Kripper Kurier 2011

Vierter Kripper Weihnachtsmarkt am vierten Advent

Der absolute Renner auf dem Kripper Dorfmittenplatz

Kripp Dezember 2011 Dampfender Glühwein, süße und herzhafte Leckereien, familiäre Geselligkeit und leuchtende Feuer begeisterten Jung und Alt. Da gabt es kaum genügend Superlative für, wenn man den Kripper Weihnachtsmarkt auf dem Dortmittenplatz beschreiben möchte. Mit leuchtenden Feuern, die überall auf dem Platz verteilt waren, mit hellem Feuerschein, der den Platz umsäumte, mit einem Menschenaufkommen wie kaum je in der Kripper Dorfmitte gesehen, mit herrlichen Leckereien, ob süß oder herzhaft, ob feste oder flüssige kulinarische Genüsse, der Weihnachtsmarkt war einfach eine Wucht. Bei kühlen Temperaturen fanden die Heißgetränke reißenden Absatz, ebenso wie die lecker gebrutzelten Reibekuchen mit Apfelmus, die Steaks oder Bratwürste im Brötchen. Überall auf dem Platz waren weihnachtlich geschmückte Stehtische verteilt, an denen die Weihnachtsmarktgäste in geselligen Runden zusammenstanden und die urige Gemütlichkeit ebenso genossen wie die Leckereien.

    

Betrieben wurden die Stände von Vereinen oder Gruppen, die sich um das leibliche Wohl der dicht gedrängten Weihnachtsmarktgäste, die nicht nur aus Kripp kamen, kümmerten. Ebenso überall verteilt waren auf dem Platz neben den Feuerkörben wärmende Quellen, und auch im Zelt der Pfadfinder saßen die Gäste um die Gaswärmequelle gemütlich zusammen. Die Messdiener verkauften hausgebackene Plätzchen und Kuchen und der Kripper Jugendraum lud zu frischen Waffeln, Kakao und Kaffee ein. In den wunderschönen geschmückten Holzhütten gab es zudem Kunsthandwerkliches, Holzschnitzereien und Handarbeiten zu erstehen. Ob selbst Gestricktes oder Gehäkeltes, ob Weihnachtsdekorationen, aus Holz geschnitzte Tiere, niedliche bunt bemalte Vogelhäuschen oder beleuchtete Schwing- und Lichterbögen, neben jede Menge Geselligkeit konnte auch noch so manches Weihnachtsgeschenk für die Lieben zuhause erstanden werden. Selbstverständlich schlenderte auch der Nikolaus, alias Balu, alias Günter Keller, durch das lebhafte und urgemütliche Gewusel auf dem Dorfmittenplatz und beschenkte den Nachwuchs. Für weihnachtliche Klänge sorgte ein Bläserkorps. So zogen in Kripp viele Vereine und Bürger zum guten Gelingen der vierten Auflage des Weihnachtsmarktes an einem Strang. Und dies zudem noch für einen guten Zweck, denn der Erlös wird erneut einem ortsgebundenen guten Zweck zugeführt. Bleibt zu hoffen für die zahlreichen begeisterten Gäste, dass in Kripp im kommenden Jahr auch der Weihnachtsmarkt gefeiert werden kann.


Die Kleinen spenden für Große

Kripper Pusteblumenkinder spenden Lebensmittel für die Ahrweiler Tafel

Kripp Dezember 2011 Mit den traditionellen Festen an St. Martin und dem Nikolaustag lernen die Kinder christliche Figuren kennen, die in früheren Zeiten armen Menschen geholfen haben. Die Erzieherinnen des städtischen Kindergartens Pusteblume in Kripp nahmen dies zum Anlass, in der Vorweihnachtszeit mit den Kindern das Thema Armut und Nächstenliebe aufzugreifen und mit Hilfe von Gesprächen und Geschichten zu erarbeiten. Die Kinder lernten mögliche Ursachen und Folgen materieller Armut kennen.



Mit der Aktion „Nächstenliebe“ sammelten die Erzieherinnen gemeinsam mit den Kindern Lebensmittel für die Ahrweiler Tafel. Die Eltern der Kinder zeigten sich großzügig und spendeten gerne für bedürftige Menschen in der Nähe.

Tanker kollidierte mit der Fähre und Feuerwehrbooten

Feuerwehr und Wasserschutzpolizei mit 30 Kräften im Einsatz

Kripp Dezember 2011. Am Samstagmittag kam es gegen 13 Uhr in Remagen-Kripp zu einem Unfall auf dem Rhein. Ein mit Heizöl beladenes Tankschiff kollidierte mit der Reservefähre der Fährgesellschaft Linz - Remagen und den Booten der Feuerwehr der Stadt Remagen. Die Anlegestellen wurden dabei stark beschädigt und musste mit einem Kranfahrzeug einer Spezialfirma gerichtet werden. Die Besatzung des Tankschiffes blieb unverletzt. Der Tank des Schiffes wurde nicht beschädigt.



Die Schadenshöhe an den Booten der Feuerwehr und der Fährgesellschaft steht zur Zeit noch nicht fest. Insgesamt waren sechs Schiffe an dem Unfall beteiligt. Die Feuerwehr der Stadt Remagen war mit 30 Einsatzkräften aus den Einheiten Kripp, Remagen, der Fachgruppe Wasserschutz und dem Führungsdienst vor Ort. Da der Einsatz sich bis in die frühen Abendstunden hinzog, forderte Einsatzleiter Michael Zimmermann, die Verpflegungsgruppe des THW Ortsverband Sinzig an. Diese versorgte die eingesetzten Kräfte mit einer warmen Mahlzeit und heißen Getränken. Zur Klärung der Unfallursache hat die Wasserschutzpolizei die Ermittlungen aufgenommen. Warum der Tanker „Renate“ offenkundig manövrierunfähig war, muss noch geklärt werden.

Brandschutzerziehung im Kindergarten

Kinder des Kindergartens Pusteblume besuchten die Kripper Feuerwehr

Kripp Dezember 2011. In den vergangenen Wochen beschäftigten sich die Kindergartenkinder durch unterschiedliche Aktivitäten und Experiment mit dem Thema Feuer, Brandschutzerziehung und den Aufgaben der Feuerwehr. Die Kinder lernten während dieser Zeit bei verschiedenen Experimenten und Übungen, Gefahren durch das Feuer zu erkennen und sich im Notfall richtig zu verhalten.



Marc Tiltmann und Guido Fuchs, die für die Brandschutzerziehung zuständigen Feuerwehrmänner der Kripper Feuerwehr, hatten die Kinder im Kindergarten besucht und sie zu einem Besuch in das Kripper Feuerwehrgerätehaus eingeladen. Zunächst stellten sie den Kindern einige Fragen rund um das Thema Feuerwehr, wobei die Kinder ihr bereits im Kindergarten erworbenes Wissen anwenden konnten. Danach wurden in der Feuerwehrhalle die Einsatzfahrzeuge, Boote, feuerwehrtechnisches Gerät und die Einsatzkleidung der Feuerwehr mit großem Interesse besichtigt. Mit einem selbst gestalteten Plakat bedankten sich die Kinder bei den Feuerwehrmännern für die Führung und machten sich mit neuen Eindrücken auf dem Heimweg.

 Basar der Katholischen Frauengemeinschaft Kripp

Gäste strömten in Scharen herbei


Kripp November 2011. Zum traditionellen und beliebten Basar hatte die Katholische Frauengemeinschaft Kripp am vergangenen Sonntag in das Kripper Pfarrheim eingeladen. Unendlich viel Mühe hatte sich die aktive, rund 20-köpfige Frauengruppe im Vorfeld gemacht. Und kaum hatten sich die Pforten geöffnet, strömten die Gäste regelrecht herein. Zentraler Punkt war der Basar, doch auch das große Kuchenbuffet mit rund 35 gestifteten Kuchen und Torten lockte Menschenschlangen regelrecht an.



Unglaublich groß war die Vielfalt auf den Basartischen. Ob Dekorationen für draußen oder drinnen, ob im modernen Stil oder traditionellen, ob für Fenster oder Tisch, die Vielfalt war mehr als bemerkenswert. Ebenso schön die Adventskränze, die im Nu den Besitzer gewechselt hatten. Ebenso gab es zahlreiche Handarbeiten wie Socken, eine große Auswahl an Schals, genähte Tischdecken, Gehäkeltes und Genähtes zu erstehen, für Kinder, für Puppen, für Erwachsene. Selbst Schmuck braucht auf dem Gabentisch zu Weihnachten nicht zu fehlen, denn auch diesen gab es beim Basar.

Wie in jedem Jahr boten die Frauen Gutes aus Küche und Keller, wie verschiedene Liköre in Schmuckflaschen, Gelees, Marmeladen und selbstverständlich Plätzchen in vielen Variationen. Für jeden Geschmack war etwas dabei. Und schon nach einer Stunde hing an zahlreichen Exponaten das Schild „Verkauft“.

Wie in jedem Jahr bekamen die Kinder eine süße Überraschung. Neben den begehrten Artikeln aus dem Basar genossen die Gäste das gemütliche Beisammensein an der reich gedeckten Kaffeetafel, und wer es herzhaft mochte, für den waren auch deftige Spezialitäten vorbereitet. So mundeten die leckeren Salate und die Würstchen den Gästen bestens.

Das Besondere am Basar ist, dass der Erlös in voller Höhe an soziale und karitative Einrichtungen verteilt wird, wie beispielsweise den Förderverein für tumor- und leukämieerkrankte Kinder, das Kinderhospiz Olpe, die Kinder im Frauenhaus Bad Breisig und die Tafel in Sinzig. Auch die Kripper Kindergärten erhalten je Gruppe einen Zuschuss, ebenso die Bücherei für Kinder-Hör- und Lesematerial. Wer noch einige Dinge, die der Basar hat, ergattern möchte, der kann am 23. und am 30. November, sowie am 7. Dezember zwischen 15 Uhr und 16 Uhr im Kripper Pfarrheim vorbeischauen, denn dann haben die Frauen ihren Basar noch einmal geöffnet. Was dann noch übrig ist, wird beim Kripper Weihnachtsmarkt, am vierten Adventssonntag, angeboten.

Guter Besuch bei Ausstellung

Team der Katholischen Öffentlichen Bücherei Kripp präsentierte aktuelle Medien

Kripp November 2011. Eine gute Einrichtung ist es, dass die Katholische Öffentliche Bücherei gleichzeitig mit dem Basar der Katholischen Frauengemeinschaft im Kripper Pfarrheim zur Buchausstellung einlädt. Auch in diesem Jahr konnte sich Büchereileiterin Cilly Iven mit ihrem engagierten zwölfköpfigen Mitarbeiterteam, dem es auch nicht an Nachwuchs mangelt, über einen großen Andrang bei der Buchausstellung freuen.



Rund 300 Medien, darunter ein großer Teil Neuerscheinungen, wurden in der Ausstellung des Borromäus-Vereins, die von der Katholischen Öffentlichen Bücherei durchgeführt wird, präsentiert. Ob Sachbücher oder Romane, Kinder- oder Bilderbücher, CDs oder Spiele - für jeden Geschmack war etwas dabei. So manches Buch wurde beim engagierten Büchereiteam bestellt, um an Heiligabend für Überraschungen zu sorgen. „Wir waren zufrieden mit dem Besuch und den Bestellungen. Allerdings sitzt der Euro nicht mehr so locker Die gebundenen Bücher sind nicht so preiswert wie die Taschenbuchformate, die erst rund ein Jahr später erscheinen. Zudem können die Bücher bei uns ja auch gegen einen geringen Obulus entliehen werden“, erklärte Büchereileiterin Cilly Iven.


Der Gewinn aus den Bestellungen wird für die Anschaffung neuer Bücher verwandt, die das große Angebot der Katholischen Öffentlichen Bücherei dann wieder erweitern. Und da sind die neuesten Erscheinungen dabei. Da muss der eifrige Leser einfach nur in der Kripper Bücherei vorbeischauen. Die Öffnungszeiten sind sonntags von 10.30 bis 11.30 Uhr, mittwochs von 15 Uhr bis 17 Uhr und freitags von 17 Uhr bis 18 Uhr.

Blumen zum Gedenken

Kripp November 2011. Eine feste Verpflichtung ist es für den VdK-Ortsverband Remagen-Kripp, am Totensonntag der gefallenen Soldaten und der Hinterbliebenen beider Weltkriege aus Remagen und Kripp zu gedenken. So legte der Vdk-Ortsverbandsvorsitzende Arno Nechterschen, wie in vielen Jahren zuvor, kurz vor der offiziellen Gedenkfeier in Kripp ein Blumenangebinde am Ehrenmal auf dem Kripper Friedhof nieder.



Der VdK-Ortsverband Remagen-Kripp hat immerhin 380 Mitglieder. Der VdK wurde kurz nach dem Krieg gegründet und steht den Hinterbliebenen und Kriegsversehrten gegenüber Behörden hilfreich zur Seite.
Die Nikolausfeier des VdK-Ortsverbands Remagen-Kripp findet am Sonntag, 27. November, ab 15 Uhr im Pfarrzentrum Kripp statt

 Wird Kripp je wieder selbstständig?

Kripper Heimatforscher schreiben über »Loslösungsbestrebungen der Kripper von Remagen

Kripp November 2011. Ein großes Lesevergnügen verspricht die Lektüre des 284 Seiten umfassenden Kreis-Heimatjahrbuchs 2012. Das Standardwerk der hiesigen Literatur enthält 84 abwechslungsreiche Textbeiträge und ist traditionell im Weiss- Verlag Monschau (WochenSpiegel), der seit 1982 für Druck und Vertrieb verantwortlich zeichnet, erschienen. Der Schmöcker bietet Berichte zum aktuellen Geschehen und zur Historie, zu Naturkunde und Geologie, aber auch literarische und volkskundliche Texte sowie neue Statistiken.

»89 kompetente Autorinnen und Autoren haben kurzweilige und informative Beiträge verfasst«, dankt Landrat Dr. Jürgen Pföhler den ehrenamtlichen Verfassern, unter denen sich auch Hildegard Funk und Willy Weis aus Kripp befinden. Die beiden Heimatforscher beleuchten in ihrem Beitrag für das neue Heimatjahrbuch ein sensibles Thema:

»Die Loslösungsbestrebungen der Kripper von Remagen.«



Wie die Heimatforscher schreiben, kam es bis in die jüngste Zeit wiederholt zu Unstimmigkeiten und Reibereien zwischen Remagen und Kripp, das sich auf vielfältige Weise benachteiligt fühlte.
Und aus diesen Unstimmigkeiten resultierten auch Anträge auf Ausgliederung aus dem Stadtverband Remagen hin zu einer Verselbständigung des Ortes, recherchierten die Autoren in den entsprechenden Archiven.
Der jüngste Loslösungversuch stammt nach den beiden Autoren Willy Weis und Hildegard Funk aus dem Jahr 1950.  Treibende Kraft war seinerzeit das Aktionsbündnis »Kripper Bürger« zur Zeit des Bezirksvorstehers Dennemann, schreiben
die Heimatforscher. Die Lage für Kripp besserte sich im Jahr 1969: »Nach der neuen Gemeindeordnung wurde Kripp ein eigener Ortsbezirk mit einem Ortsbeirat mit 10 Mandaten und einem Ortsvorsteher.«
Aus diesen Streitigkeiten zwischen Kripp und Remagen resultierte auch der Schimpfname der Kripper für die Remagener: »Remajene Säusschwänz«.
Hildegard Funk und Willy Weis schreiben: »Selbstbewusst wollen die Kripper damit eine aus ihrer Sicht nicht gerechtfertigte angebliche Überheblichkeit der Remagener aufs Korn nehmen und damit zum Ausdruck bringen, dass die Kripper das Schwein aßen und den angeblich vornehmeren Stadtbewohnern lediglich den Schweineschwanz als Nahrung zum Verspeisen übrig ließen.«


 
Wieder ein schmucker Weihnachtsbaum im alten Treidelort Kripp

Kripp November 2011. Auch in diesem Jahr ziert wieder die Ortsmitte von Kripp eine gut gewachsene stattliche Weihnachtstanne,die von der Familie Rudolf u.Marlene Fuchs Johannesweg, gestiftet wurde. Wie schon in den vergangenen Jahren, hat sich auch in diesem Jahr der Bürger – und Heimatverein e.V. Kripp nicht nehmen lassen, dem Weihnachtsbaum auf dem Ortsmittenplatz (Alter Schulhof) einen schönen Schmuck zu verleihen. Dank den Vorstandmitgliedern mit Ihrem 1.Vorsitzenden Harry Sander konnten wieder schöne Päckchen mit duftigen roten Schleifen und andere Sachen, sowie goldene Sterne, goldene Tannenzapfen und in diesem Jahr eine beleuchtete goldene Sternspitze und große rote Schleifen gebastelt werden. All dieser Schmuck wurde unter Mithilfe des städt. Bauhofs aufgehangen und verleiht jetzt dem Baum ein weihnachtliches Aussehen.



Einen großen Dank den Männern vom Bauhof für Ihre alljährliche Mühe.Zusätzlich hat in diesem Jahr wieder der kath. Kindergarten St. Johannes Nepomuk mit  20 Schulanfängern und der städt. Kindergarten „ Pusteblume“ mit 4 Schulanfängern von 2011,wunderschöne gold - rote Sterne gebastelt, die auch zur Verschönerung, unter Mithilfe des Vorsitzenden, an dem Weihnachtsbaum angebracht wurden.
Zum Dank hierfür bekamen die Kinder von der hiesigen GS. der KSK- Ahrweiler, aus den Händen von Geschäftsstellen= leiter Frank Kremer eine Weihnachtstüte gefüllt mit Süßigkeiten und anderen Dingen überreicht. Hierfür auch einen Dank an die Kreissparkasse Ahrweiler, die den Kindern eine vorweihnachtliche Freude bereitet hat.
So hat die Ortsmitte von Kripp wieder mal einen bunt geschmückten Weihnachtsbaum, um die Bevölkerung in der kommenden Adventszeit und zu dem 4. Weihnachtsmarkt der am Sonntag, den 18.12.211 stattfindet, ebenfals zu den Festtagen in weihnachtliche Stimmung zu versetzen.

Harry Sander
1. Vorsitzender



Gemeinsame Unternehmung stärkt

Besuch im Kletterpark Sayn


Kripp November 2011.Die D-Juniorinnen des SV Kripp besuchten mit Eltern und Betreuern den Kletterwald in Sayn. Mitten im Wald warteten individuelle Parcours aus Seilen und Hindernissen hoch in den Bäumen darauf, von den wagemutigen SV-Mädels erklettert zu werden. Bei einer Einweisung wurde den Teilnehmern das Anlegen des Sicherungsgurtes und Nutzung des Sicherungsseile erklärt sowie allgemeine Hinweise zum Verhalten im Kletterpark gegeben. Das Erlernte wurde dann im Übungsparcours durch einen Trainer kontrolliert und danach ging es für die Mädchen und den mitkletternden Erwachsenen hinein in die einzelnen Parcours. In den insgesamt dreizehn „Gebirgen“ des Kletterwald Sayn mit über 120 Kletterelementen konnte jeder seine ganz persönliche Herausforderung und Nervenkitzel finden.



Die mitgefahrenen Eltern, sofern sie keine aktiven Kletterer waren, entspannten in der tollen Atmosphäre des Waldes und schauten den Kindern bei der Bewältigung der Parcours zu. Zwischenzeitlich wurde vom Trainer Volker Münch eine Verpflegungsstation aufgebaut, wo sich die Kinder für die weiteren Touren und Herausforderungen stärken konnten. Nach drei Stunden klettern war es dann langsam an der Zeit, den Tag ausklingen zu lassen. Durch das kollektive Erlebnis und Abenteuer wurde zudem der Teamgedanke gestärkt, so dass die D-Juniorinnen mit einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein in die nächsten Meisterschaftsspiele gehen werden.

Allen Beteiligten hat der Tag enormen Spaß gemacht und für die Meisten war es bestimmt nicht der letzte Besuch eines Kletterparks.

 Mädchenfußball SV Kripp

C-Juniorinnen besuchten Bundesligaspiel in Köln

Kripp Oktober 2011. Die C-Juniorinnen des SV Kripp reisten kürzlich zum Bundesligaspiel des 1. FC Köln gegen Hannover 96. 16 Mädchen und fünf Betreuer sahen bei wunderschönem Herbstwetter eine kurzweilige Partie mit tollen Kombinationen und zahlreichen Torchancen auf beiden Seiten. Mit zwei herrlichen Treffern von Lukas Podolski, der Dreh- und Angelpunkt im Kölner Sturm war, konnte der FC am Ende das Spiel verdient für sich entscheiden.



Die Stimmung und Atmosphäre in dem mit knapp 50.000 Zuschauern besetztem RheinEnergieStadion begeisterte auch die aus Kripp angereisten Fußballmädchen. Nach den tollen Eindrücken und diesem grandiosem Erlebnis wollen auch die SV-Mädels in den verbleibenden Ligaspielen ihre Siegesserie weiter ausbauen und an der Tabellenspitze überwintern.

Haus der kleinenForscher unterwegs

Herbstzeit ist Erntezeit im Kindergarten Pusteblume in Kripp

Kripp September 2011. Mit einer besonderen Einladung hat Familie Hansen die Kinder in der Herbstzeit überrascht. Die Kinder vom Kindergarten Pusteblume durften in dem großen Obstgarten von Familie Hansen bei der Apfelernte helfen. Zu Fuß machten sie sich auf den Weg zum Obstgarten.



Zum Transport der Äpfel hatten sie einen Bollerwagen, einen Sack und einen Korb dabei. In dem Obstgarten wurden sie schon von den freilaufenden Hühnern begrüßt, und nachdem die Hühner gefüttert waren, hielten sie Kinder Ausschau nach den Apfelbäumen. Die Kinder machten sich bei den Apfelbäumen gleich an die Arbeit. Sie staunten, wie viele Äpfel an einem Baum hängen können und entdeckten, dass die Äpfel an den verschiedenen Bäumen ganz unterschiedlich aussahen. Mal gelb, mal rot, klein oder groß, manche ganz fest und andere ganz duftend. Mit viel Fleiß wurden die Äpfel von den Bäumen gepflückt. Nach einiger Zeit war der Bollerwagen so voll, dass keine Äpfel mehr gepflückt werden konnten. Hungrig von der körperlichen Tätigkeit ließen sich die Kinder die ersten Äpfel im Garten gut schmecken, bevor sie sich auf den Rückweg zum Kindergarten machten.


In den nächsten Wochen haben sie viele verschiedene Gerichte mit den Äpfeln zubereitet. Es gab Apfeltörtchen, Apfelschiffchen, Apfelmus und Apfeltaschen. Die experimentierfreudigen Kinder haben die Äpfel nicht nur gegessen, sondern auch erforscht. Mit Hilfe von Essig und Zitronensäure haben sie herausgefunden, dass Obst mit Luft reagiert und die Schale den Apfel schützt.

Die Kinder sprechen noch viel von der Apfelernte und so freuen sie sich schon auf die Äpfel im nächsten Jahr.



Feuerwehr Kripp feierte Tage der offenen Tür mit zahlreichen Gästen

Dank an Helfer und Sponsoren
Neues Umkleidegebäude für die Jugend eingeweiht - Wehr musste ohne finanzielle Hilfe der Stadt auskommen

Kripp September 2011. Zahlreiche Menschen tummelten sich am Sonntagmittag bei strahlendem Sonnenschein in und um das Kripper Feuerwehrgerätehaus. Angesagt waren die Tage der offenen Tür. Gleichzeitig galt es, das neue Umkleidegebäude für die Jugend einzuweihen und unter Gottes Segen zu stellen. War der Besuch am Samstagabend bei der Kripper Feuerwehr noch überschaubar, so tummelten sich am Sonntagmittag zur Einweihung des Umkleideraums und zur offiziellen Beförderung durch Bürgermeister Herbert Georgi jede Menge Gäste im und um das Feuerwehrgerätehaus. Dankesworte der Feuerwehr an die vielen Helfer und Sponsoren und Dankesworte an die Feuerwehr standen in den Ansprachen zur offiziellen Einweihung im Mittelpunkt.



Herzliche Worte richtete zunächst Einheitsführer und stellvertretender Stadtwehrleiter Ingo Wolf an die zahlreichen Gäste. Sein besonderer Gruß galt Dechant Dr. Johannes Meyer, Kreisbeigeordnetem Friedhelm Münch, Bürgermeister Herbert Georgi, Ortsvorsteher Heinz-Peter Hammer, dem zweiten Vorsitzenden des Fördervereins der Feuerwehr Kripp, Jürgen Blüher, sowie den Feuerwehrkameradinnen und -kameraden der benachbarten Feuerwehren.

In kurzen Worten erläuterte Ingo Wolf zunächst die Notwendigkeit des neuen Anbaus seitlich am Gerätehaus. Im Jahr 2010 sei die Zahl der aktiven Feuerwehrangehörigen auf 37 Personen angestiegen. Auch die 34 Spinde hätten nun nicht mehr ausgereicht. „Da wir mittlerweile drei weibliche Feuerwehrangehörige haben, kam die Idee auf, für die Mädels einen eigenen Umkleidebereich zu schaffen. So planten wir einen Anbau seitlich am Gerätehaus. Auch die Jugendfeuerwehr hatte ihre Umkleide in einem Baustellencontainer neben dem Gerätehaus, der eigentlich immer nur ein Provisorium sein sollte. Und so haben wir die Umkleide der Jugendfeuerwehr in diesem Anbau mit untergebracht“, betonte Wolf in seiner Ansprache. Im Herbst 2010 wurde das Anliegen der Stadt vorgetragen. Diese musste aber signalisieren, dass die Kosten nicht übernommen werden konnten. „So wandten wir uns an unseren Förderverein und fragten bei verschiedenen Firmen nach finanzieller und materieller Unterstützung. Hier möchte ich mich bei allen Firmen für die großartige Unterstützung herzlich bedanken“, so Wolf. „Die Firmen haben uns teilweise das Material geschenkt, manche haben es zum Einkaufspreis besorgt, andere haben uns Maschinen und Geräte kostenlos zur Verfügung gestellt, und manche haben kostenlos hier gearbeitet“, dankte Wolf. Dank galt aber auch der Kreissparkasse, vertreten durch Frank Kremer, der Volksbank, vertreten durch Corinna Ohm, sowie Ralf Heiligtag von der Firma Vito Irmen.



Weitere großzügige Unterstützung kam durch das Vereinsförderprogramm des Kreises. Vor einigen Wochen hatte Landrat Dr. Jürgen Pföhler den Förderbescheid über 3750 Euro gegeben. „All diese Unterstützung hätte uns nicht weitergebracht, wenn wir nicht die Leute gehabt hätten, die den Anbau hochgezogen haben. Und dafür möchte ich mich bei meinen Kameradinnen und Kameraden bedanken, die seit Baubeginn am 3. Mai über 500 Arbeitsstunden hier investiert haben. Die Bauleitung hatte unser Kamerad Matthias Kunz. Auch wenn er bei manchen Dingen auf bis zu zehn Stellen hinter dem Komma geschaut hat, möchte ich mich besonders für die Planung, Organisation und das eigene tatkräftige Anpacken bei ihm bedanken“, hob Wolf hervor. Rund 7000 Euro habe der Anbau an reinen Materialkosten verschlungen. Alle Arbeiten wurden in Eigenleistung oder durch die Handwerker unentgeltlich vollbracht.

Im Anschluss an die Ansprache des Einheitsführers dankte Dechant Dr. Johannes Meyer im Namen der katholischen und der evangelischen Kirchengemeine der Feuerwehr für ihren Dienst. „Ihr Dienst ist wichtig, auch wenn wir immer hoffen, dass der Ernstfall nicht eintritt“, so Meyer, bevor er offiziell den Segen Gottes für das neue Gebäude und alle Feuerwehrleute erbat. Kreisbeigeordneter Friedhelm Münch lobte die Feuerwehr und freute sich über die sichtliche Verbundenheit der Bürger mit „ihrer“ Feuerwehr. Bürgermeister Herbert Georgi dankte der Feuerwehr für ihren „friedlichen Einsatz“, bevor er die offiziellen Beförderungen aussprach. Zu Oberfeuerwehrmännern beförderte er Tobias Boes, Aron Filzen und Phillipp Theisen.

Zu Mittag mussten die Gäste dann auch nicht nach Hause gehen, denn die Feuerwehr hatte für deftige Mahlzeiten alles bestens vorbereitet. Fritten und Currywurst fehlten ebenso wenig wie das reich gedeckte Kuchenbüffet. Am Nachmittag wurde es bei strahlendem Sonnenschein zusätzlich ganz schön heiß, als die Feuerwehr in einer Übung zeigte, wie man einen Fettbrand falsch und vor allen Dingen richtig löscht. Bis in den Abend feierte die Feuerwehr Kripp ihren Tag der offenen Tür mit der Bevölkerung und den Kameraden der befreundeten Wehren.

Kripper Messdiener begrüßen drei Neuzugänge in ihren Reihen

Kripp September 2011 Die Kripper Messdiener haben neue Verstärkung bekommen. Insgesamt wurden drei frische Messdiener eingeführt, die ihre Aufgaben als Ministrantinnen/ Ministranten im Gottesdienst antreten möchten. Nach langer Vorbereitung durch die Leiterrunde ziehen demnächst Dana Gernandt, Lara Walscheid und Zoe Animo in die Messe mit ein. Die Messdienergemeinschaft trifft sich in regelmäßigen Abständen und plant dabei auch gemeinsame Ausflüge. Für die Herbstferien steht ein verlängertes Wochenende auf dem Programm. Vom 28. bis zum 30. Oktober geht es nach Vallendar.



Möhnetour nach Mainz

Positiv überrascht

Kripp September 2011 14 Kripper Möhne machten sich auf den Weg nach Mainz. Nach einem ausgiebigen Sektfrühstück im Zug kam man bester Laune bei Traumwetter in der Landeshauptstadt an.

Da bis zur gebuchten Stadtführung noch etwas Zeit blieb, wurde die wunderschöne Mainzer Altstadt und der Wochenmarkt in kleinen Gruppen erkundet, einige Einkäufe getätigt und das eine oder andere Eis genossen. Die Kripper Möhne waren angenehm überrascht von der “Määnzer Stadtführung“ und nahmen viele positive Eindrücke mit nach Kripp. Bei der Einweihung des Kripper Boule- Platzes wurde in gemütlicher Runde bereits die nächste Tour geplant, an der hoffentlich auch einige neue Mitglieder teilnehmen.




Wer sich der lustigen Truppe anschließen und die Möhne auch an Weiberfastnacht unterstützen möchte, meldet sich bitte bei Gudrun Ruf unter Tel. 4 22 62.


Neues Spielgerät auf dem Schulhof

Die Kids der Grundschule Kripp freuen sich über das neue Klettergerüst

Kripp September 2011  Die Kinder haben einen Heidenspaß mit dem neuen Klettergerüst. Das ist unverkennbar. So richtig klettern und toben können sie nun nach den anstrengenden Stunden des Unterrichtes an der Grundschule. Dem Förderverein mit Vorsitzender Kathy Löw ist es zu verdanken, sagt Schulleiterin Doris Rheindorf, dass der stählerne Freund jetzt auf dem Sand des Pausenhofes steht.



Damit hat der Förderverein wieder eine der kleineren Aufgaben an der Schule bewältigt. Dem Förderverein kommen mannigfache Aufgaben zu, die über die Personalfragen bis zu den Gebäudeproblemen reichen, weiß die Schulleiterin. Der Verein nimmt der Stadt Remagen als Träger der Bildungseinrichtung eine Menge Arbeit ab, bedankt sich Doris Rheindorf.



Bewegungswochenende „Fit for Kids“ war ein voller Erfolg

Eine Fortsetzung ist schon in Planung


Kripp August 2011
Erstmalig in diesem Jahr bot der Sportverein 1946 Kripp e. V. ein Bewegungswochenende mit freiwilliger Übernachtung für Kids im Alter von fünf bis zwölf Jahren an. Dieses fand vergangenes Wochenende bei schönstem Wetter mit elf Mädchen und drei Jungs in der Turnhalle und der Grundschulaula von Kripp statt. Nachdem die Eltern die Kids am Samstagmorgen zur Turnhalle gebracht hatten, ging es erst mal los mit einer kleinen Vorstellrunde und Kennenlern-Spielen. Da bei diesem Bewegungswochenende auch ein bisschen über gesunde Ernährung erlernt werden sollte, gab es im Anschluss eine kleine „Lebensmittelkunde“. Hier sollten die Kinder Gemüse, Obst, Fleischprodukte, Milchprodukte, Getränke, Süßigkeiten, in Behältnisse legen, in einer Menge, die Sie für „gesund“ erachten, was bei den Kids sehr gut ankam. Nachdem die gesponserten Trinkflaschen befüllt waren, ging es mit unter-schiedlichen Spielen mit ganz vielen Schwämmen weiter, die vielseitig einsetzbar sind, ohne dass die Kinder sich daran oder damit verletzen können.



Nach einer kleinen Ruhepause nach dem Mittagessen ging es dann oben in der Turnhalle ebenfalls mit Spielen weiter, diesmal mit Zeitungspapier, mit Tüchern, mit und ohne Musik, etc. Zum Ende dieses langen und bewegungsreichen Tages gab es noch eine kleine Nachtwanderung, bei der man zum Rhein ging und dort von Konstanze Keelan eine selbst geschriebenen Gruselgeschichte vorgelesen wurde. Nach Zähne putzen und „bettfertig“ machen, schliefen alle Kids, die sich zur Übernachtung angemeldet hatten, trotz des hohen Gruselfaktors der Geschichte ganz schnell ein. Nach einem ausgiebigen Frühstück am Sonntagvormittag ging es dann weiter mit einer extra ausgearbeiteten Bewegungsrallye durch Kripp, bei der u. a. verschiedenen Aufgaben an den Spielplätzen in Kripp erfüllt werden mussten, aber auch diverse Fragen zu beantworten waren. Nachdem die Siegergruppe ermittelt war, wurde in der Turnhalle von den Betreuern ein Geräteparkours aufgebaut, den die Kids mit verbundenen Augen und mithilfe eines Seils, das die Richtung vorgab, durchqueren bzw. auch kleine Hindernisse überqueren mussten. Anschließend konnten die aufgebauten Stationen noch ohne Augenbinde genutzt werden. Selbstverständlich wurde auch für die Verpflegung der Kids gut gesorgt, es gab Spaghetti mit Hackfleischsause und Salat, Quarkspeisen mit Obst, Frühstück, Abendbrot sowie genügend Obst und / oder Joghurts zu den Mahlzeiten und für zwischendurch. Zum Abschluss wurde am Sonntagnachmittag mit den Eltern und Geschwistern der angemeldeten Kids auf dem Schulhof gegrillt, was bei schönstem Wetter großen Anklang fand. Aufgrund der erfreulichen Resonanz und der begeisterten Eltern und Kids plant der Sportverein diese Veranstaltung im nächsten Jahr wieder durchzuführen und hofft hier wieder auf zahlreiche Anmeldungen. Für weitere Fragen zum Kinderturnen im Angebot des Sportvereins steht Carmen Tempel unter Tel. (01 75) 47 36 03 5 zur Verfügung.

Kripp und Kreisbauen auf junge Feuerwehr

Kreis Ahrweiler unterstützt einen Anbau ans Kripper Feuerwehrgerätehaus

Kripp August 2011 Die Freiwillige Feuerwehr Kripp baut auf die Jugend – und errichtet aus diesem Grund einen Anbau ans Feuerwehrgerätehaus. Der Kreis Ahrweiler unterstützt diesen Plan aus dem Förderprogramm für Vereine und das Ehrenamt mit 3.750 Euro. „Wer Zuschüsse aus unserem Förderprogramm erhalten möchte, muss Jugendarbeit betreiben“, sagte Landrat Dr. Jürgen Pföhler während eines gemeinsamen Besuchs mit Remagens Bürgermeister Herbert Georgi bei den Kripper Blauröcken. Entweder müsse der Verein jugendliche Mitglieder aufweisen oder Aktionen für Jugendliche anbieten. „Hier ist beides der Fall“, lobte der Landrat zugleich den Förderverein der Feuerwehr Kripp unter der Leitung von Klaus Hüppen.



Zur Jugendabteilung der Kripper Einheit, die Günter Keller und Ingo Wolf ins Leben gerufen haben, zählen zurzeit 17 Jugendliche – 15 Jungen und zwei Mädchen. Jugendfeuerwehrwart Marc Tiltmann und sein Stellvertreter Herbert Franzen leiten die Nachwuchsriege. Beide Jugendwarte wollen die Jungen und Mädchen spielerisch in Theorie und Praxis an den Ausbildungsstand der aktiven Wehr heranführen. Der jetzt entstehende Anbau ans Feuerwehrgerätehaus soll der Jugendwehr als Umkleidebereich dienen. Bisher werden die Uniformen in einem ehemaligen Baustellencontainer hinter dem Haus gelagert. Finanziert wird der Anbau maßgeblich vom Förderverein und durch Eigenleistung der Floriansjünger. Infos zur Vereinsförderung des Kreises Ahrweiler: Kreisverwaltung Ahrweiler, Wilhelmstraße 24-30, 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler, Tel. (0 26 41) 97 5-5 83, Fax (0 26 41) 9 75-75 83; E-Mail: Annette.Konrads@aw-online.de, Internet: www.kreis-ahrweiler.de („Vereine & Sport“).Kreisverwaltung Ahrweiler

Kripper Bouleplatz wurde offiziell eingeweiht

Ein Treffpunkt für Bürger und Gäste

Areal ist ein weiteres Projekt aus dem Erlös der 300-Jahr-Feier des Remagener Ortsteils

Kripp August 2011 Bei strahlendem Sonnenschein wurde am vergangenen Samstag der neue Bouleplatz in Kripp, an der Ecke Quellenstraße/Standstraße offiziell eingeweiht und seiner Bestimmung übergeben. „Der Bouleplatz ist ein weiteres Projekt, das wir aus dem Erlös der 300-Jahr-Feier vor sechs Jahren nun fertigstellen konnten“, betonte Jürgen Blüher im Namen des Traditionsvereins, der zur Einweihung eingeladen hatte. Nach der Anschaffung der Friedhofsglocke, dem Neubau des Buswartehäuschens an der Mittelstraße, der Aufstellung des Weinfasses in der Weinbergstraße und der Anlage des Grillplatzes in der Rheinwiese sei es nun gelungen, ein neues Objekt heute seiner Bestimmung zu übergeben, so Blüher. „Dieser Bouleplatz, der eine Spielfeldabmessung von sechsmal zehn Metern hat, wurde genau wie die anderen Projekte, von einem losen Zusammenschluss von Bürgern aus Kripp errichtet. Besonders erfreut es mich, dass sich immer Menschen finden, die gerne zur Realisierung eines Vorhabens beitragen. Dies zeugt von einem guten Zusammenhalt und lässt uns auch hoffnungsvoll in die Zukunft schauen. Nochmals meinen herzlichen Dank an alle, dies uns bei der Realisierung dieses Bauvorhabens geholfen beziehungsweise uns unterstützt haben“, betonte Blüher. Zuvor hatte er zahlreiche Kripper Bürger begrüßt sowie einige Ehrengäste. Unter den Ehrengästen galt sein Gruß Staatssekretärin Beate Reich, dem Beigeordneten Joachim Titz, dem Stadtrat und dem Ortsvorsteher von Remagen, Walter Köbbing, Pastor Alfred Becker und natürlich dem Kripper Ortvorsteher, Heinz-Peter Hammer. Besonders erfreut zeigte sich Blüher über das Kommen zahlreicher Vertreter der örtlichen Vereine sowie über die Anwesenheit der Vertreter des Boulevereins aus Bad Breisig.



In kurzen Ausführungen ging Jürgen Blüher auf das Boulespiel ein. Er sei bei seiner Recherche im Internet erstaunt gewesen, feststellen zu müssen, dass bereits 460 vor Christus eine Empfehlung griechischer Ärzte gewesen sei, das Spiel mit Steinkugeln zu betreiben. Im zweiten Jahrhundert nach Christus habe Julius Pollux ein Spiel beschrieben, bei dem Kugeln auf einen Ziegelstein geworfen wurden. Der Verlierer des Spiels habe den Sieger auf den Schultern tragen müssen. „Boccia und Boule haben ihre gemeinsamen Wurzeln in diesem im Römischen Reich verbreiteten Spiel. Die Wurzeln von Boule lassen sich bis ins London des 12. und 13. Jahrhunderts zurückverfolgen. Ab dem Mittelalter ist Boule in Frankreich vor allem durch Verbote nachweisbar. Im 19. Jahrhundert waren Spiele dieser Art in Italien, Großbritannien und Frankreich als Volkssportarten mit regional unterschiedlicher Beliebtheit und mit lokal variierenden Regeln anzutreffen. In der zweiten Hälfte des Jahrhunderts begannen sie dann größere Bedeutung zu gewinnen, da es Wettbewerbe gab, Clubs oder Vereine sich gründeten und einheitliche Spielregeln aufgestellt wurden“, so Blüher. „Bevor wir nun diesen Platz, der für Einheimische und Gäste jederzeit geöffnet ist, innerhalb eines Boule-Turniers seiner Bestimmung übergeben, muss ich entgegen unserer sonstigen Gepflogenheit einem Mann besonders danken. Dieter Breuer hat von der Planung über die Organisation und die örtlichen Arbeiten an allem entscheidend mitgewirkt und eine Vielzahl von Stunden seiner Freizeit geopfert. Lieber Dieter, dir und deiner Familie, den herzlichsten Dank dafür“, hob Blüher besonders hervor.

Blüher übergab den Bouleplatz an die Bürgerinnen und Bürger und verlieh seiner Hoffnung Ausdruck, dass der Platz gut angenommen werde und das angestrebte Ziel nach Belebung, sportlicher Betätigung und innerörtlicher Kommunikation erreicht werde, sich viele Gruppierungen bilden würden, die an den Sommerabenden oder nach dem Kirchgang am Sonntagvormittag auf dem Boulepatz einer schönen Freizeitbeschäftigung nachgehen mögen. Dieter Breuer und Heinz Weinberg erläuterten im Anschluss die Spielregeln. Der Erlös der Einweihungsfeier ist für die Anschaffung einer Sitzgarnitur am Kopf des Spielfelds vorgesehen.

Wie Dieter Breuer der Presse erläuterte, wurden für den neuen Bouleplatz 4800 Euro an Maschinenstunden eingesetzt. Der Rest sei komplett in Eigenleistung erbracht worden. Schon seit Karfreitag sei der Platz bespielbar und werde gut genutzt. Zur Eröffnung des Turniers spielte das Fanfarenkorps der Kripper Fente, unterstützt den von den Musikern des Unkelbacher Tambour- und Fanfarenkorps. Für die kulinarischen Genüsse waren spanische und türkische Spezialitäten gestiftet worden, und ein Getränkewagen mit gut gekühlten Getränken stand bei strahlendem Sonnenschein für die durstigen Gäste bereit. Im geselligen Teil begeisterte die Band „Cover Street“, junggebliebene Musiker aus Kripp und Umgebung, mit Rockversionen querbeet. Bis in den späteren Abend wurde ausgiebig gefeiert.

Pfarrgemeinde Remagen-Kripp feierte Pfarrfest

Bürger und Vereine machten gerne mit

Kripp August 2011. Auf großen Zuspruch in der Bevölkerung stieß am Sonntag das Pfarrfest der Pfarrgemeinde Remagen-Kripp, das in diesem Jahr in Kripp unter dem Motto „Auf zu neuen Ufern“ rund um die Pfarrkirche und das Pfarrhaus gefeiert wurde. Jährlich wechselnd findet das Pfarrfest in Kripp und Remagen statt. Organisator war der Pfarreienrat um den Vorsitzenden Dr. Peter Ockenfels. Doch auch die Kripper Ortsvereine zogen mit an einem Strang zum guten Gelingen des Festes.



Bange Blicke wurden am Morgen gen Himmel geschickt, denn von Sonnenschein keine Spur, und kurz nach dem die Festmesse begonnen hatte, regnete es sogar leicht. Doch am Mittag ließ sich die Sonne blicken, während das Fanfarenkorps der Kripper Fente gemeinsam mit Musikern des Unkelbacher Tambour- und Fanfarenkorps unter dem Dirigat von Albert Merken ein kleines Platzkonzert darbot. Dr. Peter Ockenfels dankte den Trompetern und Trommlern für die musikalische Einlage und schmunzelnd vor allem dafür, dass sie wohl mit Pauken und Trompeten die Wolken in die Flucht geschlagen hätten. Tänzerische Einlagen boten das Solomariechen der Kripper Stadtsoldaten und Prinzengarde Clara Koep und die Magic Dancers.

Die Frauengemeinschaft Kripp sorgte für Kaffee und Kuchen, der Bürger- und Heimatverein Kripp lieferte die leckeren herzhaften Spezialitäten vom Grill, das Team der katholischen Bücherei bot einen Bücherflohmarkt und einen Flohmarkt, und die Junggesellen zeichneten einmal mehr für die gut gekühlten Getränke verantwortlich. Die Messdiener boten italienische Spezialitäten, und das Kindergartenteam des Katholischen Kindergartens lud ins Kinder-Schmink-Studio ein.

Für das Mittagessen und die Kaffeetafel war bestens gesorgt. So konnte die Küche zuhause getrost kalt bleiben. Die Kuchen und die leckeren Salate zu den Grillspezialitäten waren gespendet worden. So trugen die Vereine und Bürger mit viel Einsatz, egal ob im Bierstand, ob mit kulinarischen Beiträgen, beim Aufbau oder mit tänzerischen und musikalischen Darbietungen und mit vielem mehr zum gelungenen Pfarrfest bei. Auftakt zum Pfarrfest war ein Festhochamt, das von Dechant Dr. Johannes Meyer, Pfarrer Gottfried Bitter und Pastor Alfred Becker gemeinsam zelebriert worden war. Der Erlös aus dem Fest kommt den Messdienern und der Krippe für die Pfarrkirche zugute.

 Immer ein offenes Ohr für die Bürger

Ernst Dannemann war legendärer Ortsvorsteher Kripps von 1945 bis 1949

von Willy Weis und Hildegard Funk

Kripp August 2011. Bürger, die sich um den Ort verdient gemacht haben, mag es wohl viele geben. Hier sollte man besonders einen Mann würdigen, der in der damaligen schweren Nachkriegszeit wegen seiner geraden, offenen Haltung und seinen angenehmen, gesellschaftlichen Umgangsformen unmittelbar nach der Ortseinnahme von den US-Militärs administrativ an die Spitze von Kripp gestellt wurde.






Bewegtes Leben
Bis zu seiner Sesshaftigkeit hatte Dannemann im Vergleich zur hiesigen Landbevölkerung ein recht bewegtes Leben aufzuweisen. Ernst Dannemann, am 12. November 1887 in Wuppertal-Barmen geboren, erhielt seine seemännische Ausbildung als Kadett auf den Segelschulschiffen „Herzogin Sophie Charlotte“ 1) und „Kronprinzessin Cecilie“ 2) des Norddeutschen Lloyd (NDL). Nach vierjähriger Ausbildung beendete er 1909 seine Segelschiffzeit als Steuermann auf Großer Fahrt. Mit dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges geriet Dannemann 1914 als deutscher Schiffsoffizier in der britischen Kronkolonie Hongkong, das nun durch die Kriegserklärung von Deutschland zu Feindesland geworden war, in Stonecutters Island (Kowloon) in ein dortiges englisches Internierungslager.
Gemäß Genfer Konvention hatten kriegsführende Staaten das Recht, auf ihrem Gebiet befindliche ausländische Personen zu internieren, d.h. ohne Anklage auf eine unbestimmte Zeit Personen
gefangen zu nehmen, wenn die Sicherheitsinteressen des betreffenden Landes bedroht waren. Nach zweijähriger Internierung im dortigen „Concentrations-Camp“ gelangte er anschließend unfreiwillig in Sydney auf dem Kontinent Australien, wo er über die Bahnstation Moss Vale landeinwärts nach Berrima, New South Wales (34°29`15“ Süd, 150° 20`8“ Ost) gelangte.
In einem ausrangierten Zuchthaus, direkt an den malerischen Windungen des Wingecarribbee Rivers (von den Internierten der Einfachheit halber „Berrima River“ genannt), wurde Dannemann für zweieinhalb Jahre zusammen mit weiteren 350 Seeleuten interniert und nach Kriegsende entlassen.
Nach Kriegsende und seiner Freilassung kehrte er nach Deutschland zurück und übernahm für ein
halbes Jahr die Ausbildung auf einem Segelschiff. Die Auslieferung fast der gesamten deutschen Schiffsflotte nach dem Ende des Krieges an die Siegermächte zwang Dannemann zur Aufgabe des Seefahrtberufes. Kurzzeitig arbeitete er gezwungener maßen, wenn auch erfolgreich, als Betriebsleiter bei der Pommerschen Torfindustrie. Nach 1920 trieb ihn jedoch das Fernweh wieder in den pazifischen Raum, wo er bis 1933 bei holländischen Firmen in Niederländisch Indien in Schiffsversorgungsbetrieben tätig war, nachdem er zuvor auf Java als Pflanzer von Gummibäumen und als Kaufmann sein Glück versucht hatte.

Seine spätere Frau Ulrikeauf Java kennengelernt
In Surabaya auf Java lernte er seine spätere Frau Ulrike Schaumburg (*30. März 1905 in Löhnigen) kennen, die dort als Kindermädchen des Deutschen Konsuls ihren Dienst versah. Trotz Anerkennung stets vorbildlicher Führung, regem Eifer und höchste Zuverlässigkeit wurde Dannemann, wie alle anderen Deutschen von ausländischen Firmen, 1933 aufgrund der politischen Veränderungen in Deutschland entlassen. Um seinem Leben wieder eine preußische Ordnung zu geben, kehrte er, nachdem er die Schönheiten der Welt genossen hatte, noch im selben Jahr in die Heimat zurück, wo er zunächst, bis zur Heirat in 1934, bei seinem Vater in Bad Godesberg wohnte, der als Professor der Geschichte der Naturwissenshaften an der Universität Bonn einen Lehrstuhl innehatte.
Der Wunsch, nach einem bewegten Vorleben sesshaft zu werden und eine Familie zu gründen, führte den welterfahrenen Globetrotter nach Kripp, wo er Ländereien erwarb und Obstplantagen in der Größenordnung von 5.000 Bäumen anlegte. Wegen seiner standhaften Haltung gegen das NS-Regime geriet er in die Fänge der hiesigen Gestapo und wurde 1943 verhaftet und kurzzeitig inhaftiert. Während der Kriegszeit wurde ihm zur Aufrechterhaltung der Volksversorgung ein französischer Kriegsgefangener zum Arbeitseinsatz zugewiesen.

7. März 1945:Militärische Ortseinahme
Unmittelbar bei der Einnahme Kripps am 7. März 1945 durch Truppen der 9. US-Armee wurde Dannemann aufgrund seiner antinationalsozialistischen Einstellung von den Militärmachthabern als Verbindungsmann zwischen den Besatzern und der Bürgerschaft eingesetzt und später zum Ortsvorsteher ernannt. In dieser neuen Position gereichtem ihm jetzt sein legerer weltmännischer Umgang und seine hervorragenden Sprachkenntnisse zum Vorteil. Als Ortsvorsteher und Bindeglied zu den Besatzern leistete er einen wesentlichen Beitrag zur humanitären Hilfe an der Kripper Bevölkerung und den deutschen Kriegsgefangenen im Lager Kripp in der schweren Nachkriegszeit. Durch seine Fürsprache beim Lagerkommandanten wurde es Pastor Keller sogar einige Male gestattet, im Lager gelegentlich einige Messen zu zelebrieren.
Dem guten Kontakt Dannemanns zum amerikanischen Kommandanten haben es viele Kripper zu verdanken, dass ein Militärlaster für Notfälle einmal täglich 20 bis 30 Zivilisten, für die er sich beim Kommandanten persönlich verbürgen musste, mit einer speziellen Genehmigung über die von Kripp nach Linz über den Rhein geschlagene militärische Pontonbrücke transportieren durfte, um Familienangehörige zusammenzuführen oder Lebensmittel zu besorgen. Diese Brücke diente nur rein militärischen Zwecken und durfte von Zivilpersonen eigentlich nicht benutzt werden.
Zur wesentlichen Erleichterung der Kripper Bevölkerung trug das Organisieren eines Bootsmotors bei, den Dannemann durch seine guten Beziehungen von den amerikanischen Besatzern bekam. Dieser wurde dann an einen Nachen angebracht, der bisher mittels Handruder die provisorische Überfahrt von Kripp nach Linz und umgekehrt besorgte. Den Kripper Anteil der Fähreinkünfte verwandte Dannemann für die ersten Bürgersteige in Kripp. Politisch war er ein überzeugter Anhänger und Mitbegründer der Bürgerliste, ab 1949 Mitglied des Fährausschusses und Gründer des Fördervereins für das Ehrenmal auf dem Friedhof. Nachtfröste inmitten der Blütezeit in den angelegten Obstplantagen während des Frühjahrs 1960 machten sein Lebenswerk zunichte. Dadurch reifte beim ihm, auch aus Altersgründen, der Entschluss, den Obstplantagenbetrieb aufzugeben sowie einige Grundstücke zu verkaufen oder zu bebauen. Durch die von ihm betriebene Parzellierung eines dieser Grundstücke war er unmittelbar maßgebend beteiligt an der Entstehung des Baumschulweges. Im Zuge der Parzellierung sorgte er auch für den Grundstücksverkauf an die evangelische Gemeinde, die dort ihre Kirche baute. Das soziale und humanitäre Engagement stand in seinem Leben immer im Vordergrund, sei es, dass er zwecks Brennholzbeschaffung für die Kripper Bevölkerung im besonders strengen Winter 1947/48 zusammen mit Pastor Keller und Hirzmann, dem Wirt der Dorfschänke, von der Militärbehörde eine spezielle Genehmigung zum Holzfällen im Remagener Forst erwirkte oder dass er sich vehement bei der schwierigen Wohnungssuche für die im Jugendheim einquartierten Ostflüchtlinge in Kripp einsetzte.
Zur Linderung der Wohnungsnot war er mit Pastor Keller die treibende Kraft beim Bau der Mosellandsiedlung Quellenstraße/ Voßstraße/ Pastor Keller Straße. Selbst das Privatleben der Dannemanns war stets mit sozialen Aktivitäten ausgefüllt. So hatte seine Ehefrau neben dem Ehrenamt mehrerer Vormundschaften auch das einer Schöffin beim Landgericht Ahrweiler inne.
Seine 1934 erworbene und unmittelbar am Rhein gelegene Villa wurde im Laufe der Zeit baufällig und war für die inzwischen verkleinerte Familie zu groß geworden. 1954 baute Ernst Dannemann daher ein neues Haus auf dem danebenliegenden Grundstück, heute Rheinalleee 46. Der an der Rheingiebelseite angebrachte fremdländisch klingende Name des Hauses „Slamat“ stimmt wohl manchen Betrachter neugierig. Es ist ein malayisches Grußwort und bedeutet: „Sei gegrüßt“. 1950 endete seine geliebte Tätigkeit als Ortsvorsteher durch Abwahl bei der ersten Kommunalwahl nach dem Zweiten Weltkrieg durch die Stimmenmehrheit der CDU.
Mit Stolz konnte er auf eine erfolgreiche Zeit zurückblicken. In dieser schwierigen Zeit unterstützte er, soweit es ihm möglich war, die hiesigen Fabriken, damit diese die Produktion wieder aufnehmen konnten und neue Arbeitsplätze schafften. Am Ende seiner Tätigkeit als Ortsvorsteher hatte Kripp wieder eine funktionierende Ringofenziegelei, eine Lederfabrik, zwei Möbelfabriken, eine Marmeladenfabrik, zwei Wäschereien, ein Kurheim mit Kurbad, vier Hotels und einige Handwerksbetriebe sowie eine Anzahl Bauernstellen.

Stolz auf „seine Kripper“
Viele der älteren Kripper Bürger erinnern sich, wie er früher fast majestätisch auf seinem Fahrrad sitzend in seiner Knickerbockerhose und Hut durch Kripp radelte und dann abends in einem Gasthaus einkehrte, um sich bei einem Glas Rotwein oder Bier die Probleme anzuhören. Er versuchte zu helfen, wo er konnte und soweit es in seiner Macht stand, wobei er mit seinem Einsatz oft bis an die Grenzen des Vertretbaren ging. Er war immer stolz auf „seine Kripper“, wie er sich ausdrückte.
1978 verstarb Dannemann im Alter von 91 Jahren in Kripp, gefolgt von seiner Frau 1986 mit 81 Jahren. Beide wurden auf dem hiesigen Friedhof beigesetzt.



Dritte Auflage des Rheinufer-Festes der Kripper Junggesellen

Trotz Regen ein voller Erfolg
Radfahrer und Spaziergänger freuten sich über einen trockenen Unterstellplatz und kulinarische Genüsse

Kripp JAugust 2011 Eine tolle Veranstaltung wurde die dritte Auflage des Rheinufer-Festes der Kripper Junggesellen um Vorsitzenden Daniel Schneider. Kaum jemand hätte gedacht, dass trotz des immer wieder einsetzenden Regens das Fest stattfindet. Doch erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt. Die Kripper Junggesellen trotzten den Fluten von oben und genossen mit zahlreichen Gästen den Anblick auf den Rhein. Zahlreiche Radfahrer und auch Spaziergänger freuten sich riesig, dass sie bei den Junggesellen im aufgestellten Festzelt und unter den großen Schirmen nicht nur einen trockenen Unterstellplatz für sich und ihre Drahtesel fanden, sondern auch noch in den Genuss von kulinarischen Spezialitäten kamen. Ein reich gedecktes Kuchenbuffet sorgte für Genüsse bei den Freunden süßer Nahrungsmittel, und wer es gerne deftiger hat, der freute sich an der Grillwurst und den kühlen Getränken.



„War zwar die Kripper Bevölkerung bei dem Wetter nicht unterwegs, so hatten wir dennoch ganz guten Zulauf durch Radfahrer und Spaziergänger. Zwei Radfahrer aus Wuppertal waren sogar auf dem Rückweg aus ihrem Urlaub in Frankreich und freuten sich wirklich, sich mit ihrem ganzen Gepäck auf den Rädern bei uns unterzustellen, Essen und Trinken sowie Gemütlichkeit genießen zu können“, betonte Daniel Schneider. Auch für die Unterhaltung des Nachwuchses, der ab dem Nachmittag so langsam eintrudelte, war gesorgt. Beim Kinderschminken konnten sich die Kids und Kiddies und niedliche Katzen oder wilde Tiger verwandeln lassen. Und auch das Grillholz in der Wanne wurde am Nachmittag entzündet, sodass der Nachwuchs sein Stockbrot backen konnte. So genossen die Junggesellen mit ihren Gästen das herrliche Kripper Rheinufer, den tollen Blick auf den Rhein, die kulinarischen Genüsse und die Gemütlichkeit.

 Zeltlager des JGV Kripp war eine rundum gelungene Sache

Kripp Juli 2011 Schönstes Kaiserwetter bescherte Petrus den Kameraden des Junggesellenvereins Kripp, als diese am vergangenen Wochenende zu ihrem Zeltlager in Oberzissen aufbrachen. Zur Freude des 1. Vorsitzenden Daniel Schneider konnte man an diesem Wochenende 17 Teilnehmer begrüßen, die der Einladung des Vorstandes gefolgt waren. Nachdem alle benötigten Utensilien in den Autos verstaut waren, machte man sich auf den Weg.



An der Grillhütte in Oberzissen angekommen, machte man sich direkt an Werk, die Zelte für die Nacht aufzuschlagen. Der ein oder andere Nichtcamper erhielt beim Aufbau die Unterstützung seiner geübteren Kameraden, um in der Nacht nicht unter freiem Himmel nächtigen zu müssen. Nachdem man sich auf der sonnigen Anhöhe Oberzissens ausgebreitet hatte und die Kripper Fahne am Fahnenmast des Grillplatzes gehisst war, konnte das Wochenende für die Mitglieder beginnen. Tagsüber standen verschiedene Wettbewerbe auf dem Programm. So wurde im Mannschaftswettbewerb Wikingerschach oder auch Fußball gegeneinander gespielt. Die beiden Übungsfähndel, die man mit zum Zeltlager genommen hatte, blieben tagsüber natürlich auch nicht unberührt in der Ecke stehen. Die beiden ehemaligen Fähnriche des Vereins Roland Schmitt und Udo Schmitt zeigten, dass sie im Umgang mit dem Schwenk-Fähndel nichts verlernt hatten. Dies wollte anschließend natürlich von den anderen Vereinsmitgliedern auch ausprobiert werden. So versuchten sich nicht nur die beiden Vorsitzenden Daniel Schneider und Stephan Ott, sondern auch die jüngeren Mitglieder wie Max von Berg und der König Mario Grubert am Fähndel. In den Abendstunden saß man gemeinsam ums Lagerfeuer herum und konnte nicht nur den Tag, sondern auch die letzten Veranstaltungen im laufenden Vereinsjahr mit lustigen Anekdoten Revue passieren lassen. Sonntags wurden die Zelte dann abgebrochen und man machte sich wieder auf in Richtung Heimat. So ging ein tolles Wochenende der Junggesellen zu Ende, das mit Sicherheit im nächsten Jahr wiederholt wird. Um die schönen sonnigen Tage in der Ferienzeit gemeinsam nutzen zu können, wirft eine Veranstaltung des JGV Kripp am ersten Samstag im August bereits ihre Schatten voraus. Auch in diesem Jahr veranstalten die Junggesellen am 6. August wieder das Rheinufer-Fest an den Rheinanlagen in Kripp. Die Organisatoren freuen sich bereits jetzt schon auf einen tollen Nachmittag mit vielen Mitbürgern und Gästen am Rande des Vater Rheins.




 Aktuelles aus den Bereichen Fitness & Kinderturnen

Kripp Juli 2011  Der Sportverein 1946 Kripp e.V. verbessert und erweitert stetig sein Angebot im Bereich Fitness und Kinderturnen. Aus diesem Grund soll künftig auch für Nicht-Mitglieder des Vereins die Nutzung des attraktiven Kursangebotes im Fitnessbereich möglich sein. Hierzu startet der Sportverein dieses Jahr einen Testlauf mit Einführung einer 10er-Karte. Diese Karte eignet sich für Personen, die gerne etwas länger „schnuppern“ möchten, bevor sie sich fest an den Verein binden. Erwerben kann man diese Karte ab sofort bei Carmen Tempel.



Erfolgreiche Kurse

Auch konnte der zweite Anlauf des Gesundheitskurses „Rückenfit“ im Juni erfolgreich beendet werden. Die Gruppe, bestehend aus vier männlichen und sieben weiblichen Teilnehmern, traf sich einmal wöchentlich um eine verbesserte Haltung, nützliche Tipps zum rückengerechten Heben und Tragen sowie Spaß an der Bewegung zu erlernen. Hier würden sich die beiden qualifizierten Übungsleiterinnen Dagmar Koep und Carmen Tempel, die diesen Kurs durchgeführt haben, über ein lang anhaltendes Interesse freuen, sodass dieser Kurs noch öfter durchgeführt werden könnte. Erstmalig bietet der Sportverein in diesem Jahr ein „abgespecktes“ Fitness-Programm während der Sommerferien an. Hier werden einmal wöchentlich Aktivitäten angeboten, wie eine Fahrradtour, Walking oder ein Besuch im Barfußpark in Brohl. Ideal auch für Bewegungswieder- und Neueinsteiger.

Suche nach Übungsleitern

Gleichzeitig möchte der Sportverein auf seine aktuelle Suche nach weiteren Übungsleitern und Übungsleiterinnen für den Bereich Fitness und Kinderturnen hinweisen. Hier wird dringend Verstärkung gesucht. Im Bereich Fitness für Vertretungsstunden, bei Krankheit oder Urlaubsvertretung. Das Mindestalter liegt bei 18 Jahren. Das Interesse zur Teilnahme an einer Lizenz wäre wünschenswert, ist aber nicht zwingend erforderlich.

Im Bereich Kinderturnen wird nach Unterstützung für die Gruppe der sieben bis elfjährigen Kids gesucht. Diese Stunde findet immer dienstags von 16 bis 17 Uhr statt. Es können sich hierfür auch junge Erwachsene ab 16 Jahren melden.

Ebenso wird nach jemandem gesucht, der Interesse und Spaß am Aufbau einer neuen Gruppe „Eltern-Kind-Turnen“ für das Alter von eins bis drei Jahren hätte.

Wer also Spaß an Bewegung hat und sich im Verein engagieren möchte oder sonstige Fragen zu dem aktuellen Kursangebot hat, kann sich bei Carmen Tempel, Tel. (01 70) 4 73 60 35 oder info@sv-kripp.de melden. Das aktuelle Kursangebot lässt sich unter www.sv-kripp.de einsehen.

 „Weißt Du noch?“

Der Kripper Schuljahrgang 1940/ 41 traf sich zum Klassentreffen

Kripp Juni 2011 Kürzlich, rund 55 Jahre nach ihrer Schulentlassung, trafen sich die Angehörigen des Schuljahrgangs 1940/ 41 zum dritten Mal zu einem Klassentreffen. Der Tag wurde eingeleitet mit einem Besuch des Kripper Friedhofs, wo der Jahrgang ehrend der verstorbenen Klassenkameradin Hedi Vogt und des Klassenlehrers Leo Ulrich gedachte und Blumengebinde niederlegte.



Unter fachkundiger Leitung von Arno Matuszak wurde das neu renovierte Mausoleum besichtigt und dessen geschichtlicher Hintergrund besprochen. Dem schloss sich ein Spaziergang am Naturschutzgebiet zum Rhein hin an, bei dem Arno Matuszak ebenfalls einige der historischen Kripper Bittkreuze sowie die Bauplanung auf dem ehemaligen Lehnig Gelände erläuterte. Nach einem kleinen Frühschoppen am Kripper Rheinufer wechselte man die Rheinseite und fuhr nach Linz, um gegen Mittag mit einem Fahrgastschiff eine Tour nach Bonn zu beginnen. Einige Stunden verbrachte man an Bord des Schiffes, wo viele Erinnerungen wachgerufen wurden und manches Episödchen aus der gemeinsamen Schulzeit zum Besten gegeben wurde. „Weißt Du noch ?“ - das war die Frage, die an diesem Tag wohl am meisten gestellt wurde. Wieder in Linz angekommen, klang der Tag mit einem gemeinsamen Klassenfoto in einem gemütlichen Linzer Weinlokal aus. Viel zu früh gingen die gemeinsamen Stunden zu Ende und es war keine Frage, dass sich der Jahrgang in fünf Jahren zu einem weiteren Klassentreffen wieder zusammenfinden wird.

Dorfmeisterschaften auf dem Kripper Sportplatz

Acht Teams kämpften um den Sieg

Kripp Juni 2011  Rund um das runde Leder ging es am Fronleichnamstag bei den achten Dorfmeisterschaften im Fußball, zum zweiten Mal auf dem neuen Kripper Kunstrasenplatz. Bereits zum achten Mal hatten die Kripper Stadtsoldaten/Prinzengarde um die Organisatoren um Axel Blumenstein und Turnierleiter Marc Göttlicher zu den Dorfmeisterschaften eingeladen. Wert legten die Veranstalter vor allem darauf, dass die Teams aus Vereinen oder Firmen auch „reine“ Teams waren und nicht als zusammen gewürfelte Mannschaften antraten. Bis auf einen heftigen Regenschauer waren die Temperaturen, besonders für die Spieler, absolut angenehm. Angetreten waren acht Teams: Vito Irmen, Garde plus (Prinzengarde verstärkt mit Stadtsoldaten), Stadt-soldaten/Prinzengarde als Organisatoren, Weißjacken des SVK als Titelverteidiger, Jugendtrainer des SVK, Junggesellenverein Kripp, Magic Dancers und Reitstall Georgienhof.



Dass es bei dieser Veranstaltung nicht primär um den sportlichen Erfolg, sondern vielmehr um Spaß, Geselligkeit und die Begegnung ging, war von vornherein klar. Von daher hatten die Veranstalter auch bestens für das leibliche Wohl gesorgt. Ob Kuchen und Kaffee oder Herzhaftes und kühle Getränke, für jeden war etwas zur Stärkung dabei. Gespielt wurde in zwei Vierer-Gruppen, wobei die beiden ersten pro Gruppe anschließend im Halbfinale und Finale gegeneinander antraten. Jeweils zwölf Minuten pro Spiel gingen die Mannschaften, die aus fünf Feldspielern und einem Torwart bestanden, auf dem Querfeld an den Start. Beim Spiel um den Platz drei traten die Weißjacken des SVK als Titelverteidiger gegen Vito Irmen an. Die Weißjacken gewannen in einem spannenden Spiel und holten sich den dritten Platz. Im Endspiel traten der Reitstall Georgienhof gegen die Jugendtrainer des SVK an und gewann mit 5:4 nach einem Neun-Meter-Schießen. Der Georgienhof holte sich den Turniersieg und verwies die Jugendtrainer auf den zweiten Platz. Bei der abschließenden Siegerehrung wurden die erfolgreichen Sportler mit Pokalen und Sachpreisen ausgezeichnet. Der Reitstall Georgienhof konnte sich über den Wanderpokal freuen und die drei ersten Platzierungen erhielten zudem einen weiteren Pokal und Getränkegutscheine von Peter Dahm. Alle konnten sich zusätzlich über Urkunden freuen. Bis in den späten Abend wurde in gemütlicher Runde die acht Auflage der Kripper Dorfmeisterschaften gefeiert.

 

1. Mannschaft des SVK feiert Aufstieg in die B-Klasse

Kripp Juni 2011 Mit einem 2:1-Erfolg im letzten Saisonspiel bei der SG Bad Breisig II hat die 1. Mannschaft des SVK den Aufstieg in die Kreisliga B unter Dach und Fach gebracht und sich selber für eine wahrlich phantastische Saison belohnt. In der gesamten Saison verließen die Kripper Kicker 22 Mal als Sieger den Platz. Es wurden nur zwei Spiele verloren und genauso oft endete ein Spiel remis. Ebenso bemerkenswert ist die Tatsache, dass sämtliche Auswärtsspiele gewonnen wurden und man das Kunststück fertig brachte, alle Spiele der Rückrunde siegreich zu gestalten. Auch das Torverhältnis von 130:31 ist aller Ehren wert.

Nach dem Schlusspfiff des letzten Spiels gab es dann kein Halten mehr und die Meisterfeierlichkeiten nahmen ihren Lauf. Bereits auf dem Kunstrasen des Breisiger Rheintalstadion streiften sich die Spieler die Meister-T-Shirts über, welche fleißige Bienchen im Laufe der Woche angefertigt hatten. Ebenso wurden die ersten Jubellieder angestimmt und es wurde mit den zahlreichen Zuschauern gefeiert.


Danach fuhr die Mannschaft ins heimische Kripp und bestieg dort die Ladefläche eines LKW, um den Triumph auch noch gemeinsam mit der Bevölkerung des Fährortes zu feiern.

Doch damit waren die Feierlichkeiten selbstverständlich noch nicht zu Ende. Auf dem Kripper Dorfplatz hatte ein Team von fleißigen Helfern eine mehr oder weniger spontane Meisterfeier auf die Beine gestellt. Gemeinsam mit den Fans und der Bevölkerung wurde das ein oder andere Liedchen gesungen, das ein oder andere Getränk zu sich genommen und etwas gegessen. Ganz nebenbei erkannten einige der Kicker noch ihr Frisörtalent und machten sich an der Haarpracht ihrer Mitspieler zu schaffen.

Als dann am frühen Abend die Sonne gerade untergegangen war, wechselte man noch einmal die Location und stürmte das Gasthaus Rhein-Ahr (Schremmer), um hier den Abend ausklingen zu lassen. So dachte man zumindest, aber einige konnten gar nicht genug vom Feiern bekommen und ließen sich dann auch nicht davon abbringen, in den frühen Morgenstunden noch die Treidelstube aufzusuchen. Hier endete dann aber wohl auch für die letzten der Feiermarathon.



 "Fit for Kids" - Bewegungswochenende in Kripp

Kripp Juni 2011 Erstmalig in diesem Jahr bietet der Sportverein 1946 Kripp e. V. ein Bewegungswochenende für Jungs und Mädels im Alter von 5 bis 12 Jahren an. Termin ist der 20. bis 21. August.

Laut neuesten Erkenntnissen nehmen Haltungsschäden schon bei Kindern immer mehr zu. Auch die Belastbarkeit des Kreislaufes und des gesamten Bewegungsapparats verringert sich. Viele Kinder sind oft eher von Fernsehen und Computern begeistert, als von Turnstunden. So wird man schon im Kindesalter leicht träge und bewegungsfaul. Dem möchte der Sportverein mit diesem Wochenende entgegenwirken und den Kindern den Spaß an der Bewegung näher bringen.



Auf dem Programm steht unter anderem eine "Bewegungsraylle" durch den Ort, die Nutzung der vorhandenen Geräte in der Turnhalle Kripp zur Stärkung / Aufbau der Muskulatur und Kraft, diverse Spiele zur Förderung der Konzentration / Kondition, ebenso wie eine kleine Nachtwanderung auf freiwilliger Basis. Natürlich wird auch der Spaßfaktor nicht zu kurz kommen.

Der Beginn ist am Samstag um 10 Uhr an der Grundschulaula von Kripp.

Es besteht die Möglichkeit zur Übernachtung (freiwillig) oder die Kids werden samstags gegen 19 Uhr abgeholt und sonntags um 8 Uhr wieder gebracht. Zum Abschluss ist sonntags ab 17 Uhr ein gemeinsames Grillen mit den Eltern geplant (Selbstversorgung).

Organisiert und geleitet wird das ganze von den Übungsleiterinnen für den Bereich Kinderturnen Konstanze Keelan, Charlotte Koep und Carmen Tempel sowie weiteren freiwilligen Helfern.

Auch eine Teilnahme für Nichtmitglieder des Sportverein 1946 Kripp e. V. ist möglich.

Sobald die Maximalteilnehmerzahl von 30 "Kids" erreicht ist, können leider keine Anmeldungen mehr berücksichtigt werden. Also schnell anmelden und sich noch einen Platz sichern.

Wer Interesse hat, kann sich noch bis zum 22. Juni bei Carmen Tempel (Quellenstraße 85, 53424 Kripp, Mobil 0170 / 4736 035) anmelden. Der zu zahlende Beitrag wird mit der Anmeldung fällig. Das Anmeldeformular kann unter www.sv-kripp.de / Abteilungen / Kinderturnen heruntergeladen werden.



 „Haus der kleinen Forscher“ unterwegs

Pusteblumenkinder erforschen das Bunte Klassenzimmer auf der Buga Koblenz


Kripp Juni 2011. Die zukünftigen Schulkinder aus dem „Haus der kleinen Forscher“ im städtischen Kindergarten Pusteblume in Kripp fuhren mit ihren Erzieherinnen nach Koblenz zur Bundesgartenschau. Auf den drei Geländen der Gartenschau mit historischen Gebäuden, vielfältigen Grünflachen und der Anbindung ans Wasser konnten die Kinder unter freiem Himmel einen spannenden Tag erleben.



Das Bunte Klassenzimmer der Bundesgartenschau bietet dort ein abwechslungsreiches Programm mit unterschiedlichen Themen, die Natur und Kunst verknüpfen.

Die Löwenkinder haben an einem „Let´s groove“-Workshop teilgenommen. Ohne lange Erklärungen ging es bei diesem Workshop um den Rhythmus und das Zusammenspiel der Kinder. Dabei konnten die Kinder verschiedene Schlaginstrumente ausprobieren und so besser kennenlernen. Märchenhaftes erlebten die Kinder vor dem Kurfürstlichen Schloss auf dem Spielplatz „Schmuckkästchen der Kaiserin Augusta“. Der Kletterturm ist dort eine riesige Krone, und die Schaukeln und Wippen sind als Spiegel und Haarnadel gebaut.



Ein Höhepunkt war die Fahrt mit der 850 Meter langen Seilbahn über den Rhein hinauf zur Festung Ehrenbreitstein. Dort erreichten Kinder und Erzieherinnen die bunten Blumenhallen. Gemeinsam besuchten sie das Kompetenzzentrum Grün. In diesem Areal wurde Interessantes zum Thema ökologischer Kräutergarten und Gemüseanbau gezeigt. Die Präsentation von verschiedenen Pilzkulturen und kleinen Kräutergewächsen zum Riechen und Schmecken hat die Kinder besonders angesprochen. Sie haben dort Kräuterpflänzchen der „Schokominze“ und verschiedene Kräuter- und Blumensamen vom Ökolandbau für den Kindergarten geschenkt bekommen.

Der Besuch der Bundesgartenschau mit ihrer blühenden Blumenpracht war ein spannender und abwechslungsreicher Tag und wird den ausscheidenden Kindergartenkindern noch lange in Erinnerung bleiben.


Feuerwehr Kripp

 Freude über gesponserten A4/A3-Kopierer

Kripp Juni 2011 Über einen Kopierer für DIN A4 und DIN A3 kann sich jetzt die Feuerwehr Kripp um Einheitsführer Ingo Wolf freuen. In der vergangenen Woche übergab Dirk Thalwitzer, Geschäftsführer der KIOTEC GmbH aus Andernach, den Kopierer an die Kripper Feuerwehr. „Den Kopierer können wir sehr gut nutzen zu Schulungszwecken, für Mitteilungszettel der Feuerwehr an die Bevölkerung, beispielsweise bei Hochwasser, sowie für unseren Schriftverkehr“, freuten sich Ingo Wolf und Fördervereinsvorsitzender Klaus Hüppen. Der herzliche Dank der Feuerwehr Kripp war Dirk Thalwitzer für die Spende sicher.




 Eröffnung des Bouleplatzes

Kripper investieren weiter in ihren Ort

Kripp Juni 2011. Ende April wurde nach einer Vielzahl ehrenamtlicher Arbeitsstunden von Kripper Bürgern ein Bouleplatz auf dem städtischen Wiesengrundstück Ecke Quellenstraße/Sandweg fertiggestellt. Der eigentliche Bouleplatz mit der Abmessung sechs mal neun Meter stellt somit zwei Spielfelder in der Normabmessung dar. Das Spielfeld ist mit einer Pflasterfläche umrandet. Ferner befindet sich am Kopfende eine zusätzlich gepflasterte Fläche, auf der im laufenden Jahr noch eine Sitzgruppe aufgestellt werden soll. Die Einweihung des Bouleplatzes findet am 20. August statt. Der Bouleplatz kann jedoch seit der Fertigstellung Ende April genutzt werden. Er ist öffentlich und für jedermann frei nutzbar.



Der Platz wurde finanziert aus dem Mitteln der 300 Jahr-Feier Kripp im Jahre 2005 und wird hoffentlich von vielen Personen genutzt und angenommen und von Chaoten verschont bleiben.                                                                               Traditionsverein Kripp

                                                                                Fische für den Kripper Brunnen

Kripp Juni 2011 Drei Fische, wenn auch aus Metall, sollen künftig im Kripper Brunnen an der Rheinpromenade "schwimmen".
 Der Ortsbeirat stimmte einem entsprechenden Antrag des Bürger- und Heimatvereins zu.

Je 1.20 Meter groß sollen die aus der Heringsfamilie stammenden Wasser Wasserbewohner sein, die rund um die sprudelnde  Fontäne fest installiert werden sollen. Der Verein will einen Künstler mit den Arbeiten beauftragen, sobald auch der Remagener  Stadtrat grünes Licht für die Verschönerungsmaßnahme gegeben hat.




 Einweihung des neuen Kripper Bittweges

Kripp Juni 2011 Unter reger Beteiligung der Vereinsmitglieder und der Bevölkerung eröffnete der Kripper Bürger- und Heimatverein am 02.06.2011, auf Christi-Himmelfahrt, offiziell einen neuen Kripper Bittweg. Es handelt sich dabei um die Anknüpfung an eine alte Kripper Tradition die drohte, in Vergessenheit zu geraten.
"Viele Jahre Arbeit stecken in diesem Weg," erklärt der Vorsitzende Harry Sander. Schon unter dem früheren Vorsitzenden Willy Weis wurde ein Schwerpunkt des Vereins auf die Erhaltung und Renovierung von Wegkreuzen in Kripp gelegt. Irgendwann im Laufe der Jahre entstand die Idee, die vorhandenen Kreuze durch einen Bittweg zu verbinden.



Bittwege wurden in Kripp früher regelmäßig gegangen. Daran können sich die älteren Mitbürger noch erinnern, wobei sich sowohl die Anlässe und auch die Wegführungen im Laufe der Zeit immer wieder geändert haben. So kann es nicht Ziel des neuen Weges sein, einen alten Bittweg zu rekonstruieren, sondern er geht darum, diese Tradition zeitgemäß zu beleben. Mit dieser Intention wurden auch neue Kreuze aufgestellt und eine Wegführung festgelegt, die dem heutigen Kripp Rechnung trägt.
Für die geistliche Begleitung erklärten sich sowohl Pater Prof. Dr. Gottfried Bitter als auch der ev. Pfarrer i. R. Rolf Schäfer bereit, den Weg mitzugehen und an den einzelnen Stationen ein Gebet zu sprechen. So wurde der offiziellen Einweihung ein würdiger Rahmen verliehen.
Der neue Bittweg steht zwar auf religiösen Wurzeln, aber man darf ihn ruhig als informellen Rundwanderweg betrachten. Die Geschichten, die er erzählt, sind die Geschichten von Kripp und die Fragen die er stellt, sind die Fragen aller Menschen. Zur Begleitung hat der Bürger- und Heimatverein einen Flyer erstellt, der die Wegfindung erleichtert und eine Information zu den einzelnen Stationen bereithält. Der Flyer liegt aus im Verkehrsbüro Remagen, in den Pfarrkirchen, in der Postagentur in Kripp und im Hotel Rhein-Ahr. Gekennzeichnet ist der Rundweg mit dem weißen Symbol eines Fisches auf grünen Grund.
Im Anschluss an die Bittwegbegehung bedankte sich der Ortsvorsteher von Kripp, Herr Heinz-Peter Hammer in Vertretung für den ganzen Vorstand bei dem Vorsitzenden des Bürger-u. Heimatvereins Harry Sander für die viele Arbeit, die in diesem Projekt steckt. Er übergab ein Präsent dem Vorsitzenden (ein handgemaltes Bild von unserem Mausoleum auf dem Kripper Friedhof), mit den Worten, dass er ja auch sehr viel Herzblut 2007 in die Restauration dieses Mausoleums gelegt habe und er weiterhin für die Pflege Sorge trage.



Kleines Jubiläum in geselliger Runde gefeiert

Pfadfinderinnen und Pfadfinder Kripp des Stamms Albert Schweitzer feierten 30. Geburtstag

Kripp im Mai. Schon seit 30 Jahren gibt es die Gruppe der Kripper Pfadfinder. Am Samstag feierten die rund 45 Mitglieder um Stammesführer Achim Geil ihren 30. Geburtstag. Schon am Nachmittag hatten die Pfadfinderinnen und Pfadfinder Kripp, die dem Stamm Albert Schweitzer angehören, ihr großes schwarzes Zelt vor der evangelischen Kirche in Kripp aufgebaut. M



Mit Spielen waren die Jungen und Mädchen beschäftigt, währen die Erwachsenen in gemütlichen Runden zusammen saßen oder die Grillparty am Abend vorbereiteten. Am Abend zur Grillparty, wobei das besondere ist, dass das Grillfeuer im Zelt entfacht wird, konnten die Pfadfinder auch Pfarrerin Lisa Reuter und den ehemaligen Pfarrer Udo Grub willkommen heißen. „Udo Grub hat die Pfadfindergruppe Kripp mit ins Leben gerufen“, wusste Achim Geil zu erzählen. Erster Stammesführer war Manfred Rotter. Ihm folgte Thomas Hildebrandt, bevor vor einigen Jahren Achim Geil das Ruder der Kripper Pfadfinderinnen und Pfadfinder übernahm. „Besonders die Zeltlager sind bei uns und unseren Kindern und Jugendlichen beliebt. Gerade auch in kälteren Jahreszeiten können wir mit unseren Zelten noch campen, denn der Grill in der Mitte des Zeltes, wird bei kalter Witterung auch als Heizquelle entfacht“, so Achim Geil. Doch kalt war es am Samstag keineswegs. Dennoch wurden die Kohlen zum Glühen gebracht, um leckere herzhafte Spezialitäten zu grillen und gemeinsam zu genießen. Bis in den späten Abend feierten die Kripper Pfadfinderinnen und Pfadfinder gemeinsam ihr kleines Jubiläum in geselligen Runden. Und wer sich für die Kripper Pfadfinder interessiert, kann sich bei Achim Geil melden. Kinder ab zehn Jahren sind ganz herzlich willkommen. Zu erreichen ist der Stammesführer unter (0 16 3) 1 82 63 78 oder Tel. (0 26 42) 4 44 64.

Das Haus der kleinen Forscher

Städtische Kindertagesstätte Pusteblume in Kripp wurde zum „Haus der kleinen Forscher“ ausgezeichnet

Kripp im Mai. Ihren großen Tag als kleine Naturwissenschaftler feierten am Samstag die Kripper Kindergartenkinder der städtischen Kindertagesstätte Pusteblume. Gemeinsam mit Eltern, Großeltern, Geschwistern und Verwandten waren die jungen Hausherren gekommen, um mit dem Erzieherinnenteam um Leiterin Brunhilde Franke eine tolle Auszeichnung entgegen nehmen zu können. Gekommen zu diesem Anlass waren auch Bürgermeister Herbert Georgi und Landrat Dr. Jürgen Pföhler. Als erste Einrichtung im Kreis Ahrweiler wurde die Kita Pusteblume zum „Haus der kleinen Forscher“ ausgezeichnet.



Die Plakette zum „Haus der kleinen Forscher“ übergab die Leiterin des Schülerlabors der Johannes Gutenberg Universität Mainz, Christa Welschof. Verliehen wird die Plakette von der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“. Die Stiftung wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Einen kleinen Überblick über die Stiftung, ihre Ziele, Angebote für Kitas und den Aufbau lokaler Netzwerke gab Christa Welschof. Sie betonte, dass die Kita Pusteblume alle Kriterien erfüllt habe, um als „Haus der kleine Forscher“ ausgezeichnet zu werden. Ziel der Stiftung ist es mit Hilfe eines praxisnahen Ansatzes die Erzieherinnen und Erzieher in ihrer Arbeit zu unterstützen. Mit einfachen Experimenten soll spielerisch die Begeisterung der Drei- bis Sechsjährigen an naturwissenschaftlichen Phänomenen gefördert werden. Entwickelt werden dadurch auch die Lern-, Sprach- und Sozialkompetenz, sowie feinmotorische Fähigkeiten. Das „Haus der kleinen Forscher“ stellt kostenlos Materialien und Informationen in Form von Experimentierkarten und Projektideen zu verschiedenen Themen wie beispielsweise Wasser und Luft zur Verfügung. Kitas, die an den Workshops des „Hauses der kleinen Forscher“ teilgenommen haben und mindestens seit neun Monaten regelmäßig forschen und experimentieren werden mit einer Plakette ausgezeichnet.


Die Kita Pusteblume zeigte bei der Feier am Samstag eindrücklich auf Fotos an Stellwänden und anhand der 15 Ordner, die in Wort und Bild eine ganze Reihe von Experimenten dokumentierten, dass sie sich diese Auszeichnung verdient haben. „Fred der Wasserfrosch“ und „Geheimnisse des Regenbogens“ waren die Themen der Experimente, mit denen sich die Pusteblume-Kinder die Auszeichnung „Haus der kleinen Forscher“ verdient hatten. Zum Kindergartenteam um Brunhilde Franke gehören Doris-Schmidt-Berg, Ulrike Trüter-Winand, Aná Baptista-Tomé und die Auszubildende Janina Herrndorf.

„Ihr Kindergarten „Pusteblume“ ist ein ganz besonderes Beispiel. Mit ihrer Entscheidung, einen Schwerpunkt im Bereich der Naturwissenschaften und Technik zu setzen, wählten sie ein Themengebiet, das in den Kindertagesstätten oft noch nicht so intensiv beachtet wird. Naturwissenschaftliche Phänomene begegnen uns allen ja sozusagen auf Schritt und Tritt. Ich finde es beispielhaft, dass sie sich durch die Teilnahme an Workshops und die Vorbereitung entsprechender Aktivitäten und Projekte dafür gerüstet haben, diese Phänomene den Kindern bewusst zu machen und ihnen die Möglichkeit zu geben, sie näher zu untersuchen und zu erforschen. Ich kann mir vorstellen, dass es euch, liebe Kinder, großen Spaß macht, Dinge selbst zu beobachten und auszuprobieren und dass ihr bestimmt schon ganz neugierig auf die vielen Experimente seid. Ich bin überzeugt: Ihr seid alle tolle „kleine Forscher““, lobte Landrat Dr. Jürgen Pföhler und überreichte Brunhilde Franke für die kleinen Forscher einen Experimentierkasten. In Zeiten, in denen ein dramatisches Defizit im Bereich der Naturwissenschaftler konstatiert werden müsse, sei das Engagement der Stiftung gar nicht hoch genug einzuschätzen, so der Landrat. „Ich hoffe, dass diese Auszeichnung eine Signalwirkung haben wird“, so Bürgermeister Georgi. Denn zum einen gebe es zu wenig Forscher, und zum anderen zu wenig Kinder.

Nach der offiziellen Feier, die von den Kindern mit dem Lied „Ja unser Körper“ und dem Rollenspiel „Paula das Wasserkind“ eröffnet worden war, zeigten die kleinen Forscher eine ganze Reihe von Experimenten. So fand das Experiment der Tornado-Flasche ebenso die Begeisterung der Gäste wie das Experiment „Was schwimmt, was nicht“ , das Experiment mit Magnetismus, bei dem das Eisenpulver tanzen lernt, oder die Kräuterstraße mit vielen Kräutern zum Probieren, Riechen und Schmecken. Experimente aus der Küche gab es für die Kinder mit Frau von Edel und Sabine Schlicker von der AOK bereitete mit den Kindern Tigerkidsspieße zu. Ein herrliches Seifenblasenexperiment gab es im Außenbereich und natürlich war in der Kita mit einem großem Kuchenbuffet und Getränken für die kulinarische Versorgung der zahlreichen Gäste bestens gesorgt. Am 9. Juni beteiligt sich die Kita Kripp am „Tag der kleinen Forscher“. Die Kinder werden an diesem Tag das Thema Gesundheit unter verschiedenen naturwissenschaftlichen Blickwinkeln beleuchten.

 Kripper Maikirmes der Junggesellen war rundum gelungen

Musik, Show, Tanz undUnterhaltung begeisterten Jung und Alt

Kripp im Mai. Rundum zufrieden kann der Junggesellenverein Freundschaftsbund Kripp um den ersten Vorsitzenden Daniel Schneider und den zweiten Vorsitzenden Stephan Ott sein. Über vier Tage veranstaltete der Verein die traditionelle Kripper Maikirmes mit jede Menge Attraktionen für Jung und Alt. Den Gästen wurde ein tolles und abwechslungsreiches Programm mit viel Musik, Tanz, Show und Unterhaltung geboten. „Es hat alles bestens geklappt“, freuten sich am Montag, traditionell der Kirmestag für die Kripper Bürger, Daniel Schneider und Stephan Ott. Und auch in diesem Jahr gab es wieder einige Neuerungen. So wurde statt des traditionellen Bürgerfrühschoppens erstmalig ein Königsball ab dem späten Nachmittag gefeiert. Eingebunden in den gut besuchten Königsball war vor allem die Ehrung des Junggesellenkönig Mario Grubert durch die Stadt Remagen, sowie weitere Ehrungen.



Herzliche Grußworte sprach Präsident Daniel Schneider. Er begrüßte neben zahlreichen Gästen den Landtagsabgeordneten Guido Ernst, den Beigeordneten des Kreises Ahrweiler, Fritz Langenhorst, den ersten Beigeordneten der Stadt Remagen, Hans-Joachim Bergmann, Präses Dechant Dr. Johannes Meyer, Junggesellenkönig Mario Grubert, den neuen Hauptmann und den neuen Leutnant, Florian Stadtfeld und Michael Ockenfels, Ortsvorsteher Heinz-Peter Hammer, sowie die Vertreter der politischen Parteien, der Ortsvereine, der ortsansässigen Firmen und Banken. Der herzliche Dank von Schneider galt der Feuerwehr um Einheitsführer Ingo Wolf, die wie stets mit Rat und Tat zur Verfügung gestanden habe. Der herzliche Dank galt aber auch den Böllermeistern Kurt Ockenfels, Martin Tillmann und Franz Langen, der seit 30 Jahren bei der Kripper Kirmes zum Böllern im Einsatz ist. Herzliche Grußworte sprachen die offiziellen Vertreter bevor Junggesellenkönig Mario Grubert offiziell durch den Orden der Stadt Remagen ausgezeichnet wurde. Der neue König hieß sein Volk herzlich willkommen und legte mit seiner Königin an der Seite, Jenny Schüller, einen Walzer aufs Parkett.



Nach einer weiteren Tanzrunde wurden drei Männer ausgezeichnet, deren Dasein für die Kripper Junggesellen in den vergangenen Jahrzehnten unverzichtbar war. So wurde Helmut Kremer für 50-jährige aktive Mitgliedschaft, sowie Günter Balsas und Edwin Becker für 25-jährige Mitgliedschaft mit einigen Anekdoten und Leistungen, die sie in ihrer Mitgliedschaft erworben haben, mit Urkunde und Blumengruß ausgezeichnet. Start der Kirmes war am Freitag unter dem Motto Springbreak Rhein-Ahr. Die Junggesellen holten damit die Sonne und den Strand ins Kripper Festzelt. Bei bester Stimmung im knubbelvollen Zelt bot der gut aufgelegte DJ Fosco als erstes Highlight den Startschuss ins ausgelassene Kripper Festwochenende. Da kam echte Partystimmung auf. Besonders erfreulich war für die Junggesellen, dass erkennbar auch von der Fachhochschule RheinAhrCampus eine ganze Reihe von Studenten das Kripper Festzelt nutzten, um Party zu machen. Schon am frühen Samstagabend ging es weiter im Programm. Per Festzug zogen die Junggesellen, musikalisch begleitet vom Oberwinterer Tambourcorps unter der Stabführung von Fred Jonen, gen Rheinallee, wo zunächst der König Mario Grubert abgeholt wurde. Im Anschluss zog der Festzug zur Pfarrkirche, wo ein gemeinsamer Kirchgang, zelebriert von Präses Dechant Dr. Johannes Meyer, angesagt war. Wieder zurück im Festzelt, dass in diesem Jahr bereichert durch eine große Außenterrasse die Gäste begeisterte, war es an Ortsvorsteher Heinz-Peter Hammer, der anlässlich seine Geburtstages auch noch ein Fässchen spendete an Präses Meyer gemeinsam mit Vorsitzendem Daniel Schneider und Junggesellenkönig Mario Grubert den offiziellen Fassanstich zu bewältigen. Superstimmung kam auf bei der Kirmes Gaudi mit der Gruppe Challenge. So konnten sich die Kripper Junggesellen, für die wirklich ein mehr als arbeitsreiches Wochenende angesagt war, erneut über ein volles Zelt freuen.


Fassanstich, Heinz-Peter Hammer, König Mario Grubert und Dr. Johannes Meyer

Ausgiebiger Frühschoppen war ab dem späteren Morgen angesagt. Und den nutzten die vielen Gäste, ob im Festzelt, auf der Außenterrasse oder auf dem mit zahlreichen Fahrgeschäften bestückten Kirmesplatz. Da wurde die Schiffsschaukel in schwindelerregende Höhen geschwungen und absolutes Highlight war das Bungie-Trampolin. Hoch her ging es dann ab dem späteren Mittag wieder im Festzelt war die zweite Rhein-Ahr-Meisterschaft im Bullriding angesagt war. Der mächtige Bulle schaute grimmig auf die Gäste, und die amüsierten sich bestens als acht Teams und auch Einzelkämpfer nach anstrengenden Ritten vom Bullen flogen. Glückliche Sieger bei den Teams wurde das Team Junggesellen Kripp Aktive 1 mit Max von Berg, Junggesellenkönig Mario Grubert und Martin Doll. Grubert gewann bei den Einzelsiegern auch im Endkampf gegen Max von Berg. Zweiter Teamsieger wurden die Junggesellen Nierendorf und den dritten Rang erkämpften sich die Junggesellen Kripp Aktive zwei mit Joshua Hille, Dirk Boes und Stephan Ott. Einen Pokal gab es für die Sieger und Sachpreise für die Plätze eins bis drei.



Und kaum standen die Sieger fest, begeisterte die Waldorfer rheinische Mundartgruppe „Streuobst“, die in diesem Jahr ihr elfjähriges Bühnenjubiläum feiert. Damit war bis in den Abend beste Unterhaltung für die Gäste im Festzelt und vor den Toren des Festzeltes angesagt. Ganz im Mittelpunkt des Geschehens stand am Kirmesmontag beim Königsball natürlich Junggesellenkönig Mario Grubert. Den musikalischen Part lieferte die Tanz- und Showband „Les Bermudas“, die den Gästen mächtig einheizten und immer wieder zum Tanzen animierten. In den späteren Abendstunden klang die Maikirmes, die dank des enormen ehrenamtlichen Einsatzes wieder ein voller Erfolg war, allmählich aus. "- AB -"


 Offizielle Übergabe der „ Kipper Info-Tafeln“

Kripp im April Heute am Freitag den 29.04.2011, wurden vom Ortsvorsteher Kripp Herrn Heinz-Peter Hammer die vom Bürger-u. Heimatverein e.V. Kripp sowie dem Ortsbeirat Kripp entwickelten 6 „ Kripper Info-Tafeln“ an die Stadt Remagen, vertreten durch den 1. Beigeordneten Hans-Joachim Bergmann an der Ecke Rheinallee/Quellenstraße, übergeben.



Die anderen Standorte sind: An der Rheinfähre, am alten Kurhaus, auf der Wiese am neuen Boule-Platz, in der Ortsmitte und an der Ecke zum Ahrtal/ Badenacker. Die Tafeln sollen allen Bürgern und ankommenden Touristen auf die Sehenswürdigkeiten und Einkaufs- und Gastbetriebe hier im Ort Kripp hin- weisen. Eine besondere Aufmerksamkeit gilt dem neuen Bittweg, der auf der Google-Karte aufgezeichnet ist. Das Konzept und den Entwurf für diese Tafeln, wurde von dem 1.+2. Vorsitzenden des Bürger-u. Heimatvereins ( Harry Sander + Theo Verdegen) und den Ortsbeiratsmitgliedern (Ruth Doemen + Herbert Höck) erstellt.
Die Metallständer hierfür hat das Vereinsmitglied Jochem Rüth in der Werkstatt der Firma Vito-Irmen hergestellt. Der Ortsvorsteher bedankte sich bei dem Geschäftsführer der Fa. Herrn Ralf Heiligtal und bei allen Mithelfern ganz herzlich. Er gab dann jedem eine kleine Anerkennung.

 
„Am Bakeloch“ in Kripp

Geschichtliche Hintergründe eines Straßennamens

Kripp im April. Kripp ist, was die Bodenbeschaffung angeht, besonders reichlich gesegnet mit einem Erbe, das teilweise bis in die Eiszeit zurückverfolgt werden kann.

Kies- und Sandvorkommen

Außer Lehmvorkommen zeichnen sich dank alluvialer Auflandungen in dieser Niederung besonders ergiebige Stellen wertvollen Baustoffes von Sand und Kies aus. Diese unterschiedlichen Vorkommen in Kripp, teilweise meterdicke Kies- und Sandbänke, sind, wie aus geologischen Nachweisungen der königlichen Regierung zu Coblenz von 1858 hervorgeht, „unterhalb der Ahrmündung bei Kripp als Ablagerungen von feinem, scharfkantigem Rhein- und Ahrsand im großen Maße, auf Kripper Grundstücken liegend, vorhanden, den man mit einem Theil Kalk zu 2 1/2 Theil Sand für alle Maurerarbeiten benutzen kann. Die Schachtruthe kostet in Kripp 1 Thlr und 15 Sgr, die Fracht beträgt 15 bis 25 Sgr mit dem Schiff“. (LHKO 441/23979).

Diese reichhaltigen Kies- und Sandvorkommen galt es im Tagebau auszubeuten. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts herrschte in Kripp aufgrund dieser geologischen Gegebenheit eine rege Betriebsamkeit, indem unsere Vorfahren in zehnstündiger Arbeitszeit Lehm, Sand und Kies ausschließlich durch schwer körperliche Arbeit per Schaufel mit der Hand abbauten. Diese recht mühevolle Arbeit hielt überwiegend bis zum Zweiten Weltkrieg noch an.

Einsatz des Eimerkettenbaggers

                               

Eine Ausnahme bildete jedoch im Sommer 1918 aus einer militärischen Notwendigkeit heraus der maschinelle Einsatz eines riesigen Eimerkettenbaggers in Kripp. Im Rahmen der von uns bereits 1994 angestellten Aufarbeitung der Ortsgeschichte berichtete der Zeitzeuge Michael Schumacher (1902-2000) recht detailliert über den Einsatz eines riesigen monströsen Eimerkettenbaggers zum Ende des Ersten Weltkrieges am westlichen Ortsausgang, der zu damaliger Zeit die Kripper in Erstaunen versetzte. 16 Jahre später gelangten wir per Zufall im Teamworkverfahren mit dem interneterfahrenen Kripper Bürger Horst Krebs in dieser Angelegenheit an ein archiviertes Fotodokument, das 93 Jahre lang im Archiv der Mannheimer Firma Bilfinger Berger schlummerte. Der Firmenleitung in Mannheim sei von hier aus für ihre Unterstützung und Veröffentlichungsgenehmigung gedankt.

Hintergründe

Um die damalige festgefahrene militärische Situation im Ersten Weltkrieg an der Westfront zu lösen, wurde nur für den Krieg von 1916 bis 1918 die Remagener Ludendorffbrücke gebaut, um somit die Front auf dem kürzesten Weg mit Munition und Kriegsmaterial zu versorgen. Dazu plante man aus logistischen Gründen eine Eisenbahnlinie vom Ruhrgebiet aus bis zum Anschlussgleis des Ahrtales bei Kripp, um in Richtung Westfront zu gelangen. Für die Rheinüberquerung war der Bau einer Brücke bei Erpel sowie für die Anbindung an das rechtsrheinische Schienennetz ein Tunnel durch die Erpeler Ley geplant. 1916 wurde mit dem Brückenbauwerk begonnen, wobei auch russische Kriegsgefangene eingesetzt wurden. Ausführende Firma des 4.642 Tonnen schweren zweigleisigen Brückenbauwerkes war die Mannheimer Firma Bilfinger Berger S.E.

Auffüllmaterial fürSchienennetz benötigt

Für die Anlegung eines im Kripper Feld liegenden Schienennetzes waren ungeheure Mengen Auffüllmaterial für den Bahndamm erforderlich. Diese enormen Erdbewegungen waren zu damaliger Zeit nur mit einem auf Schienen gelagerten Eimerkettenbagger rentabel zu bewältigen, der bei zusammenhängenden Abbauflächen mit Grubenfronten von mehr als 100 Metern Länge sowie einer Abraumhöhe von mehreren Metern ein theoretisches Ladevolumen von weit über 100 m³/h Abraum und Kies, selbst bei ungünstigsten Abraumverhältnissen, schaffte. Ein solcher Riesenbagger befand sich im Flurdistrikt „Im Bruch“ an der Römerstraße am jetzt befindlichen Baggersee der ehemaligen Kiesgrube der Firma Beton-Union. Der auf einem langen Gleisstück befindliche Bagger tätigte seine Vorwärtsbewegung von selbst, indem er sich in die dort befindlichen Kiesbänke ununterbrochen hineinfraß. Musste der Bagger wegen seiner vollendeten Ausbeutung seitlich an eine neue Schürfstelle herangeführt werden, so wurde dieser zur Entlastung des neu zu verlegenden Schienenstranges auf das gegenüberliegende Schienenende befördert. Das unbelastete Gleisende wurde mittels schwerer Brechstangen soweit wie möglich an die neue Abraumstelle gewuchtet, der Bagger zum anderen Gleisende gefahren und die gleiche Prozedur wiederholte sich, bis der Bagger in der neuen, richtigen Abräumposition stand.

Dabei kamen auch die zwei Riesenfindlinge von annähernd je 50 Zentnern, die heute rechts und links den Friedhofsparkplatz begrenzen, zu Tage. Das teils mit Lehm der oberen Abraumbänke gemischte Abraummaterial wurde für die Aufschüttung der Bahndämme der im Zuge der Anbindung im Kripper Feld befindlichen Eisenbahntrasse direkt mittels Loren zum Zielort transportiert.

„Bakeloch“ = Baggerloch

Von 1920 bis in die Sechzigerjahre des vorigen Jahrhunderts war der Bereich um dieses Baggerloch als ugs. Ortsbezeichnung „Bakeloch“ (steht für Bagger, ugs. Baggeloch) bekannt, für die Kripper Kinder der Inbegriff eines unvergessenen Spielparadieses.

2009 wurde im dortigen Neubaugebiet eine in diesem Bereich von der Römerstraße abzweigende neu angelegte Straße durch Beschluss des Ortsbeirats auf Vorschlag des Ortsbeiratsmitglieds Klaus Kupp „Am Bakeloch“ benannt, obwohl der eigentliche historische Hintergrund dieser Namensbezeichnung dem politischen Gremium bis heute unbekannt war.

Willy Weis und Hildegard Funk, Kripp

 Fahnen des Treidelorteswehen am Kranz

Junggesellen hieven mit Muskelkraft und Stiepen den Maibaum in die Höhe

Kripp im April . Es ist ein Schauspiel, das sich auch zahlreiche Bürger nicht entgehen lassen: das Aufstellen des Maibaumes in der Kripper Dorfmitte. Und in dem alten Treidelort hat Tradition noch einen hohen Stellenwert. Nur zur Sicherung wird dort beim Aufstellen des Maibaumes mittels einer Seilwinde Maschinenkraft eingesetzt. Für die Junggesellen heißt es nach altem Brauch, selber Hand anlegen. Da war Muskelkraft gefragt. Mehr als ein Dutzend „Hagestolze“ griffen gemeinsam zu den riesigen Stiepen, um den noch größten Baum der alten Römerstadt in die Höhe zu hieven. Zentimeter um Zentimeter galt es zu gewinnen, den genauen Anweisungen von Einheitsführer Ingo Wolff nachzukommen. Noch zu gut erinnern sich die Junggesellen um Vorsitzenden Daniel Schneider und zweiten Vorsitzenden Stephan Ott an das Jahr, als der Maibaum drohte, nach links auszubrechen. So galt es, klar den Kommandos zu folgen: „drücken nach Remagen, drücken nach Sinzig“. Innerhalb einer Stunde war es geschafft, der Baum stand kerzengerade vor dem Turmgebäude in der Dorfmitte Am Kranz wehten stolz die vom Vorsitzenden des Bürger- und Heimatvereins Harry Sander gespendeten rot-weißen Fähnchen mit dem Wahrzeichen des Ortes, dem Wasserturm.

                                                                           In welchem Ortsteil steht der größte Maibaum?

Und vor der Arbeit und nach der Arbeit ist für die Junggesellen des „Freundschaftsbundes“ Freude angesagt. Natürlich macht es den Jungmannen mächtig Spaß, mit Trecker und Hänger in den Wald zu fahren, und den von der Stadt gespendeten Baum aufzuladen. Selbst das Schälen des edlen Gehölzes geht von kräftigen Männerarmen betrieben, leicht von der Hand. Gut, das mit dem edlen Gerstensaft klappt vielleicht nicht mehr ganz so, wie in einstigen Tagen. Die Sicherheit geht eben vor, doch der Mai lässt ja nicht mehr lange auf sich warten.

Spannend ist jedes Jahr in der Gesamtstadt die Frage, in welchem Ortsteil steht der größte Maibaum, sicher ist, der erste steht in diesem Jahr in Kripp. Auch wenn der Traditionstag von Junggesellen, Männergesangvereinen und der Arbeiterbewegung in diesem Jahr auf einen Sonntag fällt, ist wie überall auch in Kripp feuchte Fröhlichkeit angesagt. Zum gemütlichen Fest laden die Junggesellen bereits am 30. April ab 19 Uhr ein. An den Vereinen ist es, einen kleinen Festzug zu gestalten, und in der Dorfmitte wird der Einzug des „Wonnemonats“ rund um den Maibaum so gefeiert, wie es in Kripp eben üblich ist."


Schmierfinken besprühten neue Informationstafel

Bürger- und Heimatverein hat Strafanzeige erstattet

Kripp im April . Kaum gibt es etwas Neues und auch Informatives für den ehemaligen Treidelort Kripp, kommen Schmierfinken und verschandeln es, völlig sinn- und zwecklos. Die Schmierfinken haben nicht mal was davon. Das, womit sich andere so viel Mühe gemacht haben, und das zum Wohle der Allgemeinheit, wird einfach wieder verschandelt.

                               
Eine neue Infotafel in Kripp wurde beschmiert

So geschehen in Kripp, am Eingang zum Badenacker. Von den neu aufgestellten Info-Tafeln im Treidelort Kripp, wurde schon eine von groben Schmierfinken besprüht. Der Bürger-und Heimatverein, der diese erstellt und aufgestellt hat, hat Strafanzeige wegen grober Sachbeschädigung gestellt. Bleibt zu hoffen, dass jemand die Schmierfinken gesehen hat und sie der gerechten Strafe zugeführt werden können.

Tag der offenen Tür war sehr gut besucht

Kleine Hexen und Zauberer des KindergartensSankt Johannes Nepomuk begeisterten mit ihrem Eröffnungstanz

Kripp im April  Bei strahlendem Sonnenschein konnten die kleinen Hausherren des katholischen Kindergartens Sankt Johannes Nepomuk gemeinsam mit dem Erzieherinnenteam um Leiterin Hubertine Klein zahlreiche kleine und große Gäste begrüßen. Ganz entzückend war der Eröffnungstanz der kleinen Hexen und Zauberer in Kostümen. Dicht umringt standen im Garten des Kindergartens die Gäste, um den tollen Tanz zu sehen, mit dem der Tag der offenen Tür eröffnet wurde. Ein dickes Lob bekamen die jungen Hexen und Zauberer von Hubertine Klein, die sich sichtlich auch über den zahlreichen Besuch der Gäste freute. Im Anschluss an den Tanz zeigten einige kleine Hexen und Zauberer einige Zaubertricks, die nicht nur den Nachwuchs begeisterten, und zum Nachahmen animierten.



Hubertine Klein lud mit ihrem Erzieherinnenteam im Anschluss in die Einrichtung ein. Dort waren zahlreiche Spiele und ein kleines Unterhaltungsprogramm für die Kinder vorbereitet. Viel Freude bereitete es den Kindern unter anderem, einige Zaubertricks zu erlernen und sich Schminken zu lassen. Besonderen Anklang bei den großen Gästen fand die Ausstellung der Vorschulkinder aus ihrem Kunstprojekt. So mancher Erwachsene staunte nicht schlecht angesichts der kleinen Kunstwerke, bis hin zu Glasmalerei, die die Vorschulkinder erstellt hatten. Der herzliche Dank von Hubertine Klein galt den Glaskünstlern Barbara und Peter Kessler-Kötting, unter deren liebevoller Anleitung die Glaskunstwerke der Kinder entstanden waren.



Für die kulinarische Versorgung der Gäste war bestens gesorgt. Glanzpunkt für die Kindergartenkinder und die vielen kleinen Gäste war die Zaubervorführung von Jürgen Schneider. Da war Spannung ebenso angesagt wie Mitmachen. Erst in den frühen Abendstunden war das herrliche Fest vorbei und so manches Kind wird sicher den ein oder anderen Zaubertrick auch einmal selbst ausprobieren.

 

Jahreshauptversammlung des SV Kripp

Am vergangenen Samstag fand die diesjährigen Jahreshauptversammlung des SV Kripp im Hotel Rhein/Ahr statt

Kripp im April. Nach der Begrüßung durch die erste Vorsitzende Bianca Schmitt folgte zunächst die Totenehrung. Dann ließ die Vorsitzende das vergangene Jahr Revue passieren. In ihrer Aufzählung fanden die Karnevalssitzungen selbstverständlich Platz. Schmitt nutzt die Möglichkeit, sich noch einmal bei allen ehrenamtlichen Helfern zu bedanken. Auch die Turniere der Fußballjugend wie der VITO-Cup und der Champions-Cup standen wieder einmal im Mittelpunkt des sportlichen Geschehens der Kripper. Auch die Entwicklung der Kripper Fußballer wurde gelobt. Mit den derzeitigen Trainern Oliver Küster und Harald Mittnacht plant der SV Kripp längerfristig, so werden die beiden auch in der neuen Saison das Traineramt ausüben.



Nach dem Rückblick der ersten Vorsitzenden standen diverse Ehrungen auf dem Programm. So wurden Ruth Doemen, Alexandra Marx und Jan Schäfer für 15 Jahre Mitgliedschaft mit der bronzenen Ehrennadel ausgezeichnet. Siegfried Pütz erhielt die silberne Ehrennadel für 20 Jahre Mitgliedschaft. Die goldene Ehrennadel für 25 Jahre Vereinstreue bekam Jochen Rüth verliehen.

Auch die anderen Abteilungen konnten über ihre Aktivitäten berichten. Alex Blumenstein, Kommandant der Stadtsoldaten/Prinzengarde, schaute auf eine erfolgreiche Karnevalssession unter Anna II zurück.

Für die Seniorenfußballer sprach Jörg Klapdohr und berichtete über durchaus gut aufgestellte Mannschaften. Die 1. Mannschaft des SV Kripp kämpft derzeit um den Aufstieg in die Kreisliga B und die 2. Mannschaft steht auf einem guten Mittelfeldplatz in der Kreisliga D. Auch die Frauenmannschaft konnte bislang eine außerordentlich erfolgreiche Saison spielen. Die Alten Herren konnten im vergangenen Jahr fast alle Spiele gewinnen und mussten nur einmal den Platz als Verlierer verlassen. Für die Fußballjugend berichtete Marc Göttlicher, der auf die Jugendspielgemeinschaft mit dem SV Remagen einging. Nach nur einem Jahr ist man zu dem Entschluss gekommen, diese zum Ende der Saison wieder aufzulösen.

Zum Abschluss informierte Carmen Tempel über die Geschehnisse im Bereich Fitness und Kinderturnen.

Geschäftsführerin Gisela Göttlicher verlas anschließend das Protokoll der letztjährigen Jahreshauptversammlung. Nach dem Kassenbericht bescheinigten die beiden Kassenprüfer Ruth Doemen und Marc Tiltmann der Kassiererin Heike Freitag eine tadellose Kassenführung. Der Vorstand wurde anschließend entlastet.

Auf Antrag der Versammlung wurde Werner Göttlicher zum Ehrenmitglied des SV Kripp ernannt. Werner Göttlicher ist bereits seit 50 Jahren Vereinsmitglied und hat den Verein immer tatkräftig unterstützt, sei es in der Vorstandsarbeit (als Jugendleiter), bei diversen Festen und Veranstaltungen sowie sonstigen Aktivitäten.

Zum Abschluss einer harmonischen Jahreshauptversammlung informierte Bianca Schmitt noch über die anstehenden Vereinsaktivitäten, wie beispielsweise den "Dreck-weg-Tag", der am 16. April 2011 rund um den Sportplatz und das Vereinsgebäude stattfinden wird.



Entwurf der Festzeitschriftwurde vorgestellt

Vorbereitung zur Kirmes in Kripp vom 13. bis 16. Mai laufen auf Hochtouren

Kripp im April. Acht Wochen vor dem bevorstehenden Highlight im Vereinsjahr haben sich die Mitglieder des Festausschusses zu einer Festausschusssitzung getroffen. Unter der Leitung des Präsidenten Daniel Schneider trafen sie sich um über die bevorstehenden Festlichkeiten zu sprechen. Im Mittelpunkt des Abends stand die von Carsten Delord für die diesjährige Kirmes gestaltete Festzeitschrift. Einen ersten Entwurf konnte er am Abend den Ausschussmitgliedern präsentieren.



Zusätzlich wurde natürlich auch noch einmal das komplette Kirmesprogramm durchgesprochen. Hier stellte der zweite Vorsitzende Stephan Ott noch einmal die bisher erarbeiteten Ergebnisse zur geplante Disko mit DJ Fosco (www.dj-fosco.de) unter dem Motto „Springbreak Rhein-Ahr“ vor. Er schilderte detailliert, wie das Zelt dem Motto entsprechend für diesen Abend geschmückt werden wird. Angefangen mit der mit Sand ausgelegten Cocktailbar, über weitere Details, die die Junggesellen jedoch vor Eröffnung des Zeltes nicht verraten wollten. Anschließend gab er das Wort an den Vorsitzenden ab, unter dessen Leitung dann noch über den Tanzabend am Kirmessamstag mit CHALLENGE (www.challenge-onstage.de) gesprochen wurde. Wie auch schon im Vorjahr soll samstags wieder für die gesamte Kripper Bevölkerung zum Tanz aufgespielt werden. Für den Sonntag kündigte Daniel die zweite Rhein-Ahr Meisterschaft im Bullriding an. Zum Abschluss des Abends sprach der Festausschuss des Junggesellenvereins dann noch über den neu gestalteten Kirmesmontag. Hier wird in diesem Jahr erstmals ein Königsball stattfinden. Der bisherige Ehrentag für den König, der am Königsschießen am 10. April noch zu ermitteln ist, wird damit aufgewertet und komplett neu gestaltet.

Nach einer langen, aber doch sehr erfolgreichen Sitzung bedankte sich Daniel bei allen erschienenen Festausschuss-Mitgliedern für die bisher schon geleistete Arbeit und stimmte noch kurz den Termin für die nächste Sitzung ab.


Brunnen am Rheinufer soll verschönert werden

Bürger- und Heimatverein Kripp gab Rückblick auf erfolgreichesJahr und Ausschau auf neue Projekte
Neuer Flyer für den Bittweg wurde für gut befunden


Kripp im März. Zügig abgewickelt wurde am Freitag die Jahreshauptversammlung des Kripper Bürger- und Heimatvereins in der Gaststätte Rhein-Ahr unter Vorsitzendem Harry Sander. Sander konnte neben zahlreichen Mitgliedern auch Ortsvorsteher Heinz-Peter Hammer und die Ehrenmitglieder Willy Weis und Dieter Heckenbach begrüßen. Im Anschluss an das Gedenken an die Verstorbenen gab Harry Sander seinen Rechenschaftsbericht. Er freute sich, dass die Mitgliederzahl auf 218 Mitglieder gestiegen ist.



Als jährlich wiederkehrende Arbeiten nannte Sander die Pflege der Kübel auf der Rheinmauer, des Blumenkahns, der Bittkreuze am Badenacker, des Mausoleums, des Fahnenmastes und die Aufstellung und Schmückung des Weihnachtsbaumes gemeinsam mit den Kindergartenkindern. Der Dank galt allen fleißigen Helfern und Sponsoren. An einmaligen Projekten nannte der Vorsitzende die finanzielle Unterstützung der Orgelrenovierung, das Aufstellen von sechs Informationstafeln und die Installation eines neuen Kripper Bittwegs. Die Informationstafeln wurden in enger Zusammenarbeit mit dem Ortsbeirat entworfen. Hervorzuheben ist der Bau der Ständer durch das Vereinsmitglied Jochem Rüth in der Werkstatt der Firma Vito - Irmen. Die Aufstellung wird in Absprache mit der Stadt in den nächsten Wochen fertiggestellt. Die Wegkreuze für den Bittweg sind inzwischen alle gesetzt. Der Weg ist mit dem Zeichen eines Fisches markiert. Ein wegbegleitender Flyer ist in Arbeit. In diesem Zusammenhang berichtet der erste Vorsitzende über die Planungen für das neue Jahr: Am 2. Juni (Christi Himmelfahrt) findet eine Einweihung des Bittweges mit gemeinsamer Begehung und Segnung statt. Anschließend treffen sich der Verein und alle Interessierten im Gasthaus Rhein-Ahr zum gemeinsamen Mittagessen. Einladungen und Anmeldungen werden noch verschickt. Aus dem Springbrunnen am Rhein soll ein „Fintebrunnen“ werden. Nach den Vorstellung des Vorstandes soll der Brunnen mit drei „springenden“ Fischskulpturen verschönert werden. Es ist dafür ein Etat von 5.000 Euro eingeplant.

Ein erster Andruck des neuen Flyers für den Bittweg wurde bei der Jahreshauptversammlung begutachtet. Die Aufmachung und das Design wurden allgemein für gut befunden. Es gab an dem Flyer keine Kritik. Das geplante Projekt des „Fintebrunnens“ wurde von den Mitgliedern befürwortet. Hierdurch erfährt die Rheinpromenade von Kripp eine Verschönerung, die sich auf eine Kripper Eigenart bezieht und gleichzeitig an die Renaturierung vom Rhein und seinen Nebenflüssen gemahnt. Der Etat hierzu wurde einstimmig genehmigt. Aus dem Mitgliederkreis kamen mehrere Vorschläge zur Gestaltung der geplanten drei Finten. Als Material wurde Bronze, Aluminium, Zink und Edelstahl ins Gespräch gebracht. Daraus ergäben sich Guss- und Schmiedevarianten. Willy Weis mahnte eine naturalistische Darstellung an und verwies auf ein ausgestopftes Exemplar im Düsseldorfer Naturkundemuseum. Der Vorstand wird in der nächsten Zeit die Möglichkeiten prüfen und eine ausgearbeitete Planung erstellen. Ortsvorsteher Heinz-Peter Hammer machte die Versammlung darauf aufmerksam, dass der Springbrunnen im Besitz der Stadt Remagen ist und dass diese Planung dem Ortsbeirat zur Genehmigung vorgelegt werden müsse. Die neuen Ortstafeln, die gerade an den verschiedenen Stellen in Kripp montiert werden, wurden von den Mitgliedern besonders gelobt. Kassiererin Elke Geil berichtet über die positive Kassenlage. Die Kassenprüfer Christa Verdegen und Georg Weber bestätigten der Kassiererin eine ordnungsgemäße und hervorragende Arbeit. So stand der Entlastung von Kassierer und Vorstand nichts mehr im Wege. Zur neuen Kassenprüferin wählte die Versammlung Bärbel Kolossa. Willy Weis berichtete von einem ehemaligen Wegekreuz von 1759 am Kripper Rheinufer, das 1960 gestohlen wurde. Es stellte sich heraus, dass ein Steinkreuz, das von ihm hinter der Kirche gefunden wurde, dieses Kreuz ist. Es ist mittlerweile in einem schlechten Zustand. Der Vorstand wird sich zunächst einmal um eine vernünftige Lagerung des Kreuzes kümmern. Desweiteren sollen Experten zur Möglichkeit der Renovierung befragt werden.

Zum Schluss der Versammlung, deren offizieller Teil nach einer knappen Stunde abgearbeitet war, machte Harry Sander noch einmal auf den Dreck-weg-Tag am 9. April aufmerksam und bat um rege Beteiligung. "- AB -"

 Kegelvergnügen nach erfolgreicher Session

Zum Dank für die kleinen Stadtsoldaten, die in der vergangenen Session viele Auftritte gemeistert haben, wurde am vergangenen Wochenende in Kripp gekegelt

A-K F. Als "Dankeschön" für die zahlreichen Auftritte in der vergangenen Karnevalssession trafen sich die Kinder und Jugendlichen des Minimajorettenkorps der Remagener Stadtsoldaten zu einem gemeinsamen Kegel-Nachmittag im Gasthaus Rhein-Ahr in Remagen-Kripp.



Das Jugendteam des Vereins hatte diese Idee, vom Verein finanziert, in die Tat umgesetzt und Kommandant Marcel Möcking ließ es sich nicht nehmen, sich ebenfalls sportlich zu betätigen. Er blieb aber bei den verschiedenen Kegelspielen gegen die Jugendlichen chancenlos.

Eine kleine Überraschung bekamen die besten Kegler und Keglerinnen Sarah Krumscheid, Jan Muth, Leonie Nichelmann, Alexandra Zimperfeld und Nicolas Klein überreicht.

Kommandant Marcel Möcking bedankte sich bei allen "Minis" für die aktive Mitwirkung im Korps und beim Jugendteam (Daniel Schäfer, Annette Reuter, Emanuel Tillmann, Anna Schäfer, Alina Arenz und Benjamin Pech) für die Ausrichtung des Kegelnachmittags.

Dieser soll auch eine Motivation für die künftige Vereinsmitwirkung sein, denn schon am kommenden Wochenende geht es zum nächsten Tanzturnier nach Meckenheim. Nicht nur die Kinder freuen sich schon jetzt auf die kommende Session 2011/12.


 


   

  

  


Kripper Stadtsoldaten/Prinzengarde des SV

Biwak erstmalig im freien Ladenlokal

Kripp im MärzZum schon seit fast drei Jahrzehnten traditionellen Biwak hatten die Kripper Stadtsoldaten/Prinzengarde um Kommandanten Axel Blumenstein des Sportvereins Kripp um Vorsitzende Bianca Schmitt in diesem Jahr nicht auf den Ortsmittenplatz, sondern in ein frei stehendes Ladenlokal in der Quellenstraße unweit des Platzes eingeladen. Ein herzliches Lob galt der Familie Ockenfels für die Überlassung der Räumlichkeiten. Die Gäste wurden nicht nur mit kühlen Getränken, sondern auch mit dampfendem Glühwein, heißem Kaffee und herzhafter Erbsensuppe zur Stärkung bis zum Kripper Strohbärentreiben verwöhnt.



Während die Stadtsoldaten sich um Küche und Keller kümmerten, nahmen die Prinzengardemädels den ein oder anderen Obolus als Wegezoll für Autofahrer auf der Quellenstraße ein. Nach ein paar geselligen und karnevalistischen Stunden konnten sich die Stadtsoldaten/Prinzengarde-Mitglieder nahtlos auf den Weg zum närrischen Umzug machen, der am Mittag durch Kripp rollte."- AB -"


 Spektakuläre Möhnensitzung

Akteure auf der Bühne kamen zu weiten Teilen aus den eigenen Reihen

Kripp im März. Super Stimmung herrschte am Weiberdonnerstag im prächtig geschmückten Kripper Gürzenich, dem Saal des Gasthauses Schremmer, in das die Möhneschar zur traditionellen Sitzung eingeladen hatte. Dicht an dicht saß die bunt kostümierte närrische Damenwelt und genoss eine herrliche Sitzung, bei der vor Lachen so manche Träne über die Wangen rollte. Nach dem stimmungsgeladenen Einzug der Möhneschar hieß Ursula Weißenfels die Jecken herzlich willkommen und gleich darauf ging es los mit dem Möhnetanz. In Krabbeltunnel gehüllt sangen Gudrun Ruf, Bianca Brüssel, Heike Freitag, Sabine Mostert, Hildtrud Thiemann und Gisela Göttlicher "Hört ihr die Regenwürmer husten" und tanzten dazu. Vom vermeintlich starken Geschlecht, dass schon beim Anblick einer Spritze kreidebleich wird und unter Narkose dann die volle Wahrheit erzählt, verzällte Schwester Ampulla, alias Monika Knebel. Einen herzlichen Dank, verbunden mit einem Orden, erhielten die Helfer im Hintergrund Harry Sander, Hans Werner Thiemann, Heidi Krajewski, Daniela Lambertz, Frank von Häfen und die Familie Schremmer, bevor die Tanzsterne der Prinzengarde des SV unter ihren Trainerinnen Eva Ockenfels und Lisa Sowa einen niedlichen Tanz präsentierten. "Ein feines Lokal“ hieß der nächste Sketch, in dem Hiltrud Thieman und Gisela Göttlicher als Gäste von dem hochgradig unfreundlichen Kellner, alias Luzia Waszewski, die ihre Rolle hervorragend spielte, bedient wurden. Hinter "NääNischWatt“ verbarg sich eine köstliche Nummer. Als Arbeitsloser suchte Bianca Brüssel das Arbeitsamt auf und kämpfte verzweifelt mit der Spracherkennung eines Computers, alias Sabine Mostert, der wirklich alles falsch erkannte. Das Publikum raste vor Vergnügen, ebenso wie bei den Kripper Nachrichten, in denen Bianca Brüssel als rasende Reporterin eine Menge Lokalcolorit verpackt hatte.




Die Magic Stars und die drei jungen Mariechen der Magic Solos begeisterten die Damenwelt mit wunderschönen Tänzen, ebenso wie die Gardemädchen des SV und das Solomariechen des SV, Clara Koep. Jede Menge Gelächter im Saal gab es bei den "Fünf Tenören“, alias Heike Freitag, Gudrun Ruf, Gisela Göttlicher, Ursula Weißenfels und Hiltrud Thiemann. Verkehrt rum, sprich mit den Hinterköpfen nach vorn, sangen sie "Mein kleiner grüner Kaktus“ und "Veronika, der Lenz ist da“, natürlich playback.


Eine Menge Eheprobleme bekam die Ehefrau, alias Gudrun Ruf, mit ihrem mondsüchtigen Ehemann, alias Monika Knebel, der in seiner Mondphase alles stibitzte, was ihm vor die Finger kam. Ihre Freundin, alias Gitti Ockenfels, kommentierte das immer mit dem Spruch, "ach lass ihn doch er bringt die Sachen morgen schon wieder". Als der mondsüchtige Ehemann die Freundin stibitzte und sie dann den gleichen Satz kommentierte, brüllte das Publikum vor Vergnügen. Jede Menge Vergnügen hatten auch die Kripper Kinderprinzessin Anna II. Tilmann mit ihrer Hofdame Annika, die gleichermaßen wie Dechant Dr. Johannes Meer und Ortsvorsteher Heinz-Peter Hammer in Begleitung von Prinzengarde und Stadtsoldaten herzlich bei den Kripper Möhnen empfangen wurde. Als Wahrsagerin fungierte Luzia Waszewski in einem Sketch und hatte als Medium statt Glaskugel einen Kohlkopf parat. In ihm sah sie eine ganze Reihe von Kripper Bürgern, gemimt von den Möhnen, die ordentlich durch den Kakao gezogen wurden. Als Hundefreundin nahm Gudrun Ruf die Erlebnisse mit den tollen Vierbeinern unter die Lupe und immer wieder kam der Spruch: "Et iss wie et iss, du stehst mit beide Föös im Hundedriss“. Die Kripper Stadtsoldaten begeisterten als Ballermannmusiker in einem Flugzeug aus Pappe und zum krönenden Abschluss der Sitzung moderierte die Ex-Obermöhn Christa Laux die Möhnenummer "40 Jahre Bläck Föös“, in der die Möhne Hits der Bläck Föös in passenden Kostümen dem super gelaunten Publikum servierten. Bis in den späten Abend wurde die spitzenmäßige Sitzung der jecken Kripper Möhneschar gefeiert."- AB -"

Immer im Einsatz

Feuerwehr Kripp im vergangenen Jahr 18 Mal im Einsatz für die Allgemeinheit

Kripp im März. Zur Jahresdienstbesprechung der Feuerwehr Kripp und Jahreshauptversammlung des "Kameradschaftsverein der Feuerwehr Kripp“ hatte der Einheitsführer der Kripper Feuerwehr und stellvertretende Stadtwehrleiter Ingo Wolf vor wenigen Tagen in das Gasthaus Rhein-Ahr eingeladen. Neben den zahlreichen Kameraden galt sein besonderer Gruß Ortsvorsteher Ehreneinheitsführer Richard Syberz und dem ersten Vorsitzenden des Fördervereins, Klaus Hüppen. Nach dem Gedenken an die verstorbenen Kameraden freute sich Wolf mit Karl Heinz Ammann einen neuen Feuerwehrkameraden als Fachberater Wasserschutz in der aktiven Einheit willkommen heißen zu können. In seinem Jahresbericht ging Einheitsführer Wolf zunächst auf die Einsätze im Jahr 2010 ein. So waren vier Brandeinsätze, 13 technische Hilfeleistungseinsätze und ein Fehlalarm einer Brandmeldeanlage zu leisten. Hinzu kamen neun Zugbegleitungen, drei Brandsicherheitswachen und die Absicherung des 18. Rhein-Ahr-Triathlon. Somit waren insgesamt 18 Einsätze zu verzeichnen. Bei den weiteren Aktivitäten und Ausbildungen handelte es um sieben theoretische Unterrichte, 14 Übungen, davon vier gemeinsam mit der Einheit Remagen. Des Weiteren wurden drei Versammlungen und vier Vorstandssitzungen absolviert.



Wie verbunden die Feuerwehr Kripp mit zahlreichen anderen Wehren, auch mit den Freunden aus Bad Hombur-Kirdorf, ist zeigte sich bei den Besuchen der befreundeten Wehren. Zwölf mal wurden Festlichkeiten anderer Wehren im Jahresverlauf besucht. Groß geschrieben wurde im Jahr 2010 auch die Brandschutzerziehung. Mehrere Grundschulklassen und Kindergartengruppen besuchten die Feuerwehr und bekamen von Guido Fuchs und Marc Tiltmann fachkundig und kindgerecht die Gerätschaften erklärt. Weitere Besonderheiten im Jahresverlauf waren die Durchführung des Treidelwettbewerbs im Mai am Kripper Rheinufer. Wegen schlechtem Wetter war dieser Wettbewerb im Jahr zuvor, im Jubiläumsjahr, ausgefallen. Einen Monat später führte es die Kripper Feuerwehrkameraden nach Mittenwald zum viertägigen Jahresausflug. Beim Tag der offenen Tür im September war das zehnjährige Bestehen des Fördervereins gefeiert worden. Zum Jahresende 2010 ergab sich bei der Feuerwehr Kripp ein Bestand von 37 aktiven Feuerwehrkameraden. Jugendfeuerwehrwart Marc Tiltmann nannte die Zahl von 17 Jugendlichen, 15 Jungen und zwei Mädchen, die in der Kripper Jugendfeuerwehr aktiv sind. Für die Alterkameraden sprach Ehreneinheitsführer Richard Syberz. Die Alterskameraden unterstützen die Aktiven Kameraden wieder bei verschiedenen Festen. Im Januar kegelten sie ihren "Kegelmeister" aus. Zudem trafen sich die 17 Alterskameraden zu verschiedenen Wanderungen. Ein ganz herzliches Dankeschön von Ingo Wolf galt vor allem auch dem Förderverein um ersten Vorsitzenden Klaus Hüppen. Der Förderverein unterstützt mit Rat und Tat und vor allem auch finanziell die Einheit dort, wo die öffentlichen Mittel nicht mehr fließen. In einem kurzen Ausblick wurde der Kameradschaftstag am Samstag, 26. März, der Dreck-Weg-Tag am Samstag, 9. April, Rhein in Flammen am Samstag, 7. Mai, der Jahresausflug zur Buga nach Koblenz im August, der Tag der offenen Tür am 24. und 25. September, sowie der Martinstag am 14. November und die Weihnachtsfeier angesprochen.


 KG Kripper Fente bot ein tolles Programm

Tanz, Musik und Büttenvorträge von überwiegend heimischen Kräften begeisterte das Publikum


Kripp im März.  Einen tollen Erfolg konnte die KG Kripper Fente um Vorsitzenden Wilfried Brüssel mit ihrer Karnevalssitzung im Saal des Gasthauses Rhein-Ahr verzeichnen. Knubbelig voll war der prächtig geschmückte Saal und die Narren wurden mit einem Programm verwöhnt, das sich sehen und hören lassen konnte. Als redegewandte Sitzungspräsidenten fungierten Hermann Josef Klapperich und Dieter Breuer. Sehr schön war vor allem, dass das Programm zu großen Teilen von Kräften der KG Fente und Kräften des SV Kripp gemeinsam gestaltet wurde. Den Auftakt machte der Einzug der rotberockten KGler mit dem Fanfarenzug der Kripper Fente und des Tambourcorps Unkelbach. Mit drei schmissigen Musikstücken brachten die Fanfaren und Landsknechttrommeln das Publikum mächtig in Stimmung.



Eine herrliche Abwechslung war im Anschluss der super gekonnte Tanz der Magics, die Vizeahrtalmeister aus 2009 und 2010 unter ihren Trainerinnen Elke Kohlhaas und Jenny Schüller. Absolutes Heimspiel hatte die Kripper Kinderprinzessin Anna II. Tiltmann mit ihrer Hofdame Annika. Die Herzen der Narren flogen der jungen Regentin zu. Begleitet wurden die beiden von den drei Solomariechen der Kripper Kindergarde, die einen entzückenden Tanz präsentierten. Das Eis in der Bütt brachen Bianca Brüssel und Bianca Schmitt mit einem Zwiegespräch, bei dem kein Auge trocken blieb. Die Mädels der Kripper Prinzengarde begeisterten mit einem gelungenen Tanz, für den sie viel Applaus einheimsen konnten. Doch dann kam, was im Karneval eher etwas ungewöhnlich, aber umso mehr für die Erheiterung des knatschjecken Publikums sorgte. Aus Oedingen kam das Prinzenpaar in Begleitung des Hofstaates. Zunächst jedoch zog nur Prinzessin Meggi I. Schreiber mit Hofstaat in die Narrhalla ein und wurde stürmisch begrüßt. Sie lachte, was das Zeug hielt, und rückte dann doch mit dem raus, was sie so zum Lachen brachte. In der Hektik der Auftrittsveranstaltungen hatte Prinz Detlef I. Schmitt beim Ankleiden des prinzlichen Ornats die Beinverkleidung vergessen. So saß er nun im Gastraum der Gaststätte Rhein-Ahr, ohne Hose, aber in strahlend weißer Strumpfhose. Dort beließen die Kripper und die Oedinger Prinzessin mit dem Hofstaat in nicht. Sie ließen auch den Prinzen in die Narrhalla einziehen, wenn auch in Strumpfhose. Die Jecken im Saal quietschten regelrecht vor Vergnügen. So hatte der Oedinger Prinz den Krippern mit seiner „kleinen“ Vergesslichkeit doch eine Menge Spaß bereitet. Einen ebenso tollen Empfang bereiteten die Kripper Jecken dem Remagener Prinzen Achim I. Press, alias Snoopy, mit Hofstaat. Das närrische Volk jubelte dem Prinzen aus dem Kripper Vorort mächtig zu. Herzhaftes Gelächter gab es auch beim Auftritt von Christa Beißel und Steffi Häger in der Bütt. Die beiden Fritzdorferinnen sorgten mit ihren deutsch-polnischen sprachlichen Knubbeln, im Sprechzimmer einer Artzpraxis sitzend, für Erheiterung im Saal und verabschiedeten sich zum Schluss aufgrund von Problemen mit dem Gesäß in Richtung Ägypten zum dortigen „Archäologen“. Aus dem Stadtteil Oberwinter rückte die tanzgewaltige Hafengarde um Trainerin Alexandra Gilles an und präsentierte, dass ihnen für ihren tollen Tanz mit einer Menge Akrobatik keine Bühne zu klein ist. Ein zweites Mal zog Bianca Brüssel als Einzelkämpferin in die Bütt und hatte als örtliche Presse so allerhand zu verzälle. Die Stadtsoldaten Sinzig mit ihrem Showtanz und die Stadtsoldaten Kripp mit ihrem Tanz rundeten mit ihren gelungenen Beiträgen das tänzerische Programm ab, bevor das Remagener Panikorchester unter Stardirigent Tommy Pieper als musikalisch stimmgewaltiger Schlusspunkt unter der gelungenen Sitzung das närrische Publikum von den Stühlen riss. So blieb nach dem tollen Programm den Jecken im Saal noch genügend Zeit bis in den frühen Morgen selbst aktiv zu werden und die Tanzfläche zu bevölkern.

 Neue Trikots für die Kripper C-Juniorinnen

VITO Irmen GmbH & Co. KG unterstützt Nachwuchsfußballerinnen

Kripp im Februar. Dank der großzügigen Unterstützung der Kripper Firma VITO Irmen GmbH & Co. KG können sich die C-Juniorinnen des SV Kripp über einen neuen Trikotsatz freuen. Genau rechtzeitig vor dem Rückrundenstart Anfang März, konnten Jugendleiter Marc Göttlicher und Trainer Jochen Rüth die neuen Trikots von Ralf Heiligtag, dem Geschäftsführer der Firma VITO Irmen, in Empfang nehmen. Neben der Trikotspende unterstützt VITO Irmen die Fußballballjugend des SV Kripp jährlich bei der Durchführung des traditionellen Jugendturnierwochenendes, dass seit 2004 als VITO-Junior-Cup ausgetragen wird.



A-Jugend der JSG Kripp-Remagen freut sich über neue Trikots

Kripp im Februar  Bereits zum wiederholten Male ließ es sich der Leiter der Provinzial-Geschäftsstelle in Remagen, Heinz Peter Marhöfer, nicht nehmen, die Kripper Fußballjugend mit einer Spende zu unterstützen. Am vergangenen Mittwoch überreichte Marhöfer gemeinsam mit Guido Gütgemann an die A-Jugend der JSG einen komplette Mannschaftsausstattung Trikots. Die Jungs um Trainer Marcel Pax und Frank Kremer nahmen die Spende erfreut entgegen. Der Jugendleiter des SV Remagen, Ernst Kötter, bedankte sich bei Heinz Peter Marhöfer und der Provinzial-Versicherung für die tolle Unterstützung der Jugendabteilung.


Nachwuchstänzer begeisterten

Kinderprinzessin Anna II. und Hofdame Annika eroberten die Herzender kleinen und großen Narren
bei der Kindersitzung Kripp im Sturm


Kripp im Februar  Alles, was schon laufen, und sogar derjenige Nachwuchs, der noch nicht so sicher auf den Beinen stand, tummelte sich am Sonntagnachmittag in der Kripper närrischen Narrhalla. Schon am Vorabend hatten die großen Jecken nach tagelanger Vorbereitung der großen Narrhalla gefeiert. Und kaum war alles wieder bestens durch die SVK-Mitglieder um Vorsitzende Bianca Schmitt und Sitzungspräsidenten Marc Göttlicher hergerichtet war der Kinderball angesagt. Nachwuchsmoderatoren beim Kinderball waren Jeremy Shepherd und Alina Walscheid. Ob kleine Cowboys oder Indianer, ob Prinzessinnen oder Biene Majas, ob Glückskäferchen oder Schäfchen oder einfach nur ein jeckes Hütchen auf dem Kopf, alle Kinder kamen kostümiert und bereiteten den jugendlichen Kripper Regenten, der Kinderprinzessin Anna II. Tiltmann und der Hofdame Annika, begleitet von den Stadtsoldaten/ Prinzengarde und ihrer Kindergarde um Kommandanten Axel Blumenstein und den Weißjacken unter der Leitung von Ralf Mostert einen tollen Einzug in die Narrhalla.



Unterbrochen durch mehrere Spielrunden kamen auch jede Menge kleine Tänzerinnen und Tänzer, die auf der Bühne niedliche Aufführungen präsentierten. Erste Tänzerin auf der Bühne war das Solomariechen der Stadtsoldaten/ Prinzengarde, Clara Koep, die einen spitzenmäßigen Tanz auf die Bühne brachte. Mit gleich drei Tänzen begeisterten die SVK-Kinder. Die Tanzflöhe unter den Trainerinnen Sabine Mostert präsentierten einen niedlichen „Tanz vom anderen Stern“, die Tanzmäuse unter den Trainerinnen Stephanie Tanghr und Melanie Lange tanzten sich mit ihrem Gardetanz in die Herzen der großen und kleinen Jecken, und die Tanzsterne unter
Trainerin Eva Ockenfels brachten die „Sommerzeit“ in luftigen, bunten Kostümen in die Narrenhalle. Hoher Besuch aus Remagen kam mit Kinderprinz Niklas I. Auen in Begleitung der Gardepflänzchen der Prinzengarde unter Trainerin Corinna Schilling.
Die Gardepflänzchen begeisterten mit ihrem Gardetanz und Niklas I. ließ süßen Regen und Tennisbälle auf die Kinderschar herabregnen. Aus Unkelbach kamen Piccolofunken der Rot-Weißen Funken mit ihrer Trainerin Manuela Zenz und führten ihren gekonnten Gardetanz auf und aus Unkel ließ es sich das Kinderprinzenpaar der KG, Finn I. und Denise I, nicht nehmen den Krippern einen Besuch abzustatten. Sie hatten ihre Garde und Geschäftsführer Stefan Wirz mit dabei. Aus Remagen kamen die Magic Kids um ihre Trainerinnen Elke Kohlhaas, Jenny Schüller, Gabi Schüller und Hanna Thiemann und begeisterten mit den Tänzen „Feuerwehr meets Karneval“.
Weiterer Besuch aus Remagen reiste mit den Twirling Sticks um die Trainerinnen Ramona Ruhmann und Kerstin Richter an. Sie servierten zum Schluss des niedlichen Programms ein „Karnevals Medley“. Und damit auch der Gästenachwuchs aktiv werden konnte, gab es zwischendurch mehrfach Spielrunden für Kindergarten-, Vorschul- und Grundschulkinder. Jede Menge Spaß hatte der närrische Nachwuchs und so mancher süße Regen prasselte auf die Rasselbande nieder. Selbstverständlich war auch für die Stärkung der Kinder bestens vorgesorgt. Nach knapp vier Stunden Spielen, Tanzen, Bonbons sammeln und Träumen vom eigenen großen Auftritt als Kinderprinz oder -prinzessin, oder als Tänzerin, zogen die kleinen Narren mit ihren Eltern müde von soviel Action gen Heimat.
Einig waren sich die zahlreichen helfenden Hände des SVK darin, dass trotz der vielen, vielen Arbeit beide Feste rundum gelungen waren. Besonders wichtig ist dem SV Kripp natürlich auch der Kinderball, denn gut die Hälfte der rund 500 Mitglieder des SVK sind Kinder.


300 knatschjecke Narren amüsierten sich

Prunksitzung des Kripper SV war ein voller Erfolg

Kripp im Februar  Eine super Leistung legte der Kripper Sportverein um Vorsitzende Bianca Brüssel und den zweiten Vorsitzenden Marc Göttlicher mit einem engagierten Helferteam in der Kripper Turn- und Narrenhalle hin. Am Samstagabend war nach tagelanger Vorarbeit in der prächtig geschmückten Narrhalla die Prunksitzung angesagt. Und sowohl die Narrhalla, das spitzenmäßige Programm, das als eine rundum gelungene Mischung bezeichnet werden kann, als auch das hohe Aufkommen von knatschjecken Narren waren eine rundum gelungene Sache. Rund 300 durchweg bunt kostümierte Jecken amüsierten sich prächtig. Da war Stimmung angesagt, von der ersten bis zur letzten Minute. Und kaum hatten die erwachsenen Karnevalisten die Halle wieder geräumt, wurde sie für die Kindersitzung am Sonntag wieder vorbereitet. Und auch die war ein voller Erfolg. Und dank des engagierten Helferteams, das „genau weiß, wo was hinkommt“, so Bianca Schmitt, war die Narrhalla am Sonntagabend wieder in eine ganz normal Turnsporthalle zurück verwandelt. Eine tolle Leistung, bedenkt man, dass Stühle, Tische, Bühne, Dekoration und vieles mehr erst mal angekarrt und dann wieder zurück verbracht werden muss. Die Prunksitzung am Samstag war gekennzeichnet durch das ausgewogene und stimmungsvolle Programm und eine tolle Moderation durch Sitzungspräsident Marc Göttlicher.



Schon stehend wurde das gesamte närrische Schmölzje des SV mit Stadtsoldaten/ Prinzengarde unter Kommandant Axel Blumenstein und die Weißjacken (Ex-Prinzen) unter der Leitung von Ralf Mostert im Saal empfangen. Ein herzliches Willkommen galt aber auch Stadtchef Herbert Georgi mit Gattin Andrea, Ortsvorsteher Heinz-Peter Hammer mit Gattin Silvia, sowie Toni und Christa Lenz, dem Prinzenpaar vor 25 Jahren. Den ersten Programmpunkt auf der Bühne absolvierte Solomariechen Clara Koep unter Trainerin Eva Ockenfels mit einem spitzenmäßigen Tanz. Nach dieser gekonnten Einzelleistung wurde es mit dem Husarencorps Grün-Weiß Linz, den Freunden von der „schääl Sick“, so richtig proppenvoll auf der Bühne. Unter der Kommandantur von Nihan Kökce zu den Klängen des Musikzuges tanzten sich sowohl die Männertanzgruppe als auch das Tanzpaar Kai Augsburg und Sarah Korf mit Schmiss in die Herzen der Narren. In der Bütt brillierte „De Schnüss“ von der Grafschaft, alias Dominik Weltjen und attackierte die Lachmuskeln ebenso wie die „Zwei giftigen Freundinnen“, alias Bianca Schmitt und Bianca Brüssel, die weder vor Männern, Kindern noch Nachbarn halt machten. Da wurde so manches auf die karnevalistische Schüppe genommen.

                                      

 Ein super Griff von den Programmgestaltern war der Griff ins benachbarte Unkel. „Die Barhocker“ mit Instrumenten von de Dicke Trumm über das Sax, die Zugposaune, die Tuba und Trompeten, allen voran Frontsänger Andreas Kuhsel rissen die Narren von den Stühlen mit ihrem vielschichtigen Musikprogramm. Da kam der Dixie ebenso vor wie der griechische Sirtaki, zu dem natürlich auch getanzt wurde, da begeisterten die Jungs ebenso mit „oh when the saints“ oder auch mit Songs von den Brings und vom „Bickesdörfer Büüdsche“. Ebenfalls nicht mehr auf den Stühlen zu halten war das Publikum beim Auftritt der musikgewaltigen „Botzedresser“ aus Niederzissen. Da ging so richtig der Punk ab. Tänzerisch begeisterte die Kripper Prinzengarde unter ihren Trainerinnen Konstanze Keelan und Bianca Schmitt mit ihrem Gardetanz und einen tollen Showtanz präsentierten die Bachemer Merle. Aus Wölle eroberte die Hafengarde um Trainerin Alexandra Gilles die Bühne mit einem spitzenmäßigen Gardetanz und aus Unkelbach begeisterten die Rot-Weißen Funken um Trainerin Manuela Zens mit einem herausragenden Showtanz zum Motto „Die Flintstones entdecken das Radio“. Herzlich empfangen wurde der Oedinger Prinz Detlef I. und aus Kölle lieferte die Tanzgruppe mit den Kölner Orginalen Hänneschen und Bärbelchen einen Showtanz vom Feinsten. Das Publikum war restlos aus dem Häuschen angesichts so vielschichtiger Tanzdarbietungen. Doch das Männerballett der Kripper Stadtsoldaten unter Trainerin Simone Breuer lieferte zum Schluss der Sitzung den Knaller mit ihrem Showtanz unter dem Motto „Partytime im Oberbayern“. Damit setzt das Männerballett einen heißen Schlussakkord unter eine tolle Sitzung

 
Geselligkeit und Spaßstanden im Vordergrund

KG Kripper Fente feierte mit Jecken und Narren den karnevalistischen Frühschoppen

Kripp im Januar   Traditionell feierte die rund 120 Mitglieder zählende KG Kripper Fente um Vorsitzenden Wilfried Brüssel ihren karnevalistischen Frühschoppen im Gasthaus Rhein-Ahr. Über jede Menge Besuch konnten sich die Fente freuen. Die Begrüßung oblag zunächst dem Vorsitzenden, der dann das Mikrofon an Sitzungspräsidenten Dieter Breuer weitergab. Unter den Gästen waren auch Staatssekretärin Beate Reich und Landtagsabgeordneter Guido Ernst. Besonders ihnen wünschte die KG nicht zuletzt mit dem neuen Orden, auf dem einige Glückssymbole zu sehen sind, viel Glück für den bevorstehenden Wahlkampf. Begrüßt werden konnten aber auch der Remagener Prinz Achim I. Press, alias Snoopy, mit Hofstaat, der Sinziger Prinz Michael Schein mit Hofstaat und großer Abordnung, der Remagener Kinderprinz Niklas in Begleitung, die Kripper Kinderprinzessin Anna in Begleitung, sowie Ortsvorsteher Heinz-Peter Hammer. Mit von der Partie waren natürlich sämtliche Kripper Formationen mit Stadtsoldaten, Prinzengarde, Weißjacken und Möhne, aus Remagen Prinzengarde, Stadtsoldaten und Möhne im Prinzengefolge, aus Oberwinter die Hafengarde, die Wölle Möhne, das FOK und aus Rolandseck die Fährnarren.



Mit dabei waren natürlich auch eine ganze Reihe von Kripper Ex-Prinzen, unter ihnen natürlich auch das Exprinzenpaar vom Vorjahr Hiltrud und Hans-Werner Thiemann. Zu den ganz jungen Gästen zählten die Gardepflänzje der Prinzengarde, die ihren niedlichen Tanz präsentierten, sowie das Solomariechen der Kripper Prinzengarde, Klara Koeb, die mit einem tollen Tanz das närrische Schmölzje begeisterte. Herzlich empfangen wurde auch der „schönste Schnäuzer“ im Kreis Ahrweiler, RKK-Vertreter Willi Fuhrmann. Musikalisch gewaltig präsentierte sich das Fanfarenkorps der Kripper Fente gemeinsam mit dem Unkelbacher Tambour- und Fanfarenkorps unter der Leitung von Hermann Feltes. Mit Marsch-, Walzer- und Rock´n Roll-Klängen heizten die Fanfaren den Fenten und ihren Gästen in den knubbelig voll besetzten Räumen im Gasthaus Rhein-Ahr mächtig ein. Im Vordergrund standen vor allem die Geselligkeit und der Spaß untereinander. Bis in den späten Nachmittag wurde der karnevalistische Frühschoppen der KG Kripper Fente ausgiebig gefeiert. "- AB -"

 Der erste Führerschein des Lebens

Kripp im Januar  Unter dem Motto " ICH BIN BIBFIT - der Bibliotheksführerschein für Kindergartenkinder" startete die Bücherei St. Johannes Nepomuk im Herbst des letzten Jahres eine Aktion zur frühen Leseförderung. 22 Kinder des Kindergartens St. Johannes Nepomuk und 11 Kinder des Kindergartens Pusteblume wurden in den vergangenen Wochen in die Welt der Bücher eingeführt. Sie lernten die Ausleihmöglichkeit von Medien zur Unterhaltung und Information kennen, erleben, dass die Bücherei vielfältige Angebote hat, ein interessanter Aufenthaltsort ist und das Lesen Spaß macht. Bis zur Einschulung soll so der frühe Umgang mit Büchern und der Bücherei eingeübt werden.



Den Kindern bereitet es keine Schwierigkeit mehr, sich mit zusätzlichem Wissen und der notwendigen Lektüre kostenlos zu versorgen. Bei vier Besuchen lernten die Kinder: 1. aussuchen und ausmalen, 2. vorlesen, zuhören und ausmalen, 3. erzählen und wissen und 4. die Ordnung in der Bücherei kennen (Was gibt es, wo steht es?). Zum Abschluss an diese vier Lerneinheiten erhielten die Kinder einen "Bibliotheksführerschein", in dem bestätigt wurde, dass sie die Bücherei nun selbstständig nutzen können.

In Theorie und Praxis wurden die Kinder von der kirchlichen Büchereiassistentin Petra Gadsch eingeführt. Frau Seeger und Frau Kolossa vom Büchereiteam unterstützten sie dabei. Als äußerst positiv bewerteten die Mitglieder des Teams die Konzentration und Wissbegier der Kinder. Auch nach der Aktion sind die Kinder mit ihren Familien eingeladen, das umfangreiche Angebot an Bilderbüchern, Bücher für Erstleser, Romane, Sachbücher etc. kostenlos zu nutzen. Die Bücherei legt besonderen Wert auf Leseförderung und ein aktuelles Medienangebot für ihre stärkste Zielgruppe "Familie".

Folgende Vorschulkinder aus Kripp nahmen den "Führerschein" entgegen: Can Karaciger, Osman Khan, Rafia Khalfallah, Nils Klapperich, Lara Lanser, Monja Lambertz, Kim Julia Peters, Justin Schällhammer, Selina Aydemir, Devrim Caliskan, Leonardo Müller, Sarah Akhtar, Nilay Kocak, Liam Dolon, Elisa Feltes, Amelie Bewersdorff, Liam Kirby, Moritz Sturm, Nick Gernandt, Sean Pertosa, Larissa Laux, Rim Hassawie, Lina Hengsberg, Lina Kalkowski, Amelie Münch, Samira Mostert, Jamie Nies, Maximilian Kündgen, Lucas Gessner, Paul Pieper, Leon Dietrich, Bastian Röder und Finn Schmitz.



Vermisstes altes Steinkreuz wieder aufgefunden

Ein altes hinter der Kirche aufgestelltes Steinkreuz von 1759, ist, wenn auch beschädigt, wieder aufgefunden worden

Kripp im Januar  1993 hatten Willy Weis und Hildegard Funk mit einer systematischen Dokumentation zur Aufarbeitung der Ortsgeschichte begonnen. Dabei wurden in 1993-94 Untersuchungen unbekannter Zusammenhänge zur Errichtung von Wegekeuzen etc. mit Ereignissen der Ortsgeschichte angestellt. Diese Denkmäler, die sich hier über Generationen hinweg als Andachtsstätte oder Stätte der Besinnung am Wegesrand behaupten konnten, wurden von beiden damals aus denkmalpflegerischen Gründen erfasst, fotografiert und katalogisiert. Dabei sind sie auf ein kleines relativ gut erhaltenes Steinkreuz aufmerksam geworden, dass sich unmittelbar hinter der Pfarrkirche befand. Bei diesem Kleinod handelt es sich um ein Unfallkreuz, dessen ehemaliger Standort anhand von Zeitzeugen und alten Gebietskarten nachvollzogen werden konnte. Dieses Unfallkreuz stand früher am Kripper Rheinufer oberhalb der Böschungskante in 290 m Entfernung stromabwärts von der Straße ,,Auf der Schanze" entfernt und wurde irn Zuge der Rheinfrontemeuerung hinter die Kirche versetzt.



Über die Fläche der gesamten Kreuzvorderseite berichten eingemeißelte gut lesbare Buchstaben über das tragische außergewöhnliche Ereignis, die Todeszeit und die Person Anton Graentzhausen aus Valler (vermutlich ist der der Ahrmündung gegenüberliegende Ort Waller gemeint), der plötzlich und unerwartet an dieser Stelle ohne Empfang kirchlicher Sterbesakramente am 9. Januar 1759 durch Ertrinken den Tod fand. Da Sterbeort nicht mit dem Begräbnisort identisch ist, sollten dem damaligen katholischen Volksglauben nach an dieser mit dem Kreuz gekennzeichneten Stelle viele Personen angehalten werden, für den ohne Sterbesakramente zu Tode Gekommenen zu dessen Seelenheil Fürbittgebete zu halten.

Ende 2010 wurde das Fehlen dieses Kreuzes an seinem Standort hinter der Kirche bemerkt. Recherchen beim Pfarrverwaltungsrat in 2011 ergaben, dass das Kreuz infolge Bauarbeiten am Kirchturrn von seinem dortigen Platz entfemt und in mittelbarer Nähe gelagert wurde. Beim Auffinden des Kreuzes stellte man fest, dass dieses während seiner Zwischenlagerung von Unbekannten beschädigt wurde. Es wird eventuell durch den Kripper Bürger- und Heimatverein in Absprache mit dem Pfarrverwaltungsrat beabsichtigt, den Schaden am aufgefundenen Steinkreuz reparieren zu lassen.

[Willy Weis und Hildegard Funk]

Lust auf Abenteuer

Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder, Stamm Albert Schweitzer Remagen sucht neue Mitglieder

Kripp im Januar Der Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder, Stamm Albert Schweitzer Remagen sucht interessierte Jungen zwischen zehn und elf Jahren, die außer auf Computerspielen auch noch Lust auf was anderes haben. Bei dem Stamm Albert Schweitzer Remagen erlebt man große Abenteuer wie Zelten, am Lagerfeuer spannenden Geschichten lauschen, Stockbrot backen und grillen, Nachtwanderungen oder einfach mal ohne Eltern auf Tour gehen. Interessierte können einfach vorbeischauen. Es wird eine neue Gruppe in Kripp gebildet. Treffen ist Samstags von 14.30 bis 16 Uhr in Kripp im Evangelischen Gemeindezentrum im Baumschulenweg 13 - 15.

Infos auch bei Familie Geil, Tel. (0 26 42) 4 44 64.

 

Katholische Öffentliche Bücherei Kripp

Eifrige junge Leser ausgezeichnet


Kripp im Januar Die eifrigsten jungen Leser des vergangenen Jahres, auffallend durch ihr überdurchschnittliches Ausleihverhalten, wurden von der Katholischen Bücherei Kripp ausgezeichnet. Als besonders lesefreudig zeigten sich in der Kripper Bücherei die Kinder (v.l.) Franzika Seelbach, 11 Jahre mit 50 Büchern, Lara Walscheid, 9 Jahre mit 45 Büchern und Britta Seiwerth, 8 Jahre mit 80 Büchern. Diese Kinder erhielten als Auszeichnung und Ansporn für ihr eifriges Lesen einen Gutschein für ein Buch ihrer Wahl.



Die Mitarbeiter der Bücherei wollen die Lesefreude der Kinder und Jugendlichen auch weiterhin mit vielen Neuerscheinungen unterstützen und sind auch für Wünsche und Anregungen dankbar. Die Auszeichnung gibt Anlass auf einen kurzen Jahresrückblick der Büchereiaktivitäten. Die Ausleihzahlen aller Medien lagen gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert bei etwa 10000 Ausleihen. Das attraktive Leseangebot der Bücherei wird von ungefähr 350 aktiven Lesern regelmäßig in Anspruch genommen. Viele Aktivitäten konnten im vergangenen Jahr besonders die Kinder für die Bücherei begeistern. So konnte die katholische Bücherei in Kooperation mit dem Bistum Trier eine Autorenlesung für das 3. und 4. Schuljahr der Grundschule Kripp anbieten. Hierzu konnte der bekannte Kriminalautor Ralf Kramp gewonnen werden. Ralf Kramp stellte seinen neuen Kinderkrimi „Der doppelte Professor“ aus der Reihe „Das schwarze Kleeblatt“ vor. Die Schüler erlebten einen abwechslungsreichen Vormittag voller Spannung. Mit einem Tag der offenen Tür beteiligte sich die Bücherei Kripp Ende Oktober an den vorgesehenen Bibliothekstagen von Rheinland–Pfalz. Die ganztägig geöffnete Bücherei wurde von vielen Interessenten besucht. Aus der jährlich stattfindenden Buchausstellung wurden viele Exemplare in den festen Ausleihbestand der Bücherei übernommen. Darüber hinaus wurden viele neue Bestseller für Erwachsene, Jugendliche und Kinder eingekauft. Auch Interessierte an leichterer Belletristik finden ein reichhaltiges Angebot. Ein Besuch lohnt sich immer. Die Katholische Öffentliche Bücherei (KÖB), Quellenstraße 73, Kripp steht allen Interessenten zur Verfügung. Öffnungszeiten: sonntags von 10.30 bis 11.30 Uhr, mittwochs von 15 bis 17 Uhr und freitags von 17 bis 18 Uhr

 In geselliger Runde wurde gefeiert

Sankt Sebastianus Schützen Kripp feierte Patronatsfest mit Ehrung der Vereinsmeister -Herbert Deisen bei Jahreshauptversammlung zum Vorsitzenden gewählt

Kripp im Januar  In geselliger Runde feierten die Schützenfrauen und Schützen der Sankt Sebastianus Schützengesellschaft Kripp vor kurzem traditionell das Patronatsfest. Zum Hochfest der Schützengesellschaft besuchten die Mitglieder zunächst gemeinsam in Uniform die Heilige Messe, bevor es zum gemeinsamen Mittagessen in das Schützenhaus ging. Dort konnte der neue Vorsitzende Herbert Deisen neben den Schützenkolleginnen und -kollegen auch den Präses Dechant Dr. Johannes Meyer und Ortsvorsteher Heinz-Peter Hammer willkommen heißen. Im Laufe des ausgesprochen geselligen Nachmittags wurden die neuen Vereinsmeister ausgezeichnet. Neuer Vereinsmeister mit dem Tagesbestenergebnis war bei dem Vereinsmeisterschafts- und Schlussschießen Bernhard Paris geworden. Ausgetragen wurden die Vereinsmeisterschaften mit dem Kleinkaliber, drei Schuss aufgelegt auf Scheibe. In der Altersklasse siegte Gisbert Schmitz mit 29 Ringen vor Salvatore Cristodaro mit 28 Ringen. Schmitz wurde mit der goldenen Eichel, Cristodaro mit der silbernen Eichel ausgezeichnet. In der Seniorenklasse siegte Herbert Deisen mit 26 Ringen (Schützenschnur) vor Gisela Deisen mit 24 Ringen (Schützenschnur). In der Superseniorenklasse holte sich Bernhard Paris den Sieg mit 29 Ringen (goldene Eichel) vor Charlotte Maurer mit 27 Ringen (goldene Eichel). In der offenen Klasse holte sich Ortsvorsteher Heinz-Peter Hammer den Sieg mit 30 Ringen.



Im Schlussschießen mit dem Luftgewehr, fünf Schuss aufgelegt auf Scheibe, holte sich Friedrich Maurer mit 50 Ringen den Titel und den Pokal.

Beim Frauenschießen mit dem Kleinkalibergewehr, aufgelegt auf Holzvogel gab es folgende Ergebnisse: Kopf, Gisela Deisen; linker Flügel, Ewgenija Albrecht; rechter Flügel, Charlotte Maurer; Schweif, Ursula Paris und Rumpfschützin wurde Gisela Deisen. Die Medaillen zum Frauenschießen waren von Vereinskönigin Ewgenija Albrecht gestiftet worden.

Nur wenige Tage vor dem Patronatsfest hatte die Schützengesellschaft Kripp zur Jahreshauptversammlung eingeladen. Wichtigster Punkt war hier wohl die Neuwahl eines Vorsitzenden. Zu Beginn der Versammlung hatte der scheidende Vorsitzende Friedrich Maurer die Mitglieder begrüßt und gemeinsam mit ihnen der verstorbenen und gefallenen Schützenkameraden gedacht. Friedrich Maurer hatte bereits am 31. Juli 2006 das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden und Hauptmann übernommen. Im Januar 2010 hatte Maurer das Amt des Vorsitzenden übernommen, trat aber nun infolge altersbedingter Gründe von diesem Amt zurück. Für die erbrachten Leistungen in der nicht einfachen Zeit der Schützengesellschaft Kripp dankten ihm die Mitglieder mit lang anhaltendem Beifall. Bei der Jahreshauptversammlung wurde aus der Mitte der Schützen Herbert Deisen, der zur Zeit das Amt des ersten Schießmeisters ausübt, für das Amt des ersten Vorsitzenden vorgeschlagen. In der anschließenden geheimen Abstimmung votierten die Schützen mit großer Mehrheit für den Vorschlag und wählten damit Herbert Deisen für die Restlegislaturperiode zum neuen Vorsitzenden der Schützengesellschaft Kripp. Herbert Deisen versprach den Mitgliedern, den Verein genauso umsichtig zu führen, wie der scheidende Vorsitzende Friedrich Maurer es in der schwierigen Zeit der Vakanz getan hatte. Er bedankte sich bei den Mitgliedern für das ihm ausgesprochene Vertrauen.

Zu neuen Kassenprüfern bestimmten die Schützen einstimmig die Mitglieder Christian Kluth und Gisela Deisen. Den ausführlichen Kassenbericht hatte zuvor Geschäftsführer Gisbert Schmitz gegeben. Die Kassenprüfer Charlotte Maurer und Gisela Deisen hatten ihm eine einwandfreie und ordnungsgemäße Kassenführung bestätigt.

Nach der Wahl berieten die Schützen das anstehende Patronatsfest und fassten ausstehende Beschlüsse. Zum Schluss stand noch die Diskussion über notwendige Maßnahmen an, die im Laufe des Jahres umgesetzt werden sollen. Einige Vereinstermine wurden noch genannt, vor allem der geänderte Durchführungstermin zum Schützenfest am 26. Juni diesen Jahres. "- AB -"



Die Lage ist entspannt

Mit Bangen und Hoffen richtete sich der Blick der Rheinanwohner auf die Pegelstände

Kripp im Januar „Die Lage ist derzeit noch verhältnismäßig entspannt. Wenn es bei den Prognosen bleibt, kommen wir noch mal mit einem blauen Auge davon“, kommentierte am Montagmorgen der Stadtwehrleiter der Feuerwehr Gesamtstadt Remagen, Michael Zimmermann. Die Feuerwehr ist bereits seit Samstag im Einsatz. Besonders die Hochwasser an der Mosel bescherten ab Koblenz dem Mittelrhein allerhand Wasser. Regenfälle oberhalb der Einzugsgebiete Mosel und Rhein taten ihr Übriges. Seit Freitag räumten die Rheinanwohner bereits ihre unteren Gefilde. Dank des verhältnismäßig langsamen Ansteigens der Pegel war hierfür deutlich mehr Zeit als bei den Hochwassern 1993 und 1995.



Intensiv seit Donnerstag bereits wurde von den Rheinanwohnern die Internetseite des Hochwassermeldezentrums Rheinland-Pfalz angeklickt. Die Experten mussten sogar ihre Kapazitäten für die Internetseite erhöhen, weil sie so oft angeklickt wurde, dass kaum mehr ein durchkommen war.

Lag der Rhein am Donnerstag bei Pegel Oberwinter noch bei rund drei Metern, so kamen in den wenigen Tagen bis Montagmorgen über vier Meter hinzu. Dennoch lief es verhältnismäßig glimpflich ab. Die B 9 bei Oberwinter wird, sollte es bei dem stündlichen Zuwachs von einem Zentimeter pro Stunde und bei dem vorhergesagten Höchststand Pegel Koblenz am Montagnachmittag bleiben, nicht überflutet werden. Die Rheinpromenade in Remagen und das Rheinufer in Kripp sind überflutet. Hinzu kommen die Gassen von der Promenade aus in Remagen. Auch in Oberwinter steht bereits das Wasser in Gassen, die von der Hauptstraße in Richtung Hafen führen. Die Boote im Hafen liegen fast in Höhe der Autos, die die B 9 befahren. In Kripp ist die Rinne vom Sandweg aus in Richtung Rhein, die eigens für die Versorgung der Menschen geschaffen wurde, voll Wasser und kann von den Feuerwehrbooten befahren werden. Wie der stellvertretende Stadtwehrleiter Ingo Wolf gestern vor Ort mitteilte, funktioniert die Versorgung und das Hin- und Herfahren von den Anwohnern, die vom Hochwasser eingeschlossen sind, gut. Unter der Unkelsteinbrücke steht inzwischen auch das Hochwasser. Die Straße ist inzwischen nicht mehr befahrbar. Auch die Wickchenstraße in Rolandswerth ist zu Teilen überschwemmt. „Überall wo Hilfe benötigt wird, helfen wir, und wir stehen für alle Fälle in Bereitschaft“, betonte Montagmorgen Michael Zimmermann. 27 Feuerwehrleute seien im Einsatz. Auch die Feuerwehrzentrale im Gerätehaus Remagen ist besetzt. „Bleibt es bei dem Höchststand in Koblenz von 7,50 Metern geht das Hochwasser glimpflicher ab wie zunächst angenommen. Dann bleibt nur noch zu hoffen, dass die Pegel wieder schnell fallen“, so Zimmermann. Regen ist für Montag kaum angesagt. Sich freuen können die Nonnenwerther Schülerinnen und Schüler. Sie haben Montag und Dienstag schulfrei. Die Kripper Fähre hat ihren Betrieb allerdings eingestellt. Die Honnefer Fähre fährt noch. Was allerdings ein wenig störte und zum Teil auch hinderlich war, war wieder einmal der Hochwassertourismus. Am Sonntag tummelten sich wirklich Menschenscharen an den Hochwassergebieten. Die Menschen, die ihr Hab und Gut vor den Fluten retten und in höhere Stockwerke verbringen mussten, und sicher auch die Einsatzkräfte fanden das, wenn es behindernd war, weniger lustig.

Bleibt nur noch zu hoffen, dass die Pegel wieder fallen und es in den Regionen, die dem Rhein und der Mosel das Wasser bringen, nicht mehr so stark regnet. "- AB -"