im Anschluss an die Ehrung der neuen Majestäten ging es in einem Fackel-Festzug am Abend zum neuen König Daniel Schneider, der traditionell zu einem Umtrunk eingeladen hatte.

Die Holzvögel zum Königsschießen der Aktiven und Inaktiven waren von Carsten Delord gebaut worden. Die Zugabsicherung bei den Festzügen oblag der Feuerwehr Kripp. Nächster Termin für die Kripper Junggesellen, die bereits seit über 150 Jahren ein fester Bestandteil von Kripp sind, ist das Aufstellen des Maibaums in der Kripper Ortsmitte. Am 30. April wird der riesige Maibaum auf dem alten Schulhof an der Kripper Dorfmitte wieder eine stimmungsvolle Anlaufstelle für Jung und Alt werden, beim Fest „Tanz um den Maibaum“, bei dem der neue König Daniel Schneider erstmalig offiziell der Bevölkerung vorgestellt wird.Nächstes großes Event ist dann die Maikirmes 2011 im alten Treidelort. In diesem Jahr feiern die Junggesellen vom 18. bis 21. Mai zu Ehren des Kirchenpatrons auf dem Kirmesplatz. Am Kirmesmontag findet der im vergangenen Jahr neu eingeführte Königsball statt. Dabei wird der Junggesellenkönig Daniel Schneider mit dem Königsorden der Stadt geehrt. Zudem werden langjährige verdiente Mitglieder ausgezeichnet.

 
Neuer Vorstand wurde gewählt


Kripp April 2012 Zügig abgewickelt wurde die Jahreshauptversammlung des Kripper Bürger- und Heimatvereins in der Gaststätte Rhein-Ahr unter dem Vorsitzenden Harry Sander. Sander konnte neben zahlreichen Mitgliedern auch Ortsvorsteher Heinz-Peter Hammer und die Ehrenmitglieder Willy Weis und Dieter Heckenbach begrüßen. Im Anschluss an das Gedenken an die Verstorbenen gab Harry Sander seinen Rechenschaftsbericht. Er freute sich, dass die Mitgliederzahl auf 223 Mitglieder gestiegen ist.


Neuer Vorstand um Harry Sander, der dem ausscheidenden Manfred Dreisch mit einem Präsent dankt.

Als jährlich wiederkehrende Arbeiten nannte Sander die Pflege der Kübel auf der Rheinmauer, des Blumenkahns, der Bittkreuze am Badenacker, des Mausoleums, des Fahnenmastes und die Aufstellung und Schmückung des Weihnachtsbaumes gemeinsam mit den Kindergartenkindern. Der Dank galt allen fleißigen Helfern und Sponsoren.

An einmaligen Projekten nannte der Vorsitzende die Installation des neuen Kripper Bittwegs, der im vergangenen Jahr zum Himmelfahrtstag eingeweiht werden konnte. Auch der wegbegleitende Flyer, entworfen von Theo Verdegen, sei verteilt worden.

Bezüglich des Projektes „Fintebrunnen“ wusste Sander zu berichten, dass der Brunnen fertig sei. Der Prototyp des Fintefisches sei vom Künstler Dieter Heuft fertiggestellt worden. Ein Negativ werde von ihm erstellt. In diesem würden die drei Fintefische von einer Länge von 1,20 Metern in einer Metalllegierung gegossen.

Im Frühjahr 2013 sollen die Fische zu Beginn der Freiluftsaison in den Brunnen kommen. Zur Fertigstellung und Einweihung soll es ein kleines Fest auf den Rheinwiesen geben. Zudem solle eine Infotafel auf einer Säule angebracht werden, auf der der historische Hintergrund der Fintefische und des Brunnens nachgelesen werden könne.

Geschäftsführer Arno Ockenfels erläuterte in kurzen Worten die Fintefische. Diese Fische habe es in Kripp gegeben. Sie hätten in der Nähe der Ahrmündung abgelaicht und seien ein willkommenes Zubrot für die Kripper Bevölkerung gewesen. Weitere Neuheit, so Sander, sei die Infosäule, die kürzlich am Friedhofseingang angebracht wurde.

In einer kurzen Vorschau wurde der Jahreswandertag am 13. Oktober angesprochen. In diesem Jahr soll er ins Haus der Geschichte in Bonn führen. Den Kassenbericht der Schatzmeisterin Elke Geil mit Erläuterungen gab Geschäftsführer Arno Ockenfels. Die Kassenprüferinnen Christa Verdegen und Bärbel Kolossa bestätigten eine ordnungsgemäße und hervorragende Arbeit.

Vor den anstehenden Neuwahlen galt der Dank des Vorsitzenden Sander Manfred Dreisch, der für die neue Wahl nicht mehr zur Verfügung stand.

Die Versammlungsleitung zur Wahl oblag Ortsvorsteher Heinz-Peter Hammer.

Absolut zügig und durchweg einstimmig gingen die Wahlen über die Bühne. Wiedergewählt wurden der erste Vorsitzende Harry Sander, der zweite Vorsitzende Theo Verdegen, der Geschäftsführer Arno Ockenfels, die Schatzmeisterin Elke Geil und die Beisitzer Marlene Fuchs, Magret Sander, Arno Matuszak und Ingo Gäb. Einzige neue im Vorstand ist Christa Verdegen, die von der Versammlung zur stellvertretenden Geschäftsführerin gewählt wurde. Zur neuen Kassenprüferin wurde Renate Heckenbach gewählt.

Pünktlich zum Frühlingsanfang wurde das Frühlingsfest gefeiert

Kripp März 2012  
Zum Frühlingsfest trafen sich weit über 30 Senioren des Seniorenbegegnungskreises aus Kripp unter der Leitung von Helma Laux pünktlich zum Frühlingsanfang im Gasthaus Rhein-Ahr. Neben einem gemeinsamen Mittagessen, zu dem die Senioren eingeladen waren, wurden Frühlingslieder gesungen und eine Geschichte vorgelesen. Zum Abschluss konnten sich die Senioren alle über einen Blumengruß zum Beginn des Frühlings freuen.


Schöne Stunden verbrachten die Senioren beim Frühlingsfest in Kripp.

Die Seniorenbegegnung in Kripp gibt es bereits seit 1973, seit fast 40 Jahren. Jeden Mittwoch treffen sich die Senioren zu Spiel, Spaß und Unterhaltung im Kripper Pfarrheim in der Voßstraße. Natürlich fehlen dann auch Kaffee und Kuchen nicht. Im Laufe des Jahres gibt es immer wieder Tage, die besonders gemeinsam gefeiert werden. Das sind der Frühlingsbeginn, Ostern, ein Sommerfest, das Ernte-Dank-Fest, den Sankt Martins- und den Nikolaustag. Der Erntedank wird mit einem Gottesdienst gefeiert und zum Sankt Martinstag sind die Senioren zum Döppekuchen eingeladen. Besonders zu erwähnen ist das Sommerfest, das bei Helma Laux im Garten gefeiert wird. Einmal im Jahr gibt es zudem einen Halbtagsausflug, der im vergangenen Jahr allerdings nicht zustande kam. Stattdessen gab es ein gemeinsames Mittagessen im Gasthaus Rhein-Ahr zum Nikolaustag. Zahlreiche Senioren waren im Anschluss der Meinung, dass das gemeinsame Essen schöner war als ein Halbtagsausflug. Ein Ausflug sei für einige Senioren, immerhin gibt es schon einige, die den 90. Geburtstag überschritten haben, schon etwas beschwerlich. Finanziert werden die Feste durch einen kleinen Betrag für Kaffee und Kuchen bei den wöchentlichen Treffen, sowie durch eine ganze Reihe von Spenden. Wie die Leiterin der Seniorenbegegnung Helma Laux mitteilte, gibt es noch Plätze in der gemütlichen Seniorenrunde. Neue Gäste, natürlich auch Männer, seien herzlich willkommen. Das wöchentliche Treffen ist mittwochs um 14 Uhr im Pfarrheim in der Voßstraße.


Förderverein übergab neuen Defibrillator an die Feuerwehr

Kripp März 2012 Über einen neuen Defibrillator können sich jetzt die Kripper Feuerwehrleute um Einheitsführer Ingo Wolf freuen. Der erste Vorsitzende des Fördervereins der Kripper Feuerwehr, Klaus Hüppen, übergab diesen Defibrillator bei der Jahreshauptversammlung an die Feuerwehr.

Mit dem „Defi“ sollen die Kameraden der Einheit, speziell auch die Atemschutzgeräteträger, bei Einsätzen und Ausbildungen abgesichert werden. Ebenso soll der der Defibrillator bei Festen in Kripp wie Kirmes und weiteren Festen, wo große Menschenansammlungen zusammen finden, im Notfall eingesetzt werden können. Der Defibrillator kostete 1.700 Euro. An der Finanzierung beteiligt sich auch die Kreissparkasse Ahrweiler. Frank Kremer, Filialleiter der KSK in Kripp übergab den Defibrillator gemeinsam mit Klaus Hüppen.


Der Förderverein der Kripper Feuerwehr übergab bei der Jahreshauptversammlung den Defibrillator an die Feuerwehr

Eingangs der Jahreshauptversammlung freute sich der Vorsitzende des Fördervereins der Feuerwehr Kripp, Klaus Hüppen, im Gasthaus Rhein-Ahr bei der sehr gut besuchten Versammlung so zahlreiche Mitglieder begrüßen zu können.

In seinem Jahresrückblick erwähnte Hüppen, dass der Förderverein 233 Mitglieder zählt, die sich aus 184 fördernden und 49 beitragsfreien Mitgliedern zusammensetzen.

Der Förderverein hat die Feuerwehr Kripp im Jahr 2011 mit einem neuen Rekordbetrag von 14.058,64 Euro für die anfallenden Ausgaben für Anschaffungen und Reparaturen von feuerwehrtechnischem Gerät, die Anschaffung von Dienst- und Schutzkleidung, die Aus- und Weiterbildung und für die Instandhaltung sowie Ausstattung des Gerätehauses unterstützt. Daneben wurde im vergangenen Jahr der Anbau an das Gerätehaus durch den Förderverein finanziert und auch noch die sozialen Belange der Feuerwehr Krupp durch einen Zuschuss zur Weihnachtsfeier gefördert. Diese hohe finanzielle Unterstützung wurde nur durch eine Rekordeinnahme im Bereich der Zuwendungen in Höhe von 7.570,66 Euro und einen Zuschuss der Kreisverwaltung zum Anbau an das Gerätehaus in Höhe von 2.742 Euro möglich.

Neben dem größten Einzelposten, dem Anbau an das Gerätehaus, der mit 7.675,99 gefördert wurde, konnten unter anderem noch ein Defibrillator, eine Rettungstasche, zwei Rückfahrkameras für die Feuerwehrfahrzeuge, zwei Funkmeldeempfänger, ein Hooligan-Spalthammer und 40 Mützen angeschafft werden. Zudem wurde verschiedenes Kleinmaterial gekauft. Die Heißausbildung in Düsseldorf wurde mit einem Betrag von knapp 450 Euro und die Weihnachtsfeier mit 845 Euro unterstützt. Hüppen erwähnte zudem, dass der Anbau neben der Finanzierung durch den Förderverein auf der einen Seite, nur durch die tatkräftige Hilfe der Feuerwehrkameraden bei der Umsetzung der Baumaßnahme auf der anderen Seite möglich gewesen sei.

Hüppen erwähnte zudem den Tag der offenen Tür, der mit dem Kameradschaftsverein gemeinsam veranstaltet worden sei. Außerdem sei der Vorstand des Fördervereins zum Florianstag, zum Ausflug der Feuerwehr zur Buga in Koblenz und zur Weihnachtsfeier der Feuerwehr eingeladen gewesen. Klaus Hüppen bedankte sich bei allen Mitgliedern für die finanzielle Unterstützung, sowie bei einigen Mitgliedern für die Hilfe beim Tag der offenen Tür. Dank galt auch dem Vorstand und der Feuerwehr für die gute Zusammenarbeit.

Kassierer Matthias Kunz wurde nach seinem Kassenbericht äußerst korrekte Arbeit attestiert.

Bei den anstehenden Wahlen wurde Klaus Hüppen in seinem Amt als erster Vorsitzender ebenso bestätigt wie der zweite Vorsitzende Jürgen Blüher. Schatzmeister bleibt Matthias Kunz und Schriftführer Heinz Adams. Zu Beisitzern wählte die Versammlung Horst Ullmann. Wilfried Wolf und Richard Syberz.

Nach einer knappen Stunde konnte die zügig abgewickelte Jahreshauptversammlung beendet werden, sodass viel Zeit für den anschließenden geselligen Teil blieb.

Feuerwehr Kripp hielt Jahreshauptversammlung ab

46 Einsätze für die Allgemeninheit

Vorsitzender Ingo Wolf hielt Rückschau auf die vielfältigen Aktivitäten des vergangenen Jahres

Kripp März 2012
Jahresdienstbesprechung der Feuerwehr Kripp und Jahreshauptversammlung des „Kameradschaftsvereins der Feuerwehr Kripp“ hatten der Einheitsführer der Kripper Feuerwehr und stellvertretende Stadtwehrleiter Ingo Wolf am Samstag ins Gasthaus Rhein-Ahr eingeladen. Neben den zahlreichen Kameraden galt sein besonderer Gruß Ehreneinheitsführer Richard Syberz und dem ersten Vorsitzenden des Fördervereins Klaus Hüppen, Ortsvorsteher Heinz-Peter Hammer und Stadtwehrleiter Michael Zimmermann. Nach dem Gedenken an die verstorbenen Kameraden freute sich Wolf, mit Lukas Boes aus den Reihen der Jugendfeuerwehr und Suleimann Saad zwei neue Feuerwehrkameraden in der aktiven Einheit willkommen heißen zu können.


Der Vorstand der Kripper Feuerwehr, Ortsvorsteher Heinz-Peter Hammer
und Stadtwehrleiter Michael Zimmermann mit den beiden Neuzugängen.


In seinem Jahresbericht ging Einheitsführer Wolf zunächst auf die Einsätze im Jahr 2011 ein. So waren 13 Brandeinsätze, 17 Hilfeleistungseinsätze, zwei Hochwassereinsätze über mehrere Tage, drei Brandsicherheitswachen, neun Zugabsicherungen von Kripper Festzügen und zwei Fehlalarme einer Brandmeldeanlage zu leisten. Somit waren insgesamt 46 Einsätze zu verzeichnen. Bei den weiteren Aktivitäten und Ausbildungen handelte es um sieben theoretische Unterrichte, 14 Übungen, davon vier gemeinsam mit der Einheit Remagen. Desweiteren wurden drei Versammlungen und vier Vorstandssitzungen absolviert.

Groß geschrieben wurde im Jahr 2010 auch die Brandschutzerziehung. Mehrere Grundschulklassen undverschiedene  Kindergartengruppen besuchten die Feuerwehr und bekamen von Guido Fuchs und Marc Tiltmann fachkundig und kindgerecht die Gerätschaften erklärt. Weitere Besonderheiten waren die Verlegung der Feuerwehrmehrzweckfähre RPL 7 vom Hafen Oberwinter an das Kripper Rheinufer, da die Einheit Kripp seit Januar 2011 die Zusatzaufgabe Wasserschutz im Stadtgebiet Remagen übernommen hat. Zudem wurde beim Tag der offenen Tür im September vergangenen Jahres der neue, in Eigenleistung und vom Förderverein finanzierte Anbau eingeweiht.

In diesem Anbau sind die Umkleidespinde der Jugendfeuerwehr und der drei weiblichen Feuerwehrangehörigen untergebracht. Die Gesamtkosten beliefen sich auf 7000 Euro.

Zum Jahresende 2011 ergab sich bei der Feuerwehr Kripp ein Bestand von 37 aktiven Feuerwehrkameraden. Mit den beiden Neuzugängen sind es inzwischen 39 Aktive.

Jugendfeuerwehrwart Marc Tiltmann nannte die Zahl von 17 Jugendlichen, 15 Jungen und zwei Mädchen, die in der Kripper Jugendfeuerwehr aktiv sind. Für die Alterkameraden sprach Ehreneinheitsführer Richard Syberz.

Die Alterskameraden unterstützen die aktiven Kameraden wieder bei verschiedenen Festen. Im Januar kegelten sie ihren „Meister“ aus. Zudem trafen sich die 16 Alterskameraden zu verschiedenen Wanderungen. Im Herbst besichtigten sie den militärischen Teil des Köln-Bonner Flughafens. Weiterhin nutzten sie sehr rege die neue Boulebahn in Kripp.

Der herzliche Dank von Ingo Wolf galt vor allem auch dem Förderverein um ersten Vorsitzenden Klaus Hüppen. Der Förderverein unterstützt mit Rat und Tat und vor allem finanziell die Einheit.

Nach einem kurzen Ausblick auf die Veranstaltungen in diesem Jahr wurden drei neue Mitglieder für den Festausschuss gewählt. Dies sind Herbert Franzen, Jürgen de Jong und Udo Ehlert.

Frühjahrsputz in Kripp

Rund 40 Einwohner beteiligten sich am Dreck-weg Tag

Kripp März 2012
Rund 40 Erwachsene und Kinder hatten sich am Samstagmorgen am Kripper Feuerwehrhaus eingefunden, um gemeinsam mit dem Einsammeln von Müll etwas für ihren Heimatort zu tun. Stark vertreten war wie gewohnt die Kripper Feuerwehr. Organisiert worden war die Aktion von Ortsvorsteher Heinz-Peter Hammer und dem Einheitsführer der Feuerwehr, Ingo Wolf.


Groß und Klein legten Hand an, um Kripp von Schmutz und Unrat zu befreien

Nach dem Eintreffen und der Verteilung der Arbeitsmaterialien teilte sich die große Gruppe in fünf Untergruppen und säuberte die Kripper Umgebung systematisch. Mit einem Fahrzeug der Feuerwehr und einem Fahrzeug der Stadt wurden die Müllsäcke eingesammelt. Am Ende war der Container, den die Kreisverwaltung für diese Aktion zur Verfügung stellte, randvoll.

Immer wieder erstaunlich für die Ortsreiniger ist, was so alles weggeworfen wird. Von Papier und Plastik reicht es über Reifen, kaputte Fahrräder bis zu einer Unmenge von geleerten Jägermeisterflaschen an einer Stelle in diesem Jahr.

Nach gut vier Stunden war die Aktion beendet. Im Kripper Feuerwehrhaus hatte dann Klaus Kupp die Helfer zu einer schmackhaften Suppe eingeladen, und Peter und Annelie Dahm sorgten für die „flüssige Nahrung“. Nach der Aktion galt allen fleißigen Helfern ein herzliches Dankeschön, verbunden mit der Hoffnung, dass im kommenden Jahr noch mehr Bürger mit von der Partie sein werden bei der Säuberungsaktion.

Bianca Schmitt bleibt Vorsitzende

Carmen Tempel übernimmt Vereinskasse

Hans-Werner Büch wird neuer Jugendleiter des 541 Mitglieder zählenden SV Kripp

Kripp März 2012
  Im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung des 541 Mitglieder zählenden SV Kripp, davon 220 Jugendliche und Kinder, standen am Freitagabend im Saal des Gasthauses Schremmer die Vorstandsneuwahlen. Vorsitzende Bianca Schmitt wurde ebenso im Amt bestätigt wie der 2. Vorsitzende Klaus Krämer und Geschäftsführerin Gisela Göttlicher. Neue Kassiererin ist Carmen Tempel. Hans-Werner Büch übernimmt ab sofort das Amt des Jugendleiters. Cindy Reisp, Siegfried Pütz, Marc Göttlicher, Jörg Klapdohr, Axel Blumenstein und Konstanze Keelan wurden als Beisitzer in den neuen Vorstand gewählt. Neue Kassenprüfer sind Stefanie und Martina Pütz.


Der neue Vorstand des SV Kripp mit der wiedergewählten Vorsitzenden Bianca Schmitt (vordere Reihe, 2. v. r.).

Vor den Wahlen hatte Vorsitzende Bianca Schmitt einen Bericht über das abgelaufene Vereinsjahr gegeben. Zudem gab es weitere Berichte aus den einzelnen Abteilungen. Für die Stadtsoldaten/Prinzengarde berichtete Axel Blumenstein, für die Fußballjugendabteilung Marc Göttlicher, für die Abteilungen Fitness und Kinderturnen Carmen Tempel, für die Fußballabteilung mit 1. Herren-, 2. Herren- und Frauenmannschaft Jörg Klapdohr. An weiteren Abteilungen führt der SVK noch die Abteilung Weißjacken und die Abteilung Alte-Herren-Fußball.

Von schwarzen Zahlen hatte die Kassiererin Heike Freitag berichtet. Sämtliche Überschüsse werden in die Tilgung des Darlehens für das neue Vereinhaus gesteckt. „So können wir froh sein, dass wir deutlich weniger als die veranschlagten 20 Jahre für die Abzahlung des Darlehens benötigen“, stellte Marc Göttlicher fest.

Ein ganz herzliches Dankeschön der Vorsitzenden Bianca Schmitt galt Platzkassierer Wolfgang Klapdohr. Gewählt wurde zudem noch der Ehrenrat des SV Kripp. Ihm gehören jetzt Benno Görres, Martin Pelzer und Marc Tiltmann an. Unter Punkt „Ehrungen“ wurden sechs bronzene Ehrennadeln verliehen. Für 15-jährige Treue zum Verein wurden mit bronzener Ehrennadel ausgezeichnet: Markus Schäfer, Hendrik Schäfer, Dirk Scherhag, Daniela Ruhmann, Jörg Ruhmann und Jörg Laux.

Kripper Narren beim Strühbärtreiben

Kripper Kinderprinzessin Rebecca I. wurde mächtig umjubelt

Kripp Februar 2012  Von allem, was im Kripper Karneval von Rang und Namen, war am Samstag das Kripper Strühbärtreiben, organisiertvon den Junggesellen um Vorsitzenden Marc Boes, begleitet. Glücklicherweise fiel kaum ein Tropfen Regen vom Himmel. So konnten die Zugteilnehmer und tausende Karnevalsfans das herrliche Strühbärtreiben im ehemaligen Badedort so richtig genießen. Tausende Fans säumten den Zugweg besonders in der Quellen- und Mittelstraße sowie am Dorfplatz, wo die Junggesellen auch für die kulinarische Verpflegung der Gäste Sorge trugen.



Mit einer fahrenden Ritterburg und einer Fußgruppe begeisterten die „Fente“


Natürlich mit dabei beim Karnevalsumzug war der Strühbär André Mardo. Getrieben wurde er von Vorstandsmitglied und ehemaligem Vorsitzenden Daniel Schneider. Nach den Führungsfahrzeugen von Polizei und Feuerwehr folgten im Kripper Umzug der Strohbär mit Treiber und das Tambourcorps Oberwinter als bunte Zwerge um Vorsitzende Katja Pertz unter der Stabführung von Fred Jonen. Ebenfalls aus dem Hafenort kam die tolle Truppe der Hafengarde um Vorsitzenden Frank Gilles und Kommandanten Daniel Scheil. Mit einem wunderschönen Wagen begeisterten die Kripper Vagabunden um Alexander Kauert, die sich dem Dschungelthema „Holt mich hier raus“ angeschlossen hatten.


Die große Gruppe der Stadtsoldaten/Prinzengarde des SVK
ging als Vorhut für den Prinzessinnenwagen.


Es folgten die erste Mannschaft des SV Kripp um Markus Kalkowski und das große Feld der Magic Dancers der KG Narrenzunft Remagen mit ihren weißen Wuscheln. Erneut mit dabei auch der Veilchenweg um Gudrun Ruf und die Gruppe „Jood Drupp“ um Dieter Boes. Mit seinen Kinderfähnrichen kam Jüppi Dreiling aus Oberwinter und als bunte Gruppe bereicherte die Sportakademie RheinAhr um Annelotte Traub. Die KG Fente Kripp begeisterte nicht nur mit ihren Fanfaren, verstärkt durch den Unkelbacher Tambourcorps, sondern auch mit großer Fußgruppe und einem tollen Motivwagen mit Wasser- und Kirchturm. Die Weißjacken des SV Kripp kamen direkt aus dem OP mit dem Thema Krankenhaus; mit einem tollen Wagen zeigten sich auch die Junggesellen, die als Asterix und Obelix den Badeort eroberten. Den prächtigen Schluss markierte die große Gruppe der Stadtsoldaten/Prinzengarde des SVK, die natürlich die Vorhut für den fantastischen Wagen der Kinderprinzessin Rebecca und ihre Hofdame Julia war. Und was ist ein Zug ohne Absicherung durch die Feuerwehr um Ingo Wolf und Achim Geil. Mit dabei natürlich waren auch die Junggesellen - in diesem Jahr mit dem Thema „SchweineKrippe“.


Der Strühbar musste natürlich getrieben werden!

So zog als Motivwagen eine Wutz durchs Dorf und die Junggesellen folgten in OP-Kitteln und mit Mundschutz. Als „Kleine Feiglinge“ begeisterte die Gruppe Veilchenweg um Gudrun Ruf und auch der Georgienhof ließ wissen „Hier werden Märchen wahr, für den kleinen Pferdenarr“. „Jood Drupp“ zeigte sich die Gruppe um Dieter Boes, die musikalisch den Umzug verschönerte. Ebenfalls musikalisch mit von der Partie war der Fanfarenzug der Kripper Fente, die in diesem Jahr ihr elfjähriges Bestehen feiern. Schon seit Jahren verstärkt durch den Unkelbacher Tambourcorps lieferte die Unkelbacher-Kripper Kombi unter der Stabführung von Albert Merken schmissige Klänge. Ebenso mit einer fahrenden Ritterburg und einer Fußgruppe begeisterten die „Fente“ um Vorsitzenden Wilfried Brüssel und die Sitzungspräsidenten Dieter Breuer und Hermann-Josef Klapperich.


Der „Tröte-Club“ ist auch immer „jood drupp“

Ganz im Zeichen der Piraten kamen die Remagener Postsportler daher, der Verein des Kripper Prinzenpaares Hans-Werner und Hiltrud Thiemann, die an ihrem schönsten Tag ihrer Regentschaft vom prächtigen Prinzenwagen aus mit vollen Händen Süßes unters Volk warfen. Auch die kleine Regentin, Kinderprinzessin Lea Weber, thronte auf ihrem tollen Wagen und begeisterte gemeinsam mit Hofdame Carmen Krämer, in Begleitung von Bianca Schmitt, ihr närrisches Volk. Riesige Zugnummern mit jeder Menge närrischem Nachwuchs kamen mit den Magic Dancers um Dagmar Klein und den Kripper Stadtsoldaten/Prinzengarde um Kommandanten Axel Blumenstein.



Die Weißjacken des SV Kripp kamen direkt aus dem OP ...


Den Krippern muss es um den närrischen Nachwuchs nicht bange sein. Selbstverständlich mit von der Partie waren auch die Kripper Weißjacken des SV und als Kripper Vagabunden machte die Gruppe um Alexander Kauert klar, „für Euch uns ist kein Weg zu weit, für Euch reisen wir in die Vergangenheit“. Abgesichert wurde das Strühbärtreiben von der Feuerwehr um Einheitsführer Ingo Wolf und von der Polizei. Und auch das DRK stand für eventuelle Notfälle bereit. Hochbetrieb herrschte aber nicht nur auf den Straßen und Gassen, auch in der Ortsmitte knubbelten sich nur so die Menschen und genossen das Kripper Strühbärtreiben und die Kamelle von den Zugteilnehmern.



Kripper Möhne mit furioser Sitzung

Möhne bestritten mehr als die Hälfte des Sitzungsprogramms mit tollen Sketchen und Vorträgen selbst

Kripp Februar 2012. Wieder einmal zu einem Super-Event wurde die Sitzung der Kripper Möhneschar im prächtig geschmückten und voll besetzten Saal des Gasthauses Rhein-Ahr. Nach der kurzen Vorstellung der Möhne zur Musik vom „Trömmelsche“ und der Eröffnung des Kuchenbuffets gab der schon Tradition gewordene Möhnetanz den Auftakt zum Sitzungsprogramm. In Schwarz-Weiß-Strumpfhosen sorgten die Möhne Gudrun Ruf, Maria Worm, Hiltrud Thiemann, Theresia Seifer, Monika Knebel und Ursula Weißenfels für Verwirrung und Erheiterung mit ihrem Tanz, denn man wusste ja nie genau, welches Bein zu welcher Tänzerin gehört. Sich selbst und ihre Mit-Möhne durch den Kakao zog Ursula Weißenfels in ihrem Vortrag über die Reise der Kripper Möhne nach Mainz. Aufgelockert von manch komischem Heiligen im Zug, Missverständnissen mit dem Mainzer Dialekt und dem ein oder anderen Gläschen Sekt amüsierte Ursula Weißenfels die Närrinnen bestens.


Die Kripper Möhneschar bescherte dem närrischen Publikum ein Super-Event

Ihren Supertanz „Elfen und Rockelfen“ präsentierten im Anschluss die Magics den begeisterten Mädels im Saal. Ausgesprochen niedlich natürlich auch der Tanz der kleinen Magic-Solomariechen. Was passieren kann, wenn man das Waffeleisen zu oft bei der Nachbarin ausleiht, zeigten Bianca Brüssel, Bärbel Kolossa, Michaela Specher-Schiessl und Luzia Waszewski.

Besorgte Freunde wussten letztlich nicht so genau, ob sie lieber die Ehepartner oder die leckeren Waffeln retten sollen. Ganz köstlich auch die Hausfrauenprüfung mit Sabine Mostert, Heike Freitag und Hiltrud Thiemann. Da sorgten nachgeplapperte Antworten auf nicht dazu passende Fragen für jede Menge Erheiterung im Publikum. Mit dem Jodeldiplom von Loriot huldigten Ursula Weißenfels, Petra Gadsch, Monika Knebel, Theresia Seifer, Maria Worm und Michaela Schiessl dem unvergessenen Loriot.

In die Herzen der Möhne-Mädels und der Mädels im Saal tanzten sich die SVK-Tanzsterne, Solomariechen Clara Koep sowie das Gardetanzpaar Melanie & Martin. Ihnen gleich taten es die Männer der Stadtsoldaten. Einen herzlichen Empfang bot die holde Weiblichkeit der Kripper Kinderprinzessin Rebecca mit ihrer Hofdame Julia, die mit Prinzengarde und Stadtsoldaten den Saal eroberte. Herzlich empfangen wurden auch Ortsvorsteher Heinz-Peter Hammer und Dechant Dr. Johannes Meyer. Super köstlich auch das Bauern-Shopping mit Dagmar Koep, Gudrun Ruf, Uschi Junge, Monika Knebel, Hiltrud Thiemann, Maria Worm, Heike Freitag, Theresia Seifer und Sabine Mostert. Dabei ging es um Streitigkeiten zwischen Mann und Frau, zwei echten Landeiern, die sich beim Kleiderkauf nicht einig werden konnten. Da ließ sich der Bauer nur allzu oft vom Liebreiz der Models ablenken. Wie man den verloren geglaubten Ehemann beim Renovieren wieder findet, kam beim Sketch Witwenalarm mit Gudrun Ruf und Uschi Junge raus. Da blieb kein Auge mehr trocken vor Vergnügen. Unter dem Titel Herrenkosmetik verbarg sich ein Sketch, bei dem „er“, alias Hiltrud Thiemann, sich in die Hände einer verkaufserfahrenen Kosmetikerin, alias Sabine Mostert, begibt. Im Sketsch „Ein Kaplan in Not“ erzählt Luzia Waszewski von den Leiden eines Kaplans, der sich ohne Haushälterin eine ganze Woche selbst bekochen muss und unter seinen kulinarischen Katastrophen leidet. Am Ende des Tages bleibt ihm immer nur ein Stoßgebet und eine Handvoll Haferflocken.

Den letzten Sketch vom „Pflegenotstand“, wortlos vorgeführt, aber dennoch mächtig auf die närrische Spitze getrieben, zeigten Gudrun Ruf, Ursula Weißenfels, Sabine Mostert, Heike Freitag, Bärbel Kolossa, Theresia Seifer und Uschi Junge. Da wurde präsentiert, wie man an allen Ecken und Enden sparen kann, sei es bei der Gesichtswäsche, dem Zähne putzen oder dem Toilettenpapier. Auch den krönenden Abschluss lieferte die tatkräftige Kripper Möhneschar selbst. In farbenfrohen Kostümen tanzten sie ausgelassen zur Musik von zehn verschiedenen Musicals. Den Abschluss bildeten die drei Obermöhne Gudrun Ruf, Monika Knebel und Ursula Weißenfels. Das Publikum dankte den Mädels von Herzen für die Supersitzung mit jede Menge Applaus. Und die Möhne selbst dankten allen, die zum guten Gelingen der Sitzung beigetragen hatten.

JGV Kripp wählte bei Jahreshauptversammlung neues Vereinsoberhaupt

Marc Boes ist neuer1. Vorsitzender der Junggesellen

Kripp Februar 2012 Zur alljährlichen Jahreshauptversammlung trafen sich die Kripper Junggesellen am vergangenen Wochenende im Hotel Rhein-Ahr Schremmer. Zur Freude des Vorstandes rund um Daniel Schneider waren an diesem Abend 37 Mitglieder der Einladung gefolgt.

Nach der Begrüßung überreichte der Erste Vorsitzende das Wort an den Präses des Vereins Dr. Johannes Meyer. Gemeinsam wurde den verstorbenen und gefallenen Vereinskameraden im JGV gedacht. Zum Punkt Neuaufnahmen stellte sich André Mardo der Versammlung als neues Mitglied vor. Nach der traditionellen weiße und schwarze Bohnenwahl wurde er in die Reihen der Kameraden aufgenommen.


Das Foto zeigt v.l. Daniel Schneider, Präses Dechant Dr.Meyer, Marc Boes und der 2.Vorsitzende

Zunächst wurde dann noch das Protokoll der letzten Herbstversammlung durch Schriftführer Heinz Delord verlesen, bevor Daniel Schneider zu seinem ausführlichen Jahresrückblick kam. Stolz können die Kameraden auf ein tolles Vereinsjahr 2011 zurückblicken lautete sein Resümee. Neben dem Highlight der stimmungsvollen Maikirmes, berichtete er ebenfalls über das Strohbärtreiben, Königsschießen, den Maiabend, Rheinufer-Fest, sowie über die vereinsinternen Veranstaltungen wie das Zeltlager und den gemütlichen Abend.

Die Kameraden waren sich einig, dass sie für ihren Heimatort Kripp im Jahr 2012 hieran anknüpfen wollen. Nachdem Kassierer Markus Schäfer seinen Kassenbericht verlesen hatte und die Kassenprüfer ihm eine einwandfreie Kassenprüfung attestierten, konnte mit Hilfe der Versammlung der Vorstand entlastet werden. Nun kam man zum ersten Glanzpunkt an diesem Abend. Der Vorsitzende Daniel Schneider trat nach 4 Jahren Präsidentschaft vom Amt des Vorsitzenden zurück. Er habe dieses ehrenvolle Amt immer gerne ausgeführt, sei durch sein Studium in Köln inzwischen jedoch zeitlich sehr eingeschränkt. Dr. Johannes Meyer dankte Daniel Schneider für sein Engagement im Verein sowie auch für die Ortsgemeinschaft in Kripp. Der zweite Vorsitzende Stephan Ott übernahm ab nun die Versammlung. Es galt ein neues Vereinsoberhaupt zu finden.

Angesichts der Neubesetzung hatte man seitens des Vorstandes im Vorfeld bereits einige Gespräche zur Besetzung des höchsten Amtes im Verein geführt. So schlug der Vorstand für diese Position Marc Boes vor. Er arbeitet nun schon seit 2009 aktiv und zuverlässig als Beisitzer im Vorstand mit, kennt daher die Abläufe und Aufgaben im laufenden Vereinsjahr sehr gut. So kam man zur Abstimmung, die Marc Boes ohne Gegenstimmen zum neuen Ersten Vorsitzenden kürte. Zu den ersten Gratulanten gehörten neben dem Präses des Vereins, auch sein Vorgänger Daniel Schneider und natürlich seine Vorstandskameraden. Da Marc zuvor als Beisitzer für den Verein aktiv war, galt es im Anschluss daran noch diese Position neu zu besetzen. Um den neuen Vorsitzenden bei seiner Arbeit bestmöglich zu unterstützen, stellte sich Daniel Schneider für die Wahl zum Beisitzer zur Verfügung. Er wurde einstimmig von der Versammlung gewählt. Dies sollten aber nicht die letzten Wahlen für diesen Abend sein. Stephan Ott konnte nun zur turnusmäßigen Neuwahl des Festausschusses kommen. Er dankte zunächst dem alten Festausschuss für die tolle Planung der letzt jährigen Kirmes. Georg Weber und Udo Schmitt hatten sich im Vorfeld bereit erklärt, sich für eine Wiederwahl zur Verfügung zu stellen.

Nun galt es noch drei weitere Kandidaten zu finden. Neben dem Hauptmann Florian Stadtfeld stellten sich auch Stephan Kranzl und André Göttlicher für die Wahl zur Verfügung. Alle wurden einstimmig en Block zum neuen Festausschuss gewählt. Als nächster Tagesordnungspunkt wurde die Wahl des Martinsausschusses aufgerufen. Auch den Mitgliedern, rund um den Martinsausschussvorsitzenden Frank Kremer, dankte Stephan Ott für die geleistete Arbeit in den vergangenen zwei Jahren. In den neuen Martinsausschuss wurden Frank Kremer, Guido Fuchs, Carsten Delord, Adrian Becker, Erick Becker, Joshua Hille und Axel Blumenstein gewählt. Nach diesem Wahlmarathon konnte Marc Boes seine erste offizielle Amtshandlung als neuer Vorsitzender vollziehen und gab die Getränkerunde auf Kosten des Vereins für die Mitglieder frei. Im weiteren Verlauf der Versammlung kam man auf das anstehende Strohbärtreiben der Junggesellen zu sprechen. Alle Vereine und Gruppierungen die hieran teilnehmen möchten, können sich bei Daniel Schneider unter 1.Vorsitzender@jgv-kripp.de oder Tel. (0 26 81) 98 25 33 hierzu anmelden. Nun galt es noch den Strohbär für das Jahr 2012 zu ermitteln. André Mardo wird in diesem Jahr als jüngstes Vereinsmitglied das Strohkleid tragen. Zu seinem Treiber wurde Daniel Schneider gewählt. Weiterhin stellte Stephan Ott das Programm der kommenden Maikirmes, die von Freitag, 18. bis Mopntag, 21. Mai, gefeiert wird, seinen Kameraden vor. So wird es freitags die zweite Auflage der Springbreak Rhein-Ahr Disco mit DJ Fosco geben. Samstags steht für die Kripper Mitbürger beim Kirmes-Gaudi Tanzabend die Nice-Partyband aus Vallendar auf der Bühne. Mit einem guten Bürger-Frühstück wollen die Junggesellen am Sonntagmorgen gemeinsam mit den Mitbürgern erstmals in den dritten Kirmestag starten. Frisch gestärkt stellen sich dann ab Mittags die Kripper Kameraden zum Duell auf. „Schlag den JGV“ lautet das Motto.

Auf den Montag freuen sich die Junggesellen bereits ebenfalls. Die Tanz- u. Partyband Les Bermudas aus St. Augustin wird wie im vergangenen Jahr wieder am letzten Kirmestag auf der Bühne stehen. Roland Schmitt stellte im Anschluss noch die Vereinstour 2012 seinen Kameraden vor. Diese wird die Junggesellen nach Kulmbach führen, wo neben einer heiteren großen Floßfahrt auf dem Main auch diverse andere gemeinsame Aktivitäten auf dem Programm stehen. Der zweite Vorsitzende sprach sich bei Roland sehr für die Ausarbeitung der Vereinstour aus und man konnte zum Punkt Verschiedenes übergehen und anschließend den gemütlichen Teil einleiten.

Prunksitzung des Kripper SV erneut ein voller Erfolg

Rund 300 kostümierte knatschjecke Narren amüsierten sich prächtig
 
Fantastisches Programm von Weltmeistertänzerinnen und -tänzern bis zum Männerballett der Stadtsoldaten im Schottenrock

Kripp Januar 2012  Eine super Leistung legte der Kripper Sportverein um Vorsitzende Bianca Brüssel und den zweiten Vorsitzenden Marc Göttlicher mit einem engagierten Helferteam am Wochenende in der Kripper Turn- und Narrenhalle hin. Am Samstagabend war nach tagelanger Vorarbeit in der prächtig geschmückten Narrhalla die Prunksitzung angesagt. Und sowohl die Narrhalla, das spitzenmäßige Programm, das als eine rundum gelungene Mischung bezeichnet werden kann, als auch das hohe Aufkommen von knatschjecken Narren waren eine rundum gelungene Sache. Rund 300 durchweg bunt kostümierte Jecken amüsierten sich prächtig. Da war Stimmung angesagt, von der ersten bis zur letzten Minute. Und kaum hatten die erwachsenen Karnevalisten die Halle wieder geräumt, wurde sie für die Kindersitzung am Sonntag wieder vorbereitet. Und auch die war ein voller Erfolg. Und dank des engagierten Helferteams, das „genau weiß, wo was hinkommt“, so Bianca Schmitt, war die Narrhalla am Sonntagabend wieder in eine ganz normal Turnsporthalle zurück verwandelt. Eine tolle Leistung, bedenkt man, dass Stühle, Tische, Bühne, Dekoration und vieles mehr erst mal angekarrt und dann wieder zurück verbracht werden muss.



Die Prunksitzung am Samstag war gekennzeichnet durch das ausgewogene und stimmungsvolle Programm und eine tolle Moderation durch Sitzungspräsident Marc Göttlicher. Schon stehend wurde das gesamte närrische Schmölzje des SV mit Stadtsoldaten/Prinzengarde unter Kommandant Axel Blumenstein und die Weißjacken (Ex-Prinzen) unter der Leitung von Günter Keller im Saal empfangen. Mit dabei auch die KG Kripper Fente unter Wilfried Brüssel und die Möhne um Monika Knebel, Gudrun Ruf und Usula Weißenfels. Ein herzliches Willkommen galt aber auch Stadtchef Herbert Georgi und Ortsvorsteher Heinz-Peter Hammer.



Den ersten Programmpunkt auf der Bühne absolvierte Solomariechen Clara Koep unter Trainerin Alexandra Marx mit einem spitzenmäßigen Tanz. Nach dieser gekonnten Einzelleistung wurde es mit dem Husarencorps Grün-Weiß Linz, den Freunden von der „schääl Sick“, so richtig proppenvoll auf der Bühne. Unter der Kommandantur von Nihan Kökce zu den Klängen des Musikzuges tanzten sich sowohl die Männertanzgruppe als auch das Tanzpaar Kai Augsburg und Sarah Korf mit Schmiss in die Herzen der Narren. In der Bütt brillierte zwar nicht „De Schnüss“ von der Grafschaft, alias Dominik Weltjen, weil erkrankt, sondern spontan war Michelle Skruth von den Bachemer Merle eingesprungen und attackierte die Lachmuskeln zum Thema „Liebe ist Arbeit, Arbeit, Arbeit“. Ebenfalls in die Bütt zogen die Ahrtalblömche, alias Rainer Groß und Wolfgang Krupp, die im Zwiegespräch über die Ehe und das Leben im Beruf herzogen. Zum zweiten Mal einen super Griff von den Programmgestaltern war der Griff ins benachbarte Unkel. „Die Barhocker“ mit Instrumenten von de Dicke Trumm über das Sax, die Zugposaune, die Tuba und Trompeten, allen voran Frontsänger Andreas Kuhsel rissen die Narren von den Stühlen mit ihrem vielschichtigen Musikprogramm. Ob Dixie oder Sirtaki, ob kölsche Songs oder Oldies, die Jungs begeisterten erneut. Ebenfalls nicht mehr auf den Stühlen zu halten war das Publikum beim Auftritt der musikgewaltigen Werstener Fanfaren, die mit riesiger Musiktruppe und drei Sängerinnen den Saal zum Schluss der Sitzung noch einmal richtig aufmischten. Eine weitere Musiknummer präsentierten die Jeckediz, die mit kölsche Leedche das närrische Publikum zum Schunkeln animierten.



Aber auch tänzerisch wurde den Narren wirklich allerhand geboten. Neben Solomariechen Clara Koep begeisterten das Tanzpaar der Stadtsoldaten/Prinzengarde, Martin Pelzer und Melanie Lange, mit einem rundum gekonnten Tanz, ebenso wie die Tanzsterne. Eine tolle Tanznummer präsentierten die Blue Velvets aus Bad Bodendorf mit ihrem Oktoberfesttanz und als Eigengewächse zeigten die Mädels der Prinzengarde wirbelnde Beine und ernteten tosenden Applaus. Wie es in der Schule zugeht, besser in der Kajass Numero null, das zeigten die Bachemer Merle mit ihrem Tanz. Sagenhaft vor allem das Tanzcorps Rot-Weiß Vettelschoß, die als zweimalige Weltmeister im Gardetanz eine Menge Akrobatik auf die Bühne brachten. Den tänzerischen Schlussakkord lieferte das Männerballett der Kripper Stadtsoldaten, die, einstudiert von Simone Breuer, wie die kölsche Rockband Brings, die ihr 20-jähriges feiert, in Schottenröcken kamen, und sogar den Dudelsack dabei hatten. Das Publikum quietschte vor Vergnügen und feierte die „Kripper Brings" frenetisch

 Kinderprinzessin Rebecca I. und Hofdame Julia eroberten die Herzen der Narren

Zahlreiche junge Nachwuchstänzer begeisterten mit ihren Aufführungen bei der Kindersitzung in Kripp

Kripp Januar 2012  Alles, was schon laufen, und sogar derjenige Nachwuchs, der noch nicht so sicher auf den Beinen stand, tummelte sich in der Kripper närrischen Narrhalla. Schon am Vorabend hatten die großen Jecken nach tagelanger Vorbereitung der großen Narrhalla gefeiert. Und kaum war alles wieder bestens durch die SVK-Mitglieder um Vorsitzende Bianca Schmitt und Sitzungspräsidenten Marc Göttlicher hergerichtet war der Kinderball angesagt. Nachwuchsmoderatoren beim Kinderball waren Jeremy Shepherd, Daniel Preusner und Alina Walscheid. Ob kleine Cowboys oder Indianer, ob Prinzessinnen oder Biene Majas, ob Glückskäferchen oder Schäfchen oder einfach nur ein jeckes Hütchen auf dem Kopf, alle Kinder kamen kostümiert und bereiteten den jugendlichen Kripper Regenten, der Kinderprinzessin Rebecca I. (Freitag) und der Hofdame Julia (Becker), begleitet von den Stadtsoldaten/Prinzengarde und ihrer Kindergarde um Kommandanten Axel Blumenstein und den Weißjacken unter der Leitung von Günter Keller und Tanja Dietrich, der KG Fente und den Möhnen einen tollen Einzug in die Narrhalla. Unterbrochen durch mehrere Spielrunden kamen auch jede Menge kleine Tänzerinnen und Tänzer, die auf der Bühne niedliche Aufführungen präsentierten.



Erste Tänzerin auf der Bühne war das Solomariechen der Stadtsoldaten/Prinzengarde, Clara Koep, die einen spitzenmäßigen Tanz auf die Bühne brachte. Mit gleich drei Tänzen begeisterten die SVK-Kinder. Die Tanzflöhe unter den Trainerinnen Sabine Mostert und Alexandra Lopez präsentierten einen niedlichen Tanz, die Tanzmäuse unter den Trainerinnen Stephanie Tanghe und Melanie Lange tanzten sich mit ihrem „Dschungelfieber“ in die Herzen der großen und kleinen Jecken, und die Tanzsterne unter Trainerin Lisa Sowa zeigten einen Gardetanz.



Hoher Besuch aus Remagen kam mit Kinderprinzessin Nadine I. in Begleitung der Gardepflänzchen der Prinzengarde unter Trainerin Corinna Schilling. Die Gardepflänzchen begeisterten mit ihrem Gardetanz. Aus Unkelbach kamen Piccolofunken der Rot-Weißen Funken mit ihren Trainerinnen Desiree Lembke und Nadine Schneider und tanzten zum Titel „Ab in den Urlaub“ und die Garde unter ihren Trainerinnen Alisa Müller und Desiree Lembke präsentierte ihren Gardetanz. Ebenfalls von den Rot-Weißen aus Unkelbach kam das Tanzduo Patricia Bock und Nina Wiest, die mit viel Charme einen tollen Tanz aufs Parkett legten. Aus Unkel ließ es sich Kinderprinzessin Nora I. mit ihren Pagen Nell und Miriam nicht nehmen den Kripper Kindern ihre Aufwartung zu machen. Sie kamen mit ihrer Garde, Geschäftsführer Stefan Wirz und Präsident Markus Winkelbach.

Aus Remagen kamen die Magic Kids um ihre Trainerinnen Jenny und Gabi Schüller und begeisterten mit dem Tanz „Kindertraumland“, ebenso wie die drei Solo's der Magic Dancers, Emma Lopez, Kira Mostert und Jolina Scholz. Weiterer Besuch aus Remagen reiste mit den Twirling Sticks um die Trainerinnen Ramona Ruhmann und Kerstin Richter an. Sie servierten einen Majoretten- & Pompontanz, bevor zum Schluss des Programms noch die Sinziger Kinderprinzessin Elena I. mit Hofdame Sarah, mit den Fünckchen, Funken und Kadetten der Närrischen Buben Sinzig empfangen werden konnten.

Selbstverständlich war auch für die Stärkung der Kinder bestens vorgesorgt. Nach knapp vier Stunden Spielen, Tanzen, Bonbons sammeln und Träumen vom eigenen großen Auftritt als Kinderprinz oder -prinzessin, oder als Tänzerin, zogen die kleinen Narren mit ihren Eltern müde von soviel "action" gen Heimat. Einig waren sich die zahlreichen helfenden Hände des SVK darin, dass trotz der vielen, vielen Arbeit beide Feste rundum gelungen waren. Besonders wichtig ist dem SV Kripp natürlich auch der Kinderball, denn gut die Hälfte der rund 500 Mitglieder des SVK sind Kinder.